Forum Allgemeine Themen Aktuelle Themen Hinweis auf einen Kommentar von Norbert Blüm

Aktuelle Themen Hinweis auf einen Kommentar von Norbert Blüm

cecile
cecile
Mitglied

Re: Hinweis auf einen Kommentar von Norbert Blüm
geschrieben von cecile
als Antwort auf karl vom 25.09.2008, 21:46:43
@ Astrid
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, daß ich auch Ausländer bin, aber ich finde den Grundton in deinen Links äusserst seltsam!
--
cecile



Edit: Ich sehe, die Sache hat sich inzwischen erledigt...
Danke, Karl.
astrid
astrid
Mitglied

Re: Hinweis auf einen Kommentar von Norbert Blüm
geschrieben von astrid
als Antwort auf karl vom 25.09.2008, 21:46:43
Hallo Karl,
ich bin keine Braune,wie Du so schreibst.

Doch die Wahrheit,darf man hier nicht schreiben,
merkte es schon mal,als ich einen Thread aufmachte,
über die Islamisierung Europas.
Das ist doch Fakt,warum wollt Ihr die Gefahr denn
nicht sehen?
--
astrid
rolf †
rolf †
Mitglied

Ob du eine Braune bist
geschrieben von rolf †
als Antwort auf astrid vom 25.09.2008, 22:02:28
oder nicht, geht aus den Beiträgen nicht hervor, deine Quelle ist braun!
Das als die Wahrheit zu bezeichnen, ist sehr gewagt.
--
rolf

Anzeige

heijes
heijes
Mitglied

Re: Ob du eine Braune bist
geschrieben von heijes
als Antwort auf rolf † vom 25.09.2008, 22:07:34
@ Rolf ich gebe dir recht, und gehe sogar noch einen Schritt weiter, das als Wahrheit zu bezeichnen was auf diesen Seiten veröffentlich wird, ist gegenüber jeden Ausländer und vielen Deutschen ein Hohn und eine Beleidigung. Man kan sich auch auf seriösen Internetseiten informieren, wenn man nicht nur die Absicht hat mit Parolen um sich zu werfen.
zum Beispiel bei der deutschen Rentenversicherung unter
www.deutsche-rentenversicherung.de,
aber vielleicht ist es ja zu mühevoll sich da durch zu arbeiten, ich hatte mir Mühe gemacht und einen Eintrag dazu hier eingestellt. Dieser ist leider aus technischen Gründen mitgelöscht worden, wie einige andere Beiträge auch.


--
heijes
hugo
hugo
Mitglied

Re: Hinweis auf einen Kommentar von Norbert Blüm
geschrieben von hugo
als Antwort auf cecile vom 25.09.2008, 21:48:36
ich bin nicht der Meinung das die Nullkommaundix,,,Prozent, welche -aus welchen Gründen auch immer- an Nichtdeutsche Rentenbezieher gehen, überhaupt einen wesentlichen Einfluss auf unsere Rentenprobleme ausmachen. (zum Hetzen, Mokieren, Streiten aber sind sie anscheinend allemal brauchbar )

Das Problem sind nicht die paar Ausländer, sondern ist die Differenz, das Missverhältnis zwischen den Einnahmen und den Ausgaben im Rentensystem.

,,und da dieses System uralt ist, sich die Gegebenheiten jedoch geändert haben muss auch das Rentensystem angepasst und zugeschnitten werden.

So lange sich viele -mit gutem Einkommen versehene- Menschen aus dem Solidarsystem herausmogeln können (und der Staat hat das ja auch bisher gesetzlich so reglementiert) kann und wird sich keine Besserung einstellen.

Erst wenn sich alle Freiberufler, Selbstständige, Parlamentarier,
Beamte usw.,, gleichberechtigt und gleichverpflichtet am Gemeinwohlschutz bezüglich Rentenversorgung beteiligen, wird es bei uns gerechter zugehen, kann die Schieflage beendet werden. ( ohne gleich mit Überschuss und/oder Überfluss zu rechnen)

Nicht dieser oder jener kleine Rentenschmarotzer, nicht dieser oder jener kleine Paragraphenlückenausnutzer sind Schuld an der Gesamtmisere,,,,sondern unsere Spezialisten, Experten, Politiker, Entscheidungsträger und Gesetzemacher, welche sich selber ungeniert Bedienen, Altersabsicherung betreiben, Gesetzeslücken zulassen und offenen Auges in diese Rentenlücke schiffern.
--
hugo
niederrhein
niederrhein
Mitglied

Eine methodische Anmerkung ... Oder: Um was geht es eigentlich?
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf niederrhein vom 25.09.2008, 00:43:08
Eine methodische Anmerkung ... Oder: Um was geht es eigentlich?

Ich hatte diesen Text in der SZ in der gestrigen Nacht in der ePaper-Ausgabe entdeckt und hielt und halte ihn für ihn sehr lesenswert.


Vor allem, nachdem Marc Beise in seinem Leitartikel (ebenfalls in der SZ) vor einigen Tagen angesichts des ganzen Desasters nur befürchtete, die dummen Wähler könnten jetzt vielleicht links/ Die Linken wählen ... kein Wort der Einsicht und/oder des Zweifels am bestehenden Systems.

Am Montag schrieb Gustav Seibt (wiederum im Feuilleton der SZ) über das Schuldenmachen und reduzierte die ganze Misere auf ein eher moralisches Prinzip (Man darf nicht über seine Verhältnisse leben ...) und visierte hier mehr den einzelnen Menschen an; als sei das Ganze ein/das Problem einer nur privat-menschlichen Haltung. Von Systemzusammenhängen keine Rede.

Hier paßte eben der (somit ergänzende) Artikel von Norbert Blüm, dessen zentrale Aussagen ich unten noch einmal anfüge.

Allerdings sind seine zentralen Aussagen nicht neu; bereits André Gorz hat schon seit langem auf diese Situation des vagabundierenden Kapitals hingewiesen, das offenbar den Rest der Welt als Anlagemöglichkeit betrachtet und für seine Gewinnmaximierung instrumentalisiert. Konkret: Wir alle haben mit unseren Leben, Arbeiten und Konsumieren (auch elementarer Dinge) nur noch die Funktion, das Kapital von ein, zwei Prozent der Menschen zu vermehren.

(Für diejenigen, die hier nicht nur einfach vor sich her plappern und irgendwelche Bauch-Äußerungen [Das ist noch ein Euphemismus!] von sich geben, zwei Literaturhinweise: Gorz, André: Wissen, Wert und Kapital; ders. Arbeit zwischen Misere und Utopie)


Doch jetzt meine methodische Anmerkung
Wenn man also die zentralen Aussagen in dem Norbert Blüm betrachtet und versteht (!) und dann alle diese Beiträge liest, könnte sich jemand fragen, was überhaupt von diesen zentralen Aussagen gelesen und/oder verstanden worden ist?
Einige müssen ihre Aggressionen gegenüber Norbert Blüm loswerden (Es geht um bestimmte Aussagen, nicht um die Person Norbert Blüm!), andere ... aber siehe die Beiträge im einzelnen.
Die Frage ist nun für mich (und somit vielleicht nur mein persönliches Problem?): Welchen Sinn es für ST-Mitglieder hat, Beiträge mit wichtigen Problemen (klar dargestellt, sauber belegt und recherchiert etc.) hier ins Forum zu stellen, um dann zu das übliche Schmierenschauspiel (mehr ist es oft nicht!) zu erleben (siehe neulich die von der Wölfin hineingestellte Persiflage!) und wenn man dann noch der/die SchreiberIn beleidigt, dumm anquatscht und ans Bein pinkelt ...

Wie sollen dann die ST-MitgliederInnen reagieren?

Die Bertha
vom Niederrhein



P.S. Natürlich sehe ich auch jene Artikel, die Wichtiges und Wesentliches sagen ... (Dafür bin nicht nur ich dankbar!)


Noch einmal die zentralen Aussagen aus dem Artikel von Norbert Blüm

97 Prozent des Finanzkapitals, das den Erdball umkreist, haben mit Wertschöpfung und realen Gütern nichts mehr zu tun. Es ist Spielgeld, das zum Zocken verwendet wird. [...] Die virtuelle Welt der Finanzgeschäfte hat die reale Welt der Wirtschaft abgehängt. Wertschöpfung, Arbeit und Produktion verkommen zur Restgröße. Mit Arbeit und Eigentum hat diese Art von Finanz-kapitalismus so viel zu tun wie eine Fata Morgana mit einer real existierenden Oase. [...]
Es wird privatisiert auf Teufel komm heraus. Denn was nicht privatisiert ist, eignet sich auch nicht zur Finanzvermarktung.
Als letzte Beute steht das Sozialsystem im Visier der globalen Kapitalstrategen. Kapitalisierung von Rente, Pflege, Krankenversicherung

"Die Rente ist sicher" [...]Welche denn? Bestimmt nicht die börsenorientierte! Von 112 000 Pensionsfonds der Vereinigten Staaten haben 32 000 überlebt. [...]
Eigentum muss auf Arbeit fußen, wenn es seine Legitimation erhalten will. In der christlichen Soziallehre rechtfertigt sich Eigentum als "Frucht der Arbeit". Eigentum, das nicht in Arbeit seinen Ursprung hat, stand dagegen immer unter dem Verdacht, gestohlen zu sein

Die Leistung, auf der die Marktwirtschaft basiert, ist kein Glücksspiel, sondern Motivation und Legitimation für Erfolg. Arbeit ist die reale Quelle des Wohlstandes.


Anzeige

karl
karl
Administrator

Re: Eine methodische Anmerkung ... Oder: Um was geht es eigentlich?
geschrieben von karl
als Antwort auf niederrhein vom 25.09.2008, 23:07:18
Liebe Niederrhein,

meinerseits eine methodische Anmerkung. Zunächst einmal: Ich bin dir sehr dankbar, dass du diesen Beitrag eingestellt und damit einige zum Nachdenken über Fehler im Finanzsystem angeregt hast. Die Natur dieses Forums ist jedoch, öffentlich zu sein. Es gibt keinen Numerus Clausus oder irgendwie anders gestaltete Zulassungsbegrenzungen (von in den AGBs formulierten Regeln einmal abgesehen). Dies ist für ein anspruchsvolles Thema immer ein Risiko, aber es birgt auch eine, zugegebener Maßen selten realisierte Chance: Das Thema kann von vielen Blickwinkeln aus diskutiert werden und diese Vielfalt kann einen Mehrwert schaffen.

Nicht selten bin ich mit dem Versuch eine inhaltlich interessante Diskussion über ein mir wichtiges Thema zu eröffnen, kläglich im Gestrüpp der nicht selten auf Persönliches sich beschränkenden Belanglosigkeiten hängen geblieben. Ab und zu jedoch ist die inhaltliche Diskussion gelungen und die Vielfalt der Meinungen und Blickwinkel war ein echter Gewinn. Ich appelliere deshalb, sich von Gezänk nicht unterkriegen zu lassen. Hilfreich - in dieser methodischen Anmerkung sei der technische Hinweis erlaubt - ist beim Lesen wie Schreiben der Beiträge die Baumansicht (als Link oben rechts für angemeldete Leser anklickbar), denn dann können beim Lesen die Streitzweige vollständig übersprungen werden und beim Schreiben kann wieder der Bezug zu den sich inhaltlich Äußernden hergestellt werden.
--
karl
vera
vera
Mitglied

Re: Eine methodische Anmerkung ... Oder: Um was geht es eigentlich?
geschrieben von vera
als Antwort auf karl vom 25.09.2008, 23:33:14
Liebe Bertha,

Deine eingestellten Themen und Beiträge ob ernster oder humoriger Art sind für dieses Forum von sehr großem Wert, ebenso solche von Karl und vielen anderen Mitgliedern.
Ich finde viele Themen hochinteressant, erlaubt es mir doch mal kurz über den Tellerrad zu gucken und angeregt zu werden “links” anzuklicken, die ich sonst nie gesucht hätte.

Ich staune immer wieder über die Mühe, die Du Dir gibst - denn wenn ich auch Dein phänomenales Gedächtnis bewundere - es ist es doch eine umfangreiche Arbeit die Du bewältigst.

Deine Fähigkeit Themen oder Texte detailliert dar zu stellen und mit recherchierten Fakten anzureichern machen Deine Beiträge so einzigartig.

Aber genau da liegt für mich und wie ich vermute für vielleicht andere die Crux. Ich persönlich habe so etwas nie gelernt, in meinem Alltagsleben komme ich mit einer minimalen Methodik aus.
Von vielem habe ich gehört oder es erlebt - aber dieses verbliebene oder schnell ergoogelte Halbwissen reicht nicht aus um sich an den Diskussionen angemessen zu beteiligen. Also ist Schweigen die Antwort, die für Dich natürlich nicht befriedigend sein kann, weil ein ungenügendes Echo kommt.
Andere User sehen das vielleicht lockerer und antworten “aus dem Bauch heraus”, leider sind die Bauchgefühle manchmal keine guten Ratgeber.

Die persönlichen oftmals beleidigenden Angriffe, Rechthabereien und sonstigen unschönen Begleiterscheinungen im Forum muss wiederum der aktive Schreiber mit übergehen und Schweigen beantworten - dafür ist keine Lösung in Sicht - sonst bleibt nur sich vom Forum zu verabschieden und das wäre doch schade.

Viel Freude an Deinen Beiträgen empfindet
Vera

Ps. Auch aus dem Bauch heraus (lach)





--
vera
ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
Mitglied

Re: Hinweis auf einen Kommentar von Norbert Blüm
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf karl vom 25.09.2008, 21:46:43

gute Massnahme. Ein klassisches Beispiel, wie die Braunen auf jeden Zug welcher Unzufriedenen auch immer springen und vorgeben, der bessere Lokomotivführer zu sein.


donaldd
ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
Mitglied

Re: Eine methodische Anmerkung ... Oder: Um was geht es eigentlich?
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf niederrhein vom 25.09.2008, 23:07:18

Es gibt nun mal Protagonisten des persönlichen Angriffs und einem fast unnachahmlichen Talent, stets am Thema vorbei zuschreiben. Der Grund ist meist, dass nicht der Beitrag als solches gesehen wird, sondern grundsätzlich an oberster Stelle steht, Wer den betreffenden Beitrag schreibt. Und was fürs Forum gilt, gilt natürlich auch für Zitate. Interessant wäre gewesen, du hättest einfach den Autor getauscht und statt "Blüm" vielleicht "Schmidt", "Kohl", "Geissler" oder noch besser "Lafontaine" genommen. Ohauohauoha dann wär was los gewesen.



donaldd

Anzeige