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Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)

anjeli
anjeli
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von anjeli
als Antwort auf chris vom 04.08.2014, 21:58:32
Filmmusik aus alten deutschen Filmen... Idole mehrerer Generationen...

Hallo Janine... hieß ein Film mit Marika Rökk und Johannes Heesters... der auch schon 1939 gedreht wurde...

Ich brauche keine Millionen wurde festgestellt...



Vor 75 Jahren war der Film ein Kassenmagnet und heute wird über die braven Tanzdarbietungen geschmunzelt... obwohl es eine altbackene Revue ist... mit vielen Verwechslungen... habe ich sie gerne gesehen...
auch wegen des Traumpaares Marika Rökk und Johannes Heesters... die nicht nur eine Generation begeistert haben... eine Traufraum vieler deutscher Männer...
ebenso Lilian Harvey und Willy Fritsch... ebenfalls ein Traumpaar und die Lieblinge der Nation...



Auf dem Dach der Welt... da steht ein Storchennest... das Lied hat u. a. meine Mutter gesungen...

Lilian Harvey... der blonde Traum



anjeli... nicht blond... geht jetzt träumen...
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf anjeli vom 04.08.2014, 22:57:55
Schön ist es, in die virtuelle Stammkneipe zu kommen und zu lesen, was so passiert ist.
Das Gute-Nacht-Gedicht von Chris ist heute schaurig schön und jeder kennt die Nächte, in denen der Schlaf doch flieht, egal wie müde man ins Bett gefallen ist.

Dann sah ich noch die Currywurst und da muss ich doch für heute Abend dankend ablehnen.

Ich habe im Henkelmann was für Euch mitgebracht, das gibt es morgen Mittag aufgewärmt...

Wobei ich sagen muss, Maria... hol Dir ein Schaschlik oder eine Currywurst...

Die alten Filme, anjeli, klar, sind die noch bekannt..., auch ein Willy Hagara...

Es war ein schöner Abend im Kreise lieber langjähriger Freundinnen, wobei zu sagen ist, es ist keine der "nur schöne Zeiten" Freunschaften, sondern wir sind durch dick und dünn gegangen, jede, die mal schwächelte wurde gestützt - und zwar ohne jeglichen Eigennutz, das deutlichste Merkmal einer guten Freundschaft.

Und nun, nach dem Genuß von Schampus, einem herrlich leichten italienischen Weißwein und einem großartigen Essen, sage auch ich Euch gute Nacht!

Der eine oder andere schläft schon, wieder andere kommen in der Nacht und lesen - mit und ohne Zeitverschiebung - aber irgendwann liegt jeder - meist auf der eigenen - Matte.

Und dorthin begebe ich mich jetzt auch...

Bis morgen dann und lasst Platz fürs Mittagessen...

Meli,
chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
Mein liebes Gärtchen

Der Sommer hat alle Welt beglückt
Und jedem eine Freude gebracht;
Er hat mein liebes Gärtchen geschmückt
Noch schöner als ich je gedacht,
Mein liebes Gärtchen hinter'm Haus
Wo ich so gern geh' ein und aus.
Wie alles d'rin von Blumen prangt!
Wie alles d'rin von Früchten hangt!
Erdbeeren lächeln aus dunklem Grün,
Und daneben Rosen und Lilien blühn.

Doch hat uns auch keine Mühe verdrossen:
Wir haben gesäet, gepflanzt und begossen,
Und fleißig gejätet mit eigener Hand
Und die Wege bestreut mit frischem Sand.
Du liebes Gärtchen, für alle die Mühn
Da lässest du deine Blumen blühn
Und süße Früchte reichst du uns auch
Von manchem Baum und manchem Strauch.
Für all das Lieb' und Gut' empfang'
Nun unsern Dank in Sang und Klang!

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

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Hallo und guten Morgen Kleine Kneipe"

Anjeli, die Filme und die Lieder ja die kenne ich alle und
was hat uns Marikka Rökk mit ihrem Temperament alle begeistert.
Nun ja Heesters, dass er sich bis zu letzt so zu Schau gestellt
hat habe ich nicht verstanden. Aber ich schiesse daraus, dass
ihm das Geld wichtiger war.

Meli, dann bin ih mal gespannt auf das italienische Mittagessen
heute.

Wünsche allen einen schönen Dienstag.

Chris






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FrauOberschlau
FrauOberschlau
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von FrauOberschlau
als Antwort auf chris vom 05.08.2014, 07:07:45
guten morgen

nanü, noch keiner über den frühstückstisch hergefallen dann starte ich mal damit und schneide mir eine halbe brezel ab, aber mit butter die andere hälfte kann meli ja ohne essen, sie ist bestimmt noch satt von der italienischen schlemmerei gestern abend

anji, danke für die erklärung... wir haben nichtmal einen imbiss in der stadt, dafür etliche dönerläden so eine pommesbude wäre der lückenfüller im futterangebot hier in hannover, zu gerhard schröders kanzlerzeit, hieß currywurst/pommes auch kanzlerplatte, weil er das so gerne aß und anschließend von seiner doris auf diät gesetzt, weil er ein wenig zugenommen hatte... da gab es nur noch selten eine kanzlerplatte für ihn

so und nun wird brezel gefrühstückt und anschließend wieder abtrainiert... ab heute wird der crosstrainer wieder benutzt, mal sehen wie lange ich das duchhalte, habe ewig nicht mehr drauf gestanden

f.o.
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf FrauOberschlau vom 05.08.2014, 09:20:47
Guten Morgen!!!

Schlaui, wie lieb, dass Du mir die halbe Brezel lässt, die gibt es heute zum Mittagessen mit ein wenig Salat oder, mehr zur Erinnerung von gestern.

Jetzt warte ich erst mal noch die Pause mit der dusseligen Schilddrüsentablette ab, die ja unbedingt auf nüchternen Magen eingenommen werden muss.

Kleine Medikamentenrunde aus dem Krankenstübchen..., das erfreulicherweise jetzt wenig genutzt wird...

Da bietet sich das Frühstück von Chris immer an... und ich weiß ja, wie gut das tatsächlich ist...

Doch jetzt gehe ich und hole mit den ersten Kaffee - und dieser erste Schluck am Morgen - egal ob früh oder spät - das ist für mich immer ein bewußter toller Genuß... Möge mein Blutdruck immer niedrig bleiben und Karbolmaus und Kaffeetante Meli niemals auf diesen Genuß verzichten müssen...
Mittags ist etwas anderes, da geht dann auch uno Espresso oder due Espressi...

Bis später, ich melde mich wieder ...

Meli

Ach, noch eine Frage Schlaui...

Weißt Du, was Kanzlerplatte auf russisch heißt???

Ich auch nicht....
anjeli
anjeli
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Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von anjeli
als Antwort auf FrauOberschlau vom 05.08.2014, 09:20:47
Guten Morgen in der Kleinen Kneipe...

Frau O. ich kann es nicht glauben... es gibt keinen Imbiß in eurer Stadt... Döner mag ich gelegentlich auch... das erste Mal war für mich in Berlin...

Chris...

Johannes Heesters... auch mit 108 Jahren... er wollte nicht sterben... obwohl er auch einige Gebrechen hatte... er liebte das Leben... für ihn war es auch im Alter noch lebenswert...
Ja... und dann kommt der Tod immer zu früh... auch wenn der Mensch schon über hundert Jahre alt geworden ist...



auf meinem morgendlichen Bäckergang... habe ich schon Beeren aller Art gesehen... vereinzelt schon Hagebutten... die Mahonie (blau) ist ja auch essbar... Knallerbsen... und Cotoneaster...

Genießen wir noch mal die schönen Tage... bevor der Sommer geht...

Bei uns im Pott heißt es: Wenn die Cranger Kirmes zu Ende ist... dann ist der Sommer auch bald weg...
Die Cranger Kirmes beginnt immer am ersten Freitag im August... dauert zehn Tage... und ist die größte Kirmes... einige sagen... das Oktoberfest ist größer und hat mehr Besucher... andere sehen die Cranger Kirmes vorn...

Grüßle anjeli

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chris
chris
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Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
Piccolotime:

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf chris vom 05.08.2014, 10:25:02
Ich wollte ja noch einmal auf Johannes Heesters zurückkommen...

Auch ich fand seine Auftritte in diesem hohen Alter als peinlich...
ich habe abgeschaltet, weil es mir einfach dabei nicht gut ging.
Ob es ihm dabei gut ging, kann ich natürlich nicht beurteilen...

Wer ihm die Gedanken eingegeben hat, sich so noch auf die Bühne führen zu lassen, wird man natürlich nie erfahren... und es können in der Tat natürlich auch wirklich seine eigenen Wünsche gewesen sein.

Ich erinnere mich an einen letzten Auftritt von Zarah Leander, die mitten im ersten Lied auf der Bühne begann hemmungslos zu weinen und die Bühne verlassen musste.

Es ist wohl das Los vieler KünstlerInnen, dass der Alterungsprozess ungleich schwieriger sein kann - sicherlich nicht jedes Mal ist, denken wir nur an unsere großartigen Schauspielerinnen wie Senta Berger, Hannelore Elsner, Iris Berben, Hannelore Hoger und viele andere mehr...

Sie haben sich mit ihren Rollen in den Bereich der sehr attraktiven Frauen eingefunden, die sich zeitlos präsentieren...

Eine große Hochachtung habe ich vor Maria Bleibtreu, die - selbst an Krebs erkrankt - die Rolle der todkranken Bäuerin Maria Stadler spielte in dem Film "Marias letzte Reise".

Marias letzte Reise

Sie war glücklich

Ich empfinde sie alle als großartige Vorbilder und natürlich in dem Wissen, dass wir überwiegend nur das sehen, was sie uns zeigen wollen.
Aber diese Rollen können nur so gespielt werden, wenn auch eigene Anteile vorhanden sind.

Zu der davor liegenden Generation ist wohl festzustellen, dass diese die Möglichkeiten, sich auf einer solchen Ebene zu entwickeln, nicht hatten.
Es war ein anderer Zeitgeist, der Frauen eine bestimmte Rolle zuwies und es noch üblich war, dass sich Frauen jenseits der 40 bereits als alt und nicht mehr attraktiv empfanden.
Wie groß muss der innere Kampf gewesen sein, um dem zu entgehen...

Allein die Tatsache, dass man Marlene Dietrich die Backenzähne zog, damit sie dem empfundenen Schönheitsideal nahe kam und vom Gesicht her unvergleich geprägt war, ist kaum noch zu verstehen... aus unserer heutigen Sicht.

So, und jetzt gehe ich langsam in die Küche und wärme mal den Inhalt des Henkelmannes auf...

Allerdings gibt es kein italienisches Essen, sondern begleitend war der auf den Punkt gekühlte, frisch herbe italienische Wein...

Meli
FrauOberschlau
FrauOberschlau
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Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von FrauOberschlau
als Antwort auf meli vom 05.08.2014, 10:52:56


So, und jetzt gehe ich langsam in die Küche und wärme mal den Inhalt des Henkelmannes auf...

Allerdings gibt es kein italienisches Essen, sondern begleitend war der auf den Punkt gekühlte, frisch herbe italienische Wein...

Meli
geschrieben von meli


wie jetzt??? gibt´s nix zu essen??? soll es etwa nur gekühlten wein geben

und das wo ich mich so verausgabt habe auf meinem trainingsgerät

meine fitnessnote war unterirdisch, das kann ich hier gar nicht sagen und die bzw. den kilometer in solch einer zeit ist auch nicht berauschend, da werde ich noch dran arbeiten müssen

anji
wir haben wirklich keine einzige frittenbude im ort, beim dönermann bekommste auch fritten und currywurst, aber das ist nicht so wie einer original frittenranch

meli mach hin, ich habe hunger, bin schließlich schon über einen km gestrampelt

ich habe hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger, hunger
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf FrauOberschlau vom 05.08.2014, 11:18:17


Eine Rose für jeden Gast...

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