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Aktuelle Themen "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt

loretta
loretta
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"Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von loretta

Frühpensionär gegen Verkehrssünder: Gericht bescheinigt "Knöllchen-Horst" Denunziantentum

Bei seinen Mitbürgern in Osterode ist "Knöllchen-Horst" berühmt-berüchtigt. Zehnttausende Verkehrssünder hat er bereits angeschwärzt. Ein Gericht entschied nun: Wer so pedantisch die Delikte anderer zur Anzeige bringt, geht einer "denunziatorischen Tätigkeit" nach.
geschrieben von SPON


Ob der wohl früher bei der Stasi war?

loretta

Knöllchen-Horst
nostalgie
nostalgie
Mitglied

Re: "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von nostalgie
als Antwort auf loretta vom 25.09.2013, 22:08:10
Davon gibt es mehrere. Sie sollten einen Verein gründen
circe
circe
Mitglied

Re: "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von circe
als Antwort auf loretta vom 25.09.2013, 22:08:10
und das Urteil sollte für solche Leute maßgeblich werden!

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olga64
olga64
Mitglied

Re: "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von olga64
als Antwort auf loretta vom 25.09.2013, 22:08:10
Solche Deppen (pardon) haben wir bei uns in Bayern auch, bevorzugt in stillen Einfamilien-Strassen. Dort marschiert dann ein vermutlich Frührentner rum, dem grenzenlos langweilig ist und schreibt alles auf, was ihm unter den Kuli kommt. Dann wird per Flatrate die zuständige Behörde alarmiert, die ihn vermutlich kennt und nur noch stöhnt, wenn ein solcher Gschaftlhuber mal wieder für Recht und Ordnung sorgt. Kinder kommen auch immer dran, weil sie zu laut, zu schnell oder sonstwas sind und sich zudem erdreisten, auf der Strasse zu spielen. Man sollte solchen Typen nur mit Nicht-Reaktion begegnen, meist sind sie auch noch aggressiv, wenn man über sie lacht oder mit ihnen schimpft. Olga
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von schorsch
als Antwort auf olga64 vom 26.09.2013, 15:30:30
Die Polizei ist gewiss nicht erfreut über jene Bürger, die sich als Hilfscherifs betätigen und den Polizeiposten mit ihren Anzeigen zumüllen.

Andererseits aber sind die Polizisten immer wieder auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, wenn sie einen Fall aufzuklären haben. Wenn sie aber im Vorfeld die ganze Bevölkerung vergrault haben, weil sie Anzeigen von Bürgern nicht ernst nehmen oder einfach schubladisieren, müssen sie sich nicht wundern, wenn die Reaktion so ist: "Ihr könnt mich mal....".

Fazit: Ein guter Polizist benimmt sich im Alltag so, dass das Volk ihn als Beschützer und Helfer wahrnimmt, nicht als Feind.
Re: "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Es ist erfrischend, mitzulesen, wie Extreme handeln.
Extreme Standpunkte sind nicht geeignet, das Zusammenleben zu regeln.

Dem Knöllchen-Feteschist könnte ich die andere Seite entgegenhalten.
Straßen in Wohngebieten, die keine Straßen mehr sind, weil eine
Fahrbahn völlig zugeparkt ist. Von der Einmündung bis zum Wendehammer.
Natürlich müssen alle sechs Autos der Familie vor der Türe stehen.
Nicht etwa schräg gegenüber in der Parkbucht.
Wer will auch immer zehn Meter gehen.

Auch an Einmündungen immer schön gegenüber der einmündenden Straße parken.

Spaß macht es auch, wenn auf zwei Meter breiten Wohnwegen Anhänger abgestellt werden.
Was hat denn der Schlaganfall-Patient auf der Rollbahre gesagt, als es schnell gehen mußte ?
Pffffffft.

Manches hat nämlich seinen Sinn.
Auch möchte ich in solchen Straßen keinen Feuer-Notfall erleben.
Wenn ein Haus zu brennen beginnt und die ganze Reihe abfackelt.

Und die Feuerwehr bimmelt vorn an der Einmündung.

Übertrieben ?
Na warten wir mal ab.
Einmal ist immer das erste Mal.

Zwei solcher Rollbaren-Transporte sah ich schon.
Ein Patient kam nicht wieder.

"Miteinander" heißt "Mit Einander", nicht "Alle(s) für mich".

nordstern *wie immer, Außenseiter*

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rehse
rehse
Mitglied

Re: "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von rehse
als Antwort auf vom 27.09.2013, 10:58:14
Solche Außenseiter unterstütze ich gern.
yuna
yuna
Mitglied

Re: "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von yuna
"Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant"
Grundsätzlich stimme ich dem zu, aber es ist auch eine Frage der Definition, wann jemand tatsächlich denunziert und wann nicht.

Und in diesem Punkt stimme ich nordstern zu.
Der beste Ratgeber im Leben ist immer noch die menschliche Vernunft (auf beiden Seiten) - sofern man sie nicht "verlernt" hat oder sich lieber von anderen Trieben leiten lässt, die die eigentliche Vernunft "blickdicht" überdecken.

Geht es nach einigen unserer Politiker, sollte sich jeder ausgiebig dem Denunziantentum hingeben und munter anschwärzen, wo es nur geht. Freilich besonders Ausländer betreffend, die sich komisch verhalten, indem sie z.B. nur selten die Wohnung verlassen, sich ruhig verhalten oder nach Islam aussehen, denn die könnten Terroristen sein.

Man kann es nicht oft genug in Erinnerung rufen mit welchen Weltanschauungen und Persönlichkeiten wir es zu tun haben.

In meinen Augen gerechtfertigt, dass dem Mann ein Riegel vorgeschoben wurde, hier war die Vernunft offenbar nicht vertreten. Meinen Dank an das Gericht, auch wenn ich nicht zu den Opfern zähle.
nostalgie
nostalgie
Mitglied

Re: "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von nostalgie
als Antwort auf vom 27.09.2013, 10:58:14
Liegt es manchmal nicht auch an falscher Bauplanung?
Oft, wenn ich Spielstrassen durchfahre, frage ich mich , wie da ein Feuerwehrauto sich durch manöverieren soll. Selbt bei sehr viel gutem Willen und guter Fahrtechnik dürfte das oft schwierig oder gar unmöglich werden.
Re: "Knöllchen-Horst" hat ausgespielt
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf nostalgie vom 27.09.2013, 13:49:27
Liegt es manchmal nicht auch an falscher Bauplanung?
Oft, wenn ich Spielstrassen durchfahre, frage ich mich , wie da ein Feuerwehrauto sich durch manöverieren soll.


Eigentlich nicht.
Jedes Haus hat einen Stellplatz, muss einen Stellplatz haben.
Viele haben darauf eine Garage gestellt.
Ich schätze mal, dass die Hälfte unbenutzt oder vollgemüllt ist.
Es ist einfach zu beschwerlich, Tor auf und Tor zuzumachen.
Dabei könnte das Tor auch offen bleiben.
Nein, es ist Bequemlichkeit.
Just waren gerade zwei Hauptstraßen so zugeparkt, dass der Bus nicht mehr durchkam.
Und die Feuerwehr hatte sich auch beschwert.

So dusselig, wie dort, kann man sich eigentlich nicht hinstellen.
Nun ist eine Straße mit Halteverbot freigeräumt.
Die andere Straße kommt noch.
Es ist Faulheit und Egoismus.

Öffentliche Straßen sind öffentliche Straßen und kein persönlicher Parkraum.

Besucherplätze sind für Besuch,
nicht für Zweitwagen der Frau,
Dienstwagen vom Gemahl,
Hobbykabrio vom Gemahl und
Drittwagen für Sohnemann.
Auf dem Stellplatz oder in der Garage lagert dann Kaminholz.

Dann bin ich schon dafür, dass mal grundlegend ... na sagen, wir nachgedacht wird.
Wollte gerade "durchgegriffen" sagen.

Fußwege sind übrigens auch "Privateigentum", könnte man meinen.
Einsfuffzig breit, zur Hälfte mit Hecken und Lebensbäumen bewachsen.
Oma am Rollator muss auf die Straße, auf die eine freie Fahrspur.
Und wenn es die Gegenfahrspur ist.
Das nenne ich "Miteinander".

Und in so einer Gemeinschaft, "Gemeinschaft" kommt von gemein,
da täte ein Knöllchen eventuell auch mal heilsame Wirkung.
Wie kürzlich im Wendehammer.
Da parkten sie quer, also rechtwinklig zum "Rund des Bürgersteiges".
Wenden war nicht mehr möglich für das Müllfahrzeug.
Da gab es dann Knöllchen, aber satt.
Nun geht es auf einmal.

Faulheit hoch drei nenne ich es.
Ich bin aber kein "Knöllchenrentner", falls das jemand denkt.
Ich beobachte es nur, weil ich ja auch noch zu Fuß gehe.

Da ich nur ein Auto habe, welches immer in die Garage kommt,
auch für zehn Minuten, kratzt mich das alles auch nicht.
Ich komme zurecht.

nordstern

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