Aktuelle Themen urteil im fall F

morgensonne
morgensonne
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Re: urteil im fall F
geschrieben von morgensonne
als Antwort auf arno vom 20.03.2009, 21:40:15
hallo Arno, Dich möchte ich auf keinen Fall als Nachbar haben. Stelle mir vor, wie du mit dem Fernglas alles genau beobachtest. Du wirst schon misstrauisch, wenn jemand ungewöhnlich viele Lebensmittel einkauft? Um das zu sehen, muss Du ja nicht anderes zu tun haben - als das Haus den ganzen Tag im Auge zu behalten. Wenn ich einkaufe, fahre ich in die Garage, da sieht mich kein Nachbar, wenn ich ins Haus gehe. Wenn jemand eine Grube aushebt und evtl. behauptet - er will einen Keller anbauen, dann rufst Du beim Bauamt an und erkundigst Dich, ob das stimmt? Die Kinder hat doch angeblich die Tochter bei ihm abgegeben und ist dann spurlos verschwunden. Da allerdings denke ich auch, dass die Behörden geschlampt haben und dass die Mutter nichts bemerkt hat, das geht mir auch nicht in den Kopf. Aber was ändert das an dem Urteil? Nix!!!
Außerdem ist doch teilweise die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt worden. Ich denke mal, dass garnicht alles bekannt ist, was dort gelaufen ist.
Auf gute Nachbarschaft ) Gruß Morgensonne

hema
hema
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Re: urteil im fall F
geschrieben von hema
als Antwort auf arno vom 20.03.2009, 21:40:15
Für mich ist dieses Urteil ein Fehlurteil !

Welches Urteil wäre dir denn recht?
Vielleicht ein Freispruch?

Mehr als lebenslänglich und die Einweisung in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher ist nicht möglich.

Das Urteil passt schon.

Und wenn ich an die Reportermeute in St. Pölten denke, dann war auch die Kürze des Prozesses in Ordnung.


--
hema
Re: urteil im fall F
geschrieben von mart1
als Antwort auf arno vom 20.03.2009, 21:40:15
Arno, die in diesem Prozeß für dich unbeantworteten Fragen, zeigen doch nur, dass du dich überhaupt nicht mit diesem Verbrechen beschäftigt hast. Du schreibst ja auch, dass dich dieser Fall nicht besonders interessiert, zumal er immer und überall vorkomme und in Polen ein ähnlich gelagerter Fall vor Gericht behandelt würde.

Tatsächlich, ein ähnlich gelagerter Fall?

Was soll ich dann von deiner Beurteilung "Ich halte den Fritzl-Prozeß für eine Farce !" halten?

Ich glaube, du bist sowohl bei der einen Beurteilung wie bei der anderen auf dem Holzweg.

mart1

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eleonore
eleonore
Mitglied

Re: urteil im fall F
geschrieben von eleonore
als Antwort auf mart1 vom 21.03.2009, 02:11:28
@mart,

es hat kein sinn, arno was zu erklären.
diese fall ist für ihm wohl nur aus den gesichtspunkte als nachbar interessant, dass da niemand gemerkt hat, wenn diese ungeheuer mit -zig aldi tueten ins haus ging.

hätte diese eklige mensch versucht, ein mensch mit ein pandabären zu kreuzen, und dass wär als schlagzeile irgendwo gestanden, wäre es arnos aufmerksamkeit nicht ergangen.

dass wir hier in ST über diese gruselige fall schon diskutiert haben, auch mit viele links, wo diverses nachzulesen war, ist unwichtig.
da hätte man lesen müßen.
und dass ist bei vielen hier verpönt, lieber losschlagen, ob passt oder nicht.

menschliches leid und ein kurze prozess anschliessend, auch wenn jetzt in polen *ein ähnliche fall* gibt, sind für ihm nicht ergiebig genug.
--
eleonore
arno
arno
Mitglied

Re: urteil im fall F
geschrieben von arno
als Antwort auf mart1 vom 21.03.2009, 02:11:28
Hallo, mart1,

hier ist der Artikel über den „Polnischen Fritzl“ vor Gericht.

mart1, wenn Du mit dem Inzest-Verbrecher verheiratet wärest,
würdest Du doch Nachforschungen über Deine Sekten-Tochter anstellen,
oder?
Wenn Dein Inzest-Mann den Kassenzettel vom Einkauf auf dem Tisch
liegen läßt und Du an Hand dieses Kassenzettels feststellen mußt,
daß er z.B. 6 Liter Milch gekauft hat, aber nur 2 Liter Milch in den
Kühlschrank gestellt hat, würdest Du dann nicht mißtrauisch werden?
Ich will nicht weitere Beispiele konstruieren.

Unter der Voraussetzung, daß die Ehefrau des Inzest-Täters nicht
total verblödet war, muß sie an Hand vieler Einzelheiten erkannt haben,
was ihr Mann im Keller machte!

Viele Grüße
--
arno
Re: urteil im fall F
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf arno vom 21.03.2009, 08:57:49
arno, es scheint dir schwer zu fallen, dich in frauen zu versetzen, erst recht, wenn es sich um eine gequälte seele handelt.

meinst du nicht, dass es eher wahrscheinlich ist, dass seine frau ebenfalls von diesem menschen gequält wurde und ebenfalls ein opfer ist? weisst du wieviel prügel die frau kassiert hat?

wenn sie etwas bemerkt haben sollte, wird sie diese schuld ebenso für den rest ihres lebens mit rumtragen. aber unabhängig davon, soll (wie die presse mitteilte) separat geklärt werden, was seine frau wusste und was nicht.

ich bezweifel auch sehr, dass dieser mensch einfach einen kassenzettel hat rumliegen lassen.
--
plumpudding

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nasti
nasti
Mitglied

Re: urteil im fall F
geschrieben von nasti
als Antwort auf arno vom 21.03.2009, 08:57:49

Arno hat kein Unrecht.

Wo ist die Frau von F. gewesen bei der Prozess? Warum schweigen auch die Medien über die geschiedene Frau von F.? Warum hat die Tochter die Mutter verbannt? Warum hat jeder ein große Mitleid mit der Frau? Trägt Sie wirklich kein Schuld? Wenn Sie eventuell eine geistig behinderte wäre oder eine KOabhängige, ist Sie nicht verantwortlich für das große schweigen?
Dürfen leicht behinderte schweigen und damit ein Todesurteil verpassen? Fragen nach Fragen, mich werde interessieren die Geschichte der willenlosen Frau.

Nasti
Re: urteil im fall F
geschrieben von mart1
als Antwort auf nasti vom 21.03.2009, 09:42:52
Aus gutem Grund ist bei Prozessen dieser Art die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Du bestätigt für mich die Richtigkeit dieser Entscheidungen.

Es genügt, dass Hunderte von Reportern vor dem Gerichtsgebäude ein Quasi Volksfest feiern konnten.
--
mart1
Re: urteil im fall F
geschrieben von mart1
als Antwort auf arno vom 21.03.2009, 08:57:49
Ich bin nicht deiner Ansicht, aber ich fände es absolut geschmacklos hier in Form von Vergleichen darauf einzugehen.
--
mart1
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: urteil im fall F
geschrieben von schorsch
als Antwort auf arno vom 21.03.2009, 08:57:49
Ich denke, dass Fritzl seine ganze Familie so terrorisiert hatte, dass niemand sich getraute, bei irgendwelchen Ungereimtheiten eine Frage zu stellen.

Ich kannte einen Mann (einige Jahre lang Arbeitskollege), der terrorisierte seine Familie derart, dass alle zu zittern begannen, wenn er nur schon von aussen in die Türe trat. Vor ein paar Wochen traf ich durch Zufall eine seiner Töchter in einem Einkaufszentrum und fragte sie, wie sie ihre Kindheit erlebt habe. Sie rollte die Augen, atmete tief durch und sagte: "Wenn ich unserem Vater nicht mal die Bratpfanne auf den Kopf gehauen hätte, hätte er unsere Mutter im Jähzorn getötet!"

Zur Polizei gehen und damit riskieren, dass der Despot die ganze Familie ausrottet? Wohl doch besser wegschauen und schweigen....

--
schorsch

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