Geisteswissenschaft / Philosophie Philosophie in unserer Zeit

nasti
nasti
Mitglied

Re: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von nasti
als Antwort auf olga64 vom 25.02.2015, 15:39:18
Precht und Raphaël Enthoven sind meine Lieblinge.

Sie schreiben und sprechen einfach, für Menschen verständlich. Einmal waren da Zeiten wo ich auch ganz lange philosophische Gespräche führte mit Kollegen aus Preßborg, am Ende habe ich meine Zeit verloren damit, unsere Gespräche haben zum NIX geführt.
ich glaube es nicht das Herr Precht wäre besondere gut situierter Herr. Und wenn, dann gönne ich Ihm. Bin so indirekt auf die beide Philosoophen verliebt. :) :)Ich liebe die Philosophie, aber eher ist das bei mir eine Koketterie. :):)

Nasti
Miranda M.
Miranda M.
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RE: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von Miranda M.
als Antwort auf nasti vom 26.02.2015, 11:45:18
Philosophie, ist eine Ersatzwissenschaft bzw. gar keine Wissenschaft
(so wie z.B. auch Religion oder Jura) sie ist nichts richtiges - eigentlich ist sie unnötig


Dafür gibt es das Bildungsfach: Lebenskunde
= eine Naturwissenschaft
ferryman
ferryman
Mitglied

RE: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von ferryman
als Antwort auf Miranda M. vom 23.03.2019, 22:29:05
man braucht sie alle

die kopf-werker

die mund-werker

die hand-werker

wer herr über seine zeit ist, oder dafür honoriert wird,
wendet sich gerne der philosophischen sparte der  kopf-werker zu 
teils zum zeit-vertreib teils zur nutz-anwendung.

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RE: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von Dezemberrose

Man braucht etwas warum und vor allem wozu?
Ich frage 10 Menschen,
wie viele Antworten werde ich bekommen,
und wie unterschiedlich werden sie sein?

ferryman
ferryman
Mitglied

RE: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von ferryman
als Antwort auf Dezemberrose vom 27.10.2019, 10:45:10
liebe rose,

ich weiss schon, was du meinst -
und habe den eindruck, du machst es dir etwas zu einfach

denn zuerst kommt es auf die frage an - wie präzise und eindeutig und schwierig
und dann darauf, wen man wie fragt

oder ?

man könnte auch 10 fast gleiche antworten bekommen

 
RE: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von Dezemberrose
als Antwort auf ferryman vom 27.10.2019, 12:47:05

@ferryman ja, stimme zu,

vielleicht ergänze ich:
es ist mir zu einfach und zu subjektiv zu sagen:
"Das braucht man nicht."

Hatte mich mit meinem Posting mehr auf Miranda M bezogen,
die schrieb, Philosophie sei unnötig.

Daher meine Frage: Wer braucht was und wozu?
Oder vielleicht so:
Wie und von wem wird entschieden, was unnötig ist?
 


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ferryman
ferryman
Mitglied

RE: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von ferryman
als Antwort auf Dezemberrose vom 27.10.2019, 13:17:52
antwort erwünscht ? ----

der bedarf entscheidet ---


"nötig" sein ---ausser den grundbedürfnissen-- hängt zb davon ab,

wie es ihr/ihm persönlich -in jeder hinsicht- geht

ob es gesellschaftlich einigermassen akzeptiert wird

ob sie/er -aus momentaner prägung- danach strebt

ob es sowieso in ihr/sein beute-schema passt

und ob sie/er es sich leisten will und kann

??? vielleicht noch weitere ob/und ???
---------

"UN-nötig"

ist teils aus sich  heraus sachlich begründbar

und andererseits -aus selbst-schutz-bedürfnis-
die einstufung von allem, was  -- subjektiv--   nicht für "nötig" gehalten wird  

ok ?

 
RE: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von Dezemberrose
als Antwort auf ferryman vom 27.10.2019, 13:47:02

Ganz ok, ferryman,

Ich persönlich brauche nur noch, was ich brauchen will.
Und das kann für andere durchaus un-brauchbar sein.
So hat jeder seins, und das ist gut so.
 

Bias
Bias
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RE: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von Bias
als Antwort auf marina vom 12.08.2011, 14:36:09

 

". . , dass mit dem Staunen das Philosophieren beginnnt."
So betrachtet sind Menschen, welche staunen und das Fragen nicht verlernt haben, Philosophen.
 
Bias
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RE: Philosophie in unserer Zeit
geschrieben von Bias
als Antwort auf miriam vom 11.08.2011, 08:48:44
" . . noch weniger denke ich, dass wir alle Philosophen wären."
geschrieben von miriam

Letzteres hat Karl Popper ganz anders gesehen, Miriam.

Wenn "Philosoph" genannt wird wer ungefragt Platon, Aristoteles, Kant, Hegel, usw. zitiert und zu erklären weiß, was die Altvorderen mit dieser oder jener Erklärung gemeint haben (haben könnten), magst Du recht haben.
Ich erachte Menschen die sich bspw. über das Leben an sich wundern,
über den Sinn welchen sie ihrem Dasein im Leben verleihen nachdenken,
sich Fragen stellen
und über all das mit Freunden austauschen
durchaus für praktizierende Philosophen.
Sokrates soll so ein Typ gewesen sein.

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