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Aktuelle Themen Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen

ehemaligesMitglied65
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Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von ehemaligesMitglied65
als Antwort auf heide vom 01.06.2009, 16:55:54


Mich müsste niemand zwingen, ich würde den Mantel freiwillig tragen.

-
heide


--
Ja, als reines Bekleidungsstück ohne jegliche Bedeutung und vor allem von jeder Frau freiwillig getragen!

DARUM geht es doch nicht.
Oder soll hier bestritten werden, dass es eine Menge Musliminen gibt, die keine Wahl haben? Und eine Menge Muslime auch hier in diesem Land, die keine Wahl lassen und das und noch vieles mehr auch glatt von uns "Eingeborenen" verlangen würden, wenn sie denn das Sagen hätten!?

Wenn man an die Geburtenrate der muslimischen Zuwanderer und die bei den Einheimischen denkt, sollte man -bei klarem Verstand - ein wenig ins Grübeln kommen.

Der Tschador ist eben KEIN xbeliebiges harmloses Kleidungsstück. Es geht gerade nicht um Modefragen. Selbst wenn die eine oder andere solch ein Teil freiwillig tragen würde.
Oder aus irgendwelchen in meinen Augen dämlichen Protesthaltungen, wogegen auch immer!??-
Erschüttert kopfschüttel....
meritaton
Linta †
Linta †
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Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von Linta †
als Antwort auf ehemaligesMitglied65 vom 01.06.2009, 17:08:24

Das stimmt so wohl nicht. Viele muslimische Frauen
tragen den Tschador freiwillig.

n.
ehemaligesMitglied65
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Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von ehemaligesMitglied65
als Antwort auf cecile vom 01.06.2009, 17:02:14
Meritaton - ich halte dich für eine kluge und "coole" Frau .

Und deshalb denke ich nicht, daß du deine Befürchtungen einfach so aus der Luft greifst, sondern eine klare Idee hast.

Deshalb meine (ganz und gar nicht provokatorische ) Frage:

Wie stellt man es an, in einem EU-Land das Grundgesetz auszuhebeln und die Gesetze der Scharia einzuführen?


--
cecile


Ich glaube nicht, dass man sofort an die Scharia denken muss.

Ich denke an die schleichende Änderung unserer politischen Landschaft wegen des zunehmenden muslimischen Wähleranteils. Die dann die entsprechenden Gesetze in die Wege bringt.
Mich hat u.a. aufhorchen lassen, dass an unseren Schulen Türkisch als erste Fremdsprache gelehrt werden sollte. Eine Sprache, die weltweit keine besondere Bedeutung hat und unseren Kindern nichts bringt.
Dieser Vorschlag kam meiner Erinnerung nach von den Grünen, DIE Partei, die von Zuwanderern gewählt wird, logischerweise. Konnte sich noch nicht durchsetzen.

Und nun denk weiter, wenn die Muslime irgendwann die Mehrheit stellen. Dann kennste glatt dein Land nicht wieder

Und das Grundgesetz ist eben nicht unabänderbar. Alles eine Mehrheitsfrage.

Gut, man könnte versuchen seelischen Halt beim Gedanken an die EU zu finden. Aber auch dort kommt es auf Mehrheiten an. Soll nicht die Türkei in die EU?

meritaton

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rolf †
rolf †
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Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von rolf †
als Antwort auf Linta † vom 01.06.2009, 17:14:02
Bei manchen erkennt man es sogar daran, daß sie sich nicht immer verhüllen.
Bei naßkaltem Wetter westlich gekleidet, in Jeans, Pulli, Jacke;
bei der momentanen Hitze total verhüllt, was bestimmt Sinn macht, aber wohl kaum vom Mann erzwungen ist.
--
rolf
Linta †
Linta †
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Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von Linta †
als Antwort auf rolf † vom 01.06.2009, 17:23:41


Eben, so sehe ich das auch

n.
hema
hema
Mitglied

Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von hema
als Antwort auf karl vom 01.06.2009, 00:06:45
Karl: auch wenn ich persönlich mit Religion nichts am Hut habe, sollte man religiöse Menschen und ihre Riten und Gebräuche respektieren.


Sollte man. Da hast du recht.

Wenn "ich" aber damit in einem fremden (event. Gastland) Land provozieren will, dann ist das schon nicht mehr die gute und redliche Art.

Und wenn Frauen, wie unter den Taliban, die Burka tragen muessen, dann auch nicht aus religioesen Gruenden, sondern weil eifersuechtige Maenner, die sich selber nicht im Zaum halten koennen, schlecht ueber ihre Frauen denken.

Das alles hat mit Glauben und Religion nichts zu tun.


--
hema

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ehemaligesMitglied65
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Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von ehemaligesMitglied65
als Antwort auf Linta † vom 01.06.2009, 17:14:02

Das stimmt so wohl nicht. Viele muslimische Frauen
tragen den Tschador freiwillig.

n.
geschrieben von ninna


--
Mit wie vielen muslimischen Frauen hast du gesprochen? Und bist du sicher, dass eine behauptete Freiwilligkeit wirklich so ist?

Und bei Gott, haben sie dir auch erklärt, warum sie sich das antun? Na gut, wegen der Bequemlichkeit, wie ich nun gelernt habe

Oder weil sie sich unsere Bevormundung in dieser Frage verbitten wollen!? Mensch, habe ich die westliche Kampagne gegen Kopftuch und co verschlafen!? Wo werden Musliminnen wegen ihrer "Tracht" angemacht? Weshalb sie in eine Trotzhaltung verfallen müssten?

Außerdem reicht es in meinen Augen, dass es Frauen gibt, die dieses Kleidungsstück nie im Leben freiwillig anziehen würden, dies aber müssen.

Und solange es sich für eine Menge Frauen auf dieser Welt um eine "Zwangsjacke" handelt, so lange betrachte ich dieses Kleidungsstück mit Argwohn.

Weil ich Zwang jeder Art hasse!
meritaton
heide
heide
Mitglied

Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von heide
als Antwort auf ehemaligesMitglied65 vom 01.06.2009, 17:08:24
Tatsache ist, dass ich nur den modischen und wohl auch sehr bequemen Aspekt des Tschadors herausstellen wollte..........im Übrigen aber froh bin, hier in Deutschland als Deutsche leben zu können.
--
heide
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von pilli †
als Antwort auf ehemaligesMitglied65 vom 01.06.2009, 16:51:03
Die anderen "Toleranten" auch.

sorry, meritaton, ich sehe datt wie Joethe und zitiere:

"Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen." warum sollte ich jemand beleidigen, indem ich toleriere? bin ich göttin? ich akzeptiere oder lehne ab.Punkt.


Ist ja schön, dass ihr so sorglos seid

sorglos? was lässt dich jenes vermuten, benutzt du eine kristallkugel?

Ich für meinen Teil möchte RECHTZEITIG dafür sorgen, dass mich oder meine Nachkommen nie jemand zwingen KANN!

ist mir klar, watt dich betrifft meritaton,

aber ich fühle mich nicht berufen, über das zu entscheiden, watt kind und kindeskinder zu wünschen oder meinethalben auch zu "wollen" haben! sie werden sicherlich so entscheiden, wie ich gelernt habe, mich selbst zu entscheiden ohne das, ohne rücksicht darauf zu nehmen, watt links oder rechts, vor und hinter mir, entschieden wird.


Was allerdings schwierig wird angesichts der sich hier abzeichnenden Haltung der ach so guten Menschen in diesem Land.

ach tatsächlich?

ich habe andere erfahrungen gemacht. lebe ich doch mittendrin in einem multikulturellen wohngebiet, das heute eine hochinteressante vergleichsmöglichkeit bietet zum thema "Integration". da hatte es vor jahren explosive diskussionen über die vergabe von preiswerten grundstücken in nähe zu den sogenannten "Nobelvierteln von Köln" an menschen, deren verhalten und die ängste, die von ihnen ausgehen sollen manche so gut in den foren und anderswo meinen, einschätzen zu können! ein gelungenes projekt und ich freue mich tag und nacht an der vielfalt der gestaltung der hausbauten und insbesondere der gärtnerischen aussenanlagen. datt nur als einen punkt, zahlreiche weitere könnte ich nachliefern.



Der nächste Schritt ist die ehemännliche Erlaubnis das Haus zu verlassen. Und endlich, gegen alle ehemännliche Zumutungen die Verstärkung durch drei weitere Frauen. Mach ich glatt, solange ich die Hauptfrau bleibe und die anderen schikanieren kann
geschrieben von meritaton


das verstehe ich nicht, meritaton

als nun endlich überzeugt lebender single erlebe ich oft, wenn es spontane anrufe meinerseits bei freundinnen oder bekannten hat, unternehmen welcher art auch immer, anzudenken, oftmals die gleiche reaktion:

"super; aber moment mal...ich frage nur mal eben nach..."

wenn ich dann lachend nachfrage:

"watt mußt denn da jetzt erst fragen?" ist es fast immer die gleiche antwort:

"ähh...ja nun, terminlich abstimmen halt..."

hihi...nun ja, jede & jeder wie er oder sie es halt möchten; oder? aber grosse unterschiede sehe ich bei einer vielzahl der beispiele, die ich nennen könnte, nicht.

da wird "gefragt", ob neues hütchen gekauft werden darf oder alleine ein paar tage an die see zu fahren...und...und...und...! selbst ins cafe gehen einige wenige nicht alleine und brauchen männlichen schutz...hihi; alles für mich unvorstellbar!

ich meine mal sehr, sehr vorsichtig:

es hätte sooo vieles auszumisten in den eigenen gedankengängen bevor sich um die gedanken anderer gesorgt wird?



--
pilli
silhouette
silhouette
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Re: Sollen wir oder sollen wir nicht --- Kopftüchel tragen
geschrieben von silhouette
als Antwort auf ehemaligesMitglied65 vom 01.06.2009, 17:20:08


Ich glaube nicht, dass man sofort an die Scharia denken muss.

Ich denke an die schleichende Änderung unserer politischen Landschaft wegen des zunehmenden muslimischen Wähleranteils. Die dann die entsprechenden Gesetze in die Wege bringt.
Mich hat u.a. aufhorchen lassen, dass an unseren Schulen Türkisch als erste Fremdsprache gelehrt werden sollte. Eine Sprache, die weltweit keine besondere Bedeutung hat und unseren Kindern nichts bringt.
Dieser Vorschlag kam meiner Erinnerung nach von den Grünen, DIE Partei, die von Zuwanderern gewählt wird, logischerweise. Konnte sich noch nicht durchsetzen.

Und nun denk weiter, wenn die Muslime irgendwann die Mehrheit stellen. Dann kennste glatt dein Land nicht wieder

Und das Grundgesetz ist eben nicht unabänderbar. Alles eine Mehrheitsfrage.

Gut, man könnte versuchen seelischen Halt beim Gedanken an die EU zu finden. Aber auch dort kommt es auf Mehrheiten an. Soll nicht die Türkei in die EU?

meritaton
geschrieben von meritaton



Diese Sorgen/Bedenken teile ich. Was in diesem Thema (soweit ich gelesen habe) z.Glück noch nicht passiert ist, aber "draußen" leicht passieren kann, lässt meine Bedenken nicht schwinden, im Gegenteil: Wer solche Einwände formuliert und die Ausdrucksweise nicht sorgfältig abwägt, riskiert, als ausländerfeindlich oder rassistisch oder dgl. hingestellt zu werden.

Es gibt anscheinend eine deutsche Version des Einsteinschen Satzes von der Unendlichkeit der Dummheit.....
Was sich hier zusammenbraut, sollte man kritisch anschauen.

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