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Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)

omaria
omaria
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von omaria
Ui - hier werden Rezepte ausgetauscht...
Liest sich ja alles sehr "gesund"!

Ich habe den heutigen Nachmittag mit der Besichtigung
eines neuen *CARITAS-Hauses* verbracht:
Beratungsstellen, Büros, Küchen, Aufenthaltsräume, Tagespflege-Einrichtung...
Man kann ja nie wissen, wann man solch ein "Haus" mal bracht.

Danach habe ich einen langen Spaziergang gemacht
und mit unschönen Erinnerung gekämpft -
an die Zeit, als meine Mutter im Pflegeheim war!

Unnu ist PC-"Feierabend" für mich.

Apropos *Feierabend*:
Hat sich doch tatsächlich im hiesigen Brauhaus
eine Seniorengruppe dieser besagten Community getroffen...
Stand heute bei uns in der Zeitung!!!

Na denn:
Gute Nacht!
omaria
anjeli
anjeli
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von anjeli
als Antwort auf omaria vom 23.09.2014, 19:18:22
Omaria... jetzt bin ich baff... es sind ja auch viele Seniorentreffler bei Feierabend... (ich nicht)
Bekannte hast du nicht in der Zeitung gesehen?

Jacare4/Udo hat über das Rosarium in Sangershausen geschrieben... ich meine... Rosen kann man sich immer ansehen... sie blühen ja teilweise bis in den Dezember hinein...

Rosarium Sangershausen

Ich bin auch ein Wildblumen-Freak... esse sie auch... habe sie ja direkt vor der Tür... alles naturbelassen...
jetzt muss ich mich mal so langsam um meine Quitten kümmern... die ich aus Höhr-Grenzhausen mitgebracht habe...



Fürs Foto habe ich mal die Blume im Café ein bisschen mit Quitten dekoriert...

Grüßle anjeli
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf omaria vom 23.09.2014, 19:18:22
Ui - hier werden Rezepte ausgetauscht...
Liest sich ja alles sehr "gesund"!


Klar, Frauen untereinander... Und dann noch am Tresen...

Obwohl es ja auch viele kochende Männer gibt...

Meli

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Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf chris vom 23.09.2014, 09:17:25
Chris und anjeli,

Alpenveilchen mögen es kühl und durchaus schattig.
Man kann sie ohne weiteres jetzt noch auf
den Friedhof bringen. Sie gehen erst kaputt,
wenn Frostnächte kommen.

Sie dürfen nicht auf einer Fensterbank stehen,
unter der eine Heizung aufgedreht ist. Das mögen
sie überhaupt nicht.

Meine Eltern hatten sie immer im Schlafzimmer
auf der Fensterbank, weil dort nicht geheizt wurde.
Dort haben sie wie verrückt geblüht.

Außerdem darf man sie unbedingt nur von unten
gießen, niemals oben auf die Erde, dann fault
das darunterliegende Wurzelzeug weg.

Vielleicht klappt das ja doch mal!
chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
Sonne und Mond

Die Sonne sprach: »O Mond, ich wende
Der lieben Erde nun mich ab
Und lasse dich zurück; o spende
Ihr alles das, was ich nicht gab.
Ich gab ihr die Erregung
Des Lichtes und der Lust,
Verleih' ihr nun die Hegung
Des Glücks in stiller Brust.

Wo sengend trafen meine Strahle
Darauf geuß einen Tropfen Tau,
Und was durch mich gewelkt im Thale,
Das zu erfrischen atme lau.
Und was ich den Gedanken
Nicht zeigen durft' im Raum,
Das laß der Seele Ranken
Umfahn in duft'gem Traum.

Und wenn ich kehr' am Morgen wieder,
Will ich mich deiner Hilfe freun;
Gelabte Schläfer werden Lieder,
Erwachte Blumen Weihrauch streun.
Jedwede Knosp' am Baume,
Von dir gepflegt, gedeiht,
Und was du gabst im Traume,
Mach' ich zur Wirklichkeit.«

Friedrich Rückert

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Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf chris vom 23.09.2014, 22:12:42
Schön, diese Serenade, mag ich sehr...

Doch nun heute wieder ein Nachtprogramm für die Nicht-schlafen-Könner-oder Woller....

Dienstmann Muck







Über dessen Leben ich mich auf der Seite von Armin Guther informierte.
Den Link auf diese Seite findet ihr unten zum Schluß.

Er, der Dienstmann Muck, ist den Heidelbergern
wohlbekannt, doch heute wohl kaum noch über
die Stadtgrenzen hinaus. Die Studenten, die viel mit ihm
zu tun hatten während seiner Zeit, gaben seine Geschichte
vielleicht noch an die Kinder oder Enkelkinder weiter.
Aber dann verläuft sich das bei den Nicht-Heidelbergern
wohl im Sande.

Er war ein armer Mann dieser Dienstmann Muck.
Er wurde 1837 als Sohn eines Fischers
geboren und verbrachte einen Teil seiner
Jugend mit Gänsehüten,
damals sicherlich eine übliche
Beschäftigung eines armen Knaben.
Nachdem er älter geworden war,
verdingte er sich im Schreinerhandwerk
und wechselte dann über in den Beruf
des Dienstmannes.

Er war für die Studenten wichtig und sehr beliebt,
denn er wurde auch Aufpasser bei den damals
noch üblichen Mensuren,
war ihnen Übermittler ihrer Liebesbriefe
und einfach aus dem damaligen
Heidelberger Leben nicht wegzudenken.

Er wird als sehr bescheiden und freundlich
beschrieben und es wurde auch ein Lied
nach ihm komponiert und getextet.

Ich stand an diesem Nachmittag noch
vor dem Restaurant „Goldener Hecht“



und überlegte, ob ich nicht dort noch eine
Kleinigkeit essen sollte, entschied mich
aber leider dagegen.

Das habe ich inzwischen bereut,
denn dort ist seine Totenmaske zu sehen,
während im „Goldenen Schwanen“ und
„Zum roten Ochsen“ Zeichnungen und
Fotografien hängen.
In die Herrengesellschaft Mandarinia
hätte ich eh keinen Einlass gefunden.

Der Goldene Hecht befindet sich schräg
gegenüber dem Tor,



das auf die alte Brücke führt.




Von dort hat man auch einen wundervollen
Blick auf das Heidelberger Schloß.



Doch zurück zu unserem Dienstmann.
Mittellos verstarb er im Alter von
68 Jahren im Jahr 1905.
Die Skulptur wurde der Deutschen Bahn AG
vom Bildhauer Axel Guther geschenkt.
Sie ist seinen beiden Söhnen gewidmet.

Man kann sein Herz in Heidelberg wirklich
verlieren – mir ging es so,
allerdings direkt an die Stadt.
Es war ein zauberhafter Nachmittag
in diesen alten Gassen, Straßen und Plätzen,






dem Neckar, der gemütlich dahin fließt
und Ausflüglern wie auch Ruderern
Erholung und Entspannung bietet.



Ich habe noch viele Fotos, doch das sprengt hier den Rahmen.
Wenn der Clip fertig ist, zeige ich ihn euch natürlich auch.

Gute Nacht!
Meli

Armin Guther - Dienstmann Muck

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chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
als Antwort auf meli vom 23.09.2014, 23:25:11
Guten Morgen...

"Guten Morgen" wird so oft gesagt, eh' einmal man bedenkt,
Was uns in diesem Gruße tönt und was man dafür schenkt.

Ach, mancher Morgen kommt und geht; doch trittst Du grüßend ein,
So kann ja dieser Morgen nur ein guter Morgen seyn.

Oft scheucht der Sonne heit'res Licht in uns nicht tiefe Nacht,
Doch weiß ich ja, wenn ich Dich seh', daß mir ein Morgen lacht!

Auch glaub' ich fest, daß diesen Gruß zuerst die Liebe sprach,
Die Liebe nur macht wahrhaft gut und küßt die Schläfer wach.

Karoline Leonhardt

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Hallo und guten Morgen Kleine Kneipe

Meli, danke für den Bericht über den Heidelberger Dienstmann.
Ich mag die Gassen der Altstadt auch sehr.

Wünsche einen schönen Mittwoch an alle.

Chris









chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
als Antwort auf chris vom 24.09.2014, 06:45:14
Zeit fürs 2. Frühstück:

Clematis
Clematis
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von Clematis
als Antwort auf chris vom 24.09.2014, 08:10:52
Guten Morgen Kleine Kneipe!

Anjeli, Dein Quittenfoto ist Spitzenklasse!

Meli,danke für Heidelberg. War vor ein paar Jahren dort,
mich hat hauptsächlich das Apothekenmuseum im Schloss gefesselt.

zur Ergänzung:
Stadtbesichtigungen(Clematis)


Stadtbesichtigungen(Clematis)


Stadtbesichtigungen(Clematis)


Stadtbesichtigungen(Clematis)


Stadtbesichtigungen(Clematis)


Es gibt immer so viel zu kucken (!), das ist
wunderbar.

Ingeborg-Clematis
old_go
old_go
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von old_go
als Antwort auf Clematis vom 24.09.2014, 08:39:41
Guten Morgen
und
Guten Tag

für euch alle!

Ja,ich lebe noch ,bin aber mehr Zaungast und lese so gerne,was ihr in Wort und Bild hier einsetzt!

Erinnerungen werden wach........

Danke!

Gudrun

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