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Aktuelle Themen Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen

Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Die Presse berichtet wieder verstärkt über Milliardenlöcher in der gesetzl. Krankenkasse und wie die Versicherten in Deutschland mit herben Einschnitten dazu beitragen sollen, diese zu stopfen.

Ist das alles noch ein Wunder, wenn man z.B. im Internet in gewissen Foren folgendes liest, nämlich, dass z.B. in der Türkei lebende Familienangehörige eines, in der Bundesrepublik Deutschland versicherten Türken, als anspruchsberechtigte Mitversicherte nach türkischem Recht gelten?

Was dann demnach zur Folge hat, dass die deutschen Krankenkassen noch nicht einmal bestimmen können, wer alles zum mitversicherten Personenkreis in der Türkei gehört.

Nach türkischem Recht sind auch ganze Großfamilien, inkl.der Eltern und Geschwister eines, in Deutschland versicherten Türken, zu Lasten der deutschen Krankenkasse demnach kostenfrei mitversichert.

Es soll dabei auch keine Rolle spielen, ob der, in der BRD versicherte Ausländer hier einer Arbeit nachgeht, oder auch nur AlGI/II bezieht; und dessen Angehörige, dauerhaft in ihrem Heimatland leben.

Deutschland hat diese Art von Sozialabkommen bereits mit vielen Ländern geschlossen, dazugehören sollen zum Beispiel Polen, Marokko, Türkei, Ex-Jugoslawien, Tschechische Republik, Kroatien, Ungarn, Israel, Tunesien, und es sollen sogar noch acht weitere dazukommen.

Wie lange hält unser Sozialsystem in Deutschland das noch aus????
eko †
eko †
Mitglied

Re: Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von eko †
als Antwort auf vom 10.09.2010, 16:45:44
Hi, Du willst Dich aber hier nicht als Türkenhasser outen ?

Könnte nämlich ins Auge gehen!

Außerdem glaube ich nicht, dass solche krassen Außenseiterfälle zum Kollaps der deutschen Krankenkasse entscheidend beitragen.

Ich bin mir vielmehr sicher, dass der so genannte deutsche "Otto Normalverbraucher" daran ein gerüttelt Maß an Schuld trägt.

Ich möchte nicht kucken, wieviele Medikamente zu Hause vergammeln, weil sie nicht ordnungsgemäß eingenommen werden, weil der/diejenige einfach zu einem anderen Arzt gepilgert ist, um sich dort andere Pillen verschreiben zu lassen.

Solange Versicherte glauben, alles haben zu können/zu müssen und sich keine Gedanken darüber machen, dass und wie dies die Kassen belasten, solange wird auch keine Besserung eintreten.

Meine Meinung!


e k o
senhora
senhora
Mitglied

Re: Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von senhora
als Antwort auf vom 10.09.2010, 16:45:44
Ganz so, wie Du es beschreibst ist es nicht. Informationen gibt es unter dem Link.
Lies auch bitte, warum die Abkommen mit den Staaten abgeschlossen wurden.

Senhora


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digi
digi
Mitglied

Re: Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von digi
Ich find nichts Besonderes mehr dabei,
wenn regelmäßig die Kassen der Kassen genau nach den Sommerferien der Regierung leer werden bzw sind. Das gilt auch für Unternehmen und Tarifverhandlungen, bei denen Unternehmen bis Jahresende besonders klamm sind.

Das ist nämlich genau die Zeitspanne bis zum Jahreswechsel, wenn wieder Tarife erhöht werden.
Und bis dahin muß die Erhöhung 'durchgewunken' sein.

Eine Woche ist es her, daß ich diese Sache voraussagte.

Aber daß wegen ein paar Ausländern die KK pleite gehen oder klamm sind?
Damit ich das auch nur annehmen würde, müsste man mich weit über Gebühr bezahlen.

Zudem ... ich weiß nicht was unser einer täte, wenn er monatelang von zuhause weg wäre,
und wüsste seine Familie nicht gesichert...
Re: Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf eko † vom 10.09.2010, 21:42:48
Es ist eine infame unterschwellig zum Vorschein kommende Unterstellung, wenn Du in Deinem Kommentar andeutest, ich wolle mich doch wohl nicht, als ein Türkenhasser outen und der Schuss könne nach hinten losgehen.

Dazu stelle ich ausdrücklich fest! Ich hasse grundsätzlich gar keinen Menschen, egal ob Ausländer, oder Deutscher.

Ich habe nur ein "Beispiel" aus dem www zitiert, wo diese Dinge nachzulesen sind und die Frage daran angeknüpft, wenn dem so ist, wie lange unsere Sozialsysteme z.B. damit noch blastbar sind. All das braucht Ihr nur zu googlen, dann werdet ihr fündig.

Wenn das nicht mehr möglich ist, in einer "Diskussionsrunde" sachlich und offen zu diskutieren, dann ist mein demokratisches Verständnis von Deutschland und die hochgepriesene Meinungsfreiheit in der Tat, mehr als nur erschüttert.

Wir, der älteren Generation angehörend, wissen doch noch allzugut, dass man früher bei unseren Kranken-Kassen noch wesentlich besser aufgehoben und versorgt war, als es heute der Fall ist.

Und all das, bei wesentlich niedrigeren Beiträgen und nahezu, ohne eine exorbitand hohe Zuzahlung mit steigender Tendenz leisten zu müssen.

Was wurde uns früher nicht alles bezahlt, selbst Ski- und Kochkurse sollen es gewesen sein.
(Was m.E.nicht hätte sein müssen)

Und was ist von alle dem, für die Menschen noch übrig geblieben?
Kaum noch eine adäquade Krankenversorgung (2-3 Klassen - Medizin) Der privat Versicherte bekommt z.B. als Blutverdünner das viel bessere "Plavix" und der Kassenpatient bekommt das viel billigere Medikament "Makumar".)

Es gäbe eine Menge aufzuzählen, was manchen Kassenpatienten hier an Notwendigkeiten versagt wird und wo erst Gerichte bemüht werden müssen, um gewisse notwendige Ansprüche, in sehr langwierigen Verfahren, dann vielleicht doch noch durchsetzen zu können.

Ihr, die ihr mich hier angeht und selbst offenbar alle sehr Gesund und mit diesen Systemen nicht konfrontiert seid, sei gesagt:

Geht doch mal mit offenen Augen in die Altenheime und schaut euch vor Ort an, wie man kranke Menschen dort behandelt, vielfach nur noch nach dem Motto, satt, sauber, stumm.

Es gibt natürlich auch andere Heime, um da vorzubeugen, dass nicht gleich wieder scharf geschossen wird und die Schüsse vielleicht auch noch nach hinten los gehen.

Unser Kranken-Versorgungssystem in Deutschland ist mittlerweile selbst sehr krank, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Und es ist nicht nur das Krankenversicherungs-System, es ist sind auch alle anderen Sozialsysteme, die vor dem Kollaps stehen, weil Leistungen in Bereiche hinein gewährt werden und wurden, die eigentlich, wenn überhaupt, über Steuern hätten finanziert werden müssen.

Deutschland kann nicht der Notanker für die ganze Welt sein, dass ist, auch wenn man sichs vieleicht anders wünschen möchte, von diesem relativ kleinen Land nach meiner Meinung nicht dauerhaft leistbar.

astrid
astrid
Mitglied

Re: Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von astrid
als Antwort auf vom 11.09.2010, 12:48:19
Deutschland kann nicht der Notanker für die ganze Welt sein,
dass ist, auch wenn man sichs vieleicht anders wünschen möchte,
von diesem relativ kleinen Land nach meiner Meinung nicht dauerhaft leistbar.
geschrieben von Leuchtturm


So ist es, Leuchtturm.

so richtet sich ein Staat selber zu Grunde.
Die eigenen Deutschen bekommen nur noch Ersatzmittel,
früher dagegen das Original.
Dafür bekommen heute Leute diese Originale, die nicht
mal bei uns leben.
Werden wir im Ausland so versorgt??? Ich denke mal "NEIN."
Aber hier wird man dadurch als Ausländerhasser gleich
eingestuft, obwohl ja das eigene Volk erst mal an erster
Stelle kommen müßte, dem ist nur nicht so.
Aber das nicht erst seit gestern, Leuchtturm.
Ich suche mal eben eine Beschreibung,
die dieses Thema zum Inhalt hatte, schon vor Jahren.

Es begann ja schon 1989 mit der Versorgung im
Ausland. Leider habe ich den Artikel bei mir nicht
mehr gefunden. Es stand damals in der Stuttgarter
Zeitung und ich stellte es auch schon mal hier ein.

Ich bin auch kein Ausländerhasser, nur man darf doch
noch mal sagen, was man denkt?
Was haben Tanten und Cousinen im Ausland, der hier
arbeitenden Bevölkerung damit zu tun?
Meine damit die Versorgung mit Medikamenten.
Doch wohl nichts, rein garnichts.

LG Astrid

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astrid
astrid
Mitglied

Re: Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von astrid
als Antwort auf astrid vom 11.09.2010, 13:55:20
Dazu habe ich aber noch was im Internet gefunden.
LG Astrid

Nachlesen bitte im Link.

Die statistischen Jahrbücher weisen aus, dass im Jahr 1989 ca. 256 000 deutsche Staatsangehörige, 270 000 Ausländer und im Jahr 1993 ca. 250 000 deutsche Staatsangehörige und 577 000 Ausländer uneingeschränkte Krankenhilfe aus den Rentenkassen - außer den sonstigen Sozialhilfeleistungen - erhielten. Dies bedeutet: geringer Rückgang bei den Deutschen,
aber mehr als eine Verdoppelung bei den Ausländern. Heute dürfte die Millionenzahl bei den Anspruchsberechtigten bereits weit überschritten sein. Kein Wunder, dass die Zahlen seit 1994 nicht mehr veröffentlicht werden.
Was schließen wir daraus? Nicht die regelmäßig in die Pflichtkrankenkassen einzahlenden Versicherten sorgen für das wachsende Defizit, sondern vorrangig diejenigen, die auf Kosten der Solidargemeinschaft beitragsfrei die Kassen belasten. Die von vielen zu Recht geforderte Gleichbehandlung aller Versicherten im Krankheitsfall wird bis heute durch den Gesetzgeber verhindert. Die Folge: Zahlende Kassenpatienten werden medizinisch eindeutig schlechter gestellt als kostenfrei Anspruchsberechtigte. Es ist typisch, dass der Bürger darüber nicht, falsch oder nur unzureichend informiert wird und keine Partei solche Ursachen der Kostenexplosion zu kritisieren wagt.



Und hier noch eine Seite davon,
doch wollen die Deutschen überhaupt aufgeklärt werden?

Deutsche Regierungen lassen seit Jahrzehnten dt. Krankenkassen plündern:
Was seit Jahren bekannt ist, poltisch korrekt verschwiegen und als ausländerfeindlich verfolgt wurde, steht nun heute in WamS:

"Krankenkassen müssen für Eltern von Ausländern in deren Heimat zahlen
Behandlung in der Türkei und auf dem Balkan - Deutsche benachteiligt
von Jochen Kummer
Der Link dazu ist:
So müssen wir Deutschen dafür aufkommen




eko †
eko †
Mitglied

Re: Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von eko †
als Antwort auf vom 11.09.2010, 12:48:19
Zitat von leuchtturm:

"Es ist eine infame unterschwellig zum Vorschein kommende Unterstellung, wenn Du in Deinem Kommentar andeutest, ich wolle mich doch wohl nicht, als ein Türkenhasser outen und der Schuss könne nach hinten losgehen."


Hör mal, ich habe eine Frage an Dich gestellt und Dir nichts unterstellt, also reg Dich mal bitte wieder ab, ja?

Ob das, wass Du da behauptest, der Realität entspricht, vermag ich nicht zu beurteilen. Jedenfalls habe ich in der Praxis meines Hausarztes - und ich muss regelmäßig alle 6 Wochen zur Blutkontrolle zu ihm gehen - noch nie so viele Ausländer gesehen, die Deine Zahlen belegen würden.

Ich bin als Beamtenangehöriger so etwas wie Privatpatient. Ich muss alle Arztrechnungen erst einmal selbst bezahlen und dann einen Antrag auf Erstattung stellen. Und dann bin ich "Marcumar" - Patient (nicht "Makumar", wie von Dir geschrieben) und das Plavix hat eine andere Wirkungsweise und ist nicht das bessere, weil teurere Mittel wie Marcumar.

Wenn Du etwas kritisieren willst, solltest Du schon auch mit der Materie vertraut sein und nicht falsche Behauptungen aufstellen. Und was in Google zu finden ist, entspricht nicht immer der Wahrheit.


e k o

urmelviech
urmelviech
Mitglied

Re: Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von urmelviech
als Antwort auf eko † vom 12.09.2010, 05:03:09
...
Ich bin als Beamtenangehöriger so etwas wie Privatpatient. Ich muss alle Arztrechnungen erst einmal selbst bezahlen und dann einen Antrag auf Erstattung stellen. Und dann bin ich "Marcumar" - Patient (nicht "Makumar", wie von Dir geschrieben) und das Plavix hat eine andere Wirkungsweise und ist nicht das bessere, weil teurere Mittel wie Marcumar.
...
geschrieben von eko


Hallo eko,

Das ist die Theorie die Praxis sieht anders aus.
Selbst in EU - Migliedsstaaten. Ausschlageben sind die Abkommen und Vereinbarungen der Kassen
selbst.

So ist es theoretisch mit der AOK - Karte Behandlungen im EU-Ausland ( Bulgarien ) ohne weiteres und ohne Aufwand zu bekommen.
Aber es wird empfohlen von der AOK selbst, diese nur in grossen medizienischen Einrichtungen oder in nähe von Touristischen Zentren wahr zunehmen. Weil damit ein erheblicher Verwaltungsaufwand in Gang gesezt wird. Diese wird kaum von einzelnen Ärtzen anerkannt.
Rezepte einlösen funktioniert eben falls nur mit Vorkasse. Die Apotheken sind da aussen vor.
Die Rechnungen bzw. Quittungen werden zwar in Deutschland dann in Deutschland problemlos übernommen.
Allerdings ist es tätsächlich so das Medikamente im Ausland erheblich billiger sind.
Das profane Aspirin selbst von Bayer Orginal kostet in BG nur Cents gegenüber hier.

Die beste Sache ist man wird nicht krank.

Die Sache mit der Familien Versicherung und die Bedingungen sind aber auch hier sehr Fragwürdig.

Meine Tochter ist bei mir als Studentin(eigener Haushalt) mit Bafög Familien Versichert, nur darf sie hie jetzt als Studentin keinen Job selbst stundenweise machen sonst muss sie sich selbst Versichern. Tolle Regelung. Ich denke das ist bei Ausländern nicht anders.

Urmel
Re: Krankenkassen haben wieder Milliardenlöcher und Versicherte sollen für Arztbesuche zahlen
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf eko † vom 12.09.2010, 05:03:09
Das kann auch nur von einem "Beamten", vermutlich Oberlehrer kommen,
mehr gibt es dazu nicht mehr anzumerken.

Ich bin ja schon froh darüber, dass dieser Beamte wenigstens noch in der Lage war,
meine leider falsch geschriebene Medikamenten-Bezeichnung "Marcumar" richtig zu stellen.

Ja, so ist das eben mit den sogen. "Erbsenzählern" in Deutschland.

Als Privatpatient zum Arzt gehen (Beamtenversorgung, mit vermutlich Beihilfeberechtigung)
und dabei natürlich nicht mitbekommen, auf welchem Niveau Kassenpatienten in Deutschland mittlerweile behandelt und versorgt werden.

Und wenn bei Deinem Hausarzt keine/kaum Menschen aus anderen Ländern, auch Ausländer genannt, in der Praxis anzutreffen sind, dann wird das wohl seine Gründe haben.

Und noch etwas, ich habe überhaupt keine Zahlen genannt, die auch nur irgend etwas belegen sollen.

Du solltest, als Beamter eigentlich dazu in der Lage sein, Kommentare richtig lesen
und interpretieren zu können.

So - und nun viel Spass bei der weiteren Korrektur meines Beitrages - Herr Oberlehrer.






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