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Aktuelle Themen Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?

hugo
hugo
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von hugo
als Antwort auf vom 10.07.2008, 22:01:56
oh ja clabauterman ,,das ist,s was mich schon seit der Wende, vom ersten Tag der Wiedervereinigung so mächtig stört, das uns einerseits ständig etwas von Solidargemeinschaft, Solidarprinzip, sozialer Marktwirtschaft usw vorgefaselt wird aber wenn man etwas näher und dahinterschaut siehts gaaaanz anders aus.

ab einer bestimmten Einkommenshöhe klinken sich die Besserverdienenden total aus den Sozialbeiträge aus,,ein Geringverdiener wird bis zu 100% seines Einkommens belegt und muss dafür Löhnen und die Reichen und Superreichen, bei denen ist bei ca 4000 € im Monat oder 45.. € im Jahr Sense,,da können sie noch das Mehrfache ohne einen einzigen Cent dazuverdienen,,,,
Nur gut das es noch halbwegs steigende Steuersätze für diese Großabsahner gibt, womit sich diese Leute wenigstens an den Staatausgaben beteiligen müssen,, aber auch da versuchen sie mit allen möglichen und unmöglichen Tricks sich davonzustehlen
(übrigens um die Lichtensteinsteuerflüchtlinge ist es momentan auch wieder sehr still geworden,,soll wohl Gras drüber wachsen bis es verjährt ist ? )

auch das Prinzip, das geteiltes Leid nur halbes Leid ist, wird nicht berücksichtigt und dabei könnte alles so schön friedlich sein und gerecht, wenn sich ALLE an dieser Solidar-Pflicht beteiligen würden und nicht z.g.T raushalten würden,

so wie die Parlamentarierer die Beamten usw ,,aber wenn das Thema mal darauf kommt, dann fangen die plötzlich an zu Jammern wie mies es ihnen geht und was sie alles darben müssen vonwegen immer weniger Zulagen und weniger Weihnachtsgeld und gekürztes Urlaubsgeld und weniger Gehaltsanstieg und mehr Abgaben usw,,,

allein der Zulagen-Katalog ist schon eine Beleidigung für hart arbeitende Normalos,,
Stellenzulage, Amtszulage, Ausgleichszulagen, Vertreterzulage, Zulagen für besondere Erschwernisse, Zuschlag für Dienst zu ungünstigen Zeiten, Wechselschichtzulage
Mehrarbeitsvergütung Sonderzahlungen (ehemals Urlaubsgeld und Sonderzuwendunggen)und wenn ich noch eine Weile überlege dann reicht hier die Seite nicht aus,,
aber,,wie gesagt Barmen und Stöhnen um die Armen zu verhöhnen,,,und wie viele von diesen sich nicht mal selber einkleiden müssen sondern eine tolle Berufsbekleidung fast gratis bekommen und Dienstfahrzeuge und Freifahrtkarten und eine Altersabsicherung und, und und,, wovon ein "Normals" nur träumen darf,,

ohh uhha so nun ist mir wieder leichter,, nun hab ich für heute genug rumgemosert,,,da tun mir die kleinen unterernährten zierlichen Beamten schon wieder leid, die im Schweiße ihres Angesichts bis zum umfallen schuften, und dabei immer ein fröhliches Lächeln in den Augen einfreundliches Wort auf den Lippen und den Bürgern alle Wünsche von den Augen ablesen,,,oder ?? *g*


--
hugo
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf hugo vom 11.07.2008, 09:01:34
Was Du da alles an Zulagen für *die Beamten* aufzählst, das hätte ich von Dir gerne einmal belegt. Zeig mir den Gehaltszettel oder was auch immer, der diese Behauptungen beweist.

Es ist schon seltsam, welche Neidblüten ein bestimmter Berufsstand immer wieder bei den Menschen, die ihm nicht angehören, treibt. Hättest doch auch Beamter werden können mein Guter, oder hat die Schulbildung dafür nicht gereicht?

Das musste ICH jetzt mal los werden.
--
woelfin
silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von silhouette
als Antwort auf Drachenmutter vom 11.07.2008, 09:47:53
Danke, Wölfin.
Vor allem die "Schichtzulage" und die "Erschwerniszulage"! Sind die Leute, die in der Schwerindustrie arbeiten, denn Beamte? Staun!
--
silhouette

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frank
frank
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von frank
als Antwort auf Drachenmutter vom 11.07.2008, 09:47:53
Ich vermute Mal, hugo hatte in der DDR einen job, für den es in der BRD kein Berufsbild gibt und ihm deshalb eine angemessene Rente versagt bleibt. Da ist es doch verständlich. dass er sich die Zustände der "Deutschen Demokratischen Republik" zurückwünscht.
Hier im Westen waren wir ja tolerant und sind mit den "Krupps, Quants und Flicks" immer gut zurecht gekommen. Sollen wir das jetzt ändern?
--
frank
silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von silhouette
als Antwort auf frank vom 11.07.2008, 10:16:56

Hier im Westen waren wir ja tolerant und sind mit den "Krupps, Quants und Flicks" immer gut zurecht gekommen. Sollen wir das jetzt ändern?
--
frank


Sind das auch Beamte?

--
silhouette
frank
frank
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von frank
als Antwort auf silhouette vom 11.07.2008, 10:36:05
Ganz gewiß nicht. Ich habe Bezug genommen auf die "Großabsahner". Was Du hier treibst ist unterstützende
Korinthen-Kackererei.
--
frank

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baerliner
baerliner
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von baerliner
als Antwort auf Drachenmutter vom 11.07.2008, 09:47:53
Was Du da alles an Zulagen für *die Beamten* aufzählst, das hätte ich von Dir gerne einmal belegt. Zeig mir den Gehaltszettel oder was auch immer, der diese Behauptungen beweist.

Es ist schon seltsam, welche Neidblüten ein bestimmter Berufsstand immer wieder bei den Menschen, die ihm nicht angehören, treibt. Hättest doch auch Beamter werden können mein Guter, oder hat die Schulbildung dafür nicht gereicht?

Das musste ICH jetzt mal los werden.
--
woelfin
geschrieben von woelfin


Wölfin,

nicht nur die nach Meinung von Hugo gut verdienenden Beamten erwecken bei ihm und andern diese unsägliche Neiddiskussion, die zu nichts führt.

Aber auch ein Hauptschüler kann Beamter sein, sofern er nur "hoheitliche Aufgaben" zu erfüllen hat.

--
baerliner
baerliner
baerliner
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von baerliner
als Antwort auf arno vom 10.07.2008, 20:30:09
Zurück zum Thema: Ich habe laut HP derzeit einen BMI von 30, was je nach Sichtweise einer behandlungsbedürftigen Fettleibigkeit entspricht oder aber bei Berücksichtigung meines Alters an der oberen Grenze des Normalgewichts liegt, wenn ich WIKIPEDIA glauben darf.

Ein kluger Arzt hat meine Mutter mal geraten: Mädchen (da war sie aus dem Alter längst raus), iss, was Dir schmeckt. Und diesen Spruch beherzige ich auch, egal, was die Wissenschaft dazu sagt. Solange man sich nicht unwohl mit seinem "Übergewicht" fühlt, ist doch alles in Ordnung.

Krebs kann ich auch ohne Übergewicht bekommen, z.B. wenn man viel raucht, was ja sogar der Gewichtsabnahme förderlich ist. Oder wenn man übermäßig viel Fleisch isst.

Im Alter rührt ja Übergewicht auch meist daher, dass man zumindest als Sportmuffel wie ich zuwenig Bewegung hat. Aber soll ich nun meine Lebensgewohnheit ändern, wenn ich mich wohlfühle?

Ich sehe jedenfalls im Übergewicht keine Verletzung des Solidarprinzips.
--
baerliner
silhouette
silhouette
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Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von silhouette
als Antwort auf frank vom 11.07.2008, 10:48:13
Ganz gewiß nicht. Ich habe Bezug genommen auf die "Großabsahner". Was Du hier treibst ist unterstützende
Korinthen-Kackererei.
--
frank

Keineswegs treibe ich das. Wen soll ich denn unterstützt haben?
Ich wehre mich lediglich dagegen, dass mit einem Handstreich alles in einen Topf geworfen wird, um mal wieder ein Feindbild aufzubauen und von konkreten Fragen abzudriften in eine themenfremde Neiddebatte, mit Argumenten, die nichts anderes sind als Geschwätz.

Es ging um den letzten Beitrag von Hugo und seine völlig deplazierte Beamtenschelte, falls das nicht klar ist.

Manchmal hilft es auch, die Baumansicht genauer anzuschauen.

--
silhouette
miriam
miriam
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von miriam
als Antwort auf Drachenmutter vom 11.07.2008, 09:47:53
Nochmals zurück zu deinem Beitrag, Woelfin. (Baerliner möge es mir nachsehen).

Unbegreiflich für mich, die ja auch aus einem Ostblockland stamme, wieso man ständig die Anderen, sprich die Besserverdienenden sich ansieht und sich mit denen vergleicht.

Auch wenn ich schon lange weg bin aus Rumänien: vergessen habe ich die damalige Unfreiheit und auch die "Freiheiten" die sich die damaligen Bonzen nahmen, nicht.
Und wenn ich mir diesen Vergleich vor den Augen halte…

Man kann sich aber natürlich die Freiheit die man gewonnen hat vermiesen, indem man ständig ins Portemonnaie der anderen guckt.

Sowieso scheint mir dieser ständige rein materialistische Vergleich, eine eigenartige Werteskala. Ich vermute auch, dass letztere nicht glücklich machen kann.

Liebe Grüße

Miriam


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