Forum Blog-Kommentare Geheimnisvolles BDNF..

Blog-Kommentare Geheimnisvolles BDNF..

karl
karl
Administrator

Danke Ela für diesen Beitrag
geschrieben von karl
Soweit ich das beurteilen kann, sind das seriöse Informationen. BNDF ist in der Neurobiologie ein alter Bekannter und die Auswirkungen von Sport und Bewegung auf das allgemeine Wohlbefinden kenne ich aus eigener Erfahrung (auch wie derzeit im negativen Sinne durch den Mangel daran). Es ist für mich plausibel, dass BNDF hierbei eine wichtige kausale Rolle spielen soll.

Karl
Ela48
Ela48
Mitglied

Danke Karl,
geschrieben von Ela48
für Deine zustimmenden Worte.
Ich war wirklich fasziniert von diesem Thema.
Ich habe mir mittlerweile auch Lektüre darüber besorgt:

Superfaktor Bewegung - Das beste für ihr Gehirn
Dr. John J. Ratey und Eric Hagerman


mit einem ausgezeichneten Inhaltverzeichnis. Ich bin dabei es zu verschlingen.
Ich würde mich freuen, wenn einige Menschen dieser Thematik zuwenden würden.
Wiederrum frage ich mich, warum wird die Öffentlichkeit noch noch besser informiert.
Es heißt zwar oft "Sport" ist gut, aber was für machtvolles dahinter-steht, darüber wird man nicht informiert.
Danke Karl
Ela
indeed
indeed
Mitglied

Liebe Ela,
geschrieben von indeed
BDNF war mir bis heute kein Begriff. Bekannt ist mir schon lange, dass der Sport, nicht nur Nordic Walking und im Fitnis-Studio, sondern auch verschiedene einfache Übungen, die man zu Hause durchführen kann, dazu beitragen, dass die zwei Gehirnhälften besser miteinander verknüpft werden. Es stimmt, das ADS aufgrund mangelnder Bewegung öfter vorkommt. In dem man seine Motorik fordert und fördert kann man dem bereits begegnen.
Leute, mit dem Supergedächtnis trainieren zum Beispiel auch so:
Nehme zwei Bälle (nicht größer als Tennisbälle) und nimmt in jede Hand einen. Man wirft die Bälle gleichzeitig in die Luft und fängt sie mit gekreuzten Armen wieder auf. Versuche das einmal . . . Wirst deinen Spass dabei haben.
Rückwärtslaufen, springen mit überkreuzten Beinen (z.B. beim Seilspringen oder auch ohne in der Wohnung) hinken abwechselnd von einem Bein auf das andere, Gleichgewichtsübungen usw. tragen dazu bei,
1. die Motorik zu fördern
2. dein Gedächtnis zu unterstützen.

Vor Jahren habe ich einem Vortrag beigewohnt, in dem eine Heilpraktikerin ihr stark behindertes Kind durch gewisse Übungen förderte. Sie war so stark behindert, dass sie nach ärztlichem Ermessen niemals hätte laufen können. Auch das Sprachzentrum war betroffen. Die Mutter (Heilpraktikerin) machte sich kundig, wie sie ihrer Tochter helfen könne und entwickelte mit der Zeit eigenes Training, basierend auf das inzwischen gewonnene Knowledge.
Die Tochter lebt heute in einer eigenen Wohnung, kann laufen und führt ihren Haushalt alleine. Sie arbeitet auch, wenn sie auch nicht die Leistung bringen kann wie der Otto-Normal-Arbeitnehmer.

Dieses Thema ist für mich sehr interessant und werde es hier gerne weiter verfolgen.
Mit lieben Gruß
Ingrid

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Ela48
Ela48
Mitglied

Liebe Ingrid,
geschrieben von Ela48
Danke auch Dir für Deine Zustimmung zu diesem Beitrag.
Auch mir war es bekannt, das Sport eine heilende Wirkung auf den Menschen hat. Mir waren aber die Begleitumstände nicht bekannt.
Auch war mir nicht bekannt, das BDNF nur durch Sport, bzw Bewegung gebildet werden kann und das es nicht zu einer Schrumpfung des Gehirns im Alter kommen kann, wenn Sport getrieben wird.
Also lapidar: Es gibt keine Ernährungsdroge um an BDNF zu kommen.
Deine Ausführungen gefallen mir sehr gut und ich persönlich nehme es gern an. Ich denke es könnte ein Jungbrunnen werden aber mit der Unterscheidung nicht faltenfrei , aber mit mehr Masse im Gehirn. (soll lustig klingen*s)
Also lass uns üben und vorwärts-schreiten.
DANKE, Ela
indeed
indeed
Mitglied

Gut, Ela,
geschrieben von indeed
ich bin dabei, lach
Gruß
Ingrid
Ela48
Ela48
Mitglied

Ingrid,
geschrieben von Ela48
Klaus würde jetzt zu mir sagen: "Du musst immer das letzte Wort haben *lach.
Gut jetzt sind wir zwei, mal sehen, wie viele sich noch anschließen..
Ela

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bukamary
bukamary
Mitglied

Hallo Ela
geschrieben von bukamary
Ich habe gerade Deinen Blog entdeckt.
Vor knapp drei Jahren habe ich das erste Mal zumindest bewußt über BDNF gelesen. Die Frage, die sich mir damals aufdrängte war natürlich - unser gemeinsames Thema - welche Rolle spielt es bei der Vorbeugung der Demenz bzw. beim Fortschreiten der Krankheit. Leider war das unmittelbar vor dem Beginn meines Ruhestands. Da ich erst seit 1/2 jahr privat einen PC habe, war mir das inzwischen wieder entfallen. In der Zwischenzeit war mir BDNF natürlich wieder entfallen.

In welchem Umfang kann die körpereigene Produktion von BDNF die Entwicklung einer Demenz hinaus zögern oder gar verhindern?

Das Bewegung bei den verschiedensten Erkrankungen generell einen positiven Effekt hat, ist wohl unbestritten.

Ich danke Dir dafür, dass Du meinem Gedächtnis an diesem Punkt wieder auf die Sprünge geholfen hast. Danke auch für den Literaturhinweis.

Liebe Grüße
Hildgard
Ela48
Ela48
Mitglied

Hallo Hildegard:-)
geschrieben von Ela48
Ich freue mich, das auch Du diesen Blog gefunden hast.
Toll, das Du schon darüber gelesen und gehört hast.
Ich werde wieder einiges zusammentragen und hier veröffentlichen. Ich bin wirklich fasziniert.
In dem Fitnisstudio werden regelmäßige Untersuchungen angeboten, wo man die Entwicklung des Muskelaufbaus verfolgen kann.

Nun zu Deiner Frage:
"In welchem Umfang kann die körpereigene Produktion von BDNF die Entwicklung einer Demenz hinaus zögern oder gar verhindern? "

http://www.focus.de/gesundheit/ticker/alzheimer-forschung-hilfreiche-substanzen-entdeckt_aid_369817.html

Derweil haben Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in San Diego an Alzheimer erkrankten Affen und Ratten eine im Gehirn vorkommende Substanz (BDNF) in die Hirnregionen gespritzt, in denen das Gedächtnis sitzt und Lernprozesse gespeichert werden. BDNF wird bei einer Demenz immer weniger gebildet, wodurch die Nervenzellen im Gehirn ebenfalls absterben. Bei den behandelten Tieren überlebten jedoch die Neuronen und verknüpften sich sogar neu. Bei Tests, in denen das Gedächtnis und Erlerntes überprüft wurden, schnitten die Tiere laut der Fachzeitschrift „Nature Medicine“ besser ab als vor der Injektion. Um herauszufinden, inwieweit die wirkungsvollen Substanzen im Kampf gegen Alzheimer auch beim Menschen eingesetzt werden können, sind weitere Studien erforderlich.

Sehr interessant, besonders auf das Alter bezogen:
Gehirn auf Trab:

http://www.lrasbk.de/fileadmin/redakteure/Gesundheitsamt/Downloads/Gehirn_auf_Trab.pdf
einige Auszüge:

-Was tragen Muskeln zur „Gehirnhygiene“ bei?:
BDNF

-Brain-Derived Neurotrophic Factor (Protein))

-Zuständig für den Aufbau u. die Aufrechterhaltung der
neuronalen Schaltkreise

-Ein hoher BDNF-Spiegel unterstützt nicht nur den Lernprozessnprozess an sich, sondern auch die Geschwindigkeit des Lernens

-Spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau neuer Nervenzellen

-z.B.Demenz und Depression gehen mit einem niedrigen BDNF-Spiegel einher

-Hilft den Muskeln beim Energieverbrauch

-Hilft beim Schutz vor Stoffwechseldefekten wie Diabetes

-BDNF als „Pendeldiplomat“ zwischen Gehirn und Muskulatur

Bewegungsrezepte in der Praxis
„Die Gene wollen, dass wir laufen.
1 Stunde in der Woche laufen, das wirkt so gut wie 100 mg Betablocker jeden Tag“
Prof. T. Tölle, Neurologe und Psychologe
an der Neurologischen Klinik München

Ich werde mich weiter um Informationen bemühen.
liebe Grüße, Ela
Ela48
Ela48
Mitglied

Video: Wie misst man das biologisches Alter und ..
geschrieben von Ela48
Interessante kleine Videos:

Wie misst man das biologisches Alter..

Mythen über Muskeln
Ela
Bruno32
Bruno32
Mitglied

Danke für diesen Blog
geschrieben von Bruno32
Liebe Ela,
dein Blog und der Atikel hat mich sehr beeindruckt.
Ich kenne mich gut aus, weil ich immer Sport betrieben habe.
Bis zu meinem 70 Lebensjahr, habe ich aktiv in einem Verein mit gewirkt. Leider spüre ich jetzt, nachdem ich 10 Jahre kein Sport getrieben habe, das meine Konzentration nachlässt.Also finde ich Bewegung sehr wichtig.
Vielen Dank und Grüße
Bruno mit Tilli

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