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Aktuelle Themen Interessenvertretung der Rentner???

heinzdieter
heinzdieter
Mitglied

Re: Interessenvertretung der Rentner???
geschrieben von heinzdieter
als Antwort auf nurso vom 23.02.2009, 17:38:07

Zitat von nurso

Ich würde sofort einen Verein oder Partei gründen wenn sich genügend Personen finden würden. Ich würde aktiv gegen diese immer stärker werdenden Kürzungen .. die wenn man lange genug Rentner ist darin enden, dass man Sozialhilfe beanspruchen muss ... kämpfen, auch wenn meine eigene Rente sicher höher ist als die allgemeine Durchschnittsrente.

Die Idee ist sehr gut.
Es bedeutet aber Tausende von Rentnern und Pensionären aus ihrer Lethargie herauzuholen und wieder in das aktive Leben einzubinden.
Das wird ein sehr schweres Unterfangen sein.
Einen Versuch ist es jedenfalls wert.

Nach Hinweis von majana hatte sich bereits eine Rentnerpartei etabliert und für die Teilnlnahme an der Europa-Wahl am 7.06.09 angemeldet.
Das ist der der erste Schritt und kann als Probelauf für einen großen Einstieg angesehen werden.
Wichtig ist die PR-Arbeit, denn wer kennt von und Rentner diese Partei RRP ??

Die Rennterin und Pesionärinnnen werden mir verzeihen, wenn ich nur von Rentner und Pensiären gesprocjhen bzw geschrieben habe.



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heinzdieter
youngster
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Mitglied

Re: Interessenvertretung der Rentner???
geschrieben von youngster
als Antwort auf vom 03.12.2007, 18:15:37
Und gerade die grauen Panther, was haben die sich alles geleistet. Da wurde Geld veruntreut und die Vorsitzende und ihre Familie haben sich die Taschen gefüllt.

Das Problem ist um eine Partei zu gründen, das ist schnell passiert, sie aber dann zu führen, aufzubauen und sich Gehör in der Politik zu verschaffen da gehört schon ein bisschen mehr dazu, das ist doch bei allen bisher gegründeten kleinen Parteien und Kleinstparteien zu beobachten. Außer dass den Leuten d.h. den geworbenen Mitgliedern Geld aus der Tasche gezogen wird und dann noch auf öffentliche Wahlkampfhilfe spekuliert wird.

Selbst die grauen Panther haben es meines wissens nicht weit gebracht als sich nach dem Selbstbedienungsdiel wieder aufzulösen.
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youngster
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Re: Wer will die "Interessenvertretung der Rentner"?
geschrieben von youngster
als Antwort auf astrid vom 03.12.2007, 18:36:00
Man sollte nicht immer diese Neiddebatten führen sondern sich vielmehr mal überlegen warum es Reiche und Arme gibt. Das hat sicherlich sehr viele Ursachen. Tatsache ist, dass die Reichen i.d.R. immer reicher und die Armen gerade in der heutigen Zeit immer ärmer werden. Aber warum?

Abgesehen davon, dass viele Reiche schon seit Generationen reich sind bzw. reich schon geboren wurden und bei den Armen das ebenso der Fall ist, gibt es doch für jeden Möglichkeiten sich selbst ein klein wenig Wohlstand - jedem nach seinen Möglichkeiten - im Laufe seines Lebens zu erarbeiten. Mal abgesehen von der jetzigen Zeit mit viel Arbeitslosigkeit, Hartz IV etc. war es doch nach dem Krieg im sog. Aufschwung und Wirtschaftswunder eigentlich jedem möglich ein klein wenig Ersparnisse oder Vermögen zu bilden, als die harten Aufbaujahre bewältigt und immer noch die Sonnenseite der Konjunktur schien.

Die wirklich Reichen haben sich ihren Wohlstand nicht nur vom Erben erworben sondern durch harte schwere Arbeit über Generationen hinweg von den reichen Adeligen mal abgesehen erarbeitet. Sie hatten bestimmt keine 35, 32 oder gar 26 Stunden-Woche.

Heute immer nur nach der Umverteilung zu rufen ist nicht fair. Denn die schon immer viel verdient oder bekommen haben mussten auch immer viel Steuern und Abgaben zahlen, zumindest wenn sie sich nicht als Stuerflüchtlinge und Schmarotzer verhalten haben. Diese Stuerflüchtlinge und Schmarozer spielen sowieso in einer anderen Liga wie die vielen Beispiele angfangen von Boris bis zu Zumwinkel gezeigt haben.
--
youngster

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arno
arno
Mitglied

Re: Wer will die
geschrieben von arno
als Antwort auf youngster vom 24.02.2009, 12:22:37
Hallo, youngster,

wo lebst Du denn?

Die Aufgabe der Politik ist die Umverteilung!

Jede Partei hat darüber andere Vorstellungen.
Das Parteiprogramm ist deshalb wichtiger als
Personen.

Wer so, wie Du, argumentierst, der hat aufgegeben, der zementiert
den Zustand.
Leistung alleine hat noch nie den beruflichen Erfolg gebracht,
sondern sehr viel wichtiger ist die soziale Herkunft.

hugo hat das mal hier irgendwo im Forum so formuliert:

1) Es ist keine Leistung als Sohn einer Königin auf die Welt zu kommen,
aber es lohnt sich.
2)Es ist kein schuldhaftes Vergehen als Sohn eines deutschen
HartzIV-Empfängers geboren zu werden, denn es lohnt sich nicht!
3)Es ist noch weniger schuldhaft als Sohn eines Rikschafahrers geboren
zu werden, denn dieser ist chancenlos.

Wenn die Söhne von 2) +3) ein Leben lang 16 Stunden am Tag schuften,
werden sie nie soviel Lebensqualität zsammenraffen können,
wie dem Königsohn am Tage seiner Geburt bereits in die Wiege
gelegt worden ist!

Es ist Fakt, daß die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter
auseinander klafft.
Die Durchlässigkeit der sozialen Systeme, wie Bildung usw.
ist dadurch weiter eingeschränkt.

Damit wird auch der größte Antrieb allen menschlichen Tuns,
ich meine die Vorsorge für die Kinder, runtergefahren.

Viele Grüße
--
arno
Re: Interessenvertretung der Rentner???
geschrieben von klaus
als Antwort auf astrid vom 24.02.2009, 11:22:26
@astrid,
"Hallo Nurso,
das stimmt nicht so ganz,es war die CDU,
Kohl's Regierung,die den Rentnern das heutige
Desaster bescherte."


Das ist wieder mal die übliche Schuldverteilung, die so natürlich nicht stimmt, weil bewusst Fakten ausgelassen wurden um parteipolitisch wirksam zu werden.

Sogar in dem Link findest du noch andere Rentenanpassungsmaßnahmen, die von der SPD-Regierung vorgenommen wurden, die du aber, warum auch immer(s.o.)- weglässt.
Vollständig fehlen bei dir die 7 Jahre Schröderregierung. Ebenso unredlich.
An den Rentenanpassungen haben alle Regierungen gedreht und die 7 Jahre SPD-Regierung waren der Höhepunkt der "Grausamkeiten".

Rentenanpassungen mussten zwangsläufig vorgenommen werden, weil einige Dinge nicht mehr bezahlbar waren , wie z.B. Bewertung von Schul- und Ausbildungszeiten , Umstellung v. Brutto auf Netto ... und der Generationenfaktor immer brisanter wurde.

Für dich zur Erinnerung die Rentenanpassungen der 14 Jahre vor der heutigen Regierung.

Rentenanpassung Regierung Kohl letzte 7 Jahre( in %)
( die 7 Jahre davor waren erheblich vorteilhafter)
14,16% (Durchschn. Jahr: 2,02%)
-----------------------------------------------------------
Rentenanpassung Regierung Schröder - 7 Jahre( in %)
8,05% (Durchschn-Jahr:1,15%[/b])

---
klaus
susannchen
susannchen
Mitglied

Re: Interessenvertretung der Rentner???
geschrieben von susannchen
als Antwort auf klaus vom 24.02.2009, 14:47:52
Machen wir weiter bei Merkel 1,5% (Durchschnitt 0,5%)
--
susannchen

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rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Interessenvertretung der Rentner???
geschrieben von rolf †
als Antwort auf susannchen vom 24.02.2009, 15:37:38
Sind auch die Beitragserhöhungen für Krankenkasse und Pflegeversicherung berücksichtigt?
Vom Kaufkraftverlust (Inflation) ganz zu schweigen.

Gilt nicht nur für deine Angabe, Susanne.
--
rolf
Re: Interessenvertretung der Rentner???
geschrieben von klaus
als Antwort auf susannchen vom 24.02.2009, 15:37:38
@susannchen,@susannchen,
"Machen wir weiter bei Merkel 1,5% (Durchschnitt 0,5%)"

Ja - das ist ein Jammer!

Sicher ist dir bekannt, woran das liegt.
Die Rentenentwicklung wurde zusätzlich zu den geringen Bruttolohnerhöhungen von 2006 und 2007 durch die sog. "Riestertreppe" gedämpft.
Für 2008 und 2009 wurde ja immerhin vereinbart, die "Riestertreppe" auszusetzen.
Für 2009 sollen ja etwa 2,5% Rentenerhöhung herauskommen.
Natürlich viel zu wenig, um die Verluste der letzten Jahre auch nur annähernd aufzufangen.

Dazu kommt noch, dass der Kaufkraftverlust erheblich höher ist.( Siehe auch Rolf's Beitrag)

Ich bin beileibe nicht zufrieden mit der Rentenentwicklung - aber ich lehne es ab, diese Entwicklung einer Partei anzulasten,wie es astrid praktiziert, weil das der Realität ganz einfach widerspricht.


--
klaus
heinzdieter
heinzdieter
Mitglied

Re: Wer will die
geschrieben von heinzdieter
als Antwort auf arno vom 24.02.2009, 14:06:38
Zitate von arno

1. Die Aufgabe der Politik ist die Umverteilung!

Dem sollte auf keinen Fall sein, denn das führt zur Einheitsrente
Warum soll den ein sich im seinem Beruf Profilierter und damit Besserverdiender nicht mehr Rente erhalten

2.Leistung alleine hat noch nie den beruflichen Erfolg gebracht,
sondern sehr viel wichtiger ist die soziale Herkunft.


Ich kenne viele Autoditakten, die sich von der Pike Hochgearbeitet haben und dessen Eltern bürgerliche Berufe ausübten.

Es gibt Looser, die aus sogenanntwen "gehobenen" Familien stammen.

Im Arbeitsleben zählt nach wie vor Leistung Können und Durchsetzungsvermögen. Das war so , ist so und wird immer so sein.

Als bekanntester Fall: Ex-bundeskanzler Schröder

--
heinzdieter
astrid
astrid
Mitglied

Re: Interessenvertretung der Rentner???
geschrieben von astrid
als Antwort auf klaus vom 24.02.2009, 16:01:18
Es ist nun mal so Klaus und ich lasse
mich nicht von Dir umpolen,anders zu
denken.
--
astrid

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