Forum Allgemeine Themen Aktuelle Themen Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?

Aktuelle Themen Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?

nasti
nasti
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von nasti
als Antwort auf hugo vom 18.07.2008, 11:34:07

Hugo,

du bist ein Komiker, habe 5 Minuten in Stück gelacht,


"…nee, nicht wie Du meinst: für Verbesserung d. Sozial Arbeit in Deutschland sollten wir eintreten sondern für das Gegenteil, die Abschaffung oder zumindest die Eindämmung derselben….-"

und wie gewöhnlich die Komiker haben Recht, Abschaffung wäre das optimalste, das eingesparte Geld direkt in die Kinder Geschichte investieren…


Nasti


astrid
astrid
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von astrid
als Antwort auf Doppelnick2gesperrt vom 18.07.2008, 08:12:19
Genauso ist es Jennifer,
schön die Augen zu und nichts sehen.
Dann brauch man sich auch keine Gedanken machen,
man sieht nichts und die eigene Welt ist OK.

Lieben Gruß,Astrid
astrid
astrid
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von astrid
als Antwort auf hugo vom 18.07.2008, 11:34:07
Nicht ein Riesenaufwand für Sozialleistungen und Sozialausgaben ist erstrebenswert sondern ihr Abbau ,
,,wir sollten uns darum bemühen diese Leistungen unnötig zu machen, denn es ist der unnormale Zustand der absolute Ausnahmezustand wenn solches nötig und erforderlich ist,,
,das kommt nicht etwa als Erfolg unseres Staatswesens daher sondern als Beweis seines Versagens,,, das wird nur allzugern verschwiegen und andersherum gedeutelt.

Erst wenn alle (fast alle) Menschen zu eigener Leistung für das bestreiten Ihres Lebensunterhalts nicht nur theoretisch ermächtigt und befugt sind, sondern auch praktisch dazu befähigt und in die Lage versetzt werden,,ok dann kannste von einem Sozial hervorragend aufgestellten Staat sprechen alles andere ist Kokolores.
geschrieben von Hugo


Ja Hugo,dafür wäre ich auch,nur ist das machbar???
Dafür muß ein jeder Mensch genügend Geld zur Verfügung haben,dann geht es vielleicht.

Lieben Gruß,Astrid

Anzeige

arno
arno
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von arno
als Antwort auf astrid vom 18.07.2008, 12:44:57
Hallo, astrid,

eine nachhaltige Hilfe ist immer die Hilfe zur Selbsthilfe.

Eine Alimentation hilft nicht, da sie abhängig macht und
das Aktivsein blockiert.
Geld haben ist nicht so wichtig, wie Ideen haben.

Viele Grüße
--
arno
eko †
eko †
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von eko †
als Antwort auf Doppelnick2gesperrt vom 18.07.2008, 08:12:19
Wie ich feststelle, ist mein Beitrag nicht unbeachtet geblieben. Leider haben ihn einige sich selbst so zurecht gedreht, dass er in ihre ablehnende Betrachtungsweise passt.

Es ist doch einfach lächerlich, zu glauben, das, wenn man sich hier im ST nur ordentlich aufregt und dagegen schreibt, dass sich dann auch etwas zum Besseren wendet.

Mir geht es nicht ums Wegsehen, auch wenn man mir das hier unterstellen will. Ich möchte diejenigen, die mir das unterstellen, einmal erleben, wie sie sich verhalten, wenn sie in eine Situation kommen, wo es wirklich aufs Eingreifen ankommt. Ich wette, da wird dann doch ganz schnell weitergegangen, weil man nicht in Dinge verwickelt werden will, bei denen man u.U. in Schwierigkeiten kommen könnte.

Und überhaupt: Sich einmischen? Wer hat denn den Mut dazu von Euch überschlauen Frauen, wenn man Gefahr läuft, brüsk abgewiesen zu werden, weil einen das "nichts angehen" würde?

Es ist leicht (und das ist es, was ich kritsiere!)hier im weichen Pfühl des Forums Empörung über das angebliche Kranksein unserer Gesellschaft zu zeigen und herumzulamentieren, denn es passiert einem ja nichts. Wie aber sieht es aus, wenn man echt gefordert wird?

Und mir den Rat zu geben, nicht weiterzulesen, wenn ich mich an dem reißerischen Titel störe, ist ja wohl eine Bankrotterklärung reinstens Wassers. Es zeigt, dass man sich nicht echt um das Problem kümmern will, sondern hier nur Selbstbefriedigung treibt. Doch damit ist keinem einzigen Kind geholfen. Nur sich selbst.








--
eko
Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf eko † vom 18.07.2008, 17:11:17

Du glaubst also, mit DEINEM schreiben hier rettest du die welt?
oder was willst du uns sagen?

ein forum ist nun mal zum schreiben gedacht. und zum antworten gedacht.
wenn dir eine meinung nicht passt, schreib es einfach.

aber zu unterstellen, daß man selbst - wenn man gefordert würde - nicht zu
handeln imstande wäre, ist eine blöde behauptung von dir.

du kennst mich, die anderen schreiber, überhaupt nicht - also schreib nicht
so einen unsinn.

oder ist nur deine meinung das maß aller dinge?


karin2

Anzeige

schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von schorsch
als Antwort auf hugo vom 18.07.2008, 11:34:07
Wie wahr!

Wer selbstgerecht auf die Minderbemittelten, Ausgesteuerten und vom Schicksal Gebeutelten herunter schaut, dem wäre nur zu gönnen, dass er/sie selber mal ein paar Jahre nicht mehr fähig würde, sich seinen gewohnten Lebensstandard zu leisten und von den "Almosen" des Staates leben zu müsste.

--
schorsch
hugo
hugo
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von hugo
als Antwort auf astrid vom 18.07.2008, 12:44:57
ja astrid ,,für die Frage nach der Machbarkeit, stellt zuvor die Frage nach dem Wollen, dem Willen dazu,,
,wenn es nicht gewollt ist, das ein Arbeitslosenheer sang-, und klanglos verschwindet, wenn es aber gewollt ist, das reichlich gefügige, und anspruchslose Arbeitnehmer bei den Arbeitgebern Schlange stehen damit sie heuern und Feuern können,, ok dann erübrigt sich auch die Antwort.

und Deine Bemerkung bezüglich verfügbarem Geld, na ich erinnere Dich,,
wenn die Regierung tatsächlich daran interessiert wäre das Einsparungspotential-allein durch Verschwendung Veruntreuung Hinterziehung und Betrug- etwas abzubauen. das hat aber nicht den Anschein

wenn ich heute lese das schon 100 Millionen € durch Lichtensteiner Steuerhinterzieher zurückgegeben wurden und dies ist nur ein Bruchteil derer die dort Konten haben, doch darum scheint sich keiner zu kümmern.

wenn ich weiss das im letzten Jahr 348 Milliarden Euro schwarz erwirtschaftet wurden.
(http://www.focus.de/jobs/branchen/schwarzarbeit_aid_232186.html) und es immer noch keinen Plan der Regierung gíbt um an die dadurch verlorenen Mittel heranzukommen,,

Wenn ich die vielen tausende von Beispiele von "In den Sand gesetzten Investitionen" lese, die in den Schwarzbüchern (Schmutzbüchern) des Steuerzahlerbundes aufgelistet sind

Wenn ich weiss das bundesweit 6000 Steuerprüfer und Steuerfahnder fehlen und dadurch der Staat Milliardenbeträge verliert,,

Wenn ich erfahre das der Bund die wegen Blödheit und Unfähigkeit und betrügerischen Geldanlagen angeschlagenen verlustreichen Banken mit Milliarden an Steuermitteln subventioniert,

ich glaub, ich könnte noch eine Weile weitermachen mit der schlimmen Aufzählung von Negativbeispielen
also dann kann die Frage nach dem Woher des Geldes für den Kampf gegen Armut eigentlich klar sein,,

,,man wird nicht als Zumwinkel geboren, erst ungeeignete Gesetze oder deren verfelte Durchsetzung machen dies möglich,,


--
hugo
miriam
miriam
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von miriam
als Antwort auf eko † vom 18.07.2008, 17:11:17
Uiuiui Eko, eine ziemliche Verallgemeinerung die du da vom Stapel lässt.

Du schriebst gestern, dass du diesen Thread in Gänze gelesen hättest, wenn ich mich gut entsinne sprachst du sogar vom Wust von Beiträgen die du gelesen hast.

Nun, ich finde, dass die Standpunkte sehr unterschiedlich waren und sind – aber bei keinem könnte ich vermuten, dass man sich darauf begrenzt sich hier im ST ordentlich aufzuregen. Vielleicht ist bei einigen auch eine gewisse Ratlosigkeit oder sogar Hilflosigkeit in anbetracht der konkreten Fälle die man kennt herauszulesen – bei keinem würde ich mir aber anmaßen zu sagen, dass man sich aufs Lamentieren beschränkt, hier im weichen Pfuhl des Forums.

Sagtest du nicht, dass du den ganzen Wust von Beiträgen gelesen hast?
Nun, dann ist dir meine Schilderung aus dem reellen Leben auch nicht entgangen. Und ich als eine der überschlauen Frauen wäre zum Beispiel eine gute Quelle gewesen um mal nachzufragen wie es denn ist, wenn plötzlich ein ehemals seelisch und körperlich verwahrlostes Kindchen im Mittelpunk der Familie steht. Denn es sind da nicht nur die Adoptiveltern gefordert.

Nun, auch wenn du die Frage nicht gestellt hast, gebe ich dir die Antwort: man pendelt zwischen dem Gefühl endlich etwas völlig sinnvolles zu machen – und der Traurigkeit, dass es sich dabei nur um ein einziges Kind handelt. Mehr kann man nicht, das weiß ich. Aber man hat nun konkret den Einblick was Verwahrlosung eigentlich bedeutet – und welchen Einsatz es erfordert, ein solches Kind in ein "normales" Leben zu integrieren.

Sagst du nicht auch, dass man hier Selbstbefriedigung betreibt? Gegenfrage: ist die scharfe Kritik an dem was hier zu lesen ist, nicht eher Selbstbefriedigung?

Trotzdem freundliche Grüße

Miriam

astrid
astrid
Mitglied

Re: Wie krank ist unsere Gesellschaft wirklich?
geschrieben von astrid
als Antwort auf arno vom 18.07.2008, 14:57:20
Nö Arno,
Geld ist immer wichtig,
sonst kannst auch Du nicht leben.
Ideen allein machen Dich nicht satt.

Aber die richtigen Ideen haben und damit
sein Geld verdienen,ist schon eine tolle
Sache,denn sie bringt ja auch was ein.
Da stimme ich schon mit Dir überein.

Lieben Gruß Astrid

Anzeige