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Chatterforum Worüber ich mich sehr geärgert habe

sonja47
sonja47
Mitglied

Re: Worüber ich mich sehr geärgert habe
geschrieben von sonja47
als Antwort auf anderl † vom 13.04.2010, 19:24:31
@anderl

Ja daran würde auch ich denken, hätte ich einen Sohn gehabt!
Aber die jungen Menschen, auch wir waren doch so, dass wir nicht auf die Ratschläge der Eltern hören wollten!
Die einen kamen gut durch, andere junge Menschen wiederum fanden die Eltern, in einer Drogen konsumierenden Gruppe, wieder andere
entwendeten dem eigenen Vater oder der Mutter, schon mit 14 Jahren
das Auto, möglichst für eine Spritzfahrt mit Kollegen, möglichst in der Nacht. Und:
Wie unendlich schrecklich den Gefahren nicht bewusst, rassten sie
sich selber zu Tode!
Das Zweite kam in unserem Dorf recht oft vor!

Ja anderl ich verstehe Dich!

Entschuldigung ich kam vom Thema ab!

Grüsse an Dich
Sonja
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Worüber ich mich sehr geärgert habe
geschrieben von schorsch
als Antwort auf adam vom 13.04.2010, 10:22:59
@: "...Eine Überlegung, daß die Soldaten eigentlich selber schuld an ihrem Tod sind (so lese ich Deine Statistik), kommt für mich nicht in Frage, weil die Verantwortung der Politik dabei unberücksichtigt bleibt...."

Du interpretierst falsch: ich teile keine Schuld zu.

Die "Statistik", die ich mit den Prozenten anbrachte, ist übrigens auch keine, sondern nur meine unmassgebliche Einschätzung.
rolf †
rolf †
Mitglied

Berufsrisiko
geschrieben von rolf †
Bei jeder Berufswahl hat man die Möglichkeit, das Unfallrisiko abzuschätzen.
Bei meiner Entscheidung für den Bergbau bin ich das höhere Risiko, bei höherem Lohn, auch bewußt eingegangen, wahrscheinlich mit dem Gedanken, warum soll es ausgerechnet mich treffen.
Daraus einen Schuldvorwurf im Sinne von "Selbst Schuld" abzuleiten, ist wirklich extrem daneben.
Für die Angehörigen ist es sowieso egal, es erleichtert wohl selten die Trauer, wenn die "Schuld" klar verteilt ist.

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ankama
ankama
Mitglied

Gleichbehandlung
geschrieben von ankama
als Antwort auf rolf † vom 14.04.2010, 09:59:34
Hallo,
ich hörte heute im Rundfunk, dass den drei verstorbenen Soldaten eine Gedenkplakette gewidmet wurde.
Sind eigentlich alle zuvor in Afghanistan zu Tode gekommenen Soldaten auf diese Weise geehrt worden? Wenn nicht, warum dann diese drei?

Ich gestehe, dass ich beim Thema "Afghanistan" in Funk und TV meistens umschalte. Es gibt ja niemals positive Berichte, und die traurigen Botschaften will ich mir nicht antun. Wem würde das helfen?
ankama

(PS: Passt wohl nicht so richtig zum Thema "Berufswahl", aber doch vielleicht zum Thema "Trauer")
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Gleichbehandlung
geschrieben von schorsch
als Antwort auf ankama vom 14.04.2010, 16:23:47
Ob diese Gedenkplakette wohl von Petrus als Eintrittsbillett akzeptiert wird?
ankama
ankama
Mitglied

Re: Gleichbehandlung
geschrieben von ankama
als Antwort auf ankama vom 14.04.2010, 16:23:47
Entschuldigung, irgendwas habe ich falsch gemacht.
Wie kann ich denn auf des Hauptthema antworten? Hier ist ja ganz oben in der Zeile unter "zurück" der Betreff schon vorgegeben, und ich konnte ihn nicht löschen.
Hat jemand einen Tipp für mich?
Im voraus vielen Dank!
ankama

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digi
digi
Mitglied

Re: Gleichbehandlung
geschrieben von digi
als Antwort auf ankama vom 14.04.2010, 16:26:53
Tipp?
Klar, oben in der blauen Zeile mit dem Thread-Kopf steht ganz verschämt -damit man es ja nicht bemerkt- ein ganz unscheinbares Feld 'Antworten'.


willi
willi
Mitglied

Re: Worüber ich mich sehr geärgert habe
geschrieben von willi
als Antwort auf anderl † vom 13.04.2010, 19:24:31
Liebe Sonja.
aber was haben deutsche Soldaten dort überhaubt zu suchen?

Andreas


Richtig erkannt,was haben wir da zu suchen?Es haben die Russen schon nicht geschafft das Land in ihrer Gewalt zu bringen und wir werden es auch nicht,leider werden noch mehr Soldaten fallen.

Der Hintergedanke der USA ist doch nur sich die Bodenschätze unter dem Nagel zu reißen,wir spielen dabei nur eine Steigbügelhalterfunktion der USA.
Das Land vom Terrorismus zu befreien ist unsinn.Die eigentliche Absicht war das Land nach westlichem Muster in Abhängigkeit zu bringen. Genau so wie die USA das mit Deutschland gemacht haben.
Alle Banken und Oelgesellschaften sind ausschießlich in amerikanischer Hand.Wer die Geschichte verfolgt hat der weis,dass die USA insgesammt 42 Eroberungsfeldzüge gestartet haben, einer davon war z.B.der Vietnam-Krieg,das hat dem Ammi richtig Geld gekostet.
Man kann da nur sagen"Wer mit dem Feuer spielt der kommt darin um."
Re: Worüber ich mich sehr geärgert habe
geschrieben von tsunami
als Antwort auf willi vom 08.05.2010, 17:59:33
Die Frage ist; - was ist wie zu tun?

Ist es nicht so, dass in dem Land Menschen leben, die im Innersten ihres Herzens und in tiefer Gläubigkeit/Religiosität und im Bewusstsein als Märtyrer zu sterben und wieder geboren zu werden der Meinung sind, dass alle anderen Menschen dieses Erdballs welche nicht ihrer Religion angehören, - Ungläubige sind und vernichtet werden sollen?

Eröffnet diesen Menschen der Zugang zu nuklearen Waffen nicht eine berechenbare Möglichkeit zur Lösung dieser ihrer Glaubensfrage?
Und. Halten hier deutsche (auch andere die in dem Land kämpfen) Söhne, Väter ihren Kopf für ein Problem hin, das vom Rest der Welt erkannt und vor der Zeit gelöst werden sollte?

Wie klein oder wie groß ist die Angst und Sorge, dass dieser nukleare Zugang in naher oder ferner Zukunft unabdingbar wird?

Was ist wie zu tun?

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