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Aktuelle Themen Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?

Doppelnick2gesperrt
Doppelnick2gesperrt
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von Doppelnick2gesperrt
als Antwort auf eko † vom 17.07.2008, 22:32:04

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Schönreden hilft auch nichts, lieber eko.


jenniferj
Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf eko † vom 17.07.2008, 22:32:04

Wenn dich schon die Überschrift stört, eko, lies doch einfach nicht weiter.

Was möchtest du denn lesen? Wie das Wetter ist oder was die Kartoffeln kosten?


karin2
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von schorsch
als Antwort auf eko † vom 17.07.2008, 22:32:04
@: "...Und dann: Wieso soll unsere Gesellschaft denn krank sein? Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!!..."

Wie sollte denn ein Mensch, der Hunde in die Pfanne haut, ein Herz für Mitmenschen haben....

--
schorsch

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hugo
hugo
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von hugo
als Antwort auf vom 18.07.2008, 08:26:16
hallo,,,,ich reihe mich mal ein in die Reihe derjenigen, welche sich einreihen in die Reihen der Aufreger, die sich aufregen über Jene, welche sich schon über die Überschrift aufregen. *g*

Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?

Ich denke das kann man mal so und mal so sehen,,,,mit bedenklich nahe an sehr Krank und mal an ziemlich Gesund.

Das hängt, mal wieder vom Standpunkt des Betrachters ab.

Der Tourist aus Usbekistan, welcher hier nur herumkutschiert wird und die Sonnenseiten Deutschlands zu sehen bekommt, die vollen Läden sieht, die vielen tollen Autos auf den guten Strassen, die statistischen Werte vom Bruttoinlandsprodukt, den Exportüberschüssen dem Durchschnittseinkommen der hohen Zahl von Millionären usw an den Kopf geknallt bekommt,,,na für den ist es eine heile Welt die ihm vorgegaukelt wird,,der reist mit den allerbesten Eindrücken wieder ab und wünscht sich er hätte das große Glück ein Deutscher zu sein.

Derjenige der als Streetworker, Betreiber einer Tafel oder im Sozialamt tätig ist, wird von ganz anderen schlimmen Dingen und Zuständen berichten können, der hat haarsträubende Geschichten auf Lager bei deren Anhören man tatsächlich an einen entsetzlich kranken Staat denken kann.

ach so,,und dann gibt es noch die Ignoranten die ein noch anderes Fazit ziehen, aber auch da steckt aus meiner Sicht eben nur eine Teilwahrheit drin *g*

hugo
arno
arno
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von arno
als Antwort auf vom 18.07.2008, 08:26:16
Hallo, karin 2,

wenn man dieses Thema der Krankenkassenvereinigung vorlegt, bekommen die Dinge
eine ganz andere Sicht. Es ist in der Tat so, daß der Pillenverbrauch und insgesamt
die Krankenkassenausgaben in der Bevölkerung zunimmt. Die Menschen leben heute länger
und können auch länger im Siechtum gehalten werden. In Bezug auf den Gesundheitszustand
der Bevölkerung in anderen Ländern ist unsere Gesellschaft wirklich sehr krank!

Bezüglich des menschlichen Verhaltens dürfte es nicht anders sein.
Zunehmende Raffgier,Egoismus, Maßlosigkeit, Völlerei sind eine Folge einer
ca. 2000 Jahre alten Kultur mit Kriegen in Abständen von i. M. 40 Jahren!
Diese über Kriege initiierte Auslese hat eine Spezies mit besonderer Aggressivität
geschaffen.
Tiefverwurzeltes Mißtrauen ist die Basis dieser kulturellen Entwicklung.
Alle Dinge müssen hinterfragt werden.
Da kann nur noch die Gentechnik dieser Gesellschaft helfen!

Viele Grüße
--
arno
luchs35
luchs35
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von luchs35
als Antwort auf vom 18.07.2008, 08:26:16
So ganz Unrecht hat eko gewiss nicht. Denn immer, wenn wieder ein spektakulärer Fall von Kindsmisshandlung durch die
Medien rauscht, wird hier im Forum ein Thread eröffnet mit den ewig gleichen Vorhaltungen an die Gesellschaft.

Ohne hier herumzusabbern könnten wir wirklich die Augen öffnen, um zu sehen, wenn ein Kind in unserer Umgebung Anzeichen zeigt, die alarmieren. Wir haben hier in diesem Forum schon zur Genüge darüber diskutiert, wie jeder einzelne helfen kann, und zwar unabhängig von der eigenen Situation.

Auch die Kindstötungen und Misshandlungen haben gegenüber früheren Zeiten nicht zugenommen, sie kamen damals nur nicht so ans Licht. Denkt nur einmal an die Zeiten, wo Mädchen/Frauen aus der Gesellschaft ausgestossen wurden, wenn sie schwanger wurden und ein uneheliches Kind zur Welt brachten.
Resultat: die Kinder wurden heimlich geboren und getötet, irgendwo verscharrt. Da gab es noch keine Genteste, die zur Mutter als Mörderin führten. Aber die Masse dieser getöteten Kinder liegt bis heute ziemlich im Dunkeln, übersteigen aber bei weitem die Zahlen von heute.
Diese Fälle könnten beliebig fortgesetzt werden, auch in punkto Misshandlungen. Es gab Zeiten, da wurden Kinder ganz legal und öffentlich misshandelt, ohne dass von irgendwoher ein Einspruch erfolgte. Schon Kleinkinder wurden beispielsweise an Bauern "vermietet", die sich ihre eigenen Sklaven heranzüchteten. Auch das unter den Augen der "Gesellschaft"!

Jedes getötete oder misshandelte Kind ist eines zuviel. Aber es ist Hilfe erforderlich und kein Gezeter über die Gesellschaft. Die sind wir nämlich alle, ohne Ausnahme!
--
luchsi35

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morgensonne
morgensonne
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von morgensonne
als Antwort auf eko † vom 17.07.2008, 22:32:04

ach eko, Du übertreibst. Ich lese auch schon mal die Bildzeitung und was ich geschrieben habe ist verd. nicht aus der Bildzeitung, sondern es im Umfeld geschehen.
Was die Erziehung der Kinder betrifft, sollte man nicht nur den Eltern alles in die Schuhe schieben. Das Umfeld und die Gesetze spielen da auch eine Rolle. Mein Enkel z.b. steht grundsätzlich auf, wenn eine ältere Frau den Bus betritt. Trägt auch einer behinderten Nachbarin immer die Tasche heim. Er ist deswegen auch schon gehänselt worden, lässt sich aber trotzdem nicht davon abhalten. Seine Schwester dagegen stellt sich taubstumm und blind. Sie würde das nur tun, wenn man sie drum bittet. In einem hast Du Recht. Früher wurde schnell drauf gehauen-heute ist es verboten. Wobei ein Klaps im richtigen Moment vielleicht Wunder bewirken würde; aber dann macht man sich ja strafbar. Das nutzen viele Kinder heute aus.
Gruß Morgensonne

marianne
marianne
Mitglied

Re: Wie war es früher??
geschrieben von marianne
als Antwort auf luchs35 vom 18.07.2008, 09:09:42
Beim weißen Oleander
begruben sie das Kind
und horchten miteinander,
ob nicht der falsche Wind
den Nachbarn schon erzähle,
daß es ein wenig schrie,
eh seine ungetaufte Seele,
im Halstuch der Marie
erwürgt, zum Himmel floh.
Es roch nach Oleander,
nach Erde und nach Stroh;
sie horchten miteinander,
ob nicht der Wind verriete,
daß sie dem toten Knaben
noch eine weiße Margerite
ans blaue Hälschen gaben ...
Sie hörten aber nur
das Rad des Dorfgendarmen,
der pfeifend heimwärts fuhr.
Dann seufzte im Vorübergehn
am Zaun die alte Magdalen:
«Gott hab mit uns Erbarmen.»


Hertha Kräftner: Das Werk. Gedichte, Skizzen, Tagebücher. Eisenstadt: Edition Roetzer, 1977, S. 53 (Burgenländische Bibliothek)

--
Marianne
nasti
nasti
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von nasti
als Antwort auf schorsch vom 18.07.2008, 08:48:18
Schorsch und Hugo,

ihr beide avanciert langsam zum erfolgreiche Satiriker?
Lache mich kaputt, sehe ich vor meinen geistigen Augen Baron Cohen alias -Borat—wie ihr zwo mit Ihn zusammen und bierernsten Gesicht diskutiert über die kranke Gesellschaft…*ggggg*
Ich glaube, verschenken unsere PC-s und damit verbundene Gebühre für Verbesserung d. Sozial Arbeit in Deutschland
wäre sehr hilfreich…


Nasti

hugo
hugo
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von hugo
als Antwort auf nasti vom 18.07.2008, 10:17:04
hallo nasti,,,ist wohl sehr schwer, sich in solchen Texten durchzufitzen ??

nee, nicht wie Du meinst: für Verbesserung d. Sozial Arbeit in Deutschland sollten wir eintreten sondern für das Gegenteil, die Abschaffung oder zumindest die Eindämmung derselben.

Nicht ein Riesenaufwand für Sozialleistungen und Sozialausgaben ist erstrebenswert sondern ihr Abbau ,
,,wir sollten uns darum bemühen diese Leistungen unnötig zu machen, denn es ist der unnormale Zustand der absolute Ausnahmezustand wenn solches nötig und erforderlich ist,,
,das kommt nicht etwa als Erfolg unseres Staatswesens daher sondern als Beweis seines Versagens,,, das wird nur allzugern verschwiegen und andersherum gedeutelt.

Erst wenn alle (fast alle) Menschen zu eigener Leistung für das bestreiten Ihres Lebensunterhalts nicht nur theoretisch ermächtigt und befugt sind, sondern auch praktisch dazu befähigt und in die Lage versetzt werden,,ok dann kannste von einem Sozial hervorragend aufgestellten Staat sprechen alles andere ist Kokolores.

so ungefähr ist meine Vorstellung eines sozial gerechten Staates und nicht der gegenwärtige voller Tafeln, Suppenküchen, Wohngeldstellen usw..

aber wie gesagt,,die Geschmäcker sind eben verschieden. *g*

hugo

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