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Aktuelle Themen Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?

hugo
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Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von hugo
als Antwort auf rello vom 24.05.2009, 10:38:32
haste original bei der Birthler gelesen ?
na dann hätte Dir auch auffallen können das auf mehr als 380 CD-Roms die Daten von den US-Behörden kopiert worden sind und dann haben sie nochmal 12 Jahre daran herumoperiert,

,,Na Du willst mir doch wohl nicht weismachen das die Amis alle Daten über jene Spione (die sie für sich angeworben haben) in diesen Dateien erhalten haben ehe sie nach Deutschland zurückgegeben wurden ??

Die CIA ist zwar ab und zu dümmlich (siehe Irakkrieg und die ermittelten Verdachtsdaten usw,,) auber als saudumm wollen wir sie mal nicht hinstellen.

sogar die Birthler gibt zu: "In einigen Fällen ist nachweisbar, dass die amerikanische Behörde Bildbearbeitungssoftware eingesetzt hat,,," aber Hinweise auf vorsätzliche Manipulation hat die Birthler natürlich nicht erkennen wollen/können ,,da kannste nur ablachen,,. was glaubts Du was bei den Geheimdiensten alles möglich ist,,das Verschwindenlassen oder Manipulieren von Informationen ist eine ihrer leichtesten Übungen,,*g*


hugo
mulde22
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Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von mulde22
als Antwort auf rello vom 24.05.2009, 10:38:32
reello

Zitat:Du kannst zwar CDs kopieren, aber ich nehme mal an, die Amis haben die Originale zurück gegeben. Was kannst Du daran groß fuschen?


Ganz wert neutral angefragt
Seit wann sind überhaupt "CD-DVD" in der Praxis verwendet worden!
Die "Stasi" wird doch wohl eher Computerbänder verwendet haben!
Ergo sind die CD-DVD später angeferigt worden (nach 1989)
Das der US -amerikanische Geheimdienst die Originale an die BRD
ausgeliefert so treudeutsch kann man gar nicht sein um das zu glauben!
Ganz nüchtern besehen hat die BRD "kopien" erhalten, das währe für mich
plausiebel!
Frage hierzu Welcher Spionage/Nachrichtendienst auf dieser Welt ist nicht in der Lage elekronische Dateien zu kopieren oder schlimmer zu fälschen!
Gibt es den ?
Mit Sicherheit sind "Schmankerln" (Hugos worte) noch versteckt,die dann
bei Bedarf aus dem "Giftschrank" geholt werden.
Man bedenke die Verdachtigungen gegen H. Kohl (Leunaaffäre) und Verhängung der 30 jährigen Auskunftssperrfrist in den Archiven zu dem Thema H.Kohl(das soll nur als Beispiel gelten)
bleibt doch rein technisch zu klären woher, von wem,wann haben die Amis
die sog.Rosenholzdatein bekommen?
Persönlich glaube ich an die Echtheit- nur trauen tue ich keine Veröffentlichung irgend eines Geheimdienstes!
es bleibt immer die Frage Wem nützt es- was will damit ereichen?
--
mulde22
ehemaligesMitglied65
ehemaligesMitglied65
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Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von ehemaligesMitglied65
als Antwort auf ehemaligesMitglied451 vom 23.05.2009, 15:18:56


Insofern dürfte es nicht zu einer Umschreibung kommen. Nun stellt sich die Frage nach der Geschichte der 68´ allerdings aus heutiger Sicht anders:
Was ist aus dem "Marsch durch die Institutionen geworden. Jetzt wo sie eigentlich "oben" angekommen sein müssten: Haben sich nun die Institutionen durch den Marsch geändert oder wurden eher die, die losmarschiert sind, durch die Institutionen verändert?,

wenn ich mir da so manchen der Protagonisten anschaue dürfte die normative Kraft des Faktischen stärker gewesen sein als der individuelle Drang zur Veränderung.

donaldd
geschrieben von donaldd


--

Die Institutionen sind als solche da, wenn auch inhaltlich -ideologisch- verändert.

Aber eindeutig Institutionen mit dem entsprechenden Einfluss auf das Volk. Und die, die diese Institutionen nun besetzt halten, verhalten sich kein bisschen anders als ihre Vorgänger. Wer an den Futtertrögen der Macht sitzt, bedient sich im engeren und weiteren Sinne.

Und ob die 68 Bewegung tatsächlich eine so umfassend positive war wie von den angejahrten Protagonisten in der bekannt keinen Widerspruch duldenden Art immer noch behauptet, bezweifle ich doch sehr.
Der Zustand unserer Gesellschaft zeigt eher das Gegenteil.

Sicher gab es damals einiges zu verbessern. Allerdings wäre ein wenig Augenmaß bei der Wertung der Dinge als erneuerungsbedürftig angebracht gewesen.

Und dabei komme ich auf den Tod von Ohnesorg. Meiner Meinung nach hat die angebliche Brutalität der Staatsmacht die Studenten erst richtig radikalisiert. Und erst dadurch zu dieser kompromisslosen intoleranten Haltung der linken Bewegung geführt.

meritaton

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hafel
hafel
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Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von hafel
als Antwort auf ehemaligesMitglied65 vom 24.05.2009, 11:44:58
Richtig, die Folgen und die RAF zeigen, dass es später total am Augenmaß gefehlt hat.

"Sicher gab es damals einiges zu verbessern. Allerdings wäre ein wenig Augenmaß bei der Wertung der Dinge als erneuerungsbedürftig angebracht gewesen."

Oft müssen aber im Leben "Dinge" überzeichnet dargestellt werden, um überhaupt Gehör zu bekommen. Somit denke ich nach wie vor, dass die 68er Bewegung ein guter Schritt in die richtige Richtung war, die Republik mal aufzurütteln.
--
hafel
Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von klaus
als Antwort auf hugo vom 23.05.2009, 22:55:50
"Ich will mal noch weitergehen und behaupten das diese Behörde noch einige "Schmankerl" in Petto hat und immer dann wenn diese Behörde mal wieder in Frage gestellt wird,,werden wieder einige interessante Veröffentlichungen anstehen."
geschrieben von hugo


Sei doch froh, dass die "Schmankerl" - nicht alle auf 1X veröffentlicht werden konnten und sicher noch weitere - leider nicht alle - folgen werden.
Zu den Verbrechen der Stasi - "Schmankerl" zu sagen ist ohnehin mal wieder ein Versuch deinerseits, die Taten der Stasi zu verniedlichen.

Die "Ohnesorggeschichte" wird übrigens nie ein "alter Hut" sein oder werden und schon überhaupt nicht, wenn sich herausstellen sollte, dass die Stasi an der Ermordung Ohnesorgs beteiligt gewesen sein sollte, was ich für ziemlich wahrscheinlich halte.
Denn die Stasi hat unter Führung der SED-Spitze kein Verbrechen gescheut.


--
klaus
rello
rello
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Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von rello
als Antwort auf klaus vom 24.05.2009, 14:12:32
Ich habe keine Lust mehr auf Hugo´s Reinwaschorgien zu antworten. Nachdem ein Freund aus dem ehemaligen Sperrgebiet im Thüringer Zipfel den Denunzianten bei Birthler ermittelt hat, der ihm 2 Jahre Bautzen eingebracht hat, haben noch mehrere aus seinem Dorf ihre Akten eingesehen und sind fündig geworden. Also die Behörde Birthler hat immer noch ihre Berechtigung.
Für sein erlittenes Unrecht hat der Freund eine Entschädigung von der BRD erhalten, die Begründung dafür habe ich gelesen. Und der amtlichen Stelle, die sie geschrieben hat, glaube ich eher als den Schreibern hier.
--
rello

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ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
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Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf rello vom 24.05.2009, 16:17:04

Ich habe keine Lust mehr auf Hugo´s Reinwaschorgien zu antworten--

Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen.



donaldd



ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
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Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf hafel vom 24.05.2009, 13:40:25
Die´ 68´ger Bewegung war nicht nur notwendig sondern ein zwangsläufiges Ergebnis aus der Entwicklung der Nachkriegszeit. Die Frage ob falsch oder richtig stellt sich mir da garnicht. Daran ändert auch nichts der möglich Versuch der Stasi, diese Bewegung duch so eine Aktion zu radikalisieren. Die nicht eingetratene Erwartung, das man so die BRD - der erklärte Klassenfeind - destabilisieren könnte, passt in die Logik des kalten Krieges.

donaldd
hugo
hugo
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Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von hugo
als Antwort auf ehemaligesMitglied451 vom 24.05.2009, 16:51:36

hallo donaldd, rello, klaus,,
da könnt ihr noch so geifern und beleidigen vonwegen Reinwaschorgien..ich kann mich nicht entsinnen in dieser Richtung eine Diskussion geführt zu haben (Schmankerl hatte ich übrigens in Gänsefüßchen gesetzt, ihr Schlaumichel)

aber das die Deutsche Nachkriegsgeschichte in vielen Richtungen neu geschrieben werden muss und wird, damit müßt Ihr Euch abfinden,,so leid Ihr mir demnächst auch tut..

gerade heute brachte Phönix eine Dokumentation mit Zeitzeugen und jeder Menge Klarstellungen und Zurechtrücken von bisherigen Sichten und Ansichten.

was sich da noch alles in US-Archiven befindet wird ein Umschreiben vonnöten machen wenn Wir Deutschen nicht völlig den Anspruch auf ein klein wenig Wahrheitstreue behalten wollen.

wird übrigens am Sa, 06.06.09, 13.15 Uhr wiederholt.



--
hugo
Re: Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?
geschrieben von klaus
als Antwort auf hugo vom 24.05.2009, 17:26:43
"aber das die Deutsche Nachkriegsgeschichte in vielen Richtungen neu geschrieben werden muss und wird, damit müßt Ihr Euch abfinden,,so leid Ihr mir demnächst auch tut.."
geschrieben von hugo


Du hast doch die deutsche Nachkriegsgeschichte- besonders die der DDR- längst umgeschrieben.

Geschichte kann man aber nicht umschreiben, es sei denn, man will sie fälschen.

Umgeschrieben werden muss auch nicht die Geschichte der Studentenbewegung.
Dass die Stasi auch hier ihre Finger im Spiel hatte, um zu destabilisieren, ist nicht so sensationell.
Das hat die positive Richtung dieser Bewegung nicht beeinflusst.

Es muss dir auch nicht leid tun, dass sich Ahnungen in Bezug auf die verbrecherischen Aktivitäten der SED-Führung und ihrer Stasi, die man vielleicht immer schon hatte, mehr und mehr bestätigen.

Eines wird sich sicher nicht bestätigen - das ist deine umgeschriebene- persönliche DDR-Wunschgeschichte, weil es die nicht gab.

Was mich wundert ist dein ungeduldiges Warten auf US-Archive, da die Amis doch deiner bisherigen Meinung nach ohnehin nur lügen.


--
klaus

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