Forum Formulier-Spaß Eigene Gedichte Das Leben ist manchmal bescheiden

Eigene Gedichte Das Leben ist manchmal bescheiden

Edita
Edita
Mitglied

RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von Edita
als Antwort auf Mareike vom 03.08.2020, 09:17:08

...... und noch 1000 Erleichterungs 💗 dazu .....

Edita

WurzelFluegel
WurzelFluegel
Mitglied

RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von WurzelFluegel

ursprünglich wollte ich gestern noch ein Gedichtchen über das Loslassen beitragen, doch dann kamen mir beim Schreiben so viele Fragen und Gedanken

nun habe ich eure Beitrage nachgelesen und wieder bemerkt, wie vielfältig das doch ist, mit dem Loslassen, wie @Edita schreibt: es macht einen ziemlich krassen Unterschied, wenn es um den Tod geht, oder um Probleme mit unseren liebsten Menschen oder um andere Probleme und/oder Streit im alltäglichen Leben
nicht alles ist gleich wichtig, manches hat viel mehr Gewicht als anderes, oder?

danke für eure Beiträge - finde es immer interessant zu erfahren, wie andere solche Dinge sehen

@Edita - meinst du mit übersehen und nicht dominieren lassen - wegschauen, ignorieren?
oder meinst du: ich nehme es zur Kenntnis, aber ich habe mich entschieden, da keine Energie hinfließen zu lassen?
oder vielleicht noch etwas anderes?


@Mareike, danke für die Erinnerung an: annehmen was IST!
mit deinem Nachsatz hadere ich noch: weil ich es nicht ändern kann, akzeptiere ich es  (Zitat Ende)

Ich kann akzeptieren, das etwas so ist, wie es ist
muss ich deshalb, die Sache an sich auch akzeptieren?

WurzelFluegel





 

Edita
Edita
Mitglied

RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von Edita
als Antwort auf WurzelFluegel vom 03.08.2020, 16:11:29

Zitat WurzelFlügel:
" oder meinst du: ich nehme es zur Kenntnis, aber ich habe mich entschieden, da keine Energie hinfließen zu lassen?
oder vielleicht noch etwas anderes? "

So in etwa meine ich es ......

Edita


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Mareike
Mareike
Mitglied

RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von Mareike
als Antwort auf WurzelFluegel vom 03.08.2020, 16:11:29

"Die Sache an sich akzeptieren"
ich meine damit: Wenn ich erkannt habe, dass ich es nicht in der Hand habe, etwas zu verändern und ich auch keinerlei Möglichkeiten sehe, andere, die es womöglich könnten, entsprechend zu motivieren, dann hat es keinen Sinn weiter zu kämpfen. Es ist ein gewisses "Auf sich beruhen lassen." Man nimmt den Druck raus und auf einmal wird alles leichter ... "Es ist, wie es ist" gilt auch für negative Sachen ...

Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von Roxanna
Mit dem Kopf allein, lässt sich's nicht entscheiden,
ob wir aufhören können zu leiden.
Das Herz hat da ein Mitspracherecht,
geht’s nicht zusammen, gelingt loslassen schlecht.
 
Wir können einander erzählen,
womit wir uns gerade quälen,
doch gehen muss jeder den Weg allein,
eine Lösung für alle, die kann nicht sein.
 
Ein Rezept fürs loslassen gibt’s leider nicht,
doch irgendwann ist die Lösung in Sicht.
Wir haben uns wieder einmal befreit
und sind für das Abenteuer Leben weiter bereit.


 

Es freut mich, was mein Gedicht hier in Gang gebracht. Ich danke euch für eure Gedanken @Mareike, @Edita, @WurzelFluegel .

LG
Roxanna

 
WurzelFluegel
WurzelFluegel
Mitglied

RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von WurzelFluegel
als Antwort auf Roxanna vom 03.08.2020, 18:21:36

Das Leben ist manchmal bescheiden,
das was ich möchte, will mich meiden,
was ich aber nicht haben will,
klebt an mir, mal laut - mal still.

Beides will ich los- lassen
doch es ist nicht zu fassen,
wie sich manches immer wieder verfängt
und noch immer an mir hängt,
bis ich es endlich aus Kopf und Herz werfe,
auf dass es mich nicht länger nerve.

Erst wenn es sich geläutert zeigt,
bin ich ihm wieder zugeneigt,
dann kehrt es als Erinnerung zurück,
weil es von meinem Leben ist ein Stück.

WurzelFluegel


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Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von Roxanna
als Antwort auf WurzelFluegel vom 03.08.2020, 23:20:45
Was man loswerden will, das bleibt,
festhalten wollen vertreibt.
Dazu ist von Weisen so viel gesagt,
weil Mensch darüber immer mal klagt.
 
Obwohl man’s im Kopfe begriffen hat,
steht die Umsetzung auf einem ander‘n Blatt.
Warum wohl nur ist es so schwer,
warum kommt die Erkenntnis nicht her?
 
Mensch verwickelt sich oft in zu viel Emotionalität,
wo manchmal mehr Nüchternheit doch gut tät.
Vielleicht aber kämen wir auch nicht weiter
ohne Gefühle/Gewühle auf der Lebensleiter.
 
Wer nie oder selten macht sich Gedanken,
der kommt sicher auch nicht ins wanken.
Doch, wer zu viel grübelt und denkt,
vielleicht kostbare Lebenszeit verschenkt.
 
Es braucht Geduld und warten können,
inzwischen sich ruhig auch etwas gönnen,
so löst sich vielleicht manches von ganz allein,
manchmal ist’s gut, ganz einfach nur zu sein.
 

😉
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 Roxanna
 
Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von Roxanna
Wird das Getümmel irgendwann zu groß,
man sich verwickelt nur noch bloß,
ist’s Zeit, mal in die Stille zu gehen,
man lässt die "Welt" sich einfach weiterdrehen.
 
Sein Päckchen muss ein jeder tragen,
man sollt‘ nur niemals gleich verzagen.
Doch Rückzug braucht es dann und wann,
damit man seine Mitte wiederfinden kann.

Kennen sich Menschen nur vom Schreiben,
weiß keiner vom andern, was mag ihn umtreiben.
Geht es ihm im Moment nicht wirklich gut,
fehlt ihm vielleicht gerade der Lebensmut?

Es wäre gut, weniger hart und spitz zu sein,
vielleicht gäb es dann weniger Streiterei'n.

 

Roxanna

 
Roxanna
Roxanna
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RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von Roxanna
Schade, wenn Vertrauen zu Bruch geht,
weil ohne Not gelogen und hintergangen wird.


 

Roxanna

 
Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Das Leben ist manchmal bescheiden
geschrieben von Roxanna
Das Leben ist manchmal bescheiden,
immer wieder müssen wir leiden.
Wellengänge halten uns auf Trab,
ständig geht es bergauf und bergab.

Gerade eben noch froh und glücklich,
verändert es sich augenblicklich.
Gar nichts ist wirklich von Bestand,
alles fällt irgendwann aus der Hand.

Doch das Leben geht immer weiter,
heut ist man traurig, morgen heiter.
Wie ein Pendel schwingt es hin und her,
Gleichmut zu finden ist manchmal schwer.


 

Roxanna

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