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Aktuelle Themen Über die Verselbständigung von Diskussionen

Mareike
Mareike
Mitglied

Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von Mareike
als Antwort auf Mareike vom 16.01.2013, 16:43:08
Ich habe mir jetzt diesen Thread wie auch den Thread "Broder vs. Augstein" noch einmal durchgelesen
Es taucht der Vorwurf der Einseitigkeit auf, und zwar von zwei Seiten:
Die eine Seite spricht von Anti-Israel Tendenzen,
die andere Seite von islamophobe Tendenzen.

Je mehr nun beiderseits versucht wird gegenzusteuern, umsomehr wird die Diskussion von Einseitigkeiten bestimmt.

So zeigt sich, dass das Gegensteuern der falsche Lösungsansatz ist: Der Konflikt wird verschärft.

Mareike
pippa
pippa
Mitglied

Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von pippa
als Antwort auf Mareike vom 16.01.2013, 18:46:34
Tja, Mareike, es ist eben wie im richtigen Leben.............

Pippa
Mareike
Mareike
Mitglied

Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von Mareike
als Antwort auf pippa vom 16.01.2013, 18:58:09
So ist es Pippa.
Und da das Thema allgemeingültig ist hat Miriam es wohl auch unter "Aktuelle Themen" eingestellt.

Dieses "wundervoll komische Spiel sich am unblutigen verbalen Kampf zu ergötzen" (Wortlaut Marija) ist nicht ST-typisch.
Es liegt in der Natur eines Konflikts.
Ein Konflikt ist nun mal durch unvereinbare Verhaltenstendenzen bestimmt, sonst wäre es kein Konflikt.

Ob man sich daran ergötzt ist eine andere Frage. Eben so gut ist es möglich, dass der Konfliktbeteiligte gar nicht bemerkt, dass er mit seinem (womöglich zur Entschärfung gedachten) Beitrag den Konflikt weiter anheizt.

Zuerst muss ein Konfliktbewusstsein vorhanden sein.
Und wenn dann der Idealfall eintreten würde, dass die am Konflikt beteiligte Personen ein hohes Maß an Flexibilität aufbringen könnten, dann nur dann, wäre eine Lösungsstrategie möglich: APO
A = Aggression annehmen.
P - Problembewusstsein zeigen.
O = Offen sein im Gespräch für die Argumente des Gesprächspartners.

Der argumentative Weg ist in Konfliktsituationen meist erfolglos.

Des weiteren: "Reaktionen, zu denen Konfliktpartner häufig neigen, sollten vermieden werden, weil sie der Konfliktlösung nicht dienen: Beschwichtigen, Ausweichen und Sich-Widersetzen. Mit diesen Techniken wird der Konfliktstoff entweder nur "unter den Teppich gekehrt", "vertagt" oder durch Eskalation noch verstärkt. Auch Harmoniebestreben um jeden Preis ist keine Konfliktlösung."

Ausführlicher HIER nach zu lesen.

Mareike

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maggy
maggy
Mitglied

Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von maggy
als Antwort auf Drachenmutter vom 16.01.2013, 10:44:31
woelfin
...genau, so ist es

Doch, Mareike, auch Senioren können noch dazu lernen. Man sieht es an denen, die sich an den Diskussionen nicht mehr beteiligen, weil sie den Mechanismus durchschaut haben.

Liebs Grüßle,
woelfin
geschrieben von woelfin
justus39 †
justus39 †
Mitglied

Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf maggy vom 17.01.2013, 11:55:29
woelfin
...genau, so ist es

Doch, Mareike, auch Senioren können noch dazu lernen. Man sieht es an denen, die sich an den Diskussionen nicht mehr beteiligen, weil sie den Mechanismus durchschaut haben.

Liebs Grüßle,
woelfin
geschrieben von woelfin

Man sucht nicht nach Übereinstimmungen sondern krampfhaft nach Widersprüchen.
Man will sich nicht verständigen sonder provozieren.
yuna
yuna
Mitglied

Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von yuna
als Antwort auf justus39 † vom 17.01.2013, 12:29:50
Warum?

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hobbyradler
hobbyradler
Mitglied

Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf justus39 † vom 17.01.2013, 12:29:50

Man sucht nicht nach Übereinstimmungen sondern krampfhaft nach Widersprüchen.
Man will sich nicht verständigen sonder provozieren.


Hallo Justus39,

das kann man auch anders sehen.

In einer nicht zielorientierten Diskussion sollte man doch gerade die Gegensätzlichkeiten und Widersprüche herauskristallisieren.
Die Probleme entstehen häufig dann, wenn jemand seine Meinung nicht durchsetzen kann, wenn er sich angegriffen fühlt, und aus Verärgerung anfängt persönlich oder unsachlich zu argumentieren.

Bei einer zielorientierten Diskussion, für mich bedeutet das die Diskutanten benötigen ein verwertbares Ergebnis, müssen die Übereinstimmungen überprüft werden um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Man spricht eher von verhandeln, leider steht am Ende oftmals ein fauler Kompromisse statt eines einvernehmlichen Konsens.

Ciao
Hobbyradler
Mareike
Mareike
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Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von Mareike
als Antwort auf maggy vom 17.01.2013, 11:55:29
woelfin
...genau, so ist es

Doch, Mareike, auch Senioren können noch dazu lernen. Man sieht es an denen, die sich an den Diskussionen nicht mehr beteiligen, weil sie den Mechanismus durchschaut haben.

Liebs Grüßle,
woelfin
geschrieben von woelfin


Das ist Resignation.

Im normalen Leben nicht hilfreich. Der Konflikt bleibt.

Mareike
Mareike
Mareike
Mitglied

Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von Mareike
als Antwort auf hobbyradler vom 17.01.2013, 13:17:57
Ich denke dies ist ein wichtiger Ansatz: "Eine nicht zielorientierte Diskussion."
In dem Fall wird diskutiert um des Diskutierens selbst willen ...

Mareike
justus39 †
justus39 †
Mitglied

Re: Über die Verselbständigung von Diskussionen
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf hobbyradler vom 17.01.2013, 13:17:57
Es wird für mich auch langweilig, immer wieder die gleichen Unterstellungen, Beleidigungen und schablonenhaften Formulierungen zu lesen. Ganz gleich, ab es um die DDR oder um Israel geht.

Ich muss das nicht haben, und es führt auch zu keinem Ergebnis.
Von mir aus macht so weiter, ich lese noch manches mit, werde mich aber zu Vielem nicht mehr äußern.

justus

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