Aktuelle Themen Roman Polanski

myrja
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Re: Roman Polanski
geschrieben von myrja
als Antwort auf olga64 vom 28.09.2009, 17:09:33
Olga,

wollen Sie damit sagen, das die Verzeihung des Opfers vor Strafe schützt, fragt ganz erstaunt
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myrja
fritz_the_cat
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Falsche Tatsachen = Lügen
geschrieben von fritz_the_cat
als Antwort auf olga64 vom 28.09.2009, 16:45:12
Polanski floh vor der Urteilsverkündigung nach Frankreich, wo "man ihm den Pass gab".
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olga64

Olga, bevor du hier rumquasselst, solltest du dich erst mal schlau machen: Die Straftat begann er 1977, die franz. Staatsbürgerschaft erhielt er 1975. Überall nachzulesen.
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fritz_the_cat
olga64
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Re: Roman Polanski
geschrieben von olga64
als Antwort auf myrja vom 28.09.2009, 17:10:53
Ein wenig möchte ich dies nach so langer Zeit schon sagen.
Oder wie ist dies sonst beim Michael Jackson und diesem Wahnsinn nach seinem Tod zu verstehen, der ja anscheinend kleine Jungs missbraucht hat und sich auch straftechnisch durch Geldzahlungen an das Opfer schützte?
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olga64

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sissismam
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Re: Roman Polanski
geschrieben von sissismam
als Antwort auf olga64 vom 28.09.2009, 17:09:33
auch das, meine liebe, wurde im fernseh gesagt.
ich denke jedoch nicht, dass du nachvollziehen kannst, bzw. das in deinen zeitungen stand, wie die ersten jahre "danach" waren?
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sissismam
olga64
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Re: Roman Polanski
geschrieben von olga64
als Antwort auf sissismam vom 28.09.2009, 17:13:30
Will ich auch gar nicht: dazu hätte ja auch gehört, dass mir jemand viel Geld angeboten und ich dieses genommen hätte.
Geld heilt auch Wunden - zumal wenn das Opfer so jung war und psychologisch gute Chancen hatte, hier rauszukommen.

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olga64
Re: Roman Polanski
geschrieben von mart1
als Antwort auf silhouette vom 28.09.2009, 16:03:37
Nun, das dürfte so gewesen sein:

Der Vergewaltigungsskandal um die damals 13-jährigen Samantha Geimer verfolgt Polanski bereits seit 32 Jahren. Er hatte als 43-Jähriger der Anklage zufolge das Mädchen mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht und mit ihr Geschlechtsverkehr gehabt. ...Nach 42 Tage im Gefängnis legte Polanski ein Geständnis ab. Kurz vor seiner Verurteilung floh der Regisseur jedoch aus den USA. ....
geschrieben von die WELT

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mart1


Kürzlich war P. in Wien zu einer Premiere. Der ORF schreibt dazu folgendes. Der Haftbefehl soll nach dieser Info aus dem Jahr 2005 stammen. Also etliches unklar.... nicht jedoch die wesentlichen Punkte.

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sissismam
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Re: Roman Polanski
geschrieben von sissismam
als Antwort auf olga64 vom 28.09.2009, 17:15:09
ich ziehe meinen hut, psychologie haste also auch studiert?
--
sissismam
myrja
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Re: Roman Polanski
geschrieben von myrja
als Antwort auf olga64 vom 28.09.2009, 17:15:09
Olga,

langsam streuben sich mir die Nackenhaare bei dem, was Sie hier von sich geben. Das Opfer war ein 13jähriges KIND!!! Ein Kind kann so etwas noch viel schlechter verarbeiten, als ein Erwachsener. Da bleiben ein Leben lang Wunden. Auch Geld kann solche Wunden nicht heilen. Und selbst wenn Geld geflossen wäre, es ist und bleibt eine schwere Straftat von der man sich nicht freikaufen kann.

Alle empören sich zu Recht, wenn irgendwo auf der Welt wieder Kindesmissbrauch aufgedeckt wird, über die Missbraucher. Dieser Herr Polanski ist einer von ihnen, da führt kein Weg dran vorbei!
--
myrja
olga64
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Re: Roman Polanski
geschrieben von olga64
als Antwort auf sissismam vom 28.09.2009, 17:18:57
nein habe ich nicht - was andere "mit Bauchgefühl" umschreiben, erkläre ich mit Psychologie. Erscheint mir etwas professioneller, oder?
Es kann auch sein, dass die kleine Schweiz sich in USA etwas einschmeicheln möchte und durch die Verhaftung des Herrn Polanski und evtl. Auslieferung an die USA erreichen möchte, dass USA wieder Augen zudrückt, wenn es um amerikanische Steuerflüchtlinge geht, die ihr Geld in der Schweiz angelegt haben.

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olga64
Re: Roman Polanski
geschrieben von meli
als Antwort auf olga64 vom 28.09.2009, 17:15:09
Geld heilt auch Wunden - zumal wenn das Opfer so jung war und psychologisch gute Chancen hatte, hier rauszukommen.



Ich empfinde das als eine ungeheuerliche Aussage
Diese Wunden kann Geld nicht heilen - eine solche Tat zerstört ein Frauenleben in die tiefsten Bereiche. Gerade, wenn es sich um ein Kind handelt.

Und - machen wir uns nichts vor, das Kind hat das Geld nicht genommen, wenn welches geflossen ist. Das haben Erwachsene ausgehandelt. Da liegt dann der nächste Mißbrauch!

Und Olga, was weißt Du von Psychologie im Kindes- und Jugendalter oder auch auf der Erwachseneneben?
Hast Du ein ähnliches Schicksal erlitten, dass Du so darüber urteilen kannst?
Hättest Du Geld genommen, wenn das Deinem Kind passiert wäre? Aber ich glaube, Du hast einmal geschrieben, dass Du keine hast.
Dann hast Du nicht einmal in der Mutterstelle die Möglichkeit, Dich da hineinzuversetzen.
Aber Empathie habe ich bei Dir nun wirklich noch nicht feststellen können!
Wenn der obige Ausspruch Deine psychologischen Kenntnisse darstellt, dann ordne ich das unter Küchenpsychologie ein!

Selbstverständlich muss in einer solchen Diskussion differenziert werden:
Da ist einmal das Verhalten der Behörden - das wäre ein Diskussionspunkt gewesen.

Das andere ist die Straftat - und es ist eine schwere Straftat - steht eigentlich nicht zur Diskussion. Sie ist begangen, nicht verjährt und muss daher geahndet werden - ohne Ansehen von Status und Geld.

--
meli

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