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Aktuelle Themen Von Senioren für Senioren

fenna
fenna
Mitglied

Re: Organspende / Freigabe zur Forschungszwecken
geschrieben von fenna
als Antwort auf yuna vom 27.03.2011, 22:43:16
Bei uns in Österreich dürfen Organe entnommen werden ohne Verwandte zu fragen wenn man dies nicht zu Lebzeiten ausdrücklich (schriftlich) ablehnt. Nun habe ich in den Nachrichten gehört auch Deutschland denkt das an.

Bist Du sicher dass es an der Uni keine Lumpen gibt?
olga64
olga64
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Re: Organspende / Freigabe zur Forschungszwecken
geschrieben von olga64
als Antwort auf vom 27.03.2011, 18:52:23
mir gefällt der ausdruck nicht aber auf der anderen seite ist mir egal wie mir die gewünschten teile entnommen werden, denn spätestens dann krieg ich nix mehr davon mit. in diesem sinne „amen“!

Danke für den vernünftigen Beitrag. Alle ängstlichen Senioren sollten auch bedenken, dass die alten Organe nicht mehr gefragt sind; ist ähnlich wie beim Auto. Eine alte Type wird nur noch ausgeschlachtet, wenn die ERsatzteile schwer zu beschaffen sind. Aber ein altes Herz, eine alte Leber (die auch im Leben des Trägers schon einiges mitmachen musste?) usw? Ich denke nicht,dass hierfür ein Markt besteht.Und wenn wider Erwarten doch - dann hat der alte Sünder amSchluss noch ein gutes Werk hinterlassen und bekommt einen Bonuspunkt für den Himmelseintritt. Olga
albaraq
albaraq
Mitglied

Re: Organspende / Freigabe zur Forschungszwecken
geschrieben von albaraq
als Antwort auf lars vom 27.03.2011, 22:58:38

"..."
Habe mich heute auch geäussert, betreffend meiner Frau, wegen einer Lunge, die sie abgelenht hat, genau wegen den vielen Tabletten, die sie nach der Transplation einnehmen müsste!
Auf meine Schreiben, reagiert hier schon länger kein Mensch mehr, komme mir langsam minderwertig vor!
geschrieben von lars


Hi lars, Du hattest auf meinen Beitrag geantwortet, weil Du diesen sehr genau gelesen hattest.
"Minderwertig" brauchst Du Dir nicht vorkommen, nur weil Dir keiner antwortet. Ich kenn das, aber wenn es Dir zu schaffen macht - dann solltest Du nur schnulli-bulli, stromlinienförmig, der großen, grauen, wabbernden Masse angepaßte Antworten eintippen. Noch ein bißchen mit Schnulz, Sulz und alles könnte doch so schön sein, wenn, ja wenn da nur nicht immer die sch.... anders denkenden wären, garnieren und Du wirst staunen, wessen Freund du dann bist. Aber nicht vergessen, alles toll finden und abnicken, sonst nehmen sie Dir das "Pünktchen" wieder weg!
Nun sei nicht mehr traurig, von mir bekommst Du nun eines!

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sonja47
sonja47
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Re: Organspende / Freigabe zur Forschungszwecken
geschrieben von sonja47
als Antwort auf fenna vom 28.03.2011, 09:33:31
Bei uns in Österreich dürfen Organe entnommen werden ohne Verwandte zu fragen wenn man dies nicht zu Lebzeiten ausdrücklich (schriftlich) ablehnt. Nun habe ich in den Nachrichten gehört auch Deutschland denkt das an.

Bist Du sicher dass es an der Uni keine Lumpen gibt?


@fenna

Das ist am Uni - Spital Zürich auch üblich!

Als im Aug. 2000, mein Mann im genannten Spital nach sehr langer Krankheit verstarb sprach ich mit der Abteilungsleiterin, ich wusste dass er, weder eine Obduktion noch der Forschung dienen möchte (seine Äusserung im Januar 2000, nach einer Fernsehsendung) bat ich sie dies unbedingt zu veranlassen.

Sie fiel wie aus den Wolken und sprach, das geht nicht, ich wiederum entgegnete ihr, das ist doch immer noch mein Mann auch wenn er tot ist!

Sie, so hätte sie das noch nie gesehen jedoch fielen ihr die Schuppen vor den Augen weg, recht haben sie wir befolgen hier
die Anweisungen von oben ohne was zu hinterfragen.

Tote sind wie ein Eigentum der grösseren Spitäler!

Den Wunsch konnte ich meinem Mann erfüllen, kritisch suchte ich seinen Körper nach Wunden ab, alles war so wie abgemacht.

Sonja
Re: Organspende / Freigabe zur Forschungszwecken
geschrieben von mart1
als Antwort auf sonja47 vom 28.03.2011, 19:25:18
Obduktionen sind vom Zweck her etwas anderes als Organspenden. Aber auch da wird wieder schön vernäht, sodaß der Mensch im Sarg noch etwas hermacht.

Sinn: tatsächlich Forschung: Krankheitsbild und Diagnosevergleich mit Organ- bzw. Gewebebefund bzw. die Sicherstellung, dass nicht jemand am Zutodekommen mitgeholfen hat.

Ja, es ist so. Nicht einmal leider möchte ich sagen.

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