Anthropologie / Psychologie Träumen

beresina
beresina
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von beresina
als Antwort auf det vom 26.08.2014, 17:45:07
danke det für den link.
mal sehen was fürn "krimi" ich heute nacht wieder träume

gruß beresina
Klaro
Klaro
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von Klaro
als Antwort auf det vom 26.08.2014, 17:45:07
danke, eine sehr interessante Seite. Die Ansichten dort decken sich auch mit meinen.
Auf jeden Fall mag ich meine Träume gern, zumindest die der letzten 20 - 30 Jahre. Vorher hatte ich leider auch oft Albträume, sehr oft bin ich in dem Haus, in dem ich aufgewachsen bin, die Treppe vom 1. Stock zum Erdgeschoß runtergesprungen...aber vor dem Aufkommen immer aufgewacht. Später wurde ich dann oft von irgendeiner Horde (weiß nicht mehr genau...entweder Menschen oder Tiere) durch einen Wald (den ich nicht kannte) gehetzt, bevor man mich töten konnte, wachte ich auf.
Aber das ist heute vorbei, heute bringe ich immer sehr viele erlebte Gegebenheiten an einem Fantasieort wieder zusammen...spannend!

Klaro
pippa
pippa
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von pippa
als Antwort auf Klaro vom 26.08.2014, 18:42:53
Vergangene Nacht träumte ich von "Frangi Pangi", und wie das in Träumen immer ist, wusste ich genau, worum es sich dabei handelt. Beim Aufwachen konnte ich mich dann nur noch an das Wort Frangi Pangi erinnern, nicht aber an den Inhalt des Traumes und schon gar nicht, was dies Wort bedeutet, denn es war mir völlig unbekannt.

Gerade eben habe ich geklugelt und musste feststellen, dass es sich wohl um eine Orchidee handelt, aber ich habe keine Ahnung, woher mein Gehirn diesen Ausdruck kennt.

Erwähnen möchte ich noch, dass negative Träume , auch wenn ich mich an den Inhalt nicht erinnere, mich einen ganzen Tag lang traurig stimmen, aber umgekehrt fröhliche und unbeschwerte - was auch immer mal vorkommt - dafür sorgen, dass der Tag beschwingt und heiter verläuft.

Pippa, die sich für die hilfreichen Links bedankt

Anzeige

schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von schorsch
als Antwort auf panda vom 26.08.2014, 16:51:50
Früher war es bei einigen Indianerstämmen üblich, dass man junge Männer, die in der Pubertät waren, alleine in den Wald schickte um das Überleben zu üben. So wurden sie zu Männern. Wenn sie dann wieder heim kamen, befragte sie der Schamane nach ihren Träumen. Und erst anhand eines "wichtigen" Traumes erhielt der junge Mann nun seinen endgültigen Namen.
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von schorsch
als Antwort auf beresina vom 26.08.2014, 16:48:38
Dir würde bestimmt das "in Auftrag geben" eines Traumes vor dem Einschlafen Hilfe bringen. Ich träumte als Kind oft, ich kollere eine Flussböschung hinunter. Kurz bevor ich ins Wasser fiel wachte ich jeweils auf. Dann nahm ich mir vor, dass ich immer, wenn das kollern beginne, einfach denken solle "Das ist nur ein Traum". Es funktionierte. Und dieser Traum konnte sich ein anderes Opfer suchen!
val
val
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von val
als Antwort auf pippa vom 27.08.2014, 09:10:44
Eigenartig, liebe Pippa!

"Frangipane" ist hier in Frankreich eine Mandelcreme, die traditionell in die 3-Königskuchen (galettes des rois) hineingehört und um den 6.1. und während des ganzen Januar in allen Bäckereien Frkr's verkauft wird (zusammen mit goldenen Pappkronen - und wer die 'fève' (eine klitzekleine Porzellanfigur, die darin versteckt ist) findet, wird 'König' und darf sich seine Königin - die kriegt Auch eine Pappkrone - wählen;
dazu wird ordentlich cidre oder Champagne getrunken .

Ich hatte vor 2 oder 3 Jahren folgenden Traum in übergrosser Deutlichkeit (viel kam nicht darin vor):

Ich war mit meiner Mutter (damals schon lange tot) in ihrem Schlafzimmer, und sie nannte mir (wie gesagt: unheimlich deutlich)eine 5-stellige Telefonnummer.

Diese Nummer war so präsent, als ich aufwachte, dass ich sie sofort notierte und immer noch habe.
Val

Anzeige

pippa
pippa
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von pippa
als Antwort auf val vom 27.08.2014, 10:44:26
Ich schwöre Dir, liebe Val, dass ich noch nie etwas von dieser Mandelcreme gehört habe und auch nichts von Eurem hübschen Brauch .
Komisch ist auch, dass von diesem Traum nichts anderes geblieben ist als dieses Frangi Pangi.

Hast Du eigentlich die Telefonnummer mal gewählt?

Ich hätte das jedenfalls gleich am nächsten Morgen gemacht.

Gruß Pippa
val
val
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von val
als Antwort auf pippa vom 27.08.2014, 11:14:12
nein - hab ich nicht! Ich hatte dabei so eine eigenartige Hemmschwelle...

(Meine Tochter meinte, Oma hätte mir 'von oben' einen Lottotip gegeben....?
Habe ich Auch nicht gemacht (habe noch nie Lotto gespielt).
Val
panda
panda
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von panda
als Antwort auf pippa vom 27.08.2014, 11:14:12
Viele " Fachleute " meinen , daß Träume nur vom Unterbewußtsein gesteuert werden.

Jemand hat mal für das Alles ein Modell vorgeschlagen :
das Gehirn sei immer " tätig , aktiv ".
Wenn wir schlafen , wird das Gehirn aber nicht durch Dinge abgelenkt , bzw.gefordert --die mit der Aktivität zusammenhängen.
Also, wenn man einen solchen Beitrag schreibt , hat das ( Groß )-Gehirn was zu tun....

Wenn nun aber der Körper schläft , also inaktiv ist ---dann greift das Gehirn auf Dinge zurück , die im Unterbewußtsein " gespeichert " sind.
Dort ist dann alles drin , was so im Leben passiert ist , was man verdrängt , usw...... wie in einer Ramsch-Kiste.
Da auch Dinge aus der Kindheit drin sind , ist es möglich , daß die auch mal wieder " bewußt " werden.
Denn - DAS ist das Prinzip des Modells :
Im Schlaf nimmt das Gehirn " Unbewußtes " und läßt es --traumhaft dem Schlafenden -- bewußt werden.
Die " Merkwürdigkeiten ", die da zustande kommen , haben damit zu tun , daß sich da alles Mögliche vermischt , auch eben ( sehr viel ) Früheres oder Kindliches....

Die Schlüsselfrage bleibt jedoch unbeantwortet :
nach welchem Modus werden " Themen " des Traums ausgewählt ?
denn es ist ja keineswegs so , daß wir in Krisenzeiten nur von DEM träumen , was gerade negativ abläuft.
Oft schildern wir beim Erwachen ( wenn wir uns erinnern ) Anderen ja den unerwartet " schönen " Traum , oder umgekehrt.

Das eben ...ist das bis heute ungeklärte Rätsel.
mane
mane
Mitglied

Re: Träumen
geschrieben von mane
Ich stelle in frage, dass "gesteuerte Träume", also irgendwie so etwas wie "bestellte", genau so zu bewerten sind wie ungesteuerte.
Und ich nehme stark an, dass trotz gesteuerter Träume noch eine ganze Menge ungesteuerter nachts im Hirn ablaufen, an die man sich trotz bester Kontrolle und Steuerung einfach nicht erinnern kann.


Hallo Schorsch,

der Unterschied ist, dass sich in gesteuerten Träumen, also in Klarträumen, der Träumer bewusst ist, dass er (nur) träumt und dass er diese Träume verändern kann.
Bei "normalen" Träumen erleben wir eine Welt, die wir für die Wirklichkeit halten.

Du hast recht, manche Menschen erinnern sich kaum an ihre Träume, während bei anderen, wie z.B. Beresina, das Traumleben übervoll ist. Ich denke, wenn man sich wenig für seine Träume interessiert, vergisst man sie schneller. Am lebhaftesten sollen die Träume am Morgen sein, denn da ist die REM-Phase am längsten. Wer unmittelbar nach so einer Phase aufwacht, erinnert sich am besten an das vorher Geträumte.


meist sind es träume, die sich mit meinen kindern beschäftigen. an und für sich denke ich abends vorm einschlafen an nichts ungutes, schlafe gut ein. aber dann kommen sie die träume, machen mich fertig und ich wache morgens wie gerädert auf. endlich mal traumlos aufwachen, das wäre mein wunsch.
abends ins bett zu gehen, ist für mich schon fast zum albtraum geworden.


Hallo Beresina,

wenn es sich um Situationen in Deinen Träumen handelt, die Dich die letzten Tage beschäftigt haben, denke ich, dass Du sie im Traum verarbeitest. Dann steckt nichts Symbolhaftes dahinter.

Anders ist es, wenn man es nicht mit Ereignissen der letzten Tage in Verbindung bringen kann. Ich habe gelesen, dass in diesem Fall, die im Traum auftretenden Personen, Anteile von einem selbst symbolisieren.
Bei solchen Träumen, z.B. von einem Kind, ist fast nie das eigene Kind gemeint, auch wenn es im Traum so aussieht. Vielleicht steht es im Traum für neue Möglichkeiten, für Veränderungen und macht aufmerksam für Ziele und Wünsche, die man im Laufe des Lebens vergessen hat.
Wenn Dich Deine Träume so bedrücken und Du Angst hast, einzuschlafen, würde ich Dir raten, Dir Hilfe zu suchen.

Liebe Grüße,

Mane.

Anzeige