Forum Allgemeine Themen Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)

Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf anjeli vom 05.08.2014, 18:48:25
Klar, und die mit Blattspinat und Mozzarella - die mag ich besonders gern...

und dazu ein klein Bierken...



Meli
chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
Abend

Nach langem Tag kam endlich nun der Abend.
Ein Wetterleuchten am fernen Erdrand.
Kühler Wind strich lösend übers Feld.

Sie sprach zu ihm, so still, so mild, so traurig:
„Du armer Mann, du hast mich nie geliebt.
Du liebtest die Liebe.
Und auch nur, weil sie ewig ist.
Du liebst die Ewigkeit, du armer Mann"...

Und lächelnd sprach er, ihre Hände küssend:
„So wird es sein. Doch kann's auch anders sein."

Alfred Mombert

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

anjeli
anjeli
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von anjeli
als Antwort auf chris vom 05.08.2014, 21:11:18
Huch chris... ist das schön... erst gibt er uns den Teufelsgeiger und dann ist ein sanfter Engel mit seiner Geige...

Ob an der Kumpel-Riviera... auch wie ein Teufel gegeigt wird... das kann ich nicht sagen... aber dort wird geradelt... gefeiert... gegrillt... geangelt... geliebt und gestritten... und..............

Der Rhein-Herne-Kanal ist 100 Jahre alt geworden... groß gefeiert wurde das Ereignis nicht...

Rhein-Herne-Kanal

Gute Nacht sagt anjeli

Anzeige

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf anjeli vom 05.08.2014, 22:15:46
Edith Piaf


Nachdem ich das Lied von Hermann van Veen für bzw. über seine Empfindungen beim Gesang von Edith Piaf eingesetzt hatte, war ich versucht, über Edith zu schreiben…

Geboren wurde sie 1915 und verstorben 1963.
Sie trat immer in Schwarz auf und erhielt liebevoll den Spitznamen „Der Spatz von Paris“.

Klein, zart vom Körperbau, doch mit einer starken ausdrucksvollen Stimme sang sie ihre Chansons über die Liebe und deren Tragödien.
Und sie bereute nichts…



sehr bekannt sind auch in Deutschland geworden





Kindheit und Jugend von Edith Piaf sind ausgesprochen von Gewalt, Hunger, Blindheit geprägt
.
Die Mutter verließ sie, die Großmutter mütterlicherseits ließ sie fast verhungern. Der Vater, der sie dann bei seiner Mutter unterbrachte, bildete sie ab dem 10. Lebensjahr als Straßensängerin aus, mit viel Schlägen…
Sie verließ ihn im Alter von 15 Jahren.

Eine Augenerkrankung bildete sich zurück, was sie selbst auf denen Besuch in Lourdes zurückführte, dem sie immer treu blieb.

Ihr einziges Kind starb im Alter von zwei Jahren an einer Hirnhautentzündung, die Mutter wurde ermordet, sie wurde der Täterschaft bezichtigt, dann freigesprochen, floh aber vor den Medien in die Provinz.

Sie galt nach dem 2. Weltkrieg als Kollaborateurin wurde aber von diesem Verdacht befreit, weil ihre Sekretärin bei der Resistance eingetragen war und für sie aussagte.
So dienten ihre Auftritte dazu, gefälschte Papiere für geflohene französische Kriegsgefangene zu beschaffen.

Edith Piaf litt an einer rheumatoiden Arthritis, die nach dem Tod ihrer großen Liebe auftrat und deren heftige Schmerzen sie mit Schmerzmitteln bekämpfte, die ihr dann den Ruf der Drogenabhängigen einbrachte.

Hinzu kam der Alkoholexzesse und mehreren Entziehungskuren und etliche Operationen.
Sie förderte viele französische Musiker, Charles Aznavour, Gilbert Bécaud, Eddie Constantine, Yves Montand, Georges Moustaki, Jacques Pills und Francis Lai.

Sie starb auf dem Land und wurde dann nach Paris zurückgebracht.
Es lohnt sich, die Kurzbiografie von Wikipedia zu lesen.

Doch jetzt wollen wir noch hören…









Zum Schluß zusammen mit Charles Aznavour



Gute Nacht!

Meli

Wikipedia - Edith Piaf
anjeli
anjeli
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von anjeli
als Antwort auf meli vom 05.08.2014, 22:30:00
meli... schöne Erinnerungen an den Spatz von Paris...

sie hatte kein leichtes Leben und ist sehr jung gestorben... eine große Künstlerin... unvergessen...

für mich gibt es auch schöne Erinnerungen...
meine Schwester und ich... wir sprangen in den Betten unserer Eltern und trällerten dabei Milord... war damals ganz aktuell... wir sangen aber deutsch... ich weiß nicht mehr... welche Sängerin das Lied gesungen hat...
wir hatten so einen Spaß dabei... und auch dass wir ein Trampolin hatten...
einmal ging die Schlafzimmerlampe kaputt... da lag unsere Mutter im Krankenhaus... unser Papa... meinte nur... die Lampe hätte ihm noch nie gefallen...



anjeli
akinomp
akinomp
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von akinomp
als Antwort auf anjeli vom 05.08.2014, 23:41:28
anjeli, hier für dich auf deutsch, aus dem Jahre 1960


Anzeige

chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von chris
Morgenlied

Mit edeln Purpurröten
und hellem Amselschlag,
mit Rosen und mit Flöten
stolziert der junge Tag.
Der Wanderschritt des Lebens
ist noch ein leichter Tanz,
ich gehe wie im Reigen
mit einem frischen Kranz.

Ihr taubenetzten Kränze,
der neuen Morgenkraft,
geworfen aus den Lüften
und spielend aufgerafft -
Wohl manchen ließ ich welken
noch vor der Mittagsglut;
zerrissen hab ich manchen
aus reinem Übermut.

Mit edeln Purpurröten
und hellem Amselschlag,
mit Rosen und mit Flöten
stolziert der junge Tag -
Hinweg, du dunkle Klage,
aus all dem Licht und Glanz!
Den Schmerz verlorner Tage
bedeckt ein frischer Kranz.

Conrad Ferdinand Meyer (1825 - 1898)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hallo und guten Morgen kleine Kneipe!

Anjeli, ich höre den Spatz von Paris auch gerne.
Akinomp, danke auch für das Lied in deutsch und
willkommen in der Kleinen Kneipe!

Wünsche allen einen schönen Mittwoch.

Chris





Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf chris vom 06.08.2014, 06:10:12
Guten Morgen!

Gut habe ich geschlafen und lange heute einmal. Chris, Du musstest leider allein frühstücken...

Doch zuerst,

@ Akinomp,

Danke, dass Du anjeli die Freude gemacht hast und den Milord in Deutsch eingesetzt hast.

Ich erinnere mich sehr wohl, dass mich die Stimme als Kind (so wie es anjeli auch beschrieben hat) ebenfalls faszinierte und ich im großen Treppenhaus (wegen der Akustik) geübt und geübt habe.
Da hat sich kein Nachbar beschwert... Kinder und deren Lärm und Entwicklung gehörten zum Leben.
Wir spielten vor dem Haus mit unseren Murmeln und benutzen die Deckel der Kohleneinschütten mit ihren Griffkuhlen als Loch.
Eine Glaskugel war etwas unerhört wertvolles... Und Rollschuhe (natürlich mit den Eisenrädern) wurden auch verliehen...

Heute steht für mich die Bügelwäsche an und anschließend die Therme zur Entspannung.

Ich lass dann wieder von mir hören...

Meli
Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von meli
als Antwort auf meli vom 06.08.2014, 09:22:36
Da fällt mir doch noch ein

LILO.....

Wie war die Gespensteraufführung????

Hast Du die Jungen ordentlich erschreckt und erheitert????

Meli, sehr sehr wissbegierig....
anjeli
anjeli
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr,. CXLII (Nr. 142)
geschrieben von anjeli
als Antwort auf meli vom 06.08.2014, 09:27:35
Guten Morgen... in der Kleinen Kneipe...

akinomp... danke... für das Lied... 1960 war das... da war ich 11 Jahre und mein Schwesterlein war 10 Jahre... alt/jung ... da haben wir schon das Lied geträllert...

meli... du hast das Lied im Hausflur geträllert... ich denke mal... früher hatten die Kinder mehr Freiraum... um sich entfalten zu können...

Chris...
ich habe dann auch über den Stolzen Heinrich geschrieben...



Arnika... sie mag das Gelb der Pflanze gerne... es ist noch mal ein Highlight im Spätsommer... allerdings ist er dieses schon etwas früher... wie alle Pflanzen...

Giftige Schönheiten und...

Leider entpuppt sich der Stolze Heinrich... als unangenehm... er wächst so rasant... dass die Befürchtung besteht... dass er unsere heimischen Pflanzen verdrängt...

Omaria...
war der Film gut? ich habe mir den Trailer angesehen... manomann da ging jja die Post ab...

Frau O... bist du auch an deiner alltäglichen Brettarbeit?

Das mit dem Gespenst... das würde mich auch interessieren...

Grüßle anjeli

Anzeige