Forum Allgemeine Themen Aktuelle Themen Krankenhäuser lehnen Behandlung einer vergewaltigten Frau ab

Aktuelle Themen Krankenhäuser lehnen Behandlung einer vergewaltigten Frau ab

schorsch
schorsch
Mitglied

Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Mareike vom 20.01.2013, 10:40:05
Ich dachte bei meiner Frage eigentlich weniger an das Krankenhaus als an dich.....
Mareike
Mareike
Mitglied

Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von Mareike
als Antwort auf schorsch vom 20.01.2013, 11:19:46
was soll ich dazu sagen?

Mareike
ana
ana
Mitglied

Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von ana
als Antwort auf justus39 † vom 20.01.2013, 11:00:47
"Man könnte lachen,wenn es nicht so traurig wäre."

Genauso ist es,ich lächle schon länger darüber.

"Was man nicht erfährt ist dagegen,ob............?!

justus39 ein Mann,der diese ungeheuerliche Meldung von Presse,Funk...,aus seiner Sichtweise
betrachtet-einschätzt,nicht schlecht!
Übrigens habe ich die gleichen Gedanken-Sichtweise.

ana

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Edita
Edita
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Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von Edita
als Antwort auf ana vom 20.01.2013, 12:33:29
Ich kann mir auch durchaus vorstellen, daß hier ein " Kräftemessen " von militanten Gegnern und Befürwortern von Abtreibungen angezettelt wurde, aber natürlich nur eine Spekulation meinerseits, die letzte in dieser Sache, es heißt wirklich.......abwarten!

Edita
justus39 †
justus39 †
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Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf Edita vom 20.01.2013, 12:44:40
Ich kann mir auch durchaus vorstellen, daß hier ein " Kräftemessen " von militanten Gegnern und Befürwortern von Abtreibungen angezettelt wurde....
Edita

zumindest hängen sich jetzt viele Trittbrettfahrer mit in die Sache hinein.
Ob man Hass auf die Ärzte oder auf die Kirche verspürt, ob man für oder gegen die Abtreibung ist, jeder findet hier die Gelegenheit, seinen Frust abzuladen.

Dass diese Sache vom vorigen Jahr jetzt plötzlich so umfangreich in den Zeitungen erscheint, wird auch seine Ursache haben.

justus
Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von meli
als Antwort auf justus39 † vom 20.01.2013, 16:30:36
justus,

ich finde, die Zeit ist noch relativ kurz.

Wenn ich bedenke, wie lange es brauchte, um die Missbrauchsfälle ans Tageslicht zu bringen, ist das ein Klacks an Zeit - nicht am Geschehen.

Es ist mir auch z.B. völlig wurscht, wer den Stein ins Rollen brachte.

Ein Anfang ist gemacht und ich denke, dass es noch lange brauchen wird, bis sich wirklich grundsätzliche Dinge ändern.
Das päpstliche Dogma ist bei sehr vielen Menschen noch fest verankert.

Meli

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olga64
olga64
Mitglied

Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von olga64
als Antwort auf justus39 † vom 20.01.2013, 16:30:36
Wieder mal ein Thema, dessen Ursprung recht veraltet ist und wo sich - so befürchte ich - im ersten Überschwang wieder mal die notorischen Aufreger und Empörten sich nur rudimentär informierten.
Auch dieser Ärztin, die die vergewaltigte Frau in diese Klinik brachte, dürfte klar gewesen sein, dass die Kirchen Abtreibungen nicht zulassen, wozu in deren Verständnis auch die Pille danach gehört (das Rezept hatte die junge Frau ja schon von der Ärztin erhalten). Warum also diese Kirche? Es wäre doch sicher praktikabel gewesen, via Polizei an anderes Krankenhaus zu finden ,das dann die nötigen Untersuchungen durchführt.
Oder geht es gar um einen Schadensersatzanspruch, den die Ärztin und Frau nun anstrengen wollen und denken, mit viel öffentlicher Aufmerksamkeit kann doch eine höhere Summe erstritten werden, zumal wenn die "verhasste" Kirche involviert ist? Olga
clara
clara
Mitglied

Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von clara
als Antwort auf olga64 vom 21.01.2013, 17:20:15
Diese Fragen tauchten im Verlauf der Diskussion schon auf und können nicht ohne weiteres beantwortet werden. Erst muss eine gründliche Untersuchung statt finden und dann eventuell eine juristische Aufarbeitung.
Mir geht es hier - wie ich schon schrieb - prinzipiell um die Verweigerung einer medizinischen Behandlung, egal welcher Art. Staatliches Recht muss vor Kirchenrecht gelten!
Ob das Thema veraltet ist, weiß ich nicht, ein ähnlicher Fall wie der vorliegende ist mir nicht bekannt. Oder gibt es ihn doch?

Clara
olga64
olga64
Mitglied

Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von olga64
als Antwort auf clara vom 22.01.2013, 15:19:20
Soweit ich dies mitbekommen habe, vermutet die junge Frau,dass ihr in einer Kneipe mit K.O.-Tropfen verabreicht wurde. Sie fand sich wieder auf einer Parkbank und vermutete, dass sie vergewaltigt wurde. Sie ging dann anscheinend nicht zur Polizei und erstattete Anzeige; die Polizei hätte dann ja auch für den weiteren, ordnungsgemässen Ablauf gesorgt, da eine klinische Untersuchung ja auch Bestandteil der Ermittlungen sind. Hier fällt sogar mir als unbeteiligtem Laien auf, dass vieles nicht stimmen kann und wird. Aber es passt ja bei einigen Themen immer, wenn sich laut die Medien einschalten und dadurch mehr von ihren Erzeugnissen verkaufen können. Aber seriöse Aufarbeitung ist es auch hier nicht, wenn Nichtbeteiigte empört mal wieder einer Institution Schuld zuweisen können, die auch sie nicht beweisen können. Olga
Re:Natürlich nicht o.t.
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf olga64 vom 22.01.2013, 16:43:40
Im TV machte die junge Frau AUF MICH einen glaubhaften Eindruck.
Wie Du schreibst, wachte sie nach irgendeiner Feier o.ä. (habe ich nicht mitbekommen) auf einer Parkbank auf und hatte Unterleibs-Schwierigkeiten.
Sie suchte eine Ärztin auf, die sie in einer Kölner Klinik anmeldete.
Dort und in einer 2.Klinik wurde die Untersuchung abgelehnt,
was mich empört. Die junge Frau überlege, die Kliniken anzuzeigen.
Danach hörte ich nichts mehr und auch die über Hundert Beiträge dieses Threads kann ich nicht nachlesen,
daher noch folgender Hinweis:

Später sah ich zufällig eine andere Sendung, in der empfohlen wurde, in Vergewaltigungsfällen bzw. bei Vergewaltigungsvermutung die Gerichtsmedizin (ich nehme an, dass Krankenhäuser mit gerichtsmedizinischen Abteilungen gemeint waren) aufzusuchen.
Dort würden alle Untersuchungen usw., die vor Gericht evtl. wichtig würden, durchgeführt und ein genaues Protokoll erstellt.

Die jeweilige Frau könne es sich so auch später noch überlegen, die Sache anzuzeigen.

Gruss,
MargArit

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