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Die unbelebte Natur Multiversum-Hypothese verifizierbar?

qilin
qilin
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Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von qilin

Das Perimeter Institute for Theoretical Physics in Kanada ist ein unabhängiges Forschungsinstitut,
das sich mit den Grundlagen der Theoretischen Physik befasst. Dort ist vor Kurzem eine Methode
vorgeschlagen worden, mit der man evtl. die Existenz anderer Universen nachweisen könnte - durch
eine genaue Messung der kosmischen Hintergrundstrahlung, wie sie derzeit noch nicht möglich ist.
Roger Penrose und Stephen Hawking scheinen ebenfalls unabhängig davon zu ähnlichen Schlüssen

gekommen zu sein. [Quelle]

() qilin

Naturella
Naturella
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RE: Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von Naturella
als Antwort auf qilin vom 22.03.2018, 21:20:49

Danke, qilin. :)

Ich hatte ja neulich den Film über Stephen Hawkin anlässlich seines Todes gesehen, und da ging auch er davon aus, dass es vor dem Urknall nichts gegeben hätte. Ich habe da so meine Zweifel, da ich es mir mit meinem winzigen Menschleinverstand einfach nicht vorstellen kann, dass ein "Nichts" etwas so enormes wie die Weltentstehung ausgelöst haben soll.

Vielleicht gibt oder gab es ja doch etwas, was wir Menschen noch nicht kennen, wie es so einiges gibt, das noch nicht erforscht ist. Die dunkle Materie und vor allem die dunkle Energie sind ja ebenfalls noch große Unbekannte.

Auch die Theorie über Multiversen finde ich sehr interessant. Es ist ja noch nicht so lange her, dass die Wissenschaft der Überzeugung war, dass es nur unsere Galaxie gäbe.

Gruß
Naturella

qilin
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RE: Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von qilin
als Antwort auf Naturella vom 23.03.2018, 00:00:35

Ja, es gibt zweifellos Vieles, das wir noch nicht kennen - wobei ich nichts ausschließen möchte.

Zur 'Entstehung aus dem Nichts' und dem 'Multiversum' - ein bedeutender Astrophysiker (Name fällt mir gerade nicht ein) hat behauptet, dass diese 'spontane Entstehung' nur Sinn mache, wenn da gleichzeitig unendlich viele Universen entstanden wären... (?)

"Was Sie über meine religiöse Überzeugung lesen, ist natürlich eine Lüge, und zwar eine, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe das auch nie verhehlt, sondern immer klar zum Ausdruck gebracht. Wenn in mir etwas ist, das man als religiös bezeichnen kann, so ist es die grenzenlose Bewunderung für den Aufbau der Welt, soweit unsere Wissenschaft ihn offenbaren kann."  (Einstein)
kann ich gut nachvollziehen... Lächeln

() qilin


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Naturella
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RE: Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von Naturella
als Antwort auf Naturella vom 23.03.2018, 00:00:35

Ja, mit dem Glauben halte ich es ebenso wie Einstein. Auch wenn ich Agnostikerin bin. Doch die Bewunderung dessen, was und wie es das gibt, löst auch in mir eine tiefe Ehrfurcht aus.

Ich gehe aber, oder gerade auch deshalb davon aus, dass es noch mehrere Universen gibt. Erstaunlich finde ich ebenso den Mikrokosmos, der Teilchnphysik, in dem die Wissenschaftler ebensolche nicht erklärbaren Phänomene gefunden haben.

Hier ein Auszug von:     Teilchenphysik
Die Gravitationskraft zwischen zwei massebehafteten Teilchen, die sich in einem Abstand r zueinander befinden, ist proportional zum Produkt der Teilchenmassen und umgekehrt proportional zum Quadrat ihres Abstandes. Somit besitzt die gravitative Wechselwirkung eine unendliche Reichweite und lässt sich, genau wie die elektromagnetische Wechselwirkung, mit dem klassischen Feldlinienmodell beschreiben.
Man könnte nun auf die Idee kommen, die gravitative Wechselwirkung auf der Ebene der Elementarteilchen, analog zur elektromagnetischen Wechselwirkung, ebenfalls durch den Austausch eines masselosen Botenteilchens, des sogenannten Gravitons, zu beschreiben. Die genaue Ausarbeitung dieser Beschreibung ist jedoch bis heute nicht gelungen, da der gravitativen Wechselwirkung ein anderes physikalisches Prinzip zugrunde liegt als beispielsweise der elektromagnetischen Wechselwirkung:
Die elektromagnetischen Wechselwirkung wird durch sich in der Raum-Zeit bewegende Botenteilchen vermittelt, während sich bei der gravitativen Wechselwirkung die Raum-Zeit selbst bewegt und krümmt. Nach dem hypothetischen Graviton wird intensiv gesucht, es wurde bis heute aber nicht entdeckt.

Wer weiß, ob es da nicht noch kleinere Welten gibt als die unsrige.

karl
karl
Administrator

RE: Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von karl
als Antwort auf Naturella vom 23.03.2018, 17:41:52
Naturella
 
 
Ja, mit dem Glauben halte ich es ebenso wie Einstein. Auch wenn ich Agnostikerin bin. Doch die Bewunderung dessen, was und wie es das gibt, löst auch in mir eine tiefe Ehrfurcht aus.
 
Es liegt m. E. in der Natur der Sache, dass mit dem Verlust des Gottesglaubens die Achtung vor der realen physikalischen Welt steigt, denn dann ist diese nicht "tot", sondern sie hat uns aufgrund der Naturgesetzlichkeit der Evolution hervorgebracht.

Ich finde das Einsteinzitat hierzu, das Qilin gebracht hat, sehr gut.

Karl
qilin
qilin
Mitglied

RE: Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von qilin
als Antwort auf Naturella vom 23.03.2018, 17:41:52

Ob das Graviton überhaupt beobachtbar ist, ist strittig - vgl. auch Gravitationswelle.
Als ich zur Schule ging, war noch das Bohr'sche Atommodell Maß der Dinge - man
fing gerade an sich für die Neutrinos zu interessieren - heute ist der 'Teilchenzoo'
höchst unübersichtlich, verwickelt und 'nach unten offen' - man kann jederzeit mit
neuen Entdeckungen rechnen - allerdings mit erheblich größerem Aufwand... Zwinkern

() qilin
 


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Naturella
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RE: Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von Naturella
als Antwort auf qilin vom 23.03.2018, 18:11:59

Puh, jetzt, wo es spannend wird, bin ich warscheinlich schon zu alt um noch an den großen Entdeckungen teilzuhaben.
Mein Physiklehrer hat seinerzeit behauptet, dass es nichts Kleineres gäbe, als das Atom.
Naja, ich wollte es ihm schon damals nicht glauben und könnte mir immer noch vorstellen, dass es eine Welt in der Welt, in der Welt... gibt. Grenzen nach oben und unten offen.

Und wir wären dann genauso groß, wie wir auch klein sind.
(Maritanische Relativitätstheorie) Zwinkern

Marita

qilin
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RE: Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von qilin
als Antwort auf Naturella vom 23.03.2018, 18:27:58

Das erinnert mich an eines von diesen kleinformatigen Comic-Heftchen, das ich vor 60 Jahren mit heißen Ohren gelesen habe Zwinkern

Da wurde der Held mit seinem Raumschiff auf subatomare Größe verkleinert - die Atomkerne waren da Sonnen, die Elektronen Planeten, und die natürlich bewohnt...  Nick und seine Freunde erlebten da monatelang haarsträubende Abenteuer, und als sie wieder ihre ursprüngliche Größe erreicht hatten, waren in unserer Welt nur wenige Sekunden vergangen... Lachen

Wolfgang

steffi.sz
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RE: Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von steffi.sz
als Antwort auf qilin vom 22.03.2018, 21:20:49

Ich hätte keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass ein Multiversum existiert, habe jedoch "spirituelle" Erfahrungen gemacht, die mich persönlich beweisen lassen, dass ein Multiversum existieren muss...Meine Erfahrung habe ich in folgendem Dokument verschriftlicht (es geht nicht nur ums Thema Multiversum sondern auch um das Leben selbst):

https://drive.google.com/file/d/1hfJtORY1FcF4A7MDSayI_duZASRi1tw_/view?usp=sharing

steffi.sz
steffi.sz
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RE: Multiversum-Hypothese verifizierbar?
geschrieben von steffi.sz
als Antwort auf steffi.sz vom 19.08.2020, 23:17:27

Hallo zusammen, das Dokument habe ich nochmals abgeändert und etwas Elementares hinzugefügt, daher habe ich den Link gelöscht. Die finale Version des Textes befindet sich unter folgendem Link: 

https://drive.google.com/file/d/1soPhfAcYKwbgWkplMRaF4QsEIMnBw7GK/view?usp=sharing

Vielen Dank fürs Durchlesen und liebe Grüsse
Steffi


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