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Aktuelle Themen Kritik, Überlegung und ein Vorschlag

niederrhein
niederrhein
Mitglied

Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von niederrhein
Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
(Dies angesichts dessen, was sich aus meinem letzten Beitrag entwickelt hat)


Wenn ein/e Teilnehmer/in einen - vielleicht gut überlegten und gegebenenfalls sorgfältig recherchierten - Beitrag ins Forum gesetzt hat ...
...fühlt man sich einerseits ein klein wenig für den weiteren Verlauf verantwortlich (so geht’s zumindest mir) [/indent]
...andererseits erhofft man sich eine inhaltliche Resonanz (dies je nach dem Inhalt des Beitrags), inhaltliche Ergänzungen, weitere Aspekte und – warum auch nicht? – fundierte und begründete Meinungen.

Wenn man aber immer und immer wieder verfolgt, wie diese Diskussionsketten verlaufen und dies auch häufig moniert, kritisiert und auch parodiert wird (worüber sich nicht wenige TeilnehmerInnen amüsierten), könnte man die Hoffnung haben, daß sich diesbezüglich etwas ändere, zumal ja nicht wenige TeilnehmerInnen den oftmals idiotischen Verlauf solcher Diskussionsketten ebenfalls kritisier(t)en.

Wenn man nun also sieht, was aus einem Ausgangsbeitrag wird, wie dieser verläuft ... ehrlich, es vergeht einem (trotz einiger sehr guter Beiträge) die Lust, sich im Forum zu exponieren.
Und wie ich bis jetzt häufig kritischen Beiträgen entnehmen konnte, sind auch andere Teilnehmer dieser Meinung.


Jetzt habe ich mir – im Rahmen meiner geplanten „Universität Senoria“ – gedacht, bestimmte Sachthemen demnächst innerhalb des/meines BLOG zur Diskussion anzubieten.
(Hier nämlich habe bzw. hätte ich letztlich die Möglichkeit, eine völlig verlaufene Diskussion [i]insgesamt
einfach zu löschen.)

Jetzt mache ich den technischen Vorschlag, die bisherige Möglichkeit, sich im eigenen BLOG zu äußern (wobei – wenn auch begrenzt – dann andere reagieren können), technisch zu erweitern. Und zwar ...
Die Antwortmöglichkeit sollte über die 1000-Zeichen-Begrenzung hinausgehen.[/indent]
Es sollte die Möglichkeit für die Einbindung von Bildern und Links möglich sein.

Gegebenenfalls Formatierungsmöglichkeiten

Eine übersichtliche Baumstruktur würde die Übersicht und die Verwaltung über einen Diskussionsstrang erleichtern.

Der Inhaber des BLOGs sollte das Moderatorrecht haben, einzelne Beiträge insgesamt zu löschen.

So hat der ein Thema initiierende Autor die Möglichkeit, nicht themenzugehörige Beiträge einfach zu löschen. (Abgesehen von der schon jetzt bestehenden Möglichkeit, einen [i]ganzen
BLOG-Beitrag einfach zu löschen)

Äußert sich ein Autor im bisherigen Forum, so geht er das Risiko ein, daß nicht nur sein Thema verschwindet, sondern daß der übliche Schwachsinn wieder abläuft. (Vielleicht findet das ja auch ein Autor interessant und amüsant ...)

Ein Diskussionsteilnehmer andererseits weiß, daß u.U. sein (vielleicht eben nicht sachlicher) Beitrag in einem privaten BLOG gelöscht werden kann.
Wenn er deswegen sich nicht in einem privaten BLOG äußert, ist das eben sein Problem.

Sollte er/sie selbst bestimmte Dinge (in ihrem/seinem Sinne) thematisieren bzw. eine bestimmte Meinung vertreten wollen, kann er dies im allgemeinen Forum (und dessen Sachabteilungen) und/oder eben dann in seinem eigenen BLOG machen, wo er dann wiederum selbst diese begrenzten Moderatorenrechte wahrnehmen kann.


Mein Vorschlag ändert nichts am allgemeinen Forum (beschneidet also keine Rechte der anderen), gibt aber dem Inhaber eines BLOG eben diese begrenzten Moedratorenrechte.
Jede/r hätte dann die bisher bestehende Möglichkeit, einen Beitrag/eine Diskussion zweimal anzubieten: einmal im Forum, dann aber im eigenen BLOG, wo er das allerdings steuernd eingreifen kann.

So weit für jetzt.

Die Bertha
vom Niederrhein


P.S. Natürlich weiß ich nicht, ob diese technische Erweiterung (darum handelt es sich ja!) eben technisch möglich ist. (Für den Webmaster: Das wäre einer meiner technischen Verbesserungsschläge.)
Medea
Medea
Mitglied

Re: Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von Medea
als Antwort auf niederrhein vom 12.10.2008, 21:30:07
Zu sehen, wohin ernsthafte hier in den Foren eingestellte Themen ausufern, ist schmerzlich, warum das aber fast in jedem thread
wie zwanghaft geschieht, wäre wohl eine Studie wert.
Es muß etwas mit dem unstillbaren Verlangen vieler zu tun haben, in die unterste Kiste zu greifen und Jauche auszugießen, Hauptsache, es stinkt ordentlich. Ich bin gespannt auf die Diskussionsbeiträge zu Berthas Vorschlag und auf die Meinung des Webmasters.

Medea
angelottchen
angelottchen
Mitglied

Re: Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf niederrhein vom 12.10.2008, 21:30:07
Liebe Bertha,

Deine Überlegungen sind sicher angebracht - nur leider werden gerade die Blogs gerne missbraucht, in dem ursrüngliche Texte jederzeit geändert werden können und die Meinung darüber manipuliert werden kann, wenn eben unliebsame Kommentare gegeben werden - all das hat es leider schon gegeben. Wer eine so geschlossene Benutzergruppe haben will, der ist vielleicht mit einem eigenen Newsletter besser beraten? Da lesen aber auch nur die handverlesenen Besucher und nur die dürfen kommentieren. Man muss sich also entweder für die Öffentlichkeit entscheiden oder fürs verschlossene Tagebuch, in dem nur ein eingeweihter Kreis lesen darf ...

Ich würde mir wünschen, dass angezeigt wird, wann ein Beitrag verändert wurde - und ob das durch den User oder durch den Webmaster geschah.

--
angelottchen

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niederrhein
niederrhein
Mitglied

Re: Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf angelottchen vom 13.10.2008, 09:05:43
[...] nur leider werden gerade die Blogs gerne missbraucht, in dem ursrüngliche Texte jederzeit geändert werden können und die Meinung darüber manipuliert werden kann, wenn eben unliebsame Kommentare gegeben werden [...] angelottchen


Wenn ich den Einwand richtig verstehe, geht es darum, daß ein Fremdeintrag nicht inhaltlich geändert werden kann ...?
Nun, deswegen habe ich ja vorgeschlagen, daß für den BLOG-Besitzer nur die Möglichkeit des Löschens vorhanden sein soll, nicht etwa die Möglichkeit, in den Text einzugreifen und diesen inhaltlich zu verändern.

Wobei ich noch einmal hinweisen möchte, daß ja ein BLOG-Inhaber jetzt bereits den ganzen BLOG löschen kann. (Theoretisch könnte er auch den ganzen BLOG, also mit allen Fremdeinträgen, löschen und den eigentlichen, also seinen Ausgangstext, noch einmal neu hineinsetzen.)
Andererseits .... warum soll der BLOG-Inhaber nicht zusätzlich die Möglichkeit haben, in seinem Terrain, in seinem BLOG, einzelne unpassende Texte zu löschen?
Jede/r, der seinen/ihren Schwachsinn und/oder Frech-, Dreistig- und Bösartigkeiten in einem anderen, eben privaten BLOG absondern möchte, geht dann das Risiko ein, daß der BLOG-Inhaber von seinem Hausrecht Gebrauch macht, so wie es er jetzt betreits in seinem Gästebuch jederzeit machen kann: Er/sie löscht den ganzen Text/Eintrag.

Die Bertha
vom Niederrhein


Medea
Medea
Mitglied

Re: Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von Medea
als Antwort auf angelottchen vom 13.10.2008, 09:05:43
Ich denke, einen "elitären" Kreis hier zu schaffen, kann nicht die
Intention sein - Schreiben (angemeldet) und Lesen für jedermann wie bisher .....
- ein wenig Selbstkontrolle zu üben, kann erwartet werden - d a s ist doch der springende Punkt und in meinem Blog kann ich löschen, was ich für löschenswert erachte - eine Boshaftigkeit oder Bösartigkeit zu erkennen, ist doch wohl die kleinste aller Übungen.

M.

adam
adam
Mitglied

Re: Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von adam
als Antwort auf niederrhein vom 12.10.2008, 21:30:07
Hallo niederrhein,

bei allem Verständnis für die Beweggründe Deines Vorschlages, aber das wäre Zensur mit Ansage. Wenn ich merke, daß meine Beiträge geändert, gekürzt oder einfach gelöscht werden, weil der Inhalt dem Moderator nicht passt, höre ich auf zu schreiben.

Auch Postings, die nicht zum Thema gehören, spiegeln den intellektuellen und gesellschaftlichen Rahmen wieder in dem sich eine Diskussion bewegt. Sie sind lästig, aber nicht unwichtig.

Natürlich hat man subjektive Vorstellungen von dem Thema, das man veröffentlicht, aber erst alle Beiträge relativieren diese Vorstellungen, verdeutlichen das allgemeine Verständnis, die Meinung dazu und erlauben eine objektivere Sicht auf das Thema.

--

adam

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Re: Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf niederrhein vom 12.10.2008, 21:30:07
Hallo liebe Bertha,

Deine Vorschläge finde ich soweit gut.
Die Möglichkeit, einzelne Beiträge als Autor einer Thematik
löschen zu können, hat Vorteile, aber auch Nachteile.
Die Vorteile liegen auf der Hand.
Vulgäre Beleidigungen, Unterstellungen und Beschimpfungen wären Gründe,
einen Beitrag zu löschen.
Aber es könnte auch Nachteile geben, indem es eine Steuerung der Diskussion in eine bestimmte Richtung gäbe, nämlich gegensätzliche Meinungen ebenfalls zu löschen.
Ich könnte mir denken, daß es auch passieren wird.
Es ist eher so, daß viele ForistenInnen sich nicht mehr beteiligen, wie mir geschrieben wurde.
Eben aus Gründen des ewigen Zankerei.
Allein das verleidet einem das Lesen eines Thema´s, welches man sonst gerne verfolgen möchte.
Es ist ja auch so, daß sehr viele ein Thema mitlesen, ohne selber dazu etwas zu schreiben.
Einfach, um die Meinungen kennenzulernen, was ja legitim ist.
--
clabauterman
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf niederrhein vom 12.10.2008, 21:30:07
Deine Vorschläge in Ehren, aber ich befürchte, das wird nichts ändern, denn wie heißt es doch so schön: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn der böse Nachbar es nicht will.
Solange es User gibt, die auf Zoff aus sind, wird keine Ruhe einkehren, weder in die Blogs, noch ins Forum. Wenn in den Blogs eine Kommentarlöschmöglichkeit für den Einsteller des Themas eingerichtet wird, dann wird sich diese Diskussion wieder ins Forum verlagern, weil dann der empörte User, dessen Kommentar gelöscht wurde, eben dieses im Forum thematisieren wird. Und schon haben wir wieder den *schönsten* Zoff.

Ich fürchte, meine liebe Bertha vom Niederrhein, Menschen, die Spaß daran haben, andere aufzumischen, ist nicht beizukommen. Wir müssen sie ertragen. Das beste Mittel wäre immer noch, sie totzuschweigen, aber das scheint überaus schwierig zu sein, juckt es doch offensichtlich immer sehr in den Fingern, den zugeworfenen schwarzen Peter wieder zurückzuspielen.

Liebe Grüße,
--
woelfin
baerliner
baerliner
Mitglied

Re: Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von baerliner
als Antwort auf niederrhein vom 12.10.2008, 21:30:07
Liebe Bertha,

ich würde Deinen Vorschlag mit Vehemenz unterstützen, wenn ich mir nicht vorstellen könnte, dass er zur Umsetzung auf der technischen Ebene große Schwieigkeiten bereitet und finanzielle Aufwendungen erfordert, die Karl derzeit nicht investieren möchte.

Aber warum gehst Du nicht den Weg, Dich beim Webmaster um Aufnahme ins Moderatorenteam zu bemühen? Dies würde ihm doch sicher einige Arbeiten abnehmen und die Qualität von Diskussionen erhöhen, wenn der Forenkultur (Nettiquette) widersprechende Beiträge ebenso gelöscht würden wie alle Beiträge, die am Thema vorbeigehen.

Für mich ist diese Themenabweichung mit ein Grund, mich an vielen Themen nicht nur aus Zeitgründen nicht zu beteiligen.

Ob sich was ändert, da bin ich mir allerdings wie Marcel Reich-Ranicki unsicher Denn offenbar ist die Leserschaft ja mit dem im ST gebotenen zufrieden oder

Off-topic: Hast Du als Quartals-TV-Seherin gestern um 10 ins ZDF geschaut oder hat Dir die Fotodokumentation bei zdf.de gereicht?
(Antwort gegebenenfalls unter Linktipp )
--
baerliner
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Kritik, Überlegung und ein Vorschlag
geschrieben von schorsch
als Antwort auf vom 13.10.2008, 09:53:23
@: "...Es ist ja auch so, daß sehr viele ein Thema mitlesen, ohne selber dazu etwas zu schreiben..."

Ich sehe das so: Eine Zeitung hat vielleicht 100`000 Leser/innen. Aber nur etwa 1 % davon schreibt Leserbriefe. Würden nur diese eine Abo bezahlen müssen, würde jede Zeitung sterben. Fazit: 99 % der Abo-Inhaber sind reine Leser. Und so könnte es also auch im ST sein.

--
schorsch

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