Aktuelle Themen RENTENERHOEHUNG 2008

Re: Sag mir, wo Du stehst ;-
geschrieben von klaus
als Antwort auf thom vom 04.04.2008, 14:32:16
@thom,
"Klaus, Du bist nicht im Anwesenheitsverzeichnis und bedienst das Forum."

Du kannst im Forum Texte lesen, ohne angemeldet zu sein. Wenn du aber einen Text veröffentlichen willst, musst du dich anmelden und bist auch bei "Zur Zeit sind online:" zu erkennen.

"Ich habe bis vor wenigen Tagen gar nicht gewusst, dass es einen Karl mit besonderer Rolle hier gibt."

Karl ist hier der "Chef vons Janze".

Schau mal hier nach: http://community.seniorentreff.de/impressum/index.html
oder hier:
http://filab.biologie.uni-freiburg.de/Atlas/Fischbach/KarlFi.html.
--
klaus
heinzdieter
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Re: Nun zum Eigentlichen:RENTENERHÖHUNG 2008
geschrieben von heinzdieter
als Antwort auf klaus vom 04.04.2008, 16:27:39
Alles schön und gut, aber das eigentliche Thema wurde zerredet.

Nächstes Jahr also 2009 wird es wieder eine Erhöhung geben natürlich mit Wahlzuschlag

Schade das im Bundestag und in der Bundesregierung keiner die Interssen der Rentner und Pensionäre vertritt.

Klar zurzeit ist das Auskommen und der Lebensstandart durch die Rente resp. Pension gedeckt.
Aber wie wird es in ca 5 Jahren aussehen ?

Ich bin der Auffassung, dass wir, die Rentner, die anstehende Bundestagswahl zum Anlass nehmen sollen, durch unsere Wahlstimme Einfluss auf die Zusammensetzung der Abgeordneten des neuen Bundestages ausüben sollten.

Wie: Wir wählen die Abgeordneten direkt durch unsere Zweitstimme.
Die Erststimme wird nicht abgegeben.
Der Abgeordnete, der unsere Interessen vertritt, erhält unsere Stimme.
Vergisst er nach der Wahl seine Versprechen, wird er bei der nächsten Wahl nicht mehr gewählt.

Ein frommer Wunsch von mir, aber vielleicht doch realisierbar.

Das Wählen von Parteien ganz gleich ob lnks, rechts, rot oder schwarz, gelb oder grün etc wird keinen Erfolg bringen
Nur wenn der Gwählte seinen Wählern verantwortlich ist, werden wir wahrgenommen.

--
heinzdieter
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Re: Nun zum Eigentlichen:RENTENERHÖHUNG 2008
geschrieben von heinzdieter
als Antwort auf heinzdieter vom 04.04.2008, 17:07:18
Mir ist da ein Fehler bei dem Stimmzettel unterlaufen.
Mit der Erststimme wird der Abgeordnete gewählt.
Die Zweitstimme gehört zur Partei.
--
heinzdieter

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pea
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Mitglied

Re: Nun zum Eigentlichen:RENTENERHÖHUNG 2008
geschrieben von pea
als Antwort auf heinzdieter vom 04.04.2008, 17:07:18
Das Wählen von Parteien ganz gleich ob lnks, rechts, rot oder schwarz, gelb oder grün etc wird keinen Erfolg bringen
Nur wenn der Gwählte seinen Wählern verantwortlich ist, werden wir wahrgenommen.



Nervt doch mal 'Eure' Abgeordneten... s.u.


Die haben auch alle Sprechstunden in ihrem Wahlkreis.


Ich denke, das ist besser,
als sich hier gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.



--
pea
pea
pea
Mitglied

Re: Sag mir, wo Du stehst ;-
geschrieben von pea
als Antwort auf klaus vom 04.04.2008, 16:27:39


Karl ist hier der "Chef vons Janze".



Das ist für den Neuling wirklich erst auf den zweiten Blick erkennbar.

Aber soweit war ich schon

Das Outing als Prof. fand ich echt spannend.

Danke!

Besonders, da ich mein Weltbild hinsichtlich der Grenzen der Veränderbarkeit der Menschen schon vor Jahrzehnten aufgrund meiner schulischen Erkenntnisse in Sachen Genetik revidiert habe...


--
pea
Re: Nun zum Eigentlichen:RENTENERHÖHUNG 2008
geschrieben von klaus
als Antwort auf heinzdieter vom 04.04.2008, 17:07:18
@heinzdieter,
"Schade das im Bundestag und in der Bundesregierung keiner die Interssen der Rentner und Pensionäre vertritt."

Das ist leider so. Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Gruppe der Rentner zu groß ist und jede Rentenerhöhung riesige Löcher in die Kassen reicht. Außerdem weiß man, dass die Mehrheit der Rentner gewohnt ist, auch mit weniger Geld auszukommen, ohne gleich "zugrunde" zu gehen.

--
klaus

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Re: Nun zum Eigentlichen:RENTENERHÖHUNG 2008
geschrieben von marina
als Antwort auf klaus vom 05.04.2008, 09:53:38
Das wird wohl eher daran liegen, dass die Mehrheit der Rentner keinerlei Möglichkeiten hat, etwas dagegen zu unternehmen. Oder gibt es eine Gewerkschaft für Rentner?
Zugrunde gehen werden die meisten wohl nicht, aber ich glaube, von den gut verdienenden Pensionären, die hier schreiben,macht sich kaum einer klar, wie hoch die Armut unter den Renterinnen ist. Frauen sind die größte Armutsgruppe allgemein in der Bevölkerung, weil sie oft jahrelang gar keine Renten erwirtschaften konnten, indem sie zu Hause die Kinder hüteten und wenn sie berufstätig waren, immer weniger verdient haben als Männer. Das ist heute leider immer noch so, die Bezahlung ist für gleiche Leistung weitgehend noch verschieden.
Wenn ich nicht das Glück gehabt hätte, eine Erbschaft gemacht zu haben, könnte ich mir heute kaum die Miete für eine Wohnung leisten Zumindest nicht in meiner Stadt, die eine der teuersten ist. Und das, obwohl ich fast mein ganzes Leben lang berufstätig war.
Wenn ich dann lese, dass man bei einer Erhöhung von 1,1 Prozent ein schlechtes Gewissen haben soll (Hafel), dann weiß ich wirklich nicht mehr, ob ich darüber lachen oder weinen soll. Das ist aus der Sicht eines gut situierten Menschen geschrieben, der keine Ahnung hat,wie es vielen Rentnern geht.
In der Weihnachtszeit gibt es in der SZ und der FR immer Sammelaktionen für Alte, die arm sind, die sollten sich einige mal zu Gemüte führen. Was da an Armutsschilderungen drin ist, ist eine Schande für unser reiches Land.
Aber damit haben die gut betuchten Foristen nichts am Hut. Hauptsache, sie haben ihr gutes Auskommen und ihren dicken Mercedes, was kümmert mich die Not der anderen.
--
marina
mulde1
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Mitglied

Re: Nun zum Eigentlichen:RENTENERHÖHUNG 2008
geschrieben von mulde1
als Antwort auf klaus vom 05.04.2008, 09:53:38
Klaus!
So Unrecht hast Du gar nicht!
Erlaube mir bitte meine Version hier darzulegen:
Die Herren und Damen Abgeordnete im Bundestag haben und
kennen kein Bezug zum Rentnerproblem,weil im eigenen
Verwandtenkreis "Höchstwahrscheinlich" nicht vorhanden ist.
Sie selbst sind gut versorgt auch für die Zukunft und
Ihr persönlicher Anhang ist auch direkt auf die
staatliche Rentenversorgung nicht angewiesen!
Als Beispiel sei mal aus einem anderen Gebiet
In der Pflegevesicherung war der/die Demmens kranke zu
Beginn gar nicht vorgesehen- Weil es beiden Leuten die das zu
beraten hatten, niemand im eigenen Umfeld Demmens kranke als
Angehörige hatte!
Erst als selbst in diesen Gremium verstärkt solche Fälle
von Angehörigen vorkamen hat man nun die Demmens als Pflegebedürftigkeit noch im Nachgang mit rein genommen:
--
mulde
mulde1
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Re: Nun zum Eigentlichen:RENTENERHÖHUNG 2008
geschrieben von mulde1
als Antwort auf marina vom 05.04.2008, 10:59:19
Marina
Diese Bettelei ist für einen reichen Staat einfach
Menschen unwürdig
Der Staat will sich aus der Verantwortung aus der Fürsorge
auf diese Art und weise davonstehlen.
Marina!
Stell Dir vor wir würden mit der Sammelbüchse in "Verantwortung für Staat" sammeln gehen
"Leute spendet für neue Panzer und Flugzeuge für den Einsatz in Afghanistan!"
Dafür hat der Staat Geld nie aber für seine Landeskinder
da muss jeder zu sehen wie er zurecht kommt!
mulde
Re: Nun zum Eigentlichen:RENTENERHÖHUNG 2008
geschrieben von klaus
als Antwort auf marina vom 05.04.2008, 10:59:19
@marina,
da ich auch einige heutige Rentner- nicht nur Frauen- kenne, die nach der Wende keine Arbeit mehr bekamen, wenig gespart hatten und auch nichts geerbt hatten, weiß ich, wie sie am Monatsende auf ihre geringe Rente warten. Ich weiß auch, dass sich ihre Lage in den letzten 6-7 Jahren verschlechtert hat.
Deine Ausführungen kann ich voll unterschreiben.
Was mir in den letzten 10 Jahren auffällt ist, dass immer wieder versucht wird, die Rentner als das große Übel für unsere Entwicklung hinzustellen und das geht quer durch alle Parteien.
Wie ich schon schrieb, kann ich diesen Spruch mit gewollt negativer Aussage "die Rentner leben auf Kosten der Jungen" nicht mehr hören.

Ich lese gerade von Uwe-Karsten Heye ( ehem. Regierungssprecher der SPD ) " Gewonnene Jahre ...
Da du ja ein "Literatur-Fan" bist - hier mal eine URL zum Buch:
http://www.randomhouse.de/book_new/edition.jsp?edi=229254

Ein kurzer Auszug aus seinem "Generationenbuch":
"Ich schwanke, ob ich mir gleich die Kugel geben soll oder doch warten, bis eine aufgebrachte Jugendmeute die Rentnermassen unter Feuer nimmt."





--
klaus

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