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Aktuelle Themen Zur Schweizer Volksabstimmung

carlos1
carlos1
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Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von carlos1
als Antwort auf carlos1 vom 06.12.2009, 13:09:33

Als Ergänzung zu meinem Beitrag ein Text aus den sTUTTGARTER NACHRICHTEN über die Schorndorger Moschee


Das Vorbild
Als architektonisches Glanzstück, das Transparenz symbolisiert, gilt bei Experten die Moschee in Schorndorf. Seit Mai 2005 steht sie im Gewerbegebiet Hammerschlag. Der Moscheeverein ist stolz auf sein modernes Bauwerk: "Es ist das Schmuckstück im Gewerbegebiet", sagt der Ehrenvorsitzende Yalcin Akgün. Das Gebäude "macht etwas her", betont auch Stadtsprecher Jörg Aschbacher. "Das ganze Projekt war von Anfang an völlig unstrittig." Der islamische Verein mache gute Integrationsarbeit: Er lädt die Einwohner aus der Umgebung ein. Selbst der Gemeinderat war in der Moschee schon zu Gast. Akgün erinnert sich aber an Anlaufschwierigkeiten: "Am Anfang der Bauphase waren Stadt und Gemeinde sehr unsicher. Sie haben uns in eine Ecke ins Gewerbegebiet geschoben nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn." Der Moscheeverein hätte sich jedoch gut eingelebt.

Als das Gebäude dann stand, merkten Stadt und Bürger, dass die islamische Gemeinde offen und kooperativ ist. "Inzwischen ist unsere Gemeinde mit der Stadt Schorndorf gut zusammengewachsen. Jeder ist überzeugt davon, dass wir ein Teil von Schorndorf sind", sagt Akgün. Auch Islamexperte Hansjörg Schmid von der Diözese Rottenburg-Stuttgart lobt: "Das Gebäude zeigt den Geist, der von der Moscheegemeinde gelebt wird." Der Moscheeverein trage mit seiner aktiven Öffnung und der Jugendarbeit zum guten Miteinander viel bei."

c.


Medea
Medea
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Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von Medea
als Antwort auf george vom 05.12.2009, 11:47:09
Carlos ich hänge mich an dich dran:

"Gefragt" das ist das Stichwort,
wenn ich gefragt werde, (wie George auch schreibst), kann ich meine Meinung beisteuern, aber beim Schweizer Abstimmungsergebnis, einer inneren Angelegenheit des Alpenstaates,
überschlugen sich ja geradezu die von draußen und maßten sich an, über Bürger herzufallen, die nicht der Meinung der Ungefragten waren. Da wurde dann polemisiert, daß die Schwarte krachte.
Sogenannte Gutmenschen"[/i] oder gar Schlechtmenschen oder einfach nur Aufmischer? In jedem Falle dabeisein.

Medea
oesiblitz
oesiblitz
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Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von oesiblitz
als Antwort auf niederrhein vom 01.12.2009, 08:12:53
Der eine schämt sich ein Schwiezer zu sein
die Leute hier im nachstehende Link tun es nicht
So sind wir Menschen eben..
--
oesiblitz

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schorsch
schorsch
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Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von schorsch
als Antwort auf oesiblitz vom 06.12.2009, 16:42:30
Merke: Was nicht auf der gleichen Welle reitet, ist eben einfach "Links"....

--
schorsch
lars
lars
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Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von lars
als Antwort auf schorsch vom 06.12.2009, 16:45:02

Jetzt reichst aber, bitte den Webmaster diesen Thread zu schliessen, musste er wegen mir auch schon mal machen!
Akzepiert endlich das Abstimmungsresultat, das ist unsere Angelegenheit in der Schweiz!--
lars
luchs35 †
luchs35 †
Mitglied

Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von luchs35 †
als Antwort auf carlos1 vom 06.12.2009, 13:09:33
Im Zusammenhang mit dieser völlig überflüssigen Abstimmung ( Baurecht wird in der CH von jeder Gemeinde direkt geregelt und hat bislang gut geklappt), möchte ich nebenbei mal fragen, welche Auslegung des Islam soll nun eigentlich erläutert werden?

Es gibt keine einheitliche Auslegung . Selbst die Moslems unterscheiden sich streng nach Schiiten, Sunniten,Aleviten,Ahmadis, Wahhabiten sowie zahlreiche sufische Kulturen. Sie sind sich über die Auslegung des Koran überhaupt nicht einig und schlagen verschiedene Richtungen ein. Bekannt in den meisten europäischen Ländern ist die fundamentalitische, obwohl sie von den meisten Moslems abgelehnt wird.

Wie nicht nur aus dem Irak bekannt, sind sich Sunniten und Schiiten spinnefeind, jagen sich gegenseitig ihre Quartiere und Moscheen in die Luft und bekämpfen sich bis aufs Blut.

Ich habe mir nur mal das eher unernste Gedankenspiel gemacht : Wenn die Freizügigkeit des Moscheenbaus in europäischen Ländern geregelt werden sollte, welche islamische Religionsrichtung bekommt dann den Vorzug?
Über zwei weitere Ecken gefragt: Erlaubter christlicher Kirchenbau in islamisch geprägten Staaten und die Frage: katholische oder evangelische Kirche- von den Unterordnungen mal abgesehen?

Bis zu dieser unsäglichen Abstimmung in der Schweiz hat es hier hervorragend geklappt, die erste Moschee wurde in der CH samt Minarett bereits 1963 gebaut. Die Moslems haben sich sehr gut integriert, in vielen grösseren Städten gibt es Moscheen oder Islam-Centren, die aber teilweise auch schlecht besucht werden.

Da die Schweiz über nur wenige grosse Städte verfügt , was landschaftlich bedingt ist, könnte ja bald in jeder kleinen Gemeinde eine Moschee mit Minarett stehen- falls genehmigt. Diese Überlegung hat auch bei der Abstimmung und Ablehnung eine Rolle gespielt.

Die Schweizer Politiker haben schlicht und einfach versagt und das ohne Aufklärungsarbeit im Stich gelassene Volk hat den Herrschaften gezeigt, was es davon hält für dumm verkauft zu werden . Mit Fremdenfeindlichkeit oder gar Ablehnung der Moslems hat diese Abstimmung überhaupt nichts zu tun, auch wenn es nun von gewissen Kreise ausgenützt wird, um eigene Süppchen zu kochen.

Leider ist die Ablehnung zum Minarett- nicht Moscheenbau- Wasser auf die Mühlen gewisser Staaten und Fundamentalisten. Aber auch die gemässigten Islamisten haben den wenigen Radikalen unter ihnen überlassen, das Bild des Islam zu gestalten und damit zu dieser Ablehnung beigetragen.
--
luchs35

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george
george
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Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von george
als Antwort auf carlos1 vom 06.12.2009, 14:25:25
Also, ich finde, wie das in Schorndorf gelaufen ist und noch laeuft, wirklich gut und ausgezeichnet.
Das sollte Schule machen.!!
Ich schau mal, ob ich auf der DIK Website nicht einen Hinweis in einem Kommentar unterbringen kann.
Und damit sowas auch ein bischen Wiederhall findet, sollte man sogar "Praemien" ausloben oder wie das sonst noch so heisst.
Ach ja Auszeichnungen. !!
Vielleicht jagen dann die muslimischen Mitbuerger die Hassprediger selbst zum "Teufel". !!
Gruss aus Saigon
George
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von schorsch
als Antwort auf lars vom 06.12.2009, 16:52:51
Lieber Lars, es gibt Leute, die möchten rund um unser Land eine Chinesische Mauer bauen, auf dass niemand mehr ungebeten oder unkontrolliert bei uns einreise. Diese Mauer aber müsste natürlich ein paar Löcher aufweisen, auf dass Herr Blocher & Co. ihre Hände nach draussen strecken könnten um ihre lukrativen Geschäfte mit den bösen Ausländern gleichwohl tätigen zu können.

Das funktioniert aber genau so wenig wie: "Das mit den Minaretten ist UNSERE Angelegenheit". Immerhin kamen doch auch seit Eröffnung des Threads viele Beiträge, die auch in deinem Sinne geschrieben sind. Was doch beweisen dürfte, dass auch die anderen europäischen Länder sich mit den gleichen Problemen und Gedanken rumschlagen.

--
schorsch
lars
lars
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Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von lars
als Antwort auf schorsch vom 07.12.2009, 09:38:38
So habe ich das natürlich nicht gemeint lieber schorsch! Jedenfalls habe auch ich bemerkt, das rund um uns die Menschen sich auch Gedanken machen um die zunehmende Islamisierung, und dass die Angst nicht unbegründet ist!
Schau mal mein Userbild an, ist ganz in der Nähe, wir mögen die Tibeter, sie halten sich an unsere Gesetze!
Die Hassprediger von den Islamisten sollten endlich weggewiesen werden von den eigenen Leuten, die sich anständig verhalten, und sich nicht über unsere Gesetze hinwegsetzen. --
lars
elefant1954
elefant1954
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Re: Zur Schweizer Volksabstimmung
geschrieben von elefant1954
als Antwort auf lars vom 07.12.2009, 10:16:13
Hallo wir sollten die Ch - Abstimmung akzeptieren und ich finde die Entscheidung völlig richtig.
Ich war 1990 in Istambul und habe persönlich mitbekommen wie Christen dort behandelt werden - verfolgt und teilweise verjagt- es gibt keine Glabensfreiheit z.B. in der Türkei, aber in Deutschland will man sie für ihre Zwecke doch durch setzen.Habe mich damals in einer Griechisch orth.Kirche aufgehalten.Versuchen wir Christen doch mal eine Kirche in Istambul zu bauen. Wir würden für solche Vorhaben nicht einmal Land kaufen können.Wenn wir in D abstimmen könnten wäre die Entscheidung bestimmt auch so augefallen.
--
elefant1954

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