Aktuelle Themen Rauchverbot

eleonore
eleonore
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Rauchverbot
geschrieben von eleonore
heute verkündet der verfassungs gericht sein urteil zu rauchverbot.
es kommt ein grundsatz urteil, die so den qualmbann brechen aber gleichzeitig auch bestätigen kann.

die öffentlich sender übertragen die sitzung.

für viele kleine sogenannte *eckkneipen* ist eine ausnahme regelung lebensnotwendig, da manche bis zu 60% umsatz einbuße haben.
auch wenn herr binding von SPD, und ein paar andere dass gegenteil behaupten.

natürlich ist in hintergrund auch dass immer wieder gestellte frage, wieweit darf der staat ihre bürger bevormunden.

sicher, es ist angenehm in speise restaurants qualmfrei zu tafeln.
ich rauche zwar auch, mal mehr, mal gar nicht, aber beim essen finde ich es auch angenehmer, ohne rauchschwaden zu geniessen.

was mich immer und immer wieder wundert, wie konsequent alle sich auf raucher eingeschossen haben,mit beinahe missionarische eifer und verbissenheit.
aber dass, in meine augen größere und wesentlich gefährlichere problem, alkohol wird nur wischiwaschi am rande behandelt.
meistens nur, wenn wiedermal ein jugendliche nach ein komasauf party zu schaden kommt.

ich hab noch nie an irgend postille als aufreisser gelesen:
raucher hat in vollrauch seine familie totgeschlagen....oder ein massen karambolage verursacht.

--
eleonore
eko †
eko †
Mitglied

Re: Rauchverbot
geschrieben von eko †
als Antwort auf eleonore vom 30.07.2008, 08:15:46
Ach, eleonore, da können einem die armen Raucher ja wirklich leid tun, wenn sich "alle auf sie eingeschossen" haben. Ist das ein Wunder? Wenn jemand säuft, belästigt er im Allgemeinen sein Umfeld nicht, im Gegensatz zu Rauchern, die den umsitzenden oder stehenden Menschen die Luft schwängern mit ihrem Rauch und diese könnten sich, wenn überhaupt, nur durch einen Ortswechsel davor schützen. Deshalb meine Frage: Wie steht es mit der Rücksichtnahme der Raucher???

Aber, elo, jetzt hast Du hier wieder mal eine Lawine losgetreten, Du wirst sehen, nun gibt es wieder eine endlose Diskussion übers Rauchen. Und da wirst Du erleben, dass sich die Raucher - wieder einmal! - als die armen Opfer der ach so militanten Nichtraucher fühlen werden. Sollen sie doch mit ihrem Glimmstengel sonstwohin, aber nicht in meine Nähe. (
--
eko
eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Rauchverbot
geschrieben von eleonore
als Antwort auf eko † vom 30.07.2008, 08:24:09
Wenn jemand säuft, belästigt er im Allgemeinen sein Umfeld nicht....
geschrieben von eko


mit diesen satz gehe ich nicht konform.

mich interessiert diese urteil auch wegen vitara, die ja ein kneipe hat.

und wegen der kleine eckkneipe hier in meine nähe, dessen wirt inzwischen nicht mehr richtig weiss, wie er sein pacht und lieferungen bezahlen soll.
er ist über 60, und ich denke nicht, dass er jetzt noch eine umschulung beantragt.
ebenso die ganze alte herrschaften, die abends in diese kneipe gepilgert sind , mangels andere gesellschaft.
für die war es aus soziale kontakte sicht lebensnotwendig.

mich interessieren in erste linie die soziale aspekte, und nicht dass hysterische gekreische irgend sauertöpfische nichtraucher.

damit meine ich nicht dich eko.
--
eleonore

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schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Rauchverbot
geschrieben von schorsch
als Antwort auf eleonore vom 30.07.2008, 08:35:24
Wer rauchen will, soll gefälligst vor die Wirtshaustür.

Immer wieder hört man, viele Kneipen würden zumachen müssen, wenn das allgemeine Rauchverbot rigoros durchgesetzt werde. Das ist aber nur so lange wahr, als es noch Kneipen gibt, in denen geraucht werden darf. dann weichen nämlich die Raucher auf diese aus. Gibt es aber keine Ausweichmöglichkeiten mehr, hat es keinen Sinn auszuweichen. Die notorischen Qualmer werden also wohl oder übel sich vor die Tür ins Freie begeben - und sich daran gewöhnen.

Es gibt Länder, in denen das Rauchverbot in öffentlichen Lokalen seit Jahren gilt. Und von denen hört man nichts, dass Kneipen eingegangen seien....

Raucher, hört endlich auf, euch als unterdrückte Volksgruppe zu gebärden!

--
schorsch
eleonore
eleonore
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Re: Rauchverbot
geschrieben von eleonore
als Antwort auf schorsch vom 30.07.2008, 08:44:21


schorsch, was soll diese rote gebrülle????
ich habe, glaube ich, in ein vernünftige und verständliche ton mein anliegen vorgebracht.


--
eleonore
bongoline
bongoline
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Re: Rauchverbot
geschrieben von bongoline
als Antwort auf eleonore vom 30.07.2008, 08:50:36
Wenn es einem Helmut Schmidt - so sympatisch er mir ist - gestattet wird, in einer Fernsehsendung zu rauchen und er auch dort verkündet, er wird überall rauchen, wo es ihm danach ist, warum soll es dann nicht einem Kneipenwirt oder Cafetier, also einfach einem Lokalbesitzer nicht freigestellt werden, ob er sein Lokal als Raucherlokal oder Nichtraucherlokal ausweist.

Eko, Du erwartest in Glaubenssachen so viel Zurückhaltung von Andersdenkenden, warum bringst Du nicht die gleiche Toleranz den Rauchern entgegen? Jetzt bist Du ohne Nichtraucherschutz schon sooooooooo alt geworden, also es können mal an Deinem Ableben - ich wünsche Dir noch mindestens 20 Jährchen - weder die Hebamme noch in Deiner Nähe anwesende Raucher die Schuld sein. Mein Qualmen bei Deinem Besuch mit Renate hast ja auch überlebt ))

--
bongoline

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susannchen
susannchen
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Re: Rauchverbot
geschrieben von susannchen
als Antwort auf bongoline vom 30.07.2008, 09:43:03
Da bin ich ganz deiner Meinung. Leben und Leben lassen, etwas mehr Toleranz(schorsch) steht jedem gut zu Gesicht!
--
susannchen
baerliner
baerliner
Mitglied

Re: Rauchverbot
geschrieben von baerliner
als Antwort auf susannchen vom 30.07.2008, 10:20:01
Nee, beim Rauchen hört bei mir die Toleranz auf. Und die gehen auch brav vor die Haustür auf Geburtstagsfeiern (ohne dass ich jemals darum bitten musste)

Feiern bei denen in rauchgeschwängerter Wohnung mit stinkenden Gardinen gehe ich aber aus dem Wege.

Ich bin dafür, dass es reine Raucherkneipen gibt. In die muss ich ja nicht reingehen. In Flugzeugen, in der Bahn usw. darf auch nicht geraucht werden. Da haben sich die Raucher auch daran gewöhnt. Was soll die Aufregung?
--
baerliner
bongoline
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Re: Rauchverbot
geschrieben von bongoline
als Antwort auf susannchen vom 30.07.2008, 10:20:01
susannchen,

also mit leben und leben lassen - da hast jetzt was angezetelt:

denn Nichtraucher werden irgendwann bei mir dann, wenn ich mit 90 oder drüber die letzte rauche sagen - siehst, sie hat ja rauchen müssen, das hat sie jetzt davon (die 90 oder drüber sind nur Vertrauen auf die Gene meiner Familie - Raucher wie Nichtraucher über 90 - und ich hoffe, daß ich da auch ein paar davon abbekommen habe).

--
bongoline
angelottchen
angelottchen
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Re: Rauchverbot
geschrieben von angelottchen
als Antwort auf schorsch vom 30.07.2008, 08:44:21
Als Nichtraucherin sag ich dazu:

So lange dieser Staat durch Raucher Milliarden an Steuergeldern verdient, haben Raucher auch ihre Rechte und sind nicht wie Aussätzige zu behandeln!!!

Der volkswirtschaftliche Schaden durchs Nichtrauchen sollte auch mal bedacht werden!
Hier zB gibts eine , wenn auch schon 5 Jahre alte, Gegenüberstellung der Steuereinnahmen und der Gesundheitsausgaben:

Erhöhung der Tabaksteuer zur Finanzierung des Gesundheitssystems

Dann gibt es eine andere, sehr bemerkenswerte Studie, die Phillip Morris im Jahr 2001 im eigenen Interesse von der US-amerikanischen Wirtschaftsberatung Arthur D. Little International in Tschechien durchführen liess. Darin rechnen die Autoren vor, dass die Tschechische Republik 1999 bis zu 69 Millionen Mark allein deshalb gespart habe, weil ihre rauchende Bevölkerung eher gestorben ist als die nicht rauchende und folglich weniger Kosten verursacht habe für Renten, Altenpflege und medizinische Betreuung.

Auch das hier sollte man sich mal durchlesen:

Rauchen für den guten Zweck
Raucher werden eher krank und belasten ihre Umgebung. Das kostet. Sie sterben auch früher. Das spart viel. Ein interessierter Konzern ließ rechnen

von RALF GEISSLER

Rauchen Sie! Möglichst oft und immer intensiv. Sie sterben zwar wahrscheinlich schneller, tun aber etwas Gutes: Sie sanieren die Sozialsysteme. Das ist die Botschaft einer Studie des weltweit größten Zigarettenherstellers Philip Morris, die er von der US-amerikanischen Wirtschaftsberatung Arthur D. Little International erarbeiten ließ. Darin rechnen die Autoren vor, dass die Tschechische Republik 1999 bis zu 69 Millionen Mark allein deshalb gespart habe, weil ihre rauchende Bevölkerung eher gestorben ist als die nicht rauchende und folglich weniger Kosten verursacht habe für Renten, Altenpflege und medizinische Betreuung.
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geschrieben von taz.de



tja man könnte bei der Hatz auf Raucher fast wieder aus Solidarität anfangen zu paffen ...



--
angelottchen

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