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Aktuelle Themen Warum sind die deutschen immer so negativ?

telramund
telramund
Mitglied

Re: Soll ich oder soll ich nicht ...
geschrieben von telramund
als Antwort auf Medea vom 17.07.2007, 10:10:15
Schon vor Jahren schrieb Prof, Geiss von der Uni Bremen über "Die Schwierigkeit, ein Deutscher zu sein".
Leider ist diese Abhandlung längst vergriffen; er setzte sich mit dem Phänomen auseinander, daß es wohl nur den Deutschen Schwierigkeiten bereitet, Nationalstolz zu entwickeln, der bei anderen Völkern zur Selbstverständlichkeit gehört. Deutsche müssen sich nicht verstecken und im Büßergewand unentwegt mea culpa rufen, alles was nach 1945 in Bewegung geriet, ist dazu geeignet, sich wieder seiner - auch mit einem gewissen Stolz - Nationalität bewußt zu werden. Ich kenne die vielen Argumente, die wieder kommen werden, dennoch, der aufrechte Gang ist längst wieder angesagt.

Medea.
geschrieben von medea.



So ist es Medea, die sattsam bekannten Betroffenheitsappelle und "alle Menschen sind Brüder"-Mahnungen, oder "nie wieder Deutschland"-Warnungen, realitätsferner linker Internationalisten werden nicht ausbleiben.

Für den notwendigen Umdenkungsprozess erlaube ich mir noch nachfolgendes Zitat einzustellen:

"Deutschland braucht einen neuen Patriotismus. Denn nur wer sein Land liebt, kann sich für die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in ihm verantwortlich fühlen. Nur wer sein Land bejaht, sich mit seiner Nation und ihrer Geschichte identifiziert, wird sich einmischen. Diese Partition ist heute mehr denn je gefragt".
(Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland)
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telramund
heinzdieter
heinzdieter
Mitglied

Re: Warum sind die deutschen immer so negativ?
geschrieben von heinzdieter
als Antwort auf telramund vom 16.07.2007, 15:23:23
Von diesen Beitrag aufgelisteten Ursachen - Sebstvorweürfen, Minderwertigkeitskomplexe, Schuldgefühle etc müssen wir uns endlich verabschieden.

Wenn das einer durchführt, dann wird er schnell in die rechte Ecke gestellt.

Leider

In jeder Tageszeitung findet man Artikel, die uns an das 3. Reich und deren Folgen erinnern.

Wir sollten Stolz auf unser Vaterland und die vollbrachte Leistung des Wiederaufbaus sowie auf das in aller Welt bekannte deutsche KNOW HOW sein und unser Haupt nicht ständig mit Asche bestreuen und dabei lamentieren.



--
heinzdieter
ehemaligesMitglied45
ehemaligesMitglied45
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Re: Soll ich oder soll ich nicht ...
geschrieben von ehemaligesMitglied45
als Antwort auf niederrhein vom 16.07.2007, 20:58:28
Was meines Erachtens - hoffentlich habe ich da nichts überlesen - überhaupt noch nicht zur Sprache gekommen ist: der Hass gewisser deutscher Intellektueller oder die sich dafür halten, auf das Deutsche schlechthin. Nach meinem Eindruck ist das einmalig in der Welt, dass Intellektuelle eine derartige Abneigung gegen das eigene Volk entwickeln. - Deutlich zeigte sich das darin, dass die Mehrzahl dieser Spezies die Wiedervereinigung, die man natürlich viele Jahre sowieso für unmöglich hielt und wenn, dann nicht für wünschenswert, abgelehnt hat.
Lektüre dazu: Paul Noack "Deutschland, Deine Intellektuellen".
Und überwiegend stehen sie links (in den Fernsehanstalten bis zu 75%. Der frz. Soziologe Raymon Aron konstatierte schon vor Jahrzehnten - in Abwandlung eines Wortes von Marx: Marxismus ist "Opium für die Intellektuellen".
Und nachdem seine sämtliche marxistischen Spielarten real kläglich zusammengebrochen sind, verhalten sich die I. wie: Wenn Theorie und Wirklichkeit nicht übereinstimmen - umso schlimmer für die Wirklichkeit und verschärfen noch ihren Hass auf diese Republik.
Ein mir befreundeter Marxist, der jahrzentelang in der DDR wenigstens eine Hoffnung für den Sozialismus sah, schrieb mir 1990: Meine Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft (der BRD) ist jetzt eher noch stärker geworden.
--
ziesemann

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schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Soll ich oder soll ich nicht ...
geschrieben von schorsch
als Antwort auf ehemaligesMitglied45 vom 17.07.2007, 18:37:27
Mir fällt auf, lieber Ziesemann, dass du mit dem Begriff "Linke" sehr grosszügig umgehst; alles was dir nicht passt, kommt vorerst mal in die Schublade "Links".

Aber tröste dich: du bist nicht der einzige hier, der einer solchen pauschalen Wertung verfallen ist.
--
schorsch
schorschie2
schorschie2
Mitglied

Re: Soll ich oder soll ich nicht ...
geschrieben von schorschie2
als Antwort auf schorsch vom 18.07.2007, 11:55:03
Vollkommener Quatsch sich ständig mit der deutschen Vergangenheit zu beschäftigen. Es haben einige Länder großes Interesse daran ,das die Deutschen ständig im Gebüßer-Gewand rumlaufen, dann sind sie schneller bereit wieder Mal für jeden Unsinn einige Euros locker zu machen.
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schorschie2
ursula_j
ursula_j
Mitglied

Re: Soll ich oder soll ich nicht ...
geschrieben von ursula_j
als Antwort auf schorschie2 vom 18.07.2007, 12:05:46
Man kann sich nicht oft genug mit der deutschen Vergangenheit beschäftigten, zumal sich die wenigsten, die damals aktiv mit gemischt haben, sich damit auseinander gesetzt haben und im nachhinein nichts gewusst haben wollen.
Ich trage kein Büßergewand, aber die Verantwortung für unsere braune (besser schwarze) Vergangenheit, damit sie nie vergessen wird.

ursula_j


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susannchen
susannchen
Mitglied

Re: Soll ich oder soll ich nicht ...
geschrieben von susannchen
als Antwort auf ursula_j vom 18.07.2007, 12:31:48
Ich glaube es ist ausreichend in der Schule die Geschichte gelernt zu haben und gelegentlich im TV etc davon zu hören.
Aber fast täglich in den Medien darauf aufmerksam gemacht zu werden, das ist des guten zuviel.
Vor allem die jetzigen Generationen haben wirklich nichts damit mehr zu tun.
Immer dieser erhobene Zeigefinger "denkt an eure Geschichte" langsam reichts, nicht jeder ist so robust um sich das nicht zu Verinnerlichen und dadurch gehemmt wird in seinem Lebensstil.
Das ist meine Meinung dazu.
--
susannchen
dutchweepee
dutchweepee
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Re: Warum sind die deutschen immer so negativ?
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf abdu vom 16.07.2007, 22:49:21
@abdu - im prinzip bist DU der einzige hier, der mein anliegen verstanden hat. es ging mir absolut nicht darum, eine deutschtümelnde nationalismus-diskussion loszutreten. mich stört ganz einfach die negative haltung in der deutschen presse, die allen projekten in ländern wie libyen, cuba, venezuela, nicaragua etc. entgegen gebracht wird.

selbst wenn dort alle kinder kostenlose ausbildung, kleidung und milch bekommen, ist das laut deutschem pressewald "irgendwie" schlecht und böse - nach dem prinzip, daß nicht gut sein kann, was nicht gut sein darf. neue städte für die zukunft entwerfen? oh wie schlecht - wie diktatorisch und menschenfeindlich!

kein wunder das leute wie ziesemann den eindruck gewinnen, der sozialismus sei mit dem ende der DDR untergegangen. ich finde es bedauerlich, daß in der BRD die arbeiter- und gewerkschaftsbewegung so lange keine lobby hatte. das ändert sich nun zum glück und DIE LINKE wird neue politische verhältnissmäßigkeiten in deutschland schaffen.
ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
Mitglied

Re: Warum sind die deutschen immer so negativ?
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf dutchweepee vom 18.07.2007, 13:10:39
Dutch, schade

daß wir nicht gewettet haben. Ich hätte haushoch gewonnen *fg


donaldd
abdu
abdu
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Re: Warum sind die deutschen immer so negativ?
geschrieben von abdu
als Antwort auf dutchweepee vom 18.07.2007, 13:10:39
@DUTCH:
mich begleitet immer ein kleiner teufel..er wohnt in meinem gehirn..genau an der rechten haelfte..ueber mein ohr.
dieser teufel fluestert mir gedichte,songs,ideen und illusionen.
von 10 bis 13 uhr hat er nur folgendes wiederholt;
bist du deutscher als die deutschen? nur weil sie dich damals gut behandelt haben und dich in D studieren liessen ist es doch kein grund zu jammern wenn sie sich um ihr eigenes prestige wenig kuemmern.
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erst mal das
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zu der geschichte mit dem artikeel im SPIEGEL:

auf meine frage hat mir ein freund[ein hoher beamte des libyschen informationsministeriums] gesagt:
"..es handelt sich um eine falle..der bericht bezweckt nicht der information..sondern deutsche konkorreierende kraefte auf einander zu hetzen..ein kleiner krieg unter firmen..du,ABDU,soelltest dich nicht uebereilen in arabischen gebieten zum quatsch der deutschen presse stellung zu nehmen..faktisch ist D ein freund ..wichtig sind jetzt die vertraege selbst..und....'
--
abdu

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