Aktuelle Themen Müntes Frau...

uki
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Re: Müntes Frau...
geschrieben von uki
als Antwort auf ruth vom 23.12.2008, 14:26:54
Ich meine sogar, Einfühlungsvermögen genügt, um solche persönlichen Erlebnisse, wie von Müntef. gesprochen, nicht zu zerreissen.


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uki
karl
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Administrator

Re: Müntes Frau...
geschrieben von karl
als Antwort auf pea vom 23.12.2008, 10:28:51
Ich habe das Interview bei Beckmann gesehen und fand es nicht geschmacklos. Müntefering ist eine öffentliche Person und als solche wird er auch nach seinen persönlichen Gefühlen gefragt. Ich sehe es durchaus als wichtig an, dass nicht nur wir unsere Trauerarbeit als einfache Menschen - selbst über den Verlust von Tieren - z. B. hier im ST öffentlich machen dürfen, sondern dass auch Politiker bekennen dürfen, keine Maschinen zu sein und Gefühle zu haben.

Der Verzicht auf sein Amt, als ihm das Ausmaß der Erkrankung seiner Frau deutlich wurde, war ein Schritt, der Respekt verdient und ein sehr sympathischer Schritt dazu.
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karl
susannchen
susannchen
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Re: Müntes Frau...
geschrieben von susannchen
als Antwort auf uki vom 23.12.2008, 14:35:11
Ganz meine Meinung.
Jeder hat seine eigene Art den Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres zu bewältigen, oder warum stehen selbst hier im Forum Verlustmeldungen!?
--
susannchen

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schorsch
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Mitglied

Re: Müntes Frau...
geschrieben von schorsch
als Antwort auf pea vom 23.12.2008, 10:28:51
Mich würde interessieren,
wie Ihr die öffentliche 'Trauerarbeit' Müntes findet.

Ich fand es schon damals ziemlich geschmacklos,
daß der plötzliche Rücktritt nur mit der Krankheit seiner Frau,
die ja schon lange schwer krank war, begründet wurde.

Und jetzt - passend zur Weihnachtsstimmung -
der unten verlinkte Bild-Aufmacher von gestern...

*seufz*

Die SPD liegt wohl auch im Sterben,
wenn solche PR-Aktionen angesagt sind.


--
pea
geschrieben von pea


Was hat Müntes Trauer mit der SPD zu tun?


--
schorsch
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Müntes Frau...
geschrieben von schorsch
als Antwort auf pea vom 23.12.2008, 13:36:01
Unten noch als zusätzlichen Input der Auftritt bei Beckmann.

Ich will jetzt nur soviel sagen:

Es ist eine Sache, wie sich Münte um seine Frau gekümmert hat.
Ich denke, er hätte früher den Rückzug ins Private suchen sollen.

Was mich stört:

Ich habe den Eindruck,
daß das private Schicksal hier mediengerecht instrumentalisiert wird -
zugunsten einer SPD, die sich besser durch politische Inhalte profilieren sollte.


--
pea
geschrieben von pea


pea, wer bist du denn, dass du dich erdreistest, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie ihre Trauerarbeit zu bewältigen haben? Bist du so in politische Querelen verbohrt, dass du keine menschlichen Regungen mehr erträgst?


--
schorsch
pea
pea
Mitglied

Re: Müntes Frau...
geschrieben von pea
als Antwort auf karl vom 23.12.2008, 14:38:28
Ich habe das Interview bei Beckmann gesehen und fand es nicht geschmacklos.
geschrieben von karl



Das Wort ist sicher unglücklich gewählt und bezog sich nicht auf das Interview,
sondern auf die Berichterstattung der Bildzeitung auf Seite 1 und den - aus meiner Sicht -
Versuch ein privates Schicksal mediengerecht zu instrumentalisieren.

Kann jeder Politiker selbst entscheiden,
wie weit er die Interessen der Boulevardpresse
an seinem Privatleben befriedigen will?

Vielleicht hat Münte den Aufmacher der Bildzeitung ja nicht gewollt?

Und ich würde das alles anders sehen,
wenn ich das Buch lesen würde
aus dem Beckmann im privaten Teil des Interviews ständig zitiert hat.

Wäre bestimmt was für den Gabentisch





--
pea

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Re: Müntes Frau...
geschrieben von ehemaliges Mitglied_84475
als Antwort auf pea vom 23.12.2008, 10:28:51
Mich würde interessieren,
wie Ihr die öffentliche 'Trauerarbeit' Müntes findet.

Ich fand es schon damals ziemlich geschmacklos,
daß der plötzliche Rücktritt nur mit der Krankheit seiner Frau,
die ja schon lange schwer krank war, begründet wurde.

Und jetzt - passend zur Weihnachtsstimmung -
der unten verlinkte Bild-Aufmacher von gestern...

*seufz*



--
pea
geschrieben von pea


Ich habe die gestrige Beckmann-Sendung gesehen und konnte von einer "öffentlichen Trauerarbeit" Münteferings nicht viel feststellen.
Beckmann hat penetrant (wie er dies meistens zu tun pflegt) in Müntes Privatleben herumgestochert und Münte hat versucht, möglichst unverfänglich zu antworten - nicht mehr und nicht weniger.

Und was ist daran "ziemlich geschmacklos", wenn sich ein Politiker vorübergehend aus seinen Ämtern zurück zieht, um seiner todkranken Frau in der letzten Phase ihres Lebens beizustehen??

Das verstehe ich nicht!

"Geschmacklos" finde ich die Art, wie Du das Leid eines Menschen hier thematisierst!
--
ursula
pea
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Mitglied

Re: Müntes Frau...
geschrieben von pea
als Antwort auf schorsch vom 23.12.2008, 15:49:59

Was hat Müntes Trauer mit der SPD zu tun?


--
schorsch




NICHTS:

Genau das ist ja meine Meinung!!!



--
pea
Re: Müntes Frau...
geschrieben von klaus
als Antwort auf pea vom 23.12.2008, 10:28:51
@pea,
"Mich würde interessieren,
wie Ihr die öffentliche 'Trauerarbeit' Müntes findet."

Das solltest du nicht so eng sehen.
Diese Leute stehen über Jahrzehnte in der Öffentlichkeit.
Da werden intimste Details über die Medien breitgetreten - z.T. auch falsch oder mindestens "unpassend" verändert.
Daran haben sich die Politiker, Künstler, Spitzensportler gewöhnt.

Für Münte ist das wahrscheinlich schon Normalität - seine Normalität.
Vielleicht ist es ihm auch lieber, darüber selbst etwas zu sagen, und damit den Medien zuvorzukommen.
--
klaus
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Müntes Frau...
geschrieben von schorsch
als Antwort auf klaus vom 24.12.2008, 09:30:58
.....und wenn dann einer seine Trauer ein paar Jahre lang privat verarbeitet, gibts sicher ein paar Leute - insbesondere Klatschjournalisten!, - die fragen: "Was hat der wohl zu verbergen, dass er uns keine Stories mehr liefert?".

--
schorsch

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