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Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)

chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
als Antwort auf Gitte45 vom 30.09.2014, 20:48:03
Gitte,

es ist schön, wenn die Musik dich ein wenig trösten kann.
Es sind sicher schöne Erinnerungen, die dir helfen werden.

Schönen Abend noch.

Chris
chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
als Antwort auf chris vom 30.09.2014, 22:01:35
Die Weihe der Nacht

Nächtliche Stille!
Heilige Fülle,
Wie von göttlichem Segen schwer,
Säuselt aus ewiger Ferne daher.

Was da lebte,
Was aus engem Kreise
Auf ins Weitste strebte,
Sanft und leise
Sank es in sich selbst zurück
Und quillt auf in unbewußtem Glück.
Und von allen Sternen nieder
Strömt ein wunderbarer Segen,
Daß die müden Kräfte wieder
Sich in neuer Frische regen,
Und aus seinen Finsternissen
Tritt der Herr, so weit er kann,
Und die Fäden, die zerrissen,
Knüpft er alle wieder an.

Friedrich Hebbel

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Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf chris vom 30.09.2014, 22:04:14
Während ich Vivaldi höre, danke Chris, kann ich noch kurz vom
heutigen Tag berichten.
Den leicht verregneten Vormittag verbrachten wir bei langem
gemütlichem Frühstück.
Wir hatten so viel zu erzählen. Conny strickte an einer
ganz tollen Jacke..., ich bin immer wieder platt, welche
Kunstwerke sie mit 2 Nadeln und einem Faden herstellen kann.

Sie wurde heute in der Stadt mehrfach auf ihre angesprochen.
Ich denke, ich mache mal ein Foto davon und zeige sie Euch.
Diese Geduld hätte ich nie, von der Fertigkeit der Finger mal
ganz zu schweigen.

Als die Sonne dann durch die Wolken lugte, sind wir in die
Stadt gefahren, waren bummeln und haben in einem ganz neuen
Restaurant mit einer wunderschönen Dachterrasse einen tollen
Hugo getrunken und haben von oben aus das Treiben in der KaJo
anschauen können.
Der Hugo war der Beste, den ich je hatte....

Man sieht von dort oben sehr schön auf das Münster und den
Marktplatz, das Historische Kaufhaus in Gänze und für die
Freiburg Kenner auch das Oberkirch.
Wenn ich das nächste Mal dort bin, nehme ich den Fotoapparat mit.

Dann sind wir durch die Markthalle geschlendert und von dort
zur Insel, haben in der Sichelschmiede Kaffee getrunken.

Wir wollten gern jede ein Stück Apfelkuchen und die junge
Bedienung kam und sagte schmunzelnd, dass sie nur noch ein
Stück gehabt hätten, das hätten sie dann geteilt.

So kamen wir in den Genuß eines 1/2 Stückes - und es war
wirklich ein Genuß.
Ich hatte diesmal einen koffeinfreien Kaffee bestellt, deshalb
habe ich jetzt auch schon müde Stellen um die Augen.

Wir haben dann bei mir ein warmes Abendessen eingenommen.
Ich hatte schon einiges vorbereitet und so ging das auch schnell.

Ich freue mich schon auf morgen.
Das Wetter soll auch wieder so schön werden. Heute waren es ca. 23°.

Jetzt wünsche ich allen eine gute Nacht und einen erholsamen
Schlaf.

Meli

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anjeli
anjeli
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von anjeli
als Antwort auf Gitte45 vom 30.09.2014, 20:48:03
Ach Gitte...

Glück und Leid liegen sehr nah beieinander... erst das Glück mit der Trauung und dann kam ganz schnell der Tod und das Leid...

Jetzt kannst du immer wieder... das Schatzkästchen der Erinnerungen öffnen...



Und denke schon mal an das Schöne... was dir der morgige Tag bringen wird...

anjeli
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
Liebe Gitte,

auch ich wünsche Dir beim Aufbau Deines neuen Lebensabschnittes,
viel Glück.

LG Meli
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf meli vom 30.09.2014, 23:16:57
Ich hatte Euch ja noch den Rest der Wanderung zur
Wöpplinsberger Kapelle versprochen...

Nun hier will ich erst einmal was über den
Wöpplinsberg bzw. die Kapelle zeigen.

Diese Worte sind in einer alten Holztafel eingraviert, die heute in der kleinen Wöpplinsberger Kapelle oberhalb des Hofgutes Wöpplinsberg zu finden ist.



Sie verweisen zurück auf das kurze Intermezzo der Heimbacher Familie von Ulm, die ihren Ausgang mit dem Ende des Tennenbacher Kloster 1806 nahm und ihren Höhepunkt mit der Errichtung dieser Marienkapelle im Jahre 1876 erreichte.

Doch die Kirchen-Geschichte des Wöpplinsberges geht viel weiter zurück, vielleicht sogar in das 8. Jahrhundert, als die ersten Kirchen im Breisgau entstanden.

Fest steht freilich, dass die Kirche auf dem Wöpplinsberg als Pfarrkirche zum ersten Mal in einer Papsturkunde aus dem Jahr 1136 als ecclesia wepelinsbergen erwähnt wird.
geschrieben von Der Wöpplinsberg


Wöpplinsberger Kapelle

Es war ein langer Weg, ca. 8 - 9 km, auf dem wir einige
sehr nette Menschen trafen, die die Natur wirklich lieben.
Es wird dort sehr achtsam mit allen Beeren, Sträuchern und
Obstbäumen umgegangen.
Es gibt große Nussplantagen, die aber mit ausreichenden
Hinweisen versehen sind, dass die Nüsse nicht aufgelesen
werden dürfen.

Leider war die Kapelle von vorn nicht voll aufs Bild
zu bekommen. So müsst ihr euch mit diesen Bildern
zufrieden geben.

Der Ausblick über das Land ist von der Längsseite
wunderschön.
Nur konnten wir auf den reichlich vorhandenen
Bänken nicht lange rasten, denn es begann zu tröpfen.









Wir werden diesen Weg sicher noch einmal machen, allein
die Aussicht auf einen ganz frischen Ziegenkäse treibt
uns ganz von allein wieder dorthin.
Und dann erhalten wir vielleicht auch die Schlüssel,
um die Kapelle von innen sehen zu können.







Das Wöpplinsberger Hofgut ist ein großes Gut und es
gehört auch, weiter vorn stehend und voll bewohnt und
nicht zu besichtigen, ein altes kleines Schloß dazu.
Einige der Bewohner haben wir getroffen, einige Hunde
dort gesehen, von jung bis sehr alt.

So Chris, wie versprochen, der Beitrag noch mit
der Kapelle.
Jetzt habe ich aber vom "vielen Sprechen" richtig
Durst und steige noch mal in den Keller, um mir
einen Schoppen zu holen...

Wäre schön, wenn MoS mal wieder für ne Nacht
käme, dann könnten wir zusammen einen heben.

Schließlich sind wir doch in einer Kneipe...

Meli, die sich jetzt auch mal in die Federn schafft...

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chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
als Antwort auf meli vom 01.10.2014, 00:01:48
Herbst
Schon ins Land der Pyramiden
Flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
Auch die Lerche singt nicht mehr.

Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün;
Und die süßen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!

Nebel hat den Wald verschlungen,
Der dein stillstes Glück gesehn;
Ganz in Duft und Dämmerungen
Will die schöne Welt vergehn.

Nur noch einmal bricht die Sonne
Unaufhaltsam durch den Duft,
Und ein Strahl der alten Wonne
Rieselt über Tal und Kluft.

Und es leuchten Wald und Heide,
Dass man sicher glauben mag,
Hinter allem Winterleide
Lieg' ein ferner Frühlingstag.

Theodor Storm

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Hallo und guten Morgen Kleine Kneipe!

Ein Blick auf den Kalender, es ist Oktober.

Meli, danke für den Rückblick auf euere
Wanderung.

Ich werde heute wieder mal durchs Städtchen
in wertheim wandern. Hoffe aber, dass ich den
Schirm in der Tasche lassen kann.

Wünsche allen einen schönen Tag.

Chris







Clematis
Clematis
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von Clematis
als Antwort auf chris vom 01.10.2014, 06:25:12
Guten Morgen Kleine Kneipe!

Danke für Gedichte und Musik!
Zwei Kunstformen, die den Alltag erhöhen und veredeln.

Meli, ein toller Bericht von Dir, vielen Dank.

mal so zwischendurch:
Gebäude(Clematis)


Gebäude(Clematis)


eine Gärtnerei in Schorndorf

Grüße in euren Tag
Ingeborg-Clematis
chris
chris
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Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
Bin grad vom Sport heimgekommen und schon ist wieder
Piccolotime:



Nachdem es am Morgen noch sehr neblig war, kommt nun die
Sonne durch den nebel hindurch.

Edita, wie war denn eure Fahrt zum Chef von Moritz, war
er mit euch zufrieden?

Chris
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf Clematis vom 01.10.2014, 08:55:05
@ Ingeborg,

das ist ein toller Taubenschlag. Das werden schöne und gepflegte Brieftauben sein...

Ich setze mal die britische Verwandtschaft dazu ein...

Das behütete Bad

Die Gärtnerei mit dem Bewuchs sieht schön aus. Es macht viel Arbeit mit dem Schneiden, aber so was ist immer ein Hinkucker...

Meli

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