Aktuelle Themen Sport und politik

dutchweepee
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Sport ist Politik!
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 09.10.2007, 08:28:27
@gram

wahrscheinlich dürfen sportler nur politisch denken, wenn es dir in den "gram" passt. zum beispiel, wenn die olympiade in moskau boykottiert werden soll, weil die russen damals gegen die selben mudschaheddin kämpften, wie die bundeswehr heute. einige rufen ja auch schon wieder nach einem olympiaboykott in peking.

warum bitte schön darf ein sportler nicht entscheiden, ob er sich mit den menschen eines landes im sportlichen wettstreit misst, wenn diese gerade einen erbitterten rassenkrieg gegen araber führen?

meiner meinung nach sollte die deutsche nationalmannschaft komplett nicht gegen Israel antreten, solange diese ihre rassistischen palästinenser-gesetze aufrecht erhalten. Israel ist kein land, das durch seine politik unsere unterstützung verdient.
susannchen
susannchen
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Re: Sport ist Politik!
geschrieben von susannchen
als Antwort auf dutchweepee vom 11.10.2007, 15:35:57
Ooh dutch,
warum schreibst du was viele hier denken aber nicht wagen auszusprechen?

Ich stimme da mit dir überein, bin aber sicher dass gleich eine Welle der künstlichen Empörung losrollt.
--
susannchen
hafel
hafel
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Re: Sport ist Politik!
geschrieben von hafel
als Antwort auf dutchweepee vom 11.10.2007, 15:35:57
Na dutch, das sehe ich etwas anders und ausgewogener. Ich habe noch nicht von einem israelischen Selbstmörder mit einer Bombe auf dem Bauch gehört und gelesen. Zum Frieden machen gehören IMMER zwei!
--
hafel

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EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
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Re: Sport ist Politik!
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf dutchweepee vom 11.10.2007, 15:35:57
Na sowas, der judenhasser dutch.
Allerdings hat israel sich nicht auf die fahnen geschrieben die arabischen staaten von der landkarte verschwinden zu lassen, diese aber schon.
Wenn ich dich jetzt mal kopieren darf, das klingt mir aber sehr nach antijüdischem rassismus.
Und noch eine kleine anmerkung, die sportboykotte der vergangenheit wurden nicht von den sportlern gewollt, sondern von den regierungen befohlen.

--
gram
dutchweepee
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Re: Sport ist Politik!
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 11.10.2007, 15:52:40
@gram

ich bin keines falls ein "judenhasser", weil ich die politik des staates Israel ablehne. ich bin auch kein amihasser, wenn ich die gefährliche politik der Bush-administration ablehne. du wirfst mir vor, ich würde diskutanten in propaganda-manier abkanzeln, dabei bietest du die besten beispiele dafür.

ich habe viele freunde, einige sind juden und die meisten habe ich nie gefragt ob sie juden sind, weil es mir absolut egal ist, aber wir sind uns einig, daß der staat Israel erstens ein rassistischer staat ist und zweitens nicht die juden an sich vertritt.

wenn ein sportler also aus familiären und politischen gründen nicht gegen die sportler Israels antreten will, so wird er damit nicht zum antisemiten.

im november 1973 fand im Estadio-National in Chile das kürzeste WM-qualifikationsspiel der fußballgeschichte statt. das rückspiel sollte gegen die auswahl der UdSSR stattfinden, diese reisten jedoch mit der begründung nicht an, das stadion sei nach dem putsch in ein konzentrationslager umgewandelt worden. die Chilenen traten am 21. November 1973 allein auf dem platz an, womit das Spiel 2:0 für Chile gewertet wurde.

durch ihren boykott wurden die russen doch nicht zu anti-chilenen - im gegenteil!

EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
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Re: Sport ist Politik!
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf dutchweepee vom 11.10.2007, 16:03:47
Mann ist das ne flache diskussion.
Die russen traten nicht an, aus protest gegen ein regime, das sein eigenes volk in konzentrationslager sperrte, folterte
und umbrachte.
Der junge herr fußballer kann, will oder darf nicht gegen andersgläubige spielen.
Wenn das schule macht, weigern sich bald evangelen mit oder gegen katholen, beide gegen atheisten, russen gegen tschetschenen, albaner gegen serben u.s.w anzutreten.
Und da wir von allen in D ausreichend haben, kann das noch sehr lustig werden.

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eleonore
eleonore
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Re: Sport ist Politik!
geschrieben von eleonore
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 11.10.2007, 16:30:15
joo.............nackedei bagdad vs. barfuß jerusalem.

aber in ernst, der junge mann hat angst, (nach eigene angaben) von repressalien für seine familie, der in iran lebt.
ob es stimmt, weiss nur er selbst.
--
eleonore
dutchweepee
dutchweepee
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Re: Sport ist Politik!
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 11.10.2007, 16:30:15
@gram

ich wiederum finde es sehr flach, wieder alles auf die religion zu schieben - immerhin spielt er ja in europäischen mannschaften auch gegen christen, juden und was weiss ich woran fussballer alles glauben. hier geht es eindeutig um politik und nicht schon wieder um den "glauben".

p.s.: es wäre übrigens ein fairer zug von dir gewesen, den "judenhasser" zurück zunehmen.
EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
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Re: Sport ist Politik!
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf dutchweepee vom 11.10.2007, 16:44:02
Mach ich doch gern, daß ich deiner aussage nach ein vertreter der " Blut und Bodenpolitik ", stammt aus dem dritten reich, bin, bleibt natürlich unkommentiert stehen.
"--
gram
dutchweepee
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"blut und boden" [off topic]
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 11.10.2007, 17:47:06
@gram [off topic]

die "blut und boden" politik ist nicht auf dem mist der nazis gewachsen - sie wurde nur von diesen vereinnahmt und mißbraucht. sie ist auch heute noch inhalt erzkatholischer lebensweise. ich wollte dir damit keine braune ideologie andichten, möchte mich aber trotzdem von diesem denken distanzieren.

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