Aktuelle Themen Vorsicht Satire

Gambler
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Vorsicht Satire
geschrieben von Gambler
Pofalla ein Mann der unter seinem Namen leidet PO FALLA da muss man doch krank werden. Erst kloppt er sich mit Niegel da war er schon chancenlos , dann beleidigt er unseren Guttenberg als Rumpelstilzchen und jetzt beschimpfte er den CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach aufs Übelste. "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen. Ich kann deine Scheiße nicht mehr hören“, soll P. Bosbach laut Medienberichten an den Kopf geworfen haben. Als dieser sich auf das Grundgesetz berief, muss P. mit den Worten nachgetreten haben: "Lass mich mit so einer Scheiße in Ruhe".

Woher kommt dieser Hass?

Was bringt unscheinbar wirkende Brillenträger wie P. dazu, dem Rechtsstaat derart den Mittelfinger entgegenzurecken? Woher kommt dieser Hass? In der Union geht man davon aus, dass Computerspiele, menschenverachtende Volksmusik und das Internet verantwortlich für die Verrohung des Migranten aus Nordrhein-Westfalen sind.

Teile der Opposition halten dieses Erklärungsmodell für allzu wohlfeil. Man könne nicht immer alles auf das böse Internet schieben, wenn der wahre Grund doch offen zutage liege, heißt es seitens der Linkspartei und der Grünen. Es gebe deutliche Hinweise darauf, dass P. die Rede des Papstes im Bundestag aufmerksam verfolgt habe.

Handlungsanweisungen von geistlichem Führer

Offenbar, so die Vermutung, war P. der Einzige, der sie verstanden hatte und sich zu entsprechenden Handlungen aufgerufen sah. Nicht wenige Abgeordnete halten es in diesem Zusammenhang für verräterisch, dass sich P. bei seinen Attacken des bekannten Bibelzitats "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen. Ich kann deine Scheiße nicht mehr hören“ bedient habe.

Offen ist noch die Frage, was mit dem Hassprediger P. geschehen soll. Während Kanzlerin Angela Merkel für Nachsicht plädiert und empfiehlt, "sich den alten Scheißkopf Bosbach mal anzuschauen, aber ehrlich“, fordern andere möglichst harte Strafen wie eine Sicherheitsverwahrung bei RTL. Aufgrund seines asozialen Auftretens und seiner Unterschichten-Wortwahl scheint P. in der Tat wie geschaffen für eine Teilnahme bei "Deutschland sucht den Superstar“. Offen ist, ob P. eher als Kandidat oder gleich als Nachfolger von Dieter Bohlen infrage kommt.
Re: Vorsicht Satire
geschrieben von mart1
als Antwort auf Gambler vom 06.10.2011, 19:07:17
Es gibt eben überall Proleten.

Am ärgsten sind diejenigen, die noch stolz auf ihre "klare Sprache" sind.
Nicht mein Geschmackt!
adam
adam
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Re: Vorsicht Satire
geschrieben von adam
als Antwort auf Gambler vom 06.10.2011, 19:07:17
Aufgrund seines asozialen Auftretens und seiner Unterschichten-Wortwahl scheint P. in der Tat wie geschaffen für eine Teilnahme bei "Deutschland sucht den Superstar“.


Ich meine eher, daß Pofalla ideal für`s Dschungelcamp wäre.

--

adam

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hinterwaeldler
hinterwaeldler
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Re: Vorsicht Satire
geschrieben von hinterwaeldler
als Antwort auf Gambler vom 06.10.2011, 19:07:17
und jetzt beschimpfte er den CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach aufs Übelste. "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen. Ich kann deine Scheiße nicht mehr hören“, soll P. Bosbach laut Medienberichten an den Kopf geworfen haben.

Nicht angeblich. Wenn sich jemand öffentlich für seinen Auftritt entschuldigt, dann sollten wir daran nicht den geringsten Zweifel haben: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,8355621,00.html Auch dürfte nach Bosbachs Stellungnahme im TV keinerlei Irrtum entstehen: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1454460/Euro-Rebell-Bosbach

Wir sind hier nicht bei Bild. Hier zählen Beweise.

Vielleicht um nochmal die Ämter der beiden herauszustellen: Bosbach ist seit 2009 Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestags und die Aufgabe vom Kanzleramtsminister Pofalla besteht auch in der Führung der deutschen Geheimdienste BND und Verfassungsschutz und damit verantwortlich für die Informationsbeschaffung. Das ist weniger bekannt und wird meist nie genannt. Beide sind also keine unbedeutende Hinterbänkler. Noch Fragen?
weserstern
weserstern
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Re: Vorsicht Satire
geschrieben von weserstern
als Antwort auf hinterwaeldler vom 06.10.2011, 21:31:04
Hallo Gambler... ich freue mich, dass Sie wieder einen Beitrag einbringen.... habe immer spannend mitgelesen.

Wünsche Ihnen noch viel Spass beim Seniorenstudium...

die Geschichte ist ja Ihr Fachgebiet...

w.
adam
adam
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Re: Vorsicht Satire
geschrieben von adam
als Antwort auf hinterwaeldler vom 06.10.2011, 21:31:04

hinterwaeldler,

jemand muß, auch in einer Demokratie, die Schnittstelle zu Geheimdiensten sein. Bei uns ist das der Chef des Bundeskanzleramtes im "Rang" eines Staatssekretärs oder Ministers für besondere Angelegenheiten. Das ist einmal eine sehr verantwortungsvolle Rolle, andererseits aber auch ein Amt, das sehr viel Macht bündelt, denn am Chef des Bundeskanzleramtes kommt kein Minister vorbei, der sich mit dem Bundeskanzler/der Bundeskanzlerin abstimmen will. Dabei ist das Problem, daß sich das meistens im Stillen, d.h. ohne viel Öffentlichkeit abspielt.

Dein Mißtrauen gegen über Pofalla teile ich in vollem Umfang. Seine Beschimpfung Bosbachs war einmal ein persönlicher, verunglimpfender Angriff, andererseits aber auch eine Attacke gegen einen gewählten, unabhängigen Parlamentarier, der lt. Grundgesetz nur seinem Gewissen verantwortlich ist. Derartige Angriffe kennen wir aus der Nazizeit, wo sie gebräuchlich waren, um Parlamentarier ins falsche Licht zu rücken.

Noch mißtrauischer mach mich, daß das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das die Macht des Bundestages wieder in den Mittelpunkt des politischen Geschehens gerückt hat, noch in aller Ohren sein müßte, auch in denen des Herrn Pofalla. Mir sagt das, daß Pofalla kein Demokrat ist, sondern rein machtpolitisch denkt. Er hat sich offensichtlich mehr als geärgert über dieses Urteil, das seine machtpolitischen Ambitionen stört.

Gemeinsam mit einer Bundeskanzlerin, die auch gerne am Parlament vorbei regiert und sich anderer engagierter Politiker zu Genüge entledigt hat, halte ich sowohl Angela Merkel, als auch Pofalla, für eine ernste Gefahr gegen unsere demokratische Grundordnung. Sie sollten die Quittung spätestens bei der nächsten Wahl erhalten.

--

adam


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hinterwaeldler
hinterwaeldler
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Re: Vorsicht Satire
geschrieben von hinterwaeldler
als Antwort auf adam vom 07.10.2011, 09:42:27
So ist es und das unterschreibe ich.

der hinterwäldler

[ironie] PS:
Die Wahlen werden aber auf dem Brett für Innenpolitik vorbereitet [/loriot]
carlos1
carlos1
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Re: Vorsicht Satire
geschrieben von carlos1
als Antwort auf Gambler vom 06.10.2011, 19:07:17
"Der Titel „Vorsicht Satire“ ist falsch gewählt. Es geht eher um Mutmaßungen über das schlechte Benehmen eines prominenten Politikers."
c.
olga64
olga64
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Re: Vorsicht Satire
geschrieben von olga64
als Antwort auf adam vom 07.10.2011, 09:42:27
Auch bei diesem Ausrutscher eines nachgeordneten, deutschen Politikers bin ich mal wieder zutiefst froh, z.B. nicht in Italien zu leben, wo der "Präsident" sich ganz andere Dinge erlaubt. Und Herr Pofalla hatte sich entschuldigt, Herr Bosbach diese angenommen und weint sich nun im neuesten Stern nach allen Regeln der Publicity aus. Es ist schlechter Stil - trotzdem hat Frau Dr. Merkel noch die Akzeptanz von 58% der deutschen Bevölkerung. Vergleich: der gottgleiche Obama kommt aktuell auf 11%. Olga
fenna
fenna
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Re: Vorsicht Satire
geschrieben von fenna
Der Herr Pofalla ist ja kein Einzelfall



Die übelsten Beschimpfungen


Die Herren geben es sich schon kräftig.



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