Diskussion historischer Ereignisse Bundeskanzlerwahl

Michiko
Michiko
Mitglied

RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von Michiko

Das gestrige Triell kurz und knapp, wenn zwei sich streiten, freut sich der/die Dritte. Frau Baerbock hat gestern profitiert und eine gute Figur gemacht, war gelassener als ihre Mitbewerber. Die beiden Herren sagten sich ordentlich die Meinung, mir war, als ob der Herr links im Bild gerade rief:  "Mit Ihnen teilt meine Ente das Wasser nicht".  So wirds wohl kommen.😉

index.jpg © Michael Kappeler / DPA

RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf Michiko vom 13.09.2021, 08:33:16

Die Bescherung kommt sowieso erst hinterher, egal, wer Kanzler/in wird. Der Schornstein der zu zahlenden Zeche wird kräftig rauchen, denn der Umweltschutz und die Lücken, die Corona hinterlassen hat, werden ihren Tribut fordern! Was übrigens die Reichen, die zunehmend Gesellschaft ihresgleichen bekommen, nicht daran hindern wird, ihr Vermögen weiterhin zu vergrößern. 

JuergenS
JuergenS
Mitglied

RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf Michiko vom 13.09.2021, 08:33:16

Dieses Fazit ist durchaus möglich.

Ich hab auch eins:

Die Illner hat versucht, den Mitmoderator auszumanövrieren, ihn als unfähiger als sie aussehen zu lassen, mit Ergänzungen, Dreinreden, sie sollte ersetzt werden.

Ich sehe solche Veranstaltungen als eine Art Volksstück in mehreren Akten, wir haben drei Kandidaten, die als BK akzeptabel wären, auch wenn einer von ihnen sich mit Erfolg vorgenommen hatte, zu streiten.

Auf die Wahlentscheidung sollte so ein "Triell" keinen Einfluss haben.😏


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Michiko
Michiko
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RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von Michiko
als Antwort auf JuergenS vom 13.09.2021, 09:06:08
Auf die Wahlentscheidung sollte so ein "Triell" keinen Einfluss haben.😏

Hat es auch nicht, deshalb kann ich das Ganze nur noch humorig nehmen.😆
pschroed
pschroed
Mitglied

RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Michiko vom 13.09.2021, 09:32:41

Den ersten Triell verfolgten circa 5 Millionen Zuschauer. Phil,

JuergenS
JuergenS
Mitglied

RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf pschroed vom 13.09.2021, 10:02:05

Über 10 Millionen diesmal, warum nicht.


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aixois
aixois
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RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von aixois
als Antwort auf Michiko vom 13.09.2021, 09:32:41

Hat es auch nicht, deshalb kann ich das Ganze nur noch humorig nehmen.

Wenn jetzt das Wahlvolk wenigstens wüsste, welche/r der so beweihräucherten Vedetten ='berühmte Schauspieler) das richtige Klimakonzept anzubieten hat, dann könnte man in der Tat etwas grinsen, ob dieser Darstellung einer Laienspielschar (auch was diese disharmonische 'Moderation' angeht).

Doch woher die hohen Kompetenzwerteinschätzungen für die beiden Herren (und die geringe für die Dame) herkommen, ist mir schleierhaft, wo doch keiner seine fachliche Kompetenz unter Beweis stellen musste, sondern mit den üblichen Sprechzettelphrasen durchkam.

Zu versprechen, dass jedem Berufsänfänger  seine Rente in 50 Jahren quasi "Sischer" sein wird, ist mehr als 'gewagt' und vertraut darauf, dass die Zuhörer null Ahnung haben und alles schlucken,  was ihnen vorgesetzt wird.
Darauf zu hoffen, dass der Industrie, der Wirtschaft schon etwas einfallen werde, um das Klima zu retten, ist ja geradezu eine Eigenbezichtigung an Inkompetenz, weil das Feld eigener Ideen/Lösungsansätzen  eine unbestellte Brache ist. 

Keiner der Kompetenzträger hatte gewagt, zu sagen, dass wir das 40 % CO2 Reduktionsziel reissen werden, aktuell höchstens  27 % drin sind (bezogen auf 1990), weil  2021 ein Jahr extremer CO2 Ausstoßsteigerung sein wird, und dass deshalb  die Groko Pläne zum Klimaschutz jetzt schon Makulatur sind (nach aktuellen Agora Berechnungen).

So eine Zahl hätten doch die braven 'Moderatoren' mal in die Runde werfen können, um die Lösungskompetenz der Vortragenden zu testen.

Kompetent fand ich immerhin die präsente Baerbock, die als einzige bemerkte, dass die Zeitmessung kaputt war und auch noch den Mut aufbrachte, diese Panne öffentlich zu machen und zugleich die Moderatoren etwas 'vorzuführen'.

aixois
JuergenS
JuergenS
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RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf JuergenS vom 13.09.2021, 09:06:08

Ich hab ja weiter unten vor allem auch die Frau Illner kritisiert, ergänzend hab ich noch gefunden:

"„Die Übergänge von einem Themenblock zum anderen waren oft abrupt, mehrfach fielen sich die Moderatorinnen Maybrit Illner und Oliver Köhr ins Wort, sodass man nicht den Eindruck hatte, als hätten die beiden ein schlüssiges Konzept.“

(Quelle: RND.de ist ein Nachrichtenportal des Redaktions-Netzwerkes Deutschland)

olga64
olga64
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RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von olga64
als Antwort auf aixois vom 13.09.2021, 13:07:01
 
Kompetent fand ich immerhin die präsente Baerbock, die als einzige bemerkte, dass die Zeitmessung kaputt war und auch noch den Mut aufbrachte, diese Panne öffentlich zu machen und zugleich die Moderatoren etwas 'vorzuführen'.

aixois
Abgesehen davon, dass ich Frau Baerbock beim gesamten 2. Triell sehr kompetent fand, ihre Rolle aber auch leichter war als die ihrer Mitbewerber, weil sie ja mehr Zukunft vor sich hat als die anderen auf die lange Zeitdauer ihrer VErgangenheit verweisen müssen.
Und Mut brauchte sie sicher nicht, um auf diese Panne hinzuweisen: das ist doch ein begehrtes Moment, wenn sich bei einem Rede-Triell solche unerwarteten Chancen bieten, um sich in den Vordergrund zu rücken.
Aber ich finde auch, dass man Moderatoren nicht verantwortlich für technische Pannen machen kann. Natürlich sind Moderatoren generell bei solchen Anlässen bei deutschen Menschen nicht so beliebt oder werden gar für gut befunden - denn in Anlehnung an 83 Mio Fussballtrainer, Virologen usw. in unserem Land gibt es sicher auch eine hohe Menge solcher ,die für sich denken, sie hätten die Moderation um ein Vielfaches besser gemacht, wenn man sie nur gelassen hätte. So haben sie nur die einzige Chance, im Nachhinein unter Verwendung des beliebten Wortes "hätte" darauf hinzuweisen, auch wenn ihnen nur wenige zuhören werden. Olga
Michiko
Michiko
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RE: Bundeskanzlerwahl
geschrieben von Michiko

Franz Josef Strauss soll gesagt haben:

„Es ist reizvoller, in Alaska eine Ananasfarm zu errichten, als Bundeskanzler zu werden.“

Bundeskanzler war er nie, aber er gehörte der Bundesregierung als Bundesminister für besondere Aufgaben, Bundesminister für Atomfragen, Bundesminister der Verteidigung und Bundesminister der Finanzen an. Und er sorgte für Humor, besonders während der Bundesstagssitzungen.😆
Was würde er zu den aktuellen Kanzlerkandidaten sagen, das habe ich mich gefragt als ich las, was er über Helmut Kohl geäußert haben soll, nämlich: „Der wird nie Kanzler werden. Der ist total unfähig; ihm fehlen alle charakterlichen, geistigen und politischen Voraussetzungen. Ihm fehlt alles.“  Also die Ananasfarm war wohl keine Option für Helmut Kohl.  Ende der Rückblende😄


 


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