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Aktuelle Themen Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........

ehemaligesMitglied451
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf eleonore vom 11.08.2008, 12:58:56
schmunzel..

nunja genauso kann man natürlich diskutieren, ob ein Rauchverbot nicht besser für Eltern denn für Kneipenbesucher angebracht wäre.

Aber grundsätzlich sollte ein Fehlverhalten (rücksichtslose raucher) nicht mit dem Zeigefinger auf andere Probleme (Alkoholmissbrauch) relativiert werden. In sofern ist es schon angebracht solche Fragen unabhängig voneinader zu behandeln.


donaldd
heide
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von heide
als Antwort auf eleonore vom 11.08.2008, 10:10:35
Sowohl der Zigaretten – als auch der Alkoholkonsum können Dich in eine Zwangslage manövrieren, nämlich der Abhängigkeit. Wenngleich ich mir gut vorstellen kann, leichter der Sucht nach Tabak als der Such nach dem Alkohol entrinnen zu können. Da beide Süchte körperliche Schäden verursachen dürften, stellt sich für mich allerdings die Frage, warum nicht schon bei einem reinen Tabakentzug, genauso wie bei einem Alkoholentzug, die Krankenkasse in Anspruch genommen werden kann.

Meine Karriere als Raucher hielt fast 40 Jahre an, bis ich mich vor 5 Jahren zu einer Duplex Untersuchung entschloss und mich im Ergebnis, es hatten sich schon Plaque im Hals abgesetzt, von heute auf morgen von der Zigarette trennte, da ich keinesfalls einem Schlaganfall oder Herzinfarkt Schützenhilfe leisten wollte. Ich fühle mich heute keineswegs besser, empfinde frischen Zigarettenrauch auch immer noch als angenehm, lebe aber aus besagtem Grund eben ohne Stängel.
Alkohol ist im weitesten Sinn für mich ein Nahrungsergänzungsmittel. Warum nicht zu einem Fischgericht ein Gläschen Wein, oder zum Eintopf ein herrliches Alt.
Mit einem Alkoholiker zusammen leben zu “müssen“, stelle ich mir als äußerst schwierig vor und denke mir, dass der Co-Abhängige gut daran tut, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, die es ja noch nicht für den passiven Raucher gibt.

Jetzt ein Gläschen Simonecco trocken und meine ehemals vielgeliebte Gauloises dazu................hm,
wie genussvoll könnte der Tag fortgesetzt werden.


heide
minu
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von minu
als Antwort auf eleonore vom 11.08.2008, 12:58:56
Ich trinke keinen Wein, nur Wasser, bin ich in einer Gesellschaft, wird dauernd auf mich eingeredet, jetzt probier doch mal,nur zum Anstossen, nur wer Alkohol trinkt, kann lustig sein usw. Mir macht das Gerede nichts aus, ein trockener Alkoholiker, jedoch , hat da grosse Mühe, stürzt er ab , da freuen sich die andern darüber.
--
minu

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baerliner
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von baerliner
als Antwort auf minu vom 11.08.2008, 18:25:18
Minu,

dass sich jemand über den Absturz eines trockenen Alkoholikers freut, halte ich für ein Gerücht. Und ein wirklich trockener Alkoholiker wird auch nicht hinter dem Berg halten, dass jede Alkoholpraline für ihn eine Gefahr darstellt. Meine Frau hatte eine trockene Alkoholikerin als Arbeitskollegin, die genau sich zu ihrer latenten Krankheit bekannte, was dann nürlich dazu führte, dass auch niemand sie zum Alkoholgenuss auf Geburtstagsfeiern usw. einlud.
--
baerliner
heide
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von heide
als Antwort auf minu vom 11.08.2008, 18:25:18
Was stört Dich das Geschwätz Anderer. Nur Du kannst für Dich selbst trocken bleiben.........mein Respekt sei Dir gezollt
--
heide
carlotta
carlotta
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von carlotta
als Antwort auf minu vom 11.08.2008, 18:25:18
das verstehe ich nicht, minu. meine freunde wissen, dass ich keinen alkohol trinke, und das wird respektiert. mich bedrängt nie jemand.
--
carlotta

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minu
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von minu
als Antwort auf heide vom 11.08.2008, 18:34:59
Ich bin keine trockene Alkoholikerin, bin Antialkoholiker, war jedoch in einer Selbsthilfegruppe wo viele trockene Alkoholiker dabei waren. Viele von ihnen können nicht nein sagen, sie müssen erst lernen nein zu sagen, und müssen lernen stark zu werden.
Erinnerst Du Dich Berliner z.B. an H.Junke, wie die Presse sich benahm, wenn er wieder mal abstürzte. Es gibt viele Fieslinge.
--
minu
pilli †
pilli †
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von pilli †
als Antwort auf minu vom 11.08.2008, 18:25:18
Mir macht das Gerede nichts aus, ein trockener Alkoholiker, jedoch , hat da grosse Mühe, stürzt er ab , da freuen sich die andern darüber.
geschrieben von minu


sltsame freunde mussen das sein, minu

vielleicht mal das persönliche umfeld wechseln, wenn du derart schlimme erfahrungen gemacht hast?

...

allerbester schwiegersohn von allen trinkt gerne mal im kreis der freunde eins, zwei, drei und manchmal ganz viele kölsch aber eines habe ich noch nie erlebt, dass er sonntags auch nur einen gedanken an alkohol verschwendet...

möchte er doch montags mit klaren augen und kopp am schreibtisch sitzen. wie oft aber sind beide auch sonntags eingeladen und das wären keine freunde, würden sie ihm dennoch alkohol aufdrängen wollen wenn er dankend ablehnt.

gerne habe ich früher ebenso nicht nur ein glas vom juutten malt oder auch mal mehr als nur ein glas prickelndes genossen; aber nur in gesellschaft und nicht alleine zuhause; schmeckt einfach nicht!

jetzt im hohen alter merke ich aber, wie selten ich noch an die nächte denke, wo fröhlich bis zum frühen morgen gezecht wurde; so hat alles seine zeit...


--
pilli
baerliner
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von baerliner
als Antwort auf minu vom 11.08.2008, 19:39:35
Minu,

Juhnke war nie ein trockener Alkoholiker. Er hat es leider nie geschafft wie viele andere Süchtige von seiner Sucht loszukommen. Sein Körper ist bei diversen Klinikaufenthalten zwar immer wieder von den schweren Schäden hochgepäppelt worden, aber er ist immer ein Alkoholiker geblieben, der in Stresssituationen ohne das Zutun anderer rückfällig wurde.
--
baerliner
heide
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Re: Schnaps, das war sein letztes wort, dann trugen ihm die englein fort........
geschrieben von heide
als Antwort auf minu vom 11.08.2008, 19:39:35
Bitte Minu, nicht falsch verstehen, aber was hat eine Antialkoholikerin in einer Selbsthilfegruppe trockener Alkoholiker zu suchen. Magst Du mir eine Antwort geben?
--
heide

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