Forum Wissenschaften Die unbelebte Natur Elektronische Brille mit Flüssigkeitskristallen

Die unbelebte Natur Elektronische Brille mit Flüssigkeitskristallen

arno
arno
Mitglied

Elektronische Brille mit Flüssigkeitskristallen
geschrieben von arno
Hallo,

ich habe in der WDR5-Sendung Leonardo gehört, daß bald
Flüssigkeitskristalle Gleitsichtgläser ersetzen werden.
In Deutschland leiden schätzungsweise 18 Millionen Menschen
an Altersweitsichtigkeit.
Weil die Linsenkörper hinter den Pupillen in die Jahre gekommen sind,
tun sie sich zunehmend schwer, nahe Objekte wie eine Zeitungs- oder
Buchseite scharf zu sehen. Die Buchstaben verschwimmen, das Lesen
wird anstrengend. Zeit für eine Lesebrille, rät der Augenarzt.
Aber was machen Menschen, die sowieso schon eine Brille tragen,
weil sie kurzsichtig sind? Ständig zwei Brillen dabei haben zu müssen,
für Kurz- und Weitsichtigkeit, ist lästig.
Eine Firma in den USA entwickelt deshalb "elektronische Brillengläser",
die sich bei Bedarf in den Lesemodus schalten lassen.
Schärfe auf Knopfdruck sozusagen.

Viele Grüße
arno

clara
clara
Mitglied

Re: Elektronische Brille mit Flüssigkeitskristallen
geschrieben von clara
als Antwort auf arno vom 19.01.2010, 19:21:18
Hallo Arno,

mir käme so eine Brille entgegen. Ich benutze schon lange eine Gleitsichtbrille, mit der ich gut zurecht komme. Wie der Name sagt, haben die Gläser Bereiche für alle Entfernungen.
Einschränkend muss ich sagen, dass für Weitsicht der größte optische Bereich besteht, deshalb ist es auch meine "Normalbrille", z.B. für's Autofahren.
Wenn ich ausgiebig lese, nutze ich eine Lesebrille.
Ja, und für den Computer und für's Musizieren habe ich mir eine extra Brille für diese mittlere Entfernung geleistet.
Für mich würden sich, schon rein finanziell, abgesehen vom Brillenwechsel, solche elektronischen Brillengläser lohnen.

Clara
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Elektronische Brille mit Flüssigkeitskristallen
geschrieben von schorsch
als Antwort auf clara vom 20.01.2010, 12:33:36
Ein gut angepasstes und dementsprechend geschliffenes Glas deckt alle Bereiche des Nah- und Weitsehens ab.

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pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Elektronische Brille mit Flüssigkeitskristallen
geschrieben von pilli †
als Antwort auf arno vom 19.01.2010, 19:21:18
na dann gebe ich die hoffnng nicht auf

in diesem leben eine brille zu finden, die für mich optimal wäre.

eine gleitsichtbrille habe ich...liegt nach vier wochen der für mich quälenden sehmomente seit jahren nicht mehr benutzt, im schrank. eine brille für die weitsicht zum autofahren hat es und für den nahbereich eine weitere brille. gerade erst vor kurzem habe ich eine neue brille aufgrund veränderter sehstärken für die weitsicht in auftrag gegeben, die ich freitag abholen kann. allerdings haben mich die kosten (ca. 900€ für farbe & schliff von qualitätsgläsern und der fassung) bei dem sogenannten optiker-biligheimer apollo derart erschreckt, dass ich die geplante neuanschaffung des uraltmodelles für den nahbereich erstmal verschoben habe.

zu schööön, wenn es da ein angebot hätte, das auch akzeptabel ist, watt den preis betrifft!


...
pilli
rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Elektronische Brille mit Flüssigkeitskristallen
geschrieben von rolf †
als Antwort auf pilli † vom 20.01.2010, 15:24:09
Ich komme mit meiner Gleitsichtbrille gut klar.
Bei der ersten Zweistärkenbrille brauchte ich allerdings auch ein paar Tage der Gewöhnung, die Umstellung auf Gleitsicht ging dann innerhalb Stunden.
Bis die elektronische hier z. Vfg. steht, werde ich wohl noch einige herkömmliche Brillen brauchen.
clara
clara
Mitglied

Re: Elektronische Brille mit Flüssigkeitskristallen
geschrieben von clara
als Antwort auf schorsch vom 20.01.2010, 15:11:32
Ein gut angepasstes und dementsprechend geschliffenes Glas deckt alle Bereiche des Nah- und Weitsehens ab.


Meine Gleitsichtbrille hat auf eigenen Wunsch einen größeren Weitsichtbereich. Deshalb brauche ich für längerdauernde Tätigkeiten in mittlerer Sicht eine Extrabrille, weil ich sonst bei Kopfbewegungen schnell in einen falschen Bereich komme, was mich stört. Aber ansonsten komme ich auch bestens damit klar. Anfangs war sie z.B. beim Treppensteigen etwas gewöhnungsbedürftig, da muss man konsequent sein.

Clara

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