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Aktuelle Themen Muss nun die Geschichte der Studentenbewegung neu geschrieben werden?

mulde22
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Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von mulde22
als Antwort auf urmelviech vom 25.05.2009, 16:22:07
Die Tatbestände des "Unrechtsstaates DDR" waren doch
seit langem bekannt
wieso kommt man nun massiv nach 20 jahren darauf
zurück, das ist doch das komische daran
da werden dinge immer und immer wieder hochgekocht!
Ist es nicht eher die bevorstehende Bundestagswahl?

Die Linke soll um jeden Preis diskrimiert werden
das ist der eigentliche Grund dieser Agitation
Wetten!!???
2013 zur nächsten Bundestagswahl kommt ein ähnliche
Programm wieder zur Auflage nur mit anderen Fakten

Da haben Bundesdeutsche Gerichte den Honnecker - Krenz
und Milke angeklagt und da wurde bereits festgestellt
Was Völkerrechtlich in der DDR verletzt worden ist!
nun nach jahren kommen neue Polit- Agitatoren geben
der Wählerschaft ihre " neuesten Erkentnisse kund!
Denen geht es in der Sache gar nicht um den Unrechtsstaat DDR- das ist ja seid mindestens 2 jahrzehnten bekannt!
Viel mehr geht es den Agitatoren darum die wachsende
Kraft der Linken (SPD mit eingeschlossen) nicht zu gross werden zu lassen!
Es ist Wahlkampf !
Der Wähler vor der Wahl -ist er ein netter lieber Bürger---- Nach der Wahl nur noch ein Steuerzahler
Na dann 20013 mal sehen wie man dann für Aufmerksamkeit sorgen wird
Dann ist wieder Wahlkampf siehe Zitat
--
mulde22
hugo
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Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von hugo
als Antwort auf klaus vom 25.05.2009, 16:42:02
hm klaus, es handelt sich hierbei um die Formulierung der Mitarbeiter eines politischen Lexikons, die es sich irgendwann mal aus den Fingern gesaugt haben.

Diese "Floskel" taucht ansonsten wohl weltweit kaum noch auf, ist also keine anerkannte internationale feststehende Größe,,,

nun können wir diskutierne wie weit diese Mitarbeiter unserer jetzigen Ansicht dazu nahekommen, können uns voll dahinter oder daneben stellen oder sie ablehnen.

die
Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 4., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2006.

ich hatte nicht donaldd als den eigentlichen Urheber dieses Satzes vermutet, deshalb mein Einwand. Naja und was Du unter Rechtsstaat verstehst, muss nicht die Ansicht aller Anderen sein, da dürfte es erhebliche Abweichungen und Nuancen geben.

ich hab mir mal einige von den millionen Seiten angeguckt in denen der Rechtsstaat beschrieben oder erwähnt wird,, da kannste zwischen kaputtlachen und starrem Entsetzen alle möglichen Gefühlswallungen erleben,,siehe Beispiel Link

--
hugo
mulde22
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Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von mulde22
als Antwort auf klaus vom 25.05.2009, 16:17:21
Klaus
Nein der kurras hat bestimmt keine Angaben gemacht
Das habe ich auch nicht behauptet
In W.- Berlin gab es doch auch so eine Art "Staatsschutz" Und ein Polizist unterliegt doch
nun mal den Staatsinteressen also der wird mehr als einmal "durchleuchtet"
Das meinte ich mit Hühneraugen zudrücken!
Anderseits durfte ein Lokführer bei der Bundesbahn
nicht mehr auf seine Lok nur weil er Mitglied der
KPD wahr ! ( nur mal zum vergleich)
Diese Personellen Kontrollen sollen in Berlin-W.
nicht gemacht worden sein ?
Unwahrscheinlich!
--
mulde22

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rello
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Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von rello
als Antwort auf hugo vom 25.05.2009, 17:00:39
Hugo was soll das? Du stellst hier Links rein, die keinen Verfasser aufweisen, aber vor Polemik und übelster Agitation strotzen. Entspricht das Geschreibsel Deinen Vorstellung von unserem Rechtstaat, ich hoffe nicht.

@ mulde: Wenn vor der Wahl der Linken gewarnt wird, dann doch nur, dass sich das Elend "DDR" nicht wiederholt.
--
rello
Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von klaus
als Antwort auf hugo vom 25.05.2009, 17:00:39
"hm klaus, es handelt sich hierbei um die Formulierung der Mitarbeiter eines politischen Lexikons, die es sich irgendwann mal aus den Fingern gesaugt haben."
geschrieben von hugo


Ich nehme mal an, dass die sich das nicht "aus den Fingern gesaugt haben", sondern als Grundlage vieleicht die Charta der UN - Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) genommen haben.

Aber ich weiß ja inzwischen, dass du von solchen internationalen Vereinbarungen nicht viel hältst. Du hast da auch ziemlich "hohe" Vorbilder.

Meinst du, dass "/www.flegel-g.de" die richtigen Antworten hat?

Aber - lassen wir's - es ist ohnehin sinnlos.
--
klaus
Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von klaus
als Antwort auf mulde22 vom 25.05.2009, 17:04:51
"Anderseits durfte ein Lokführer bei der Bundesbahn
nicht mehr auf seine Lok nur weil er Mitglied der
KPD wahr ! ( nur mal zum vergleich)"


Ist aber ein schlechter Vergleich.
Die KPD war eine in der BRD eingetragene Partei mit bekanntem Mitgliederstamm.
Die SED doch wohl eine Partei der DDR. Vielleicht kamen ja die westberliner Behörden nicht an die Einzelheiten heran - oder haben damit nicht gerechnet.
--
klaus

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Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von klaus
als Antwort auf rello vom 25.05.2009, 17:32:29
"Entspricht das Geschreibsel Deinen Vorstellung von unserem Rechtstaat, ich hoffe nicht."


Du darfst nicht vergessen, dass die BRD für Hugo kein Rechtsstaat ist, sondern die DDR.
Du hast ja seine "Definition" gelesen.
Hier noch mal eine "Kopie" : "Staat in dem relativ viel Unrecht möglich war und tatsächlich auch stattgefunden hat, mit dem ich aber auch sehr, sehr viel angenehme Erinnerungen verbinde."

--
klaus
rello
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Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von rello
als Antwort auf klaus vom 25.05.2009, 17:55:04
aus Wikipedia: Im September 1950 verabschiedete die Bundesregierung den so genannten Adenauer-Erlass, der die Verfassungstreue der öffentlich Bediensteten festschrieb und damit Mitgliedschaften in verfassungsfeindlichen Organisationen verbot. Viele Kommunisten wurden daraufhin unter dem Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit aus dem öffentlichen Dienst entlassen.

Lokführer waren öffentlich Bedienstete. 1956 wurde die KPD verboten.
--
rello
hugo
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Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von hugo
als Antwort auf rello vom 25.05.2009, 18:10:58

oh ja rello: GG: Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

kannst Du lesen ? Niemand darf wegen seiner religiösen oder politischen Anschauungen beachteiligt werden, außer den Kommunisten,(denen sieht man das schon am breiten bösartigem Grinsen und dem offenem Messer zwischen den Zähnen an) also dürfen die weder ein öffentliches Amt bekleiden noch eine Funktion welche sie mit anderen Menschen in Berührung bringt (als Beispiel Lehrer, besonders Sportlehrer usw,,)

ist zwar recht eng, aber, passt scho *g*



--
hugo
mulde22
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Re: Realistisches Geschichtsbild ...
geschrieben von mulde22
als Antwort auf klaus vom 25.05.2009, 17:55:04
Klaus
Die SED gab es eine bestimmte Zeit in Berlin-W
allerdings gefördert und finanziert von der Mutterpartei in Berlin -O
--
mulde22

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