Forum Blog-Kommentare Alterseinsamkeit, Teil 3 : Aktivitäten gegen Alterseinsamkeit

Blog-Kommentare Alterseinsamkeit, Teil 3 : Aktivitäten gegen Alterseinsamkeit

minu
minu
Mitglied

Danke für den interessanten Artikel
geschrieben von minu
Ich glaube es ist nicht so einfach, jemand aus der Einsamkeit
raus zu reissen.
Nach dem Tod meines Mannes, der lange schwer krank war
und den ich lange selber gepflegt habe, bin ich in ein Loch gefallen.
Acht Jahre habe ich gebraucht, um alles zu verdauen.
Niemand konnte mich aus der Einsamkeit heraus holen.
Das musste ich selber tun.
Wenn man es erzwingen will, hilft es nicht viel,
die Einsamkeit steckt ja in der Seele, die muss sich
zuerst selber heilen.
Gruss Emy
tilli †
tilli †
Mitglied

Es tut gut zu wissen
geschrieben von tilli †
ich bewundere deine Aktivität.Das macht mir Hoffnung.
Wenn es noch Menschen gibt, die sich so angazieren,dann kann das Leben doch noch einen Sinn haben.
Vielen Dank mit grüßen Tilli
Dnanidref
Dnanidref
Mitglied

An Tilli
geschrieben von Dnanidref
Danke Tilli,
es ist sehr schön, dass Du das so siehst! Auch im Alter macht das leben noch Sinn! Trotzdem man vielleicht aus vorhandenen Gründen oftmals betrübt ist, sollten wir uns viel öfter mal zu einem Lachen durchringen. Du wirst sehen, je öfter man lacht, um so besser geht es einem.

Ganz lieben Gruß aus Frankfurt am Main,
Ferdinand

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Dnanidref
Dnanidref
Mitglied

An Minu
geschrieben von Dnanidref
Hallo Emy,
Eine ungewöhnlich lange Zeit, um aus einer Einsamkeit zu fliehen - ist für mich nicht so leicht nachvollziehbar, darum würde ich mich freuen, wenn Du mir das ein bisschen näher beschreiben könntest und wodurch du letztendlich die Einsamkeit überwunden hast.
Auch wenn man so innig geliebt hat, muß man die Vergangenheit abstreifen lernen und in der Gegenwart leben - im jetzt! Eine Sache, damit meine ich eine intakte Beziehung, bringt nach dem Tode eines der Partner, unwiederruflich nichts, absolut nichts mehr zurück. Sicher hatte es Dir seinerzeit an den richtigen Gesprächspartnern gefehlt.
Wünsche Dir für die Zukunft noch viele schöne Jahre,
lieben Gruß aus Frankfurt am Main,
Ferdinand
bukamary
bukamary
Mitglied

Mir war nicht ganz wohl
geschrieben von bukamary
Vorausschicken möchte ich, dass die Themen Altersarmut, Vereinsamung im Alter, Situation in der Pflege, Alkoholis- mus im Alter und Demenz auch meine Themen sind. Seit ich im Ruhestand bin, bin ich auch ehrenamtlich unterwegs.
Nachdem ich jetzt alle drei Teile zu Deinem Thema Alterseinsamkeit gelesen habe, habe ich mich jetzt doch dazu entschlossen doch einen Kommentar zu schreiben.
Im ersten Teil schreibst Du:
"Gegen fast alle diese selbstverschuldeten aber auch berechtigten Gründe, kann man gezielt, alleine, in Gruppen oder durch andere Hilfe vorgehen um Alterseinsamkeit zu vermeiden." Das ist zwar richtig, und dennoch war es auch dieser Satz, der mich daran gehindert hat einen Kommentar zu schreiben. Bei mir tauchte dann nur noch die Frage auf Und nun? Das war mir einfach zu sehr "dahingeworfen". Ich hätte mir hier eine deutliche Differenzierung gewünscht, die auch dem Thema denke ich geschuldet ist. Zugegeben, bei dem Begriff "Selbstverschuldet" reagiere ich etwas empfindlich. So einfach ist die Sache m.E. nicht. Hier sind meine ich sehr viele Facetten zu berücksichtigen. Nach dem 2. Artikel hatte ich noch weniger Lust dazu. Der erschien mir nicht sehr hilfreich.
Dass ich mich jetzt dazu entschlossen habe doch einen Kommentar zu schreiben, liegt sicherlich daran, dass mich das eine oder andere doch ziemlich gestört hat.
Zum Einen hebst Du m.E. nach sehr stark auf das Ehrenamt ab, weist zwar immer wieder daraufhin, dass bei bestimmten Problemlagen z.B. ein Arzt hinzugezogen werden sollte, aber wer bestimmt diese Grenze?
Obwohl oder auch gerade weil ich ehrenamtlich engagiert bin, außerdem früher in den o.g. Bereichen beruflich unterwegs war, sehe ich die ehrenamtliche Tätigkeiten durchaus auch kritisch. Prinzipiell bin ich schon für ehrenamtliche Tätigkeiten in diesen Bereichen. Nur die Handhabung dieser läßt häufig genug zu wünschen übrig. Nicht nur, daß die ehrenamtlich Tätigen häufig alleine gelassen werden, werden sie mit Aufgaben betraut, die sie schlichtweg und einfach überfordern und z.T. auch einfach ungeeignet sind. Ich provoziere mal ein wenig: wenn jemand sein Helfersyndrom hat und meint, diese mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit "behandeln" zu müssen, hilft er sich möglicherweise zunächst einmal selber, schadet u.U. aber demjenigen, dem er helfen will. Der Frust den viele Ehrenamtliche haben, hat eher damit zu tun, wie mit dem Umstand, dass sie bestenfalls ihre Unkosten erstattet bekommen.
Mich hat insgesamt das Gefühl beschlichen, hier belehrt zu werden. Darüberhinaus fehlten mir zwei ganz wichtige Aspekte, die ich auch in meinem Eingangssatz weggelassen habe: die Depressionen und das Thema Medikamente.

bukamary
Dnanidref
Dnanidref
Mitglied

An bukamary
geschrieben von Dnanidref
Hallo Hildegard,
ich bedanke mich für Deinen doch sehr langen Kommentar! Das ich diesen noch nicht früher beantwortet habe liegt an zwei Gründen: Zum einen bin ich zeitlich durch meine Familie, doch auch durch meine ehrenamtlichen Aktivitäten, sehr eingegrenzt, zum anderen weiß ich nicht so recht, was ich mit den Inhalten Deines Kommentares anfangen soll und welche Aussagen Du von mir zum Thema "Alterseinsamkeit" erwartet hast.
Entsteht eine Alterseinsamkeit durch Erkrankung wie zum Beispiel Demenz, Depressionen, Schlaganfall, Hirnschlag oder andere schwerwiegende gesundheitliche Einschränkungen, wäre es anmaßend von mir, darüber zu berichten, denn ich bin kein Facharzt. Dazu muß ein Hinweis auf fachärztliche Hilfe ausreichend sein, auch um den Rahmen solcher Beiträge nicht zu sprengen. Diesen Hinweis habe ich angesprochen.
Ehrenamtliche Tätigkeiten sind ein sehr weit ausholender Begriff und untereinander nicht oder kaum vergleichbar. Für bestimmte Tätigkeiten hierzu ist auch entsprechende Kompetenz erforderlich, was ich in keinem meiner drei Beiträge hierzu in Abrede gestellt habe.
Die Beiträge zu schreiben, habe ich mich aufgrund zahlreicher Anfragen entschlossen, in denen es darum ging, wie man sich in den benannten Fällen der Beiträge - als Familienmitglied - verhalten soll und was man von Alterseinsamkeit Betroffenen an Möglichkeiten anbieten kann. Dazu habe ich lediglich Möglichkeite aus meiner über 40jährigen Einzel- und Gruppenerfahrung aufgezählt. Hierbei habe ich bewußt Depressionen und "Medikamente" weggelassen, den hierzu gehört in jedem Fall die ärztliche und fachärztliche Betreuung.

Ich hoffe, mich zu Deinem Kommentar hiermit genügend erklärt zu haben und würde mich freuen, wenn wir auch weiterhin miteinander kommunizieren würden,

einen netten Gruß aus Frankfurt am Main
Ferdinand

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