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Aktuelle Themen Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?

EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf sonnenstern vom 12.07.2008, 07:25:06
Hallo sonnenstern, das thema war eigentlich übergewicht.
Aber da wird sofort rauchen und alkohol angeführt und wenns um rauchen und alkohol geht schreien einige sofort gegen übergewicht und sport und hugo "bereichert" jedes thema mit giftspritzen gegen reiche beamte und oder amerikaner.
Das thema war schlicht und einfach übergewicht und wenn heute fast jeder 2. deutsche übergewichtig ist, darunter über 10% krankhaft fettleibig, dann ist das ein ernsthaftes gesellschaftliches problem, das hier im aufhänger angesprochen wurde und bei dem wir bleiben sollten.
Sowas hat natürlich konsequenzen, angefangen damit, daß die bekleidungsindustrie mit ihren maßtabellen nicht mehr richtig liegt, daß die einzelhändler in ihren warenbestellungen umdisponieren müssen, bis zu fatalen anstiegen von bisher unproblematischen krankheitsbilder wie diabetes zu volkskrankheiten an denen heute schon junge menschen, sogar kinder leiden.
Darüber sollte man sich hier mal unterhalten.
Alkohol, rauchen und andere suchtkrankheiten waren schon mal dran.
Und die "gutgemeinten" ratschläge zum abkassieren bei den reichen, spülen eventuell etwas mehr geld ins gesundheitssystem, ändern aber nichts am problem selbst.
Übrigens bei den sogenannten reichen spielt fettleibigkeit mit ihren krankheitsfolgen kaum eine rolle, woran mag das wohl liegen?
--
gram
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von pilli †
als Antwort auf sonnenstern vom 12.07.2008, 07:25:06
Und wie wäre es mit einer Vorbildwirkung unsere oberen Herrschaften !?



huch, wo lebst denn du, dienst du etwa "Herrschaften" ???

und wo, bitte sehr ist denn "obere" anzusiedeln ??? im himmel ???

*koppschüttel*

...

klar ist mein gewicht eine privatsache und auch meine meinung dazu!

wenn so ein quark hier breitgetreten wird, wie von dir hugo, mit einer aufzählung sämtlicher zulagen aus dem jahre *anno pief* bis heute, die doch der oder die einzelne nur sehr reduziert...watt die anzahl der zulagen betrifft...geniessen darf, wie sollte ich hoffen, hugo

datt du irgendwann mal fair diskutieren könntest? dazu nun sprachgewaltiger sonnenstern...*herr wirf hirn*

nein, danke, da schenke ich mir die begründung und euch den forenfrieden!


--
pilli
Medea
Medea
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von Medea
als Antwort auf hugo vom 10.07.2008, 21:21:00
Die meisten Babies, bis auf wenige "Prachtexemplare von 9 oder 10 Pfund", kommen schlank auf diese Welt -
wer sie zu kleinen Fettwänsten macht, sind doch wohl viele Mütter durch falsche Ernährung? Darüber wird von Kinderärzten schon lange Klage geführt, die ihre kleinen Patienten oft noch vor dem Schulanfang in "Abspeckkliniken" überweisen müssen.
Es laufen immer wieder Kampagnen von den Gesundheitsministerien in den Ländern oder auch vom Bund, die Aufklärung anbieten - daran kann es also auch nicht liegen.
Zudem ist wirklich auffallend, daß Kinder aus "gebildeten Familien" rank und schlank daherkommen - sage mir jetzt keiner, das läge am reichlich bemessenem Hausdhaltsgeld.
Vor einiger Zeit hat Pilli vorgerechnet, wie günstig frische Lebensmittel, Gemüse, Tomaten, Gurken etc. in Supermärkten zu bekommen ist, also auch Hausfrauen mit kleinerer Geldbörse können Kinder gesund ernähren (wenn sie denn auch wollen).
Dickleibigkeit ist in einigen aber bei weitem nicht in allen Fällen medizinisch bedingt.
Ich schleppe zur Zeit auch einige Kilos zuviel mit mir herum, doch für die zeichne ich alleine verantwortlich, es sind die süßen oder weinmäßigen Versuchungen, die sich auf den Hüften wiederfinden.... .

Medea

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hugo
hugo
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von hugo
als Antwort auf pilli † vom 12.07.2008, 09:04:36
hallo pilli, gehts Dir zu gut, wirste mal wieder übermütig ??
musste Streit suchen ?? was plärrste mich denn so von der Seite an ??

lies erst ,mal richtig nach ehe Du so unsachlich kommentierst

Du bist doch sonst immer diejenige die gerne nachhakt und Richtigestellungen verkündet ,,also denn mal los,

auf clabautermans Beitrag vom [10.07.08 22.01]
und seine Ausführung zum Solidarprinzip der schwachen und starken Schultern sowie seiner Kritik an der Beitragsbemessungsgrenze hab ich geantwortet und meine Meinung dazu geäußert,,,
und es sollte doch mit dem Teufel zugehen wenn ich mir das -und ausgerechnet von Dir- verbieten lassen soll.
Ob es clabautermann wert ist auf seine Beiträge entsprechend zu antworten oder nicht, das entscheide ich schon lieber selber, und da er es mir wert ist, entstand dieser Beitrag ,,und so wie sich das anschließend weiterentwickelte zeigts mir doch das es jede Menge Unklarheiten darüber und Unverständnis gibt, welches es auszuräumen gilt.

das ich dann mit silhouette, Susannchen und wölfchen den Nebenstrang weiterverfolgte und versuchte Unklarheiten richtigzustellen ist ja wohl nicht Dein Problem dabei hab ich noch gar nicht auf böswillige Bemerkungen vonwegen Neiddebatte reagiert, das Thema hätte dann sicherlich noch einige andere Wendungen nehmen können

und es hält Dich doch Niemand davon ab wieder aufs Thema (zu dem Du eben auch herzlich wenig beigesteuert hast wie ich gerade sehe)zurückzukommen ohne dies mit Seitenhieben wie Quark - unfair und Hirn werfen- zu umrahmen,,aber Ab und zu musst Du wohl mal, da kannste nicht anders,,,

zumindest Dein letzter Satz: "nein, danke, da schenke ich mir die begründung und euch den forenfrieden!" versöhnt mich nun wieder ein wenig, obwohl ich wetten möchte das DU das nicht ehrlich meinst, lebst Du doch von Diskrepanzen hier im Forum und das nicht schlecht (ohne das hugo behaupten will, ein Forenengel zu sein)*g*


hallo Mesea,,ja da gehts wohl den Menschen wie den Leuten die einen fühlenn sich zu dick die anderen zu dünn und wenn es nicht krankhafte Ausmasse annimmt bzw Ursachen hat und man sich selber noch gut leiden mag,,,ok dann würde ich nicht allzusehr drüber nachgrübeln, das macht nur noch mehr (oder weniger) Appetit und daraus enststehen neue Pfunde (das kann ich beweisen,,wenn hugo sich nicht am Riemen reißt nimmt er mit absoluter Gewissheit kein Gramm ab ) *g*?
--
hugo
silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von silhouette
als Antwort auf sonnenstern vom 12.07.2008, 07:25:06
Jetzt hast du tatsächlich das Risiko Autofahren vergessen. Zwinker...
Es ist in Mediziner- und Politikerkreisen längst bekannt, welche Arten von Fettleibigkeit direkt mit chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht werden können. Die Amerikaner machen ja gerne Studien solcher Art, in diesem Falle war die Dringlichkeit längst auf den Straßen zu sehen. Inzwischen ist das Problem nach Europa übergeschwappt, es ist auch in unseren Nachbarländern ein Thema. Auf den Straßen zu sehen ist es auch, und auffallend häufig schon bei sehr jungen Leuten.

Es gibt mittlerweile ziemlich klare Grenzen, ab welchem Körperfett das Alterspölsterchen aufhört und die pathologische Fettleibigkeit anfängt. Man sollte auch hier wieder differenzieren. Aber dann wird die Diskussion so langweilig-sachlich.

Der link ist sehr ausführlich und enthält viele weitere links zum Thema.
--
silhouette
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von pilli †
als Antwort auf hugo vom 12.07.2008, 09:51:05
hugo

wenn ich nicht wüßte, du könntest es besser, hätte ich mich nicht eingemischt; aber dein "Zulagenpaket" so einfach auf alle beamte auszuschütten, datt hatte schon watt!

papa war beamter und ich...nur im mittleren dienst... aber er in der *hüteren jehaltsklasse* so wie ich, hatten nicht den bruchteil der zulagen, die du aufrechnen möchtest; glaube mir datt mal!

arno frug nach der "Privatangelegenheit" und ich habe meine meinung ja mitgeteilt?

klar ist und bleibt datt für mich eine privatsache; ebenso wie es für andere eine privatsache bleiben sollte, ob sie nun heiraten und mit eins, zwei, drei, vier kinderlein...natürlich komplett versichert und durch die solidargemeinschaft getragen...selbst ein fünftes kind kostenlos gut mitversichert wüßten!

ich habe als junge, alleinerziehende frau den extra beitrag an die privatkasse für Anne gerne gezahlt obwohl ich wußte, meine büro-kollegin als angestellte hat keinen pfennig mehr gezahlt für den tatbestand, dass ihr sohn bei der BKK kostenlos mitversichert war.

alles reine privatsache!

und wenn nun medea passend zu dem von ihr genannten beispiel den dicken ehemals kanzler Kohl aufgrund seines enormen übergewichtes als einen bildungsfernen, den unterschichten entstammenden menschen sehen möchte; warum nicht? auch ihre privatsache! niemand muss sich lernbereit zeigen?

14.10.2004 -

Mit vier Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über die kommenden drei Jahre das Netzwerk "Adipositas und assoziierte Störungen". An dem Netzwerk, das genetische Gründe für Übergewicht erforscht, sind Forschergruppen aus zahlreichen deutschen Städten beteiligt. Koordinator ist Professor Dr. Johannes Hebebrand, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Universitätsklinikums Essen. Aus der Gesamtfördersumme, die im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) vergeben wurde, ist für die Universität Duisburg-Essen eine Million Euro vorgesehen.

Weltweit ist die Zahl der Menschen mit einer Adipositas, das heißt ausgeprägtes Übergewicht mit einem Überschuss an Körperfett, in den vergangenen Jahrzehnten stark angestiegen. Gründe hierfür sind veränderte Ernährung, mangelnde körperliche Bewegung sowie psychische und psychosoziale Faktoren. Allerdings wird in der Regel nur derjenige adipös, der eine genetische Veranlagung dazu hat. Auch die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen durch Übergewicht, wie Altersdiabetes, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-erkrankungen oder Schlafstörungen, wird offenbar stark genetisch beeinflusst
geschrieben von (idw) Universität Duisburg-Essen


in diesem, meinem privaten sinne, hugo

immer schön locker bleiben und ab und an ist auch mal nachdenken erlaubt? danke!


--
pilli

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hugo
hugo
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von hugo
als Antwort auf pilli † vom 12.07.2008, 10:22:26
mal wieder ein typischer pillisatz am Ende :immer schön locker bleiben und ab und an ist auch mal nachdenken erlaubt? danke!

damit suggerierst Du anderen Mitlesenden, bzw. stellst das so hin, das Deine Mitdiskutanten eben doch alle ein wenig blöder sind, oder so,,, hm naja der hugo ist nun mal n bisschen von gestern,,,

und nun haste mehrfach das Wort privat, Privatsache, Privatangelegenheit benutzt,,,nun weiß ich immer noch nicht, was der eigentliche Vorteil für eine Gesellschaft ist, das es solche Privatangelegenheiten im Zusammenhang mit der Solidargemeinschaft, dem Solidargedanken gibt.

ich kann mir eigentlich vor Allem vorstellen, das es sich dabei um Vorteile für diejenigen handelt welche private Versicherungen usw anbieten, denn sonst würden die es ja wohl sein lassen

und was es der Gesellschaft, der Masse der Menschen den eigentlich Bedürftigen, Schwachen hilft und bringt, das sich die Bessergestellten aus diesem Teil der gegenseitigen Hilfe ausklinken, hab ich -trotz 20 jährigem Nachdenkens seit der Wende- immer noch nicht richtig begriffen,,,,was daran so Vorteilhaft, vielleicht sogar christlich, solidarisch für die Schwachen sein soll, entzieht sich meinen Vorstellungen.

immer wenn ich auf eine Seite eines Anbieters klicke lese ich das Gegenteil, nämlich das Vorrechnen der Vorteile des jungen, männlichen, gutverdienenden, gesunden beworbenen zukünftigen Versicherungsnehmers,,

ps ich will hier mal behaupten das private Versicherungen nix rein gar nix mit Hilfe für die Menschen am Hut haben, es sei denn ihr mathematisches Modell ermittelt, das das Risiko des Versicherten und die durchschnittlichen Kosten, welche sie oder er vermutlich und nach statistischer Wahrscheinlichkeit verursachen
weit unter deren durchschnittlichen Prämien liegen.

aber, vielleicht bekomm ich ja doch noch mal eine gut verständliche Gegendarstellung die mich überzeugt, *g*
--
hugo
Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hugo vom 12.07.2008, 18:29:18
Hallo Hugo,

Vielleicht kann ich ja mal Antworten geben.
Die werden aber auch wieder nicht jedem gefallen.

Natürlich sind wir ein wenig dösiger.
Wir haben es nämlich nicht verstanden,
uns rechtzeitig auszuklinken aus der sogenannten Solidargemeinschaft.
Und da ist es nur gerecht,
wenn wir zu zahlen haben,
also mehr als wir selber verbrauchen.

Vor der letzten Bundestagswahl trat ja die CDU mit der Kopfpauschale an.
Richtig so, daß ist das Prinzip der Privatversicherung.
Die sollte ja in der Höhe der durchschnittlichen Kosten pro Versichertem im Monat ausgerichtet sein.
Da geisterten ja Zahlen zwischen 130 und 180 Euro herum.
Das wird kommen müssen, wenn das Auskaufmodell "Solidargemeinschaft"
dann endlich gegen die Wand gefahren ist, weil es die noch verbliebenen Einzahler nicht mehr packen.
Ich finde es auch gerecht, weil wir dann endlich alle in den Genuß dieser personenbezogenen Prämie kommen. Ich jedenfalls werde deutlich sparen und werde mich nicht mehr in solchen Debatten wundern müssen.
Danach wird man sehen, warum die Solidargemeinschaft besser war.
Wenigstens für ein, zwei Monate sollte es mal in dieser Weise probelaufen.
Zum Eingewöhnen.

Aber paß bloß auf.
Vielleicht kommt der Chef oben im Himmel tatsächlich der Aufforderung nach und schmeißt Hirn vom Himmel, wenn er das ständig zu hören bekommt.
Wohlmöglich zielt der und trifft noch.
Dann müssen wir unter einem Dach sein.
Damit wir dösig bleiben.
Einzahler werden immer gebraucht.

Ich kenne auch so ein Gebet.
Herr, hilf mir, mein großes Mundwerk so lange zu halten,
bis ich weiß, worüber ich rede.
Mist, schon wieder hat das nicht geklappt.
Weisse Bescheid...

Trotzdem schönes WE.
--
Gruß, clabauterman
sonnenstern
sonnenstern
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von sonnenstern
als Antwort auf pilli † vom 12.07.2008, 09:04:36

Hallo Pilli, vielen Dank für Deine netten Worte, auch wenn ich deiner Meinung etwas danebengerutscht bin mit meiner Aussage ist das noch lange kein Grund hier so unhöflich zu reagieren !!Aber es zeigt, welcher Geist bei Dir regiert,
Unfreundlichkeit seinen Mitmenschen gegenüber ist nicht gefragt !
gruß Sonnenstern
sonnenstern
sonnenstern
Mitglied

Re: Ist das Körpergewicht nicht eine Privatangelegenheit?
geschrieben von sonnenstern
als Antwort auf silhouette vom 12.07.2008, 09:59:49

Hi, Du hast recht, ich habe die Autofahrer vergessen und vielleicht noch einen ?
Eigentlich brauchte ich mich gar nicht mit dem Thema beschäftigen, ist albern sich überhaupt zu melden, ich bin weder zu dick, noch Raucher usw.
Diese meist unfairen Diskussionen bringen nichts !
Gruß Ostseefan

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