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Fernsehen und Film arte: Dokumentation über Freddie Mercury

WoSchi
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arte: Dokumentation über Freddie Mercury
geschrieben von WoSchi

Diese 84 Minuten über den Ausnahmemusiker aus Tanzania lief schon einige Male auf Arte - so auch wieder gestern Abend. Weggefährten, Kollegen und Freunde berichten über ihn, der auf der Bühne ein schillernder, bunter Wirbelwind war und der  privat eher schüchtern, sehr liebevoll und achtsam gewesen ist. Besonders hat mich der letzte Teil berührt, in der er von seiner Verehrung und Liebe zu der katalanischen Operndiva Montserrat Caballé spricht und wo die Künstlerin selbst sehr berührend von ihrer Freundschaft und Arbeit  mit Freddie berichtet - und dann die phantastischen Musikvideos .. und auch darüber gibt es sehr interessante Infos, die zumindest mir bisher unbekannt waren -

Alle kennen sicher den Song "Barcelona"  - Im Jahre 1988 wirbt Freddie Mercury gemeinsam mit der spanischen Opernsängerin Monserrat Caballé für die Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona. Er singt mit ihr das Album "Barcelona" ein und veröffentlicht die gleichnamige Single, die zum offiziellen Song der Olympischen Spiele wird.
 

Barcelona war Freddie Mercurys Traumprojekt und sein Schwanengesang. „Ich mache jetzt Oper. Vergesst Rock´n´Roll“, erklärte der Queen-Sänger 1987, nachdem er mit seinem Idol, der katalanischen Mezzo-Sopranistin Montserrat Caballé, den offiziellen Song zur Olympiade in Barcelona aufgenommen hatte.

Bei Erstveröffentlichung schlug Barcelona hohe Wellen in der Musikwelt der späten 1980er. Zwei Sänger aus (scheinbar) unvereinbaren Genre-Polen hatten auf „La Japonaise“, "Ensueno", "The Fallen Priest“ und natürlich dem Titelsong pure Magie geschaffen.

Eigentlich hätte Mercury 1992 Barcelona gemeinsam mit Caballé zur Eröffnung der Olympischen Spiele in der spanischen Metropole präsentieren sollen. Acht Monate zuvor starb der ikonische Sänger. Als die BBC „Barcelona“ zum Titelsong ihrer Olympia-Sendungen machte, kletterte Barcelona 1992 international die Top-10 der Charts nach oben.

Aus technischen Gründen bestimmen Keyboards und Drum-Computer die Aufnahmen des von Mike Moran co-produzierten, parallel in London und der Schweiz aufgenommenen Original-Albums. Zu Mercurys 66. Geburtstag kehrt Barcelona völlig neu instrumentiert, arrangiert und eingespielt zurück.

Produzent der Neu-Ausgabe ist mit Stuart Morley ein Intimus von Queen, eng mit der Band verbunden als musikalischer Leiter des Musicals „We Will Rock You“. Morley transkribierte „Barcelona“ von Hand und schrieb die Teile in eine klassische Partitur.

Das 80köpfige Prager FILMharmonic Orchestra und Star-Solisten wie David Garrett haben die neuen musikalischen Arrangements der spanischen und englischen Songs neu eingespielt. Roger Taylors Sohn Rufus ersetzte auf „The Golden Boy“ den Drum-Computer mit Live-Percussion. Der Koto-Spieler Naoko Kikuchi flog extra nach London ein, um die traditionelle japanische Harfe auf „La Japonaise“ zu spielen. Tontechniker war mit Kris Frederiksson ein weiterer langjähriger Wegbegleiter von Queen. (Quelle: Amazon)

Diese neu arrangierte CD mit dem 80köpfigen Orchester , die erst nach Freddies Tod aufgenommen und gemixt wurde, ist ebenfalls Teil der Doku .. ich habe es als Youtubelink im Musikforum verlinkt

Das Video ist noch bis 8.12. in der Videothek bei arte abrufbar


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