Aktuelle Themen Neuer Papst

na-und
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Re: Neuer Papst
geschrieben von na-und
als Antwort auf schorsch vom 14.03.2013, 16:54:30
Das kann man natürlich auch so sehen, dass es in einer sich überschnell entwickelden Welt vielleicht gut ist, wenn auch häufiger eine neuer Papst mit neuen Erkenntnissen, neuen Erfahrungen und neuen Ideen das Ruder in die Hand bekommt.
olga64
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Re: Neuer Papst
geschrieben von olga64
als Antwort auf schorsch vom 14.03.2013, 16:54:30
Aber damit kein Papst genug lange Zeit vor sich hat, um wirklich etwas ändern zu können, wählen sie immer einen, der ganz gewiss keine Jahrzehnte mehr vor sich hat. Nicht umsonst wird - auch - der Neue als Übergangspapst bezeichnet.


Da scheinen Sie aber den polnischen Papst übersehen zu haben: er war 27 Jahre lang Papst - zumindest mir ist nicht bekannt, welche gravierenden Neuerungen er innerhalb der Kirche in dieser langen Zeit eingeführt hat - dafür war er aber sehr beliebt und wurde sogar vorzeitig heiliggesprochen.
Einen 76-jährigen als Übergangspapst zu bezeichnen finde ich sehr vernünftig - wenn Sie mal die Lebenserwartung von Männern betrachten, liegt er ja fast schon drüber. Olga
weserstern
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Re: Neuer Papst
geschrieben von weserstern
als Antwort auf olga64 vom 14.03.2013, 17:17:04

Einen 76-jährigen als Übergangspapst zu bezeichnen finde ich sehr vernünftig - wenn Sie mal die Lebenserwartung von Männern betrachten, liegt er ja fast schon drüber. Olga


Er braucht ja auch einige Jahre, um sich zum Kardinal
"hochzuarbeiten" ... deshalb sitzt dort diese Altersstruktur,
da aus diesem Gremium nur der Papst gewählt wird...

Ob diese Personen noch mit den realen Problemen der Gläubigen vertraut sind, das lasse ich mal offen.

Vielleicht sieht es bei unseren Abgeordneten im Bundestag nicht anders aus... da beharren auch viele auf ihre Posten.

weserstern

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majana
majana
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Re: Neuer Papst
geschrieben von majana
als Antwort auf weserstern vom 14.03.2013, 21:13:36

Einen 76-jährigen als Übergangspapst zu bezeichnen finde ich sehr vernünftig - wenn Sie mal die Lebenserwartung von Männern betrachten, liegt er ja fast schon drüber. Olga


Er braucht ja auch einige Jahre, um sich zum Kardinal
"hochzuarbeiten" ... deshalb sitzt dort diese Altersstruktur,
da aus diesem Gremium nur der Papst gewählt wird...

Ob diese Personen noch mit den realen Problemen der Gläubigen vertraut sind, das lasse ich mal offen.

Vielleicht sieht es bei unseren Abgeordneten im Bundestag nicht anders aus... da beharren auch viele auf ihre Posten.

weserstern


@Weserstern, genau so sehe ich das auch, man kann einfach nur abwarten, aber große Neuerungen erwarte ich auch nicht vom Übergangspapst. Ich gehe davon aus, dass er wie seine Vorgänger an den alten Dogmen festhält.
schorsch
schorsch
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Re: Neuer Papst
geschrieben von schorsch
als Antwort auf majana vom 15.03.2013, 00:46:33
Wenn ein Mensch - wie es eben von einem Kardinal erwartet wird - 70 oder mehr Jahre lang gebuckelt hat, kann niemand von ihm verlangen, dass er noch genügend gerades Rückgrat habe, um etwas zum Guten zu ändern.

Eher glaube ich, dass ein solcher Mensch erst mal aufatmet, wenn er seinen Zenit erreicht hat - und denkt: "Jetzt könnt ihr mich mal; jetzt lass ICH buckeln!"

P.S. Je krummer der Rücken, desto besser lässt es sich auf ihm den Buckel runter rutschen!
Dreierlei3
Dreierlei3
Mitglied

Re: Neuer Papst
geschrieben von Dreierlei3
Was mich wirklich verschreckt hat waren die häufigen Aussagen wie:

- ich glaube an den neuen Papst
- ich glaube an die kath. Kirche

Hallo?
Geht's noch?

Sie sollten alle an das Göttliche glauben und nicht an einen Menschen und schon gar nicht an eine Institution!

Denn "Glauben" ist nunmal an nichts Weltliches gebunden...

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miriam
miriam
Mitglied

Re: Neuer Papst
geschrieben von miriam
als Antwort auf Dreierlei3 vom 15.03.2013, 10:07:20
Das völlig Abstrakte, liegt dem Menschen nicht - oder nur wenigen von uns.

Könnte man nicht sagen, dass der Papst eigentlich eine Personifizierung dessen ist - was er verkündet?

Wobei ich festelle, dass er viele positive Eigenschaften verkörpert - unter anderen auch eine m.E. glaubwürdige Bescheidenheit.

Miriam
slash
slash
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Re: Neuer Papst
geschrieben von slash
als Antwort auf Dreierlei3 vom 15.03.2013, 10:07:20
In Wikipedia steht unter anderem unter GLAUBE
Zitat:
Das deutsche Wort Glaube wird in dem hier behandelten Sinn verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs pistis mit der Grundbedeutung „Treue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet pisteuein („treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf ..., ich binde meine Existenz an ..., ich bin treu zu ...“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Gelöbnis, Verlöbnis), Treue.[2]
Zitat Ende.
Demnach... an den Papst, ...an die katholische Kirche oder an Gott.

...
slash
lars
lars
Mitglied

Re: Neuer Papst
geschrieben von lars
als Antwort auf slash vom 15.03.2013, 10:29:34
Viele Gläubige sagen, der neue Papst ist für die Armen!
Dabei hat das göttliche Imperium Vatikan einen beachtlichen Reichtum angesammelt!
Bin gespannt, wie er damit umgeht, denke das es genug andere hat, die sich um den Wohlstand kümmern?
Re: Neuer Papst
geschrieben von mart1
als Antwort auf slash vom 15.03.2013, 10:29:34
"....ich glaube an die heilige katholische Kirche..." gehört zum apostolischen Glaubensbekenntnis, fast immer Pflichtprogramm bei der Messe.

Bei den evangelischen wird dagegen gesagt:...ich glaube an die christl.Kirche..."

In vielen Kommentaren wird die Bescheidenheit des ehemaligen Kardinals (bzw. Wohnung, Bus...) etc. erwähnt.

Na ja, er ist ein Jesuit.... diese verpflichten sich in ihrem Gelübde zur individuellen Armut. Damit sollte sich die Verwunderung und Bewunderung etwas relativieren.

Er wird auch als Papst sich da nicht so wesentlich ändern - und das ist gut so. Das Gebot der Armut muss strikt eingehalten werden.

Amüsant ist für mich nun die Verpflichtung der Jesuiten, die die absolute Loyalität zum Papst als einziger Orden in das Gelübde aufgenommen haben, und damit die Stellung von Papst Franziskus. So unter dem Motto, wenn der Papst sagt, dass "Weiß" schwarz sei, dann IST es schwarz. Der Jesuit Franziskus wird also nie in einen moralischen Konflikt mit dem Papst kommen.


„Um der ganzen Gesellschaft Jesu eine klare Ausrichtung zu geben, die Unterstützung ist für eine großzügige und treue apostolische Hingabe, wäre es heute wie noch nie nützlich, wenn die Generalkongregation, im Geist des Hl. Ignatius, ihr vollständiges Festhalten an der katholischen Lehre bestätigt, besonders in einigen neuralgischen Punkten, die heute von der säkularen Kultur sehr stark angegriffen werden, wie zum Beispiel das Verhältnis von Christus und den Religionen, einige Aspekte der Theologie der Befreiung sowie verschiedene Punkte der Sexualmoral, besonders was die Frage der Unauflöslichkeit der Ehe und die Pastoral für homosexuelle Personen betrifft.“
geschrieben von Benedikt XVI 2008 aus einem Schreiben, kopiert aus Wiki

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