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Aktuelle Themen Madonna und die Wohltätigkeit

Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von ehemaliges Mitglied

Madonna's zweiter Adoptionsantrag wurde abgeschmettert.

Der Versuch einer zweiten Adoption hatte gewaltige Aufmerksamkeit hervorgerufen.

Gegner meinten, daß für den Medienstar keine Sondergenehmigung gelten solle,
Befürworter indes argumentierten, daß dem Kind durch die Adoption ein Leben ermöglicht
werde, wie es in dem von Armut und Aids gezeichneten afrikanischen Staat nie möglich
sein werde.

War die Entscheidung des Richters richtig?
Immerhin hatte sie vor einiger Zeit ohne Mühe ein erstes Kind dort adoptieren können.


karin2
regenbogen
regenbogen
Mitglied

Re: Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von regenbogen
als Antwort auf vom 05.04.2009, 18:20:29
Warum soll man so einem armen Kind nicht ein besseres Leben ermöglichen,ob es nun Madonna ist oder jemand anders. Sie kann sich freilich nicht genug um das Kind selbst kümmern,aber ich glaub,dass das noch besser ist,als in sehr grosser Armut zu leben. In unserer Familie sind auch 2 afrikanische Kinder adoptiert worden,sie hätten dort wo sie lebten,keine Zukunft gehabt.
--
regenbogen
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf regenbogen vom 05.04.2009, 19:09:09
Leider sind Adoptionen in den Kreisen der amerikanischen Filmschauspieler inzwischen so eine Art Mode geworden. Es ist IN Kinder zu adoptieren. Ob das den eigentlichen Sinn einer Adoption trifft? Es stellt sich hier die Frage, ob diesen Kindern wirklich damit gedient ist, aus bitterer materieller Armut in evtl. bittere emotionale Armut zu wechseln. Geld ist nicht alles.
Ein Prominenter, der sich mit Adoptionskindern schmückt, für die er aus Zeitgründen gar nicht wirklich selbst sorgen kann, ist in meinen Augen nur ein eitler Blender.


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woelfin

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gila
gila
Mitglied

Re: Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von gila
als Antwort auf Drachenmutter vom 05.04.2009, 22:26:23
Du hast ja sooo Recht.
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gila
gila
gila
Mitglied

Re: Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von gila
als Antwort auf Drachenmutter vom 05.04.2009, 22:26:23
Du hast ja sooo Recht.
--
gila
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von schorsch
als Antwort auf vom 05.04.2009, 18:20:29
Ich begrüsse alles, was nützlich ist, den überheblichen auf das Niveau des Normalen zu bringen.

Auch Eskapaden von Paris Hilton & Co. müssten mehr hinterfragt werden.

--
schorsch

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ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
Mitglied

Re: Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf regenbogen vom 05.04.2009, 19:09:09
die Adoption in der voliegenden Form ist problematisch, weil bereits beobachtet wurde, dass Eltern in den betreffenden Ländern Kinder aussetzen in der Hoffnung sie würden dann über das Heim dem Kind zu einer Adoption verhelfen. Das Verfahren sollte daher den Gestzen des Landes entsprechen und nicht per Geld "beschleunigt" oder "vereinfacht" werden.
Andererseits kann ich den Aufschrei der Entrüstung über die Adoptionsbemühungen nicht nachvollziehen. Jedes Adoptiv-Kind aus diesen Ländern ist ein gerettetes Kind mehr.
Zu unterstellen, bloss weil jemand prominent ist und seine Mittel (ua auch Geld) einsetzt, würde er (sie)das Adoptivkind nur zur Schaufensterpuppe umfunktionieren, ist unfair.
Die ganzen Leute in den jetzt vernehmbaren Organisationen, die sich lauthals über die Adoption beschweren, waren bei der Darstellung des Nots und des Elends dieser Kinder nicht zu vernehmen. War das jetzt ein Medienproblem oder eines Engagements an der falschen Stelle?? Man wünscht sich ein so deartig nachhaltiges Agieren bei der Bekämpfung der eigentlichen Probleme.

donaldd
loreley
loreley
Mitglied

Re: Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von loreley
als Antwort auf vom 05.04.2009, 18:20:29
In dem Eingangsthread wurde gefragt, ob die Entscheidung des Richters richtig war.
Ich meine JA und zwar schon deshalb PACTA SUNT SERVANDA (wörtlich: Verträge sind einzuhalten; Gesetze natürlich ebenso).
Der Richter hielt sich ganz einfach an das Gesetz, das besagt, dass man sich mindestens 18 bis 24 Monate in dem Land aufhalten muss, um eine Adoption beantragen zu können, was auf die Amerikanerin Madonna, die ja in Englanddie wohnt, nicht zutrifft. Und vor drei Jahren hatte sie für ihren David Band die Pflegschaft nur deshalb bekommen, weil zu dieser Zeit die Aufenthaltsbestimmung noch nicht Gesetz war.
--
loreley
Re: Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf loreley vom 06.04.2009, 12:45:39

wenn man bedenkt, wie unglaublich schwer es meistens ist, ein kind zu adoptieren, bekommt man schon wut,
wenn man sieht, daß promi's sich jetzt haufenweise babies kaufen, weil es wohl anscheinend "schick" ist.

es ist ein zweischneidiges schwert.

einerseits haben die kinder es materiell sicher unglaublich gut, andererseits ist natürliche mutterliebe
sicher noch am allerbesten - jedenfalls in den meisten fällen.

als adoptiertes kind von kindermädchen herumgeschleppt zu werden... und von klein auf in
gucci-sachen herumlaufen zu müssen - ob DAS das wahre ist?


karin2
Linta †
Linta †
Mitglied

Re: Madonna und die Wohltätigkeit
geschrieben von Linta †
als Antwort auf vom 06.04.2009, 16:01:46

als adoptiertes kind von kindermädchen herumgeschleppt zu werden...
- ob DAS das wahre ist?
karin2


Zwar nicht adoptiert sondern leibliches Kind meiner
Eltern wurde ich doch ständig auch von Kindermädchen herumgeschleppt
und diese können sehr sehr liebevoll sein und auf ein Kind besonders
eingehen.
Vermißt habe ich absolut keine Liebe.

Ebenso nicht von meinen Eltern, auch durch sie erfuhr ich genügend
Zuwendung und Liebe.

Ich bin fest davon überzeugt, dass Madonna ein Adoptivkind lieben
kann und es nicht NUR Kindermädchen überlaßt.

n.

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