Forum Wissenschaften Anthropologie / Psychologie Neue Kategorie " Anthropologie / Psychologie"

Anthropologie / Psychologie Neue Kategorie " Anthropologie / Psychologie"

murasaki
murasaki
Mitglied

Re: Selbstfindung
geschrieben von murasaki
Mein Selbst. Inwieweit ist es „mein“ Selbst? Inwieweit habe ich Einfluss auf mein Selbst? Wie viel wird mir von meinem Selbst durch Fremdbestimmung vorgegeben bzw. genommen? Schon Rücksichtnahme ist für mich eine Form von Fremdbestimmung. Und wie oft nehme ich Rücksicht am Tag? Oft. Wie begrenzt ist meine Selbstbestimmung?

Mein Selbst ist ständigem Wandel unterlegen. Durch Anpassung, durch Anforderung, durch Erfüllung (z. B. von Erwartungshaltungen), durch situationsbezogene Selbstlosigkeit, durch (unvorhergesehene) Ereignisse usw.

Wie wäre mein Selbst, wenn ich könnte wie ich wollte?

murasaki
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Selbstfindung
geschrieben von schorsch
als Antwort auf vom 28.11.2012, 09:00:54
menschenskinder -

kauft euch doch ein buch, vielleicht wisst ihr dann, wer ihr seid ......

geschrieben von karin2


Nein, besser: Schreibt ein Buch - über euch selber. Dann ordnet das, was ihr wirklich seid von jenem, das ihr bisher glaubtet zu sein. Und wenn ihr das Buch geschrieben habt, werdet ihr euch selber endlich verstehen!

P.S. Das Buch verfehlt seine Wirkung auch dann nicht, wenn ihr es nicht veröffentlicht!
Re: Selbstfindung
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf schorsch vom 28.11.2012, 16:29:13


fragt sich auch noch, ob irgendjemand es überhaupt interessieren würde

man lebt im HIER und JETZT - die frage: wenn, wieso, warum - ist m.e. spinnerei.

sinnloses gefasel.

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Mareike
Mareike
Mitglied

Re: Selbstfindung
geschrieben von Mareike
als Antwort auf vom 28.11.2012, 17:44:40
Von gestern bis heute 1690 mal sinnloses Geklicke ...
Die Langeweile der Senioren?

Mareike
Re: Selbstfindung
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf Mareike vom 28.11.2012, 17:59:20


november eben
hisun
hisun
Mitglied

Re: Selbstfindung
geschrieben von hisun
als Antwort auf schorsch vom 28.11.2012, 16:29:13
Schreibt ein Buch - über euch selber. Dann ordnet das, was ihr wirklich seid von jenem, das ihr bisher glaubtet zu sein. Und wenn ihr das Buch geschrieben habt, werdet ihr euch selber endlich verstehen!
P.S. Das Buch verfehlt seine Wirkung auch dann nicht, wenn ihr es nicht veröffentlicht!


Hallo Schorsch, du hast recht.
Ich schreibe schon seit Jahren meine Gedankengänge und Erlebnisse auf.
Mittlerweile sind es 5 Bücher (Tagebücher)...

Wenn ich heute nachlese, was ich so geschrieben habe, freut es mich, dass es damals so war, vieles jedoch nicht mehr in meine Welt von Heute passen täte.. ich habe mich verändert – und das ist gut so (sicher auch ganz normal) ..

Aber ich glaubte nie jemand zu sein, sondern ich wusste immer, wer ich bin. Ich muss nichts suchen, ich lebe in Einheit mit Körper, Geist und Seele.

Darum geht es mir (wahrscheinlich) auch so gut

Schöne Grüsse
hisun
.*.

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Mareike
Mareike
Mitglied

Re: Selbstfindung
geschrieben von Mareike
Ich stelle mal ein Interview ein mit dem Philosophen und Hirnforscher Thomas Metzinger.

Thema:
Das rätselhafte Ich
Über die Schwierigkeit, uns selbst zu erkennen.


Link: Das rätselhafte Ich
(5 Seiten)

Mareike
Edita
Edita
Mitglied

Re: Selbstfindung
geschrieben von Edita
als Antwort auf Mareike vom 28.11.2012, 18:57:14
Es ist nicht schwierig sich selber zu erkennen Mareike, man muß nur ehrlich sein, ......zu sich selbst! Das ist in meinen Augen " die einzige Schwierigkeit "! Ich habe mir das ab meinem 21. Lebensjahr aus privaten Gründen abverlangt!

Edita
nasti
nasti
Mitglied

Re: Selbstfindung
geschrieben von nasti
als Antwort auf Mareike vom 28.11.2012, 18:57:14
Mareike

danke für dein Tip

Grundkurs Philosophie des Geistes 2 (buch) jtzt habe ich was gutes als Weihnachtsgeschenk, gleichzeitig beschenke mich selber auch mit Buch von Thomas Metzinger .
Habe ich noch nicht gelesen.

Nur mit mein physisches körper
mich beschäftigen wäre für mich wenig und nicht bereichernd. Auch wenn viele meine Fastfreundinnen das tun, lehnen jede Versuch über Seele oder Geist sprechen absolut weg und behaupten Ihnen geht es super gut, ich glaube es nicht.
Ich sehe direkt in Gesichter die Unzudriedenheit und überspieltes Verhalten, verdrängte Neugier und ablehnung des Spiritueles.
Die meiste besitzen verschiedene Krankheiten und bei Treff lachen Sie sehr breit und sagen: "Ich bin glücklich! Mir geht es sehr sehr gut!!" Warum Sie das so betonen? Haben Sie vor Ihre eigene ICH oder SELBST darüber überzeugen? Wer ist der/die ZWETIER in Körper welcher drenkt die Menschen sich Selbstbelügen?

Nasti
Mareike
Mareike
Mitglied

Re: Selbstfindung
geschrieben von Mareike
als Antwort auf Edita vom 28.11.2012, 21:45:50
Das stimmt natürlich Edita und Du machst einen starken,selbstbewussten Eindruck und das kommt nicht von ungefähr.

In der Wissenschaft geht es allerdings nicht darum festzustellen, wie der Einzelne so zurecht kommt, es wird das zu Grunde liegende, das Allgemeingültige, die Prozesse die zur Ich-Identität führen, untersucht.

In unserem "Brainstorming" ist da schon eine beträchtliche Menge zusammen gekommen.

Würden wir tiefer einsteigen, würden wir mit Sicherheit auch feststellen wie anfällig wir Menschen für "Wahn"systeme sind, besonders in Gruppen. Da ist es mitunter schnell vorbei mit dem Selbstbewusstsein.

Im kleineren Zusammenhang würden wir womöglich die Erfahrung machen, wie schnell zB die gemeinsame Freude an einer interessanten Sache verloren geht, wenn wenige Stänkerer auftauchen.

In großen Zusammenhängen könnte man religiöse und politische Systeme sehen:
All das hat mit Selbstfindung und Selbstbewusstsein zu tun und ist mit nichten "sinnloses Gelaber".

Mareike

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