Diskussion historischer Ereignisse Selbstverortung

Bias
Bias
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RE: Selbstverortung
geschrieben von Bias
als Antwort auf Karl vom 31.01.2021, 10:48:34
Warum zitierst Du ihn dann? Ich käme niemals auf die Idee, so beiläufig dessen Gedanken wieder zu geben.
Karl
geschrieben von karl
Vermutlich Karl, weil ich nicht Du bin und weil ich - anders als hier manchmal vermutet wird - mich durchaus über Um- und Zustände im III. Reich informiert habe, bzw. informiere.
Davon abgesehen kenne ich doch die Gedanken Hitlers gar nicht und habe wissentlich auch nie behauptet sie zu kennen.

Doch - habe ich etwa unvorsichtigerweise, unwissentlich einen Tabubruch begangen?
Bias
Bias
Mitglied

RE: Selbstverortung
geschrieben von Bias
als Antwort auf schorsch vom 31.01.2021, 11:07:04
 
......
Ockerhäutig, eher kleinwüchsigen und krumm, da.   Kommentar Schorsch: Halt eben Nicht-Arier? 
Hellhäutig, gerade und hochgewachsen, offenen Blickes die Weite der Landschaft überblickend, dort.   Kommentar Schorsch: Halt eben Arien? 

Weiß der Geier, ob da etwas dran ist.   Kommentar Schorsch: Geh halt mal gucken!


Wie auch immer - ein Europäer oder gar Weltbürger wird aus mir nicht mehr werden.   Kommentar Schorsch: Vielleicht reichts aber gerade noch zum Arier? 😊
..........
Weshalb meinst Du eigentlich solcherlei Einordnungen vergeben zu müssen, Schorsch?
Dieser Kommentar ähnelt einigen anderen dieser Art welche Dich auszeichnen.
Den heutigen nehme ich Dir übel!
Selbst bei mir gibt es Grenzen.



 
Edita
Edita
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RE: Selbstverortung
geschrieben von Edita
als Antwort auf Mareike vom 30.01.2021, 16:15:08
Lieber DW
Kurz vor der standesamtlichen Trauung 1968 wurde mir von einem Beamten vorgehalten, dass meine Entscheidung die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen, falsch war. Für mich war es jedoch wichtig ein 100 prozentiges Ja zu sagen.

Später jedoch - immer dann wenn ich im Ausland unterwegs war - habe ich häufig das Bedürfnis gehabt mich als gebürtige Niederländerin zu zeigen ...

Zum Einen würde mich da interessieren, warum der Beamte das meinte und zum anderen auch, wann und warum Du Dich im Ausland lieber als gebürtige niederländerin gezeigt hast.
 
Das alles hat mit Identität zu tun (politische und soziologische).
Richtig, aber das exakt zu durchleuchten wird schwierig bis fast unmöglich sein, weil sehr sehr aufwendig,  denn zu den wichtigsten Hauptidentitäten, wie Nation, Kultur,  Sprache, Religion, Ethnie, Familie und politische Orientierung, kommen ja noch die unzähligen Teilidentitäten wie Persönlichkeitsmerkmale, individuelle Merkmale, denn sie sind ja für die personale Identität ausschlaggebend, dazu gehören vielleicht die Biographie, das Geschlecht, genetisch bedingte Merkmale wie Größe, Haut- und Augenfarbe, Begabung, Intelligenz, usw.
Also ...... sehr, sehr komplex  ..... die Identität.

Und so erkläre ich mir auch einige Kontroversen in dem Gedenkenthread.
Es ist die seltsame Mischung von Gedenken, Scham oder keine Scham, sich berufen fühlen "dagegen halten zu müssen", sich verletzt fühlen, usw., die den Gedankenaustausch häufig erschwert oder verunmöglicht.
Nein - bei mir ist es keine "seltsame Mischung" aus Gedenken, Scham oder keine Scham, bei mir ist es, weil ich  die Bilder  nie mehr aus dem Kopf bekomme und ich  Mutter eines geistig behinderten Menschen bin, pure Angst!
Und pure Wut steigt in mir auf, wenn ich merke, daß Leute von all dem nichts mehr hören und wissen wollen, sozusagen  " die Schnauze voll haben von all dem Nazi-Schrott ", oder das Treiben von Rechtsradikalen verharmlosen und relativieren, sie überreißen nicht, daß diese Nullbock-Strategie uns geradewegs wieder dahinführen kann, wenn wir nicht aufpassen!
Ich habe Verständnis dafür, wenn man mit persönlich unbekannten Toten keine Trauer empfinden kann, das geht mir selber auch so, aber hier geht es ja darum wie und warum diese Menschen zu Tode gekommen sind, und das bringt mich zum Grübeln und zum Gedenken!
Einfach nur zu sagen "das darf nie wieder passieren ", damit ist es heutzutage, wie man beobachten kann, nicht mehr getan, und mit DU-DU-Du, das sagt man aber nicht, auch nicht, mittlerweile müssen wir ganz schön Kraft und Mut aufwenden, um sich dieser neuen "Nazi-Kultur" entgegenzustellen!
 


Wozu kann das gut sein?
Führt es nicht zwangsläufig zu Widerspruch und Missverständnissen? Ich empfinde ich es häufig so.Ein sinnvolles Gedenken ist das aus meiner Sicht jedenfalls nicht.Meine "Ansicht", die nun wiederum von manchen missverstanden werden wird... So ist zumindest meine Erfahrung. Mareike geschrieben von Mareike


Nein - diese Entwicklung im Allgemeinen und überhaupt was "Nazi-Terror" betrifft, ist beileibe nicht gut!
Zu Mißverständnissen und Widerspruch führt es nur, wenn man nicht erkennen will oder kann, daß Hitler diese unzähligen Millionen von Menschen nicht alleine und eigenhändig umgebracht hat, sondern daß ihm zig tausende von willigen Helfershelfern zur Seite standen und mitmordeten!
Ein sinnvolles Gedenken besteht nicht darin, meinen ein paar Tränchen rausquetschen zu müssen, sondern dazwischen zu fahren, wenn der Tod dieser Ermordeten verharmlost oder relativiert wird und sie so im Nachhinein weiter scheibchenweise gemetzelt werden, diese vielen Millionen Toten mahnen uns unaufhörlich wachsam und aufmerksam zu bleiben!
Und wenn man dies immer im Hinterkopf behält, kommt es weder zu Widerspruch noch zu Mißverständnissen!

Edita

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RE: Selbstverortung
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Wahrscheinlich begehe ich hiermit auch einen Tabubruch.

@Karl
@Bias

es ist fast nicht möglich, einmal einen Gedanken ässern zu können,
ohne vorherige minutenlange Überlegungen anzustellen.

Will nur sagen, wie schwierig es ist, mit H. noch irgendwie leben zu können.

Eine Nichte von mir hat nach Braunau/Österreich geheiratet.
Als ich dort einmal zu Besuch war, standen vor H's Geburtshaus
Deutsche und fotografierten es mit großem Vergnügen.

Das Städtchen hat nun die fast nicht zu bewältigende Aufgabe,
was mit diesem Haus geschehen soll und kann.

Will es nun nicht als Thema hier machen, nur von der Schwierigkeit
sagen, wie der unsägliche H. auf uns alle lastet.

Seit dem Tod meiner Schwester ist auch der Austausch mit der Nichte
abgebrochen. Ich weiss also nicht, wie es weiterging.

Clematis



 
Mareike
Mareike
Mitglied

RE: Selbstverortung
geschrieben von Mareike
als Antwort auf Karl vom 31.01.2021, 10:48:34

Aus meiner Sicht bewirken solche "Beiläufigkeiten" mehr im Prozess des Nachdenkens und Reflektierens, als die zigtausendste Ermahnung oder Zuschreibung, die einfach nur noch abstoßend wirken.

Ich lese momentan bei Wikipedia zum Thema Identitätspolitik.
Mal nicht mehr nur auf Hitler verkürzt sondern die Zeitströmungen im Fokus.

Damals:
"Der ungarisch-britische Soziologe Frank Furedi sieht die Vorläufer dessen, was inzwischen als Identitätspolitik bezeichnet wird, im späten 18. Jahrhundert. In dieser Zeit habe die Politisierung der Identität ihre Kraft aus der konservativen Reaktion gegen den Universalismus der Aufklärung gewonnen. Wichtige Vertreter des Partikularismus und einer romantischen Verehrung kultureller Identität seien Johann Gottfried Herder in Deutschland und Joseph de Maistre in Frankreich gewesen. Herder zufolge definiere die Kultur jedes Volk, indem sie es mit seiner individuellen Identität und mit einem eigenen Geist ausstatte. Und de Maistre erklärte, es gebe „keinen Menschen an sich“. Die Förderung kultureller Unterschiedlichkeit durch die Gegenaufklärung hatte laut Furedi einen erkenntnistheoretischen Separatismus zur Folge. Die Annahme, dass unterschiedliche Kulturen auf verschiedenen Wegen zur Erkenntnis gelangten, ließ nationale Identitäten erstarren und fungierte als kulturelle Vorstufe der Rassentypologien, die das westliche Denken bis ins frühe 20. Jahrhundert prägten.[1] Auch die Linke artikulierte laut Lea Susemichel und Jens Kastner mit dem Klassenbewusstsein der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts identitätspolitische Vorstellungen. Klassenpolitik sei immer auch Identitätspolitik."


Heute
... aktuell vom amerikanischen Politikwissenschaftler Mark Lilla zugespitzt. Er bezeichnet Identitätspolitik in den USA als „katastrophal schlechte Basis für demokratische Politik“; in den letzten Jahren sei „der amerikanische Linksliberalismus über den Fragen ethnischer, geschlechtlicher und sexueller Identität in eine Art moralischer Panik verfallen, die seine Botschaft verzerrt und ihm damit die Möglichkeit verbaut hat, zu einer einigenden, regierungsfähigen Kraft zu werden.“[16] Lilla macht die Identitätspolitik der Linken für den Wahlsieg Donald Trumps verantwortlich.

Bias
Bias
Mitglied

RE: Selbstverortung
geschrieben von Bias
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 31.01.2021, 11:50:07
Wahrscheinlich begehe ich hiermit auch einen Tabubruch.
@Karl
@Bias
es ist fast nicht möglich, einmal einen Gedanken ässern zu können,
ohne vorherige minutenlange Überlegungen anzustellen.
Will nur sagen, wie schwierig es ist, mit H. noch irgendwie leben zu können.
Eine Nichte von mir hat nach Braunau/Österreich geheiratet.
Als ich dort einmal zu Besuch war, standen vor H's Geburtshaus
Deutsche und fotografierten es mit großem Vergnügen.
Das Städtchen hat nun die fast nicht zu bewältigende Aufgabe,
was mit diesem Haus geschehen soll und kann.
Will es nun nicht als Thema hier machen, nur von der Schwierigkeit
sagen, wie der unsägliche H. auf uns alle lastet.
Seit dem Tod meiner Schwester ist auch der Austausch mit der Nichte
abgebrochen. Ich weiss also nicht, wie es weiterging.
Clematis

geschrieben von Clematis
Wenn ich nicht irre, Clematis, dürfte Braunau die Geburtshaussache inzwischen geregelt haben.
Ich glaube das in Henning Burks "Hitler, Braunau und ich" (Wie meine Urgroßmutter den Krieg hätte verhindern können) so gelesen zu haben.

Was den Schlenker im monierten Beitrag zu Hitler angeht, war das ein offenbar missglückter Versuch Themen miteinander zu verbinden so und zum durchaus nicht geographisch gemeinten Titel "Selbstverortung" zurück zu führen.

Ich habe vorausgesetzt dass das erkannt wird, zumal die erwähnte Charakterisierung der Odenwälder sich ja durchaus nicht dafür eignet, sie als lobende Reminiszenz an Hitler aufzufassen mit welcher ich mich identifiziere.

Ich sehe ein - der Wille des einen oder anderen Teilnehmers mich zu demaskieren und als verkappten Nazi bloßzustellen steht einem jeden solcher Versuche entschlossen im Wege.
Wie ich das finde?
Ich verkneif mir die Antwort.

Insofern: War wohl nix - Zeit, dass ich an die Luft komme.
 

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Der-Waldler
Der-Waldler
Mitglied

RE: Selbstverortung
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf Edita vom 31.01.2021, 11:45:33

Nein - bei mir ist es keine "seltsame Mischung" aus Gedenken, Scham oder keine Scham, bei mir ist es, weil ich  die Bilder  nie mehr aus dem Kopf bekomme und ich  Mutter eines geistig behinderten Menschen bin, pure Angst!


Das kann ich SEHR gut verstehen, Edita. In dem Heim, in dem ich zuletzt gearbeitet habe, waren auch einige Menschen  mit Down-Syndrom, die vor 1945 geboren worden waren, darunter eine meiner "Lieblinge". Sie war eine kleine, alte Frau, herzenslieb, ich glaube mich zu erinnern, Jahrgang 1935. Ihre damals (Anfang der 1990er) ca. sechzigjährige Schwester war ihr Vormund. Ich habe mich oft mit der Schwester unterhalten (ich war in dem Heim zuständig für die sozialpsychologische Beratung der Bewohner und ihrer Angehöriger), und sie hat mir oft ihr Herz ausgeschüttet. Sie erzählte mir von der enormen Angst der ganzen Familie, von den "Tricks", wie die behinderte Schwester durch jene Zeit gebracht wurde, wer alles "bestochen" werden musste, und wenn Besuch kam, wie die behinderte Schwester dann versteckt wurde, und welche Angst alle ausgestanden hatten, weil die kleine D. das alles nicht verstand, und man befürchtete, sie könne sich bemerkbar machen. Auch diese Arbeit mit diesen äußerst liebenswerten Menschen hat mein "Weltbild" (meine Selbstverortung)  geprägt, fast genauso stark wie meine Familiengeschichte. Und darum reagiere ich auf alles, was auch nur ansatzweise nach "braun" klingt, höchst allergisch...

LG

DW
 
Der-Waldler
Der-Waldler
Mitglied

RE: Selbstverortung
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf schorsch vom 31.01.2021, 11:07:04
 
......
Ockerhäutig, eher kleinwüchsigen und krumm, da.   Kommentar Schorsch: Halt eben Nicht-Arier? 
Hellhäutig, gerade und hochgewachsen, offenen Blickes die Weite der Landschaft überblickend, dort.   Kommentar Schorsch: Halt eben Arien? 

Weiß der Geier, ob da etwas dran ist.   Kommentar Schorsch: Geh halt mal gucken!


Wie auch immer - ein Europäer oder gar Weltbürger wird aus mir nicht mehr werden.   Kommentar Schorsch: Vielleicht reichts aber gerade noch zum Arier? 😊
..........
geschrieben von Bias

Musste das jetzt sein, Schorsch? Ich weiß Deine scharfe Schreibe manchmal durchaus zu schätzen, aber was hier jetzt abgeht, das geht zu weit.
Mareike
Mareike
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RE: Selbstverortung
geschrieben von Mareike
als Antwort auf Edita vom 31.01.2021, 11:45:33
Kurz vor der standesamtlichen Trauung 1968 wurde mir von einem Beamten vorgehalten, dass meine Entscheidung die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen, falsch war. Für mich war es jedoch wichtig ein 100 prozentiges Ja zu sagen.

Später jedoch - immer dann wenn ich im Ausland unterwegs war - habe ich häufig das Bedürfnis gehabt mich als gebürtige Niederländerin zu zeigen ...

Zum Einen würde mich da interessieren, warum der Beamte das meinte und zum anderen auch, wann und warum Du Dich im Ausland lieber als gebürtige niederländerin gezeigt hast.


Edita
Zum Beamten: In den 60er Jahren war der Hass auf "Die Moffen" noch sehr groß. Er sah es gewissermaßen als Verrat am eigenen Volk.

Ich wollte lieber nicht als Deutsche wahrgenommen werden, weil man ständig mit den Greueltaten und Folgen des 2. Weltkrieges konfrontiert wurde und wird. Meine Freundin hat dann immer wieder von ihrem Schamgefühl berichtet. Ich wollte mich nicht schämen müssen ... genau an solchen Schnittstellen spürt man, was Identität ist: Es ist immer ein Prozess von "Sich verbunden fühlen" und gleichzeitigem "Sich abgrenzen".

Zu Deinen weiteren Ausführungen:
Deine persönliche Ängste und Dein Bedürfnis "Dagegen zu halten" kann ich sehr gut verstehen.
Es wäre viel überzeugender, wenn Du Dich darauf beschränken würdest, Deine Angst zu artikulieren.

Niemand der ST-Mitglieder wünscht sich eine Wiederholung des Naziterrors, auch die nicht, die sich trauen zu sagen: "Ich habe diesen Terror nicht zu verantworten und will nicht tagtäglich daran erinnert werden."
Michiko
Michiko
Mitglied

RE: Selbstverortung
geschrieben von Michiko
als Antwort auf Der-Waldler vom 31.01.2021, 12:14:13

Ich erinnere mich an erste Bücher, wie z.B. Nackt unter Wölfen von Bruno Apitz oder "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers oder "Die Abenteuer des Werner Holt" von Dieter Noll, die das Unfassbare schilderten. Später auch die Verfilmungen, von "Nackt unter Wölfen" über die Geschichte des Buchenwaldkindes mit Armin Mueller-Stahl. Das war in der Schulzeit und das vergisst man nicht, zumal sich ein Besuch des KZ's Buchenwald anschloss. Da muss ich so ca. 12-13 Jahre alt gewesen sein, das hat einen prägenden Eindruck hinterlassen.
In dieser Zeit hatte ich einen oft wiederkehrenden Traum: Ich würde mit meiner Grossmutter in einem Duschraum sitzen, Seife in der Hand und nur ich allein wusste, dass es eine Gaskammer war und die Seife aus Stein. Wo ich das damals gelesen hatte, das weiß ich nicht mehr. Als ich ihr das erzählte, glaubte sie mir nicht, dass es das wirklich gab.

Irgendwann später begann ich mich für deutsche Geschichte zu interessieren, besonders für beide Diktaturen und las und sah alles, was ich dazu in die Finger bekam oder im TV geboten wurde. Und das ist bis heute so geblieben. Habe mal, obwohl ich kein gelernter Bibliothekar bin, geholfen, in einer Gedenkstätte eine Bibliothek aufzubauen, das war eine gute Zeit.


Michiko


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