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Garten und Balkon Nutzung des Gartens in Coronazeiten

grossvater.de
grossvater.de
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Nutzung des Gartens in Coronazeiten
geschrieben von grossvater.de

Senioren, die einen Garten haben, können sich sehr glücklich schätzen.
Meine Frau hat erstmalig ein größeres Gemüsebeet angelegt.

Ich als Opa von 4 Enkelkindern nutzen den Garten bei schönen Wetter zum gemeinsamen Sopielen mit den Enkelkindern. Dies geht auch unter Berücksichtung der Corona-Abstandregeln.

Beispiel 1:
"Mensch-ärgere-dich-nicht" mit großen Figuren und einem großen Würfel
Gartenspiele-Mensch-aergere-Dich-nicht.jpg
Weitere Gartenspiele habe ich hier beschrieben:
https://grossvater.de/opa/gartenspiele/

Für kleine Kinder ist eine Kinderseilbahn immer attraktiv. Auch hier kann gut der Abstand zwischen den Großeltern und den Enkelkindern eingehalten werden. Ein gutes Beispiel wäre hier die Playmobil-Seilbahn.
Großeltern sitzen auf der Terasse - die Enkelkinderr bedienen die Seilbahn vom Garten aus.
Kinderseilbahn.jpg
Natürlich gibt es neben Playmobil noch andere Seilbahn-Produkte und Ideen, die ich hier beschrieben habe:
https://grossvater.de/opa/kinderseilbahn/


Manchmal muss man den Kinder beim Spielen im Garten einfach nur zuschauen. Dies ist dann auch schon ein schönes Erlebnis.

Manchmal kommen dann auch Mama und/oder Papa der Enkelkinder mit, dann kann auch die neu von mit gebaute Kletterwand sich genutzt.

Kletterwand-Garten-Enkel.jpg
Kletterwand im Garten

In diesen Coronazeiten hat man viel Zeit im Haus und für den Garten.
Vor einfache Woche habe ich nun auch noch angefangen zu backen.
Vielleicht schreibe ich in meinem nächsten Beitrag darüber.

... und dann frage ich nach Tipps von den Omas hier in diesem Forum!!

Bleibt gesund!
Schönen Gruß
Jürgen Busch



 

werderanerin
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RE: Nutzung des Gartens in Coronazeiten
geschrieben von werderanerin
als Antwort auf grossvater.de vom 18.05.2020, 19:10:19
Da kann ich nur zustimmen, möchte aber ergänzen, dass nicht nur Senioren*nnen es gut mit einem Garten haben, vor allem junge Familien können sich sehr glücklich schätzen aber die meisten haben eben leider keinen Garten.

Wir haben einen großen Garten und immer zu tun..., entweder drin oder momentan draußen, man vergisst eigentlich diese besondere Zeit..., weil es anderes zum ablenken gibt.

Natur ist das beste Heilmittel.

Kristine
olga64
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RE: Nutzung des Gartens in Coronazeiten
geschrieben von olga64
als Antwort auf werderanerin vom 19.05.2020, 16:04:15

Also ich lebe allein in meiner Wohnung am schönen See und bin nicht nur zu Corona-Zeiten sehr froh über meinen recht grossen Balkon. Ein Garten wäre mir viel zu viel Arbeit - der Balkon ist von März bis November mein 3. Zimmer. Da habe ich übersichtlich meine Pflanzen, meine Möbel, trockne meine Wäsche und plaudere mit meiner Nachbarin von Balkon zu Balkon.
Davor steht eine grosse Weide, die das Wohnhaus für unermüdlich singende Vögelchen ist, die auch keine Scheu vor mir haben und sich frech auf das Balkongeländer setzen (und leider auch manchmal was hinterlassen).
Den Unterschied sehe ich dann, wenn ich bei meinem Freund in München bin, der eine sehr grosse Wohnung hat, aber nur einen sehr, sehr kleinen Küchenbalkon (so wie dies oft bei Altbauwohnungen in Grossstädten ist). Dort hat praktisch nur ein Stuhl Platz und ein kleines Regal für BAsilikum. ER ist es nicht anders gewöhnt, sitzt aber gerne auf meinem Balkon zum Essen und Weintrinken  oder Zeitungslesen. Olga


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werderanerin
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RE: Nutzung des Gartens in Coronazeiten
geschrieben von werderanerin
als Antwort auf olga64 vom 19.05.2020, 19:32:33
Ich glaube, da spielt Tatsache die Gewohnheit eine ganz große Rolle...wenn ich mich an meine "Berlinzeit" erinnere und das waren ja  nun mal einige Jahrzehnte... , weiß ich, wie man zumindest in Berlin "tickt".
Als junger Mensch braucht man Power, möglichst alles unweit der Wohnung..., wird man älter, hat vielleicht Familie, zieht es viele raus in den nahen Bereich des Berliner Umlandes.
Da ist ja kaum noch Bauland zu finden, weil immer mehr "Berliner" aus Berlin weg möchten.. Alles zu verstehen, denn Bauzins ist so niedrig, das man glatt "bauen muss"... 
Wir haben es hier vor Augen, seit Jahren sind die Grundstücke unglaublich begehrt und für die Kinder ist es einfach viel schöner. 

"Früher" hatte ich Wohnungen in Berlin, die fast alle keinen Balkon hatten aber es spielte auch keine Rolle. Wir hatten mit unseren Eltern ein Grundstück im Norden von Berlin und waren somit schon als Kinder immer mit der Natur intensiv verbunden. Es ist gewissermaßen im Blut und dies habe ich auch nie verloren und im übrigen auch an meinen Sohn weiter gegeben.
Das mein "Balkon" einmal ein wenig größer ausfallen würde..., ahnte ich so nicht, hatte es mir aber immer erträumt.

Nun leben wir in wunderschöner Natur, können alles genießen, auch wenn manches natürlich Arbeit macht aber genau das wollten wir genauso ! Es macht Spaß, hält fit in Körper und Geist und vor allem beweglich. Für uns das absolut Richtige !

Ja, so findet wohl jeder im Leben sein, kleines Einod …, das ist doch herrlich !

Kristine 
olga64
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RE: Nutzung des Gartens in Coronazeiten
geschrieben von olga64
als Antwort auf werderanerin vom 19.05.2020, 19:50:47

Ich war nie der Typ Frau, der ein eigenes Häuschen wollte. Das wäre auch mit meinem Leben nicht vereinbar gewesen: ich war auch beruflich viel unterwegs, bin öfters umgezogen, wenn sich berufliche Chancen anderswo boten und war doch alles in allem ein unruhiger Geist. Da wäre jeder Garten verkümmert - aber Balkon hatten alle meine Wohnungen.
Mein Wohneigentum ist eine kleine, vermietete in München, die ich schon mit 30 Jahren kaufte, also von der Bank und dem Finanzamt finanzieren liess. Sie ist seit langem abbezahlt und gut vermietet. Das gibt mir meine Sicherheit, dass ich im Pflegefall die finanziellen Mittel haben werde (wenn ich sie verkaufe), um keine Dritten dafür in Anspruch zu nehmen.
Es ist alles gut so, wie es ist und wie es gelaufen ist - hoffentlich bleibt das noch eine Weile so. Olga

werderanerin
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RE: Nutzung des Gartens in Coronazeiten
geschrieben von werderanerin
als Antwort auf olga64 vom 19.05.2020, 19:57:07
Das hört sich doch alles gut an,...Jeder hat unterschiedliche Lebenswege, Vorstellungen, Wünsche.
Ich bin viele Wege im Leben gegangen, zum Glück nicht immer gradlinig aber ich denke oft, es ist genau das, was einen letztlich irgendwie auch ausmacht...und wenn man sagen kann, es ist schön, wie es ist, ist doch alles gut.

Du lebst in einer so schönen Gegend, Olga...und  München als Ausgleich nicht weit weg..., dies wird sicher noch lange so sein !

Kristine
olga64
olga64
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RE: Nutzung des Gartens in Coronazeiten
geschrieben von olga64
als Antwort auf werderanerin vom 19.05.2020, 20:06:39

Ja, diese schöne Gegend hilft mir auch sehr in diesen Seuchenzeiten.
Aber die Fahrten nach München zu meinem Freund, die ich mit S-Bahn mache, verkneife ich mir noch, weil ich mich dem nicht aussetzen möchte.
Jetzt kommt ER immer öfters zu mir, aber bei mir ist es natürlich kleiner und nicht so komfortabel für zwei Personen wie in seiner Wohnung. Da mussten wir uns auch umstellen ,aber die Sehnsucht nacheinander ist dann doch grösser und auch das wird hoffentlich noch lange so bleiben.... Wir beschränken dies aber auf das Wochenende, weil die Gefahr, dass wir in beengteren Wohnverhältnisse mit unterschiedlichen Lebensarten und unseren gezüchteten Marotten aneinandergeraten, zu gross ist. Olga

heide
heide
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RE: Nutzung des Gartens in Coronazeiten
geschrieben von heide
als Antwort auf grossvater.de vom 18.05.2020, 19:10:19

Grossvater, eine Kletterwand im Garten für die Kleinen, ich denke, hier wird sowohl der Großvater - weil er sie bauen darf - als auch die Kinder viel Freude daran haben. 
Ich mache es ganz anders...und nicht nur zu Corona Zeiten. Ich spiele mit den Kindern u.a. verstecken. Sie dürfen sich selbst oder auch ihre Spielsachen verstecken - und wenn  Oma selbst irgendwann verschwunden ist, dann wird die Freude umso größer. 
Unsere Frida und Anton...beide Leben wahrhaftig in einem Paradies, mit Hühnern, Pferden und auch Esel...im Grunde bräuchten sie auch keine Kletterwand. Ich denke, unseren Kindern ist es wichtiger, den Enkeln die Natur näherzubringen, als Spielzeugläden leer zu kaufen. Das machen dann die Tanten😅 Unser zweijährigeR Anton kann schon xTiere namentlich benennen. Ja, wir haben großartige Enkel, und die Kleinen verstehen auch Danke und Bitte zu sagen.

Deine Kletterwand steht im Schrebergarten? 
Viel Freunde mit den Enkeln wünscht

Heide


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