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Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)

omaria
omaria
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von omaria
als Antwort auf chris vom 24.08.2014, 18:13:04
Und noch etwas *WAGNER*...

BAYREUTH

omaria wünscht allen eine "GUTE NACHT!"
chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
als Antwort auf omaria vom 24.08.2014, 19:33:08
Liebe Oamria,

wünsche auch einen schönen Abend und Dankeschön
für die Bilder aus Bayreuth.

Chris

chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
als Antwort auf chris vom 24.08.2014, 19:57:52
Spuren des Mondes

Wir gehen den Spuren des Mondes nach,
Unsere Schatten zeichnen sich nur schwach,
Sind wie dunkle Geister, die uns begleiten,
Die auf den Fersen uns folgen zu allen Zeiten.
Ein Baum steht am Weg mit dunklem Dach,
An dem der Mond sich leicht anlehnt.
Unterm Baum sitzt die Sehnsucht unendlich wach,
Und ihr Schatten sich rings um die Erde dehnt.
Der Mond läßt hinter sich den Wald, der ist blau,
Und das Kleefeld, das blinkt voll Blätter und Tau.
Die Nachtluft, die lautlose Seufzer trinkt,
Hin unterm Mond auf das Kleelager sinkt.
Der Sehnsucht, der ist kein Weg zu rauh,
Und ihren Wegen kein Ende winkt.

Max Dauthendey

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Gute Nacht an alle!

Bin schon gespannt, was Meli vom Schwazwaldmädel erzählen wird??.

Chris

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Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf chris vom 24.08.2014, 21:56:34
Liebe Chris,

das Schwarzwaldmädel war großartig.

Ich schwärme und bin immer noch nicht wieder richtig zu Hause.
Das Freilufttheater war ausverkauft - mir wurde gesagt, 4000 Menschen!
Es ist Deutschlands größte Freiluftbühne, die Stühle fand ich sehr gut für meinen Rücken.
Es waren überwiegend Senioren und neben mir saß eine alte Dame, die in Stauffen lebt und 90 Jahre alt ist.
Sie ist mit dem Bus allein hingefahren, lief mit Stock und wunderte sich, dass sie die Frauen aus ihrer Seniorenresidenz nicht bewegen konnte, doch einfach mitzufahren. Diese sind deutlich jünger und wundern sich, was mit 90 Jahren noch alles gemacht werden kann.

Es war ein wunderbares, buntes und fröhliches Spektakel. Petrus ließ auf der Fahrt noch einmal kräftig das Wasser vom Himmel herab und danach war nur noch Sonnenschein.
Wir hatten mit dem Sperrsitz noch gute Plätze erwischt.

Zur Operette erzähle ich morgen mehr.
Das kann ich jetzt nicht alles auf einmal bringen.

Doch Bilder will ich Euch noch gern zeigen.

































Natürlich gab es auch Bewirtung, diese wurde von der Pfarrgemeinde und dem Musikverein gemacht.
Es gab Würste, Frikadellen, Fleischkäse, Speck- und Käsewecken, Brezeln und unglaublich viele verschiedene Sorten an Kuchen, Kaffee, Tee, Schampus, Schorle, Wein- und Saftschorle, Bier, Mineralwasser.
Für jeden konnte etwas zu finden sein.
Die Vorstellung begann um 14.30 Uhr und diejenigen, die sich kein Vesper eingepackt hatten, hatten wirklich um diese Zeit Hunger.

Der Park ist hübsch gestaltet, überall standen Stehtische und Stühle und Biergarnituren, so dass auch gesessen werden konnte.
Doch viele wollten sich vor dem langen Sitzen die Beine noch vertreten oder eine Zigarette rauchen.

Die Kulisse war wieder sehr großzügig gestaltet, die Treppen spielen eine wichtige Rolle, das Wirtshaus zum blauen Ochsen beherbergte den Kuckuck, der mehr wie ein Raubvogel aussieht.

Doch er kommt später.

Auch die Erklärungen zur Operette.

Jetzt gehe ich schlafen. Ich bin sehr müde, es war ein langer, wunderschöner Tag.

Gute Nacht!

Meli

chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
als Antwort auf meli vom 24.08.2014, 23:18:36
Heinrich Heine

(Im wunderschönen Monat August)

Im wunderschönen Monat August,
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wunderschönen Monat August,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

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Hallo und guten Morgen Kleine Kneipe!

Meli, danke für die Bilder aus Oettigheim,
jetzt kann ich mir ungefähr vorstellen, wo
der Ort liegt. Du hast sicher heute Nacht noch
davon geträumt. Auf de Bericht freu ich mich.

Heute Morgen hat es hier wieder nur 9° und es ist
nun morgens auch schon lange dunkel.

Wünsche allen einen schönen Wochenanfang.

Chris







jacare4
jacare4
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von jacare4
als Antwort auf chris vom 25.08.2014, 06:37:53
Guten Morgen. Ich bin gerade fertig mit Frühstücken. Und Ihr?

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chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
als Antwort auf jacare4 vom 25.08.2014, 07:56:50
Jacare,

willkommen in der Kleinen Kneipe! Wir freuen uns pber
neue Gäste.

Ich muss als erstes zum giessen auf den Friedhof, nachdem
es bei uns wieder mal nichts geregnet hat.

Dann steht ein wenig Hausarbeit an und auffüllen des
Getränkevorrats.

Ja und dann ist schon wieder Zeit für das Mittagessen
hier in der KK, soll ja niemand Hunger leiden.

Ich wünsche einen schönen Tag.

Chris
Clematis
Clematis
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von Clematis
als Antwort auf chris vom 25.08.2014, 08:05:08
Guten Morgen in die Runde!

heute hat ein ganz Großer, von mir geliebter Geburtstag!

Künstler-Gedenken(Clematis)


Bei der ganzen Misere auf unserer lieben Welt fehlt
das Künstlerische, Liebende, Vorausschauende. Deshalb
dieses Chaos.

allen einen frohen Tag!
Ingeborg-Clematis
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf chris vom 25.08.2014, 06:37:53
Guten Morgen,

von des Schwarzwalds Höhen komme ich jetzt hier an den Frühstücks Tisch und summe immer noch die Melodien, die ich aus meiner Kindheit so gut kenne.

Klar war die Operette in den Fünfzigern das ideale Fernsehprogramm. Schwungvoll, heiter, doch trotzdem die großen Themen des Lebens aufgreifend waren sie unpolitisch bzw. auf eine andere Weise politisch als diejenige, die hinter den Menschen lag.

Eine Operette im Fernsehen war zu dieser Zeit fast ein gesellschaftliches Ereignis, denn man lud Verwandte und Nachbarn ein - eben diejenigen, die noch kein solches Gerät besaßen.

Es gab Schnittchen mit Lachsersatz und Ei, ein wenig Schinken, Gürkchen und Sielberzwiebeln oder vorher Kaffee und Kuchen.
Die Kleidung war sonntäglich, keiner wäre in Schlappen und Arbeitshosen gekommen.

Zu einen der ersten Schallplatten zählte auch das Schwarzwaldmädel und ich war überrascht, dass sich all die Texte im Kopf wieder einstellten, die ich als Kind begeistert mitgesungen habe.

Ich zitiere hier einmal aus dem Programm Stefan Haufe über das Jessels Schwarzwaldmädel...

Ein Wort, ein Operettentiel, der so prägnant ist, dass er gleich eine Assoziationskette von Klischees für eine ganze Musiktheatergattung auslöst.
Schwungvolle Unterhaltung, Witz, Esprit, eine lustvolle Entführung aus dem Alltag für die Einen, Betulichkeit, falsche Romantik, Ablenkung von den wichtigen Themen des Allgas für die Anderen. Der ewige Streit um U und E in der Kunst.

Dabei wird gerne übersehen, dass die Konflikte, die in der heilen Operettenwelt verhandelt werden, vordergründig meist Liebesleid und Liebeslust, natürlich auch Konflikte des realen Lebens sind. Und nicht selten spielen sie vor einem realen Hintergrund....
geschrieben von Stefan Haufe - Programm zur Operette "Schwarzwaldmädel"


Am 25. August 1917 wurde das Schwarzwaldmädel in Berlin im Komischen Theater uraufgeführt.

Ich setze hier den Link zur Handlung ein, damit jeder, der möchte, nachlesen kann.

Operettenlexikon - Schwarzwaldmädel

Zur Geschichte von Leon Jessel auch hier der Link zur Biographie.
Ein sehr tragisches Ende - er verstarb an den Verhör-Folgen, die im die Gestapo zugefügt hatte.

Leon Jessel komponierte 29 Operetten, wovon das Schwarzwaldmädel und die Parade der Zinnsoldaten zu den bekanntesten gehören.

Ich setzte jetzt noch Fotos ein. Es war ein wunderschönes Spektakel vor, auch heute noch, durchaus vorstellbarem realen Hintergrund.

Doch bevor es nun an die restlichen Fotos geht, möchte ich noch einen Blick auf die Darsteller werfen.

Es spielten das erweiterte Orchester der Volksschauspiele Ötigheim, Tanzgruppen der Volksschauspiele Ötigheim, Großer Chor der Volksschauspiele Ötigheinm, junger Chor der Volksschaupiele Ötigheim, Kinderchor der Volksschauspiele Ötigheim, Frauen, Männer und Kinder der Spielergemeinschaft der Volksschauspiele Ötigheim...

Der gesamte Ort scheint in dieses Konzept eingebunden... Großartig!

Meli





































Meli
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf jacare4 vom 25.08.2014, 07:56:50
Lieber jacare,

wie schön, Dich auch hier begrüßen zu können.

Ich war jetzt erst noch einmal ganz in das Schwarzwaldmädel versunken und habe die Bilder sortiert.
2 sind nun doppelt in der KK, doch werde ich da jetzt nicht mehr daran rumborsteln, ich kenn mich und schaffe es glatt, die verkehrten zu löschen.

Meli

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