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Gesundheit Erfahrungen mit Schmerzpflastern?

ehemaligesMitglied47
ehemaligesMitglied47
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Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von ehemaligesMitglied47
als Antwort auf nachtigall vom 20.07.2009, 20:24:21
....ich kann bestimmte Perioden mit Alternativcocktails gut überstehen, aber wenn die Schmerzschübe kommen, geht nur noch die chemische Keule ... nach 12 Jahren Dauerschmerz mit steigender Kurve hat man so manches ausprobiert...
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cundinamarca
heide †
heide †
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Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von heide †
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 20.07.2009, 21:05:22
Dir als Schmerzpatientin Bewunderung dafür zu zollen, dass Du seit Jahren tagein, tagaus Schmerzen duldsam erträgst, wird Dir Deine Qual nicht lindern, aber allein die Tatsache, dass für mich schon das kleinste Schmerzgefühl eine mittlere Katastrophe darstellt zeigt, wie unterschiedlich die Menschen doch in ihren Empfindungen sein können. Dem Himmel sei Dank, dass ich noch gesund bin, denn anders würde ich wahrscheinlich gar nicht leben wollen, Dir aber Cundia... – welch ewig langer Name – wünsche ich echt Gesundheit
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heide
walter4
walter4
Mitglied

Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von walter4
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 20.07.2009, 19:49:59
Falls die Schmerzen von der Arthrose herrühren, solltest du in erster Linie aber an die sog. nichtsteroiden Antirheumatika denken, von denen Voltaren (Wirkstoff Diclofenac) wohl das bekannteste ist. Ich habe schon lange Arthrose, Schmerzen aber nur bei Überlastung. Und da hilft mir Diclofenac sehr gut.

Zur ständigen Pflege meiner Gelenke nehme ich jeden Morgen einen Cocktail aus Vitamin-C-Brausetablette, Magnesium Brausetablette und 2 Eßl. Braunhirse und achte auf eiweißreiche, zumindest nicht eiweißarme Ernährung. Dies ist ein Rezept der spanischen Ärztin Maria Bergasa (siehe Linktip)

Überdies gibt es noch einiges, was hilft:
-Radfahren, Schwimmen
-Pferdesalbe, Murmeltiersalbe
-Gelatine
-Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat (bei ALDI)
-Magnetfeldtherapie, PAP-IMI, Rykta
-Tees: Brennnesssel, Zinnkraut
-Komplexmittel: Zeel, Traumeel
-manche sagen, daß Basenpulver gut sei, habe ich aber noch nicht selbst probiert. Alles andere schon.
--
walter4

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Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von ehemaliges Mitglied_84475
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 20.07.2009, 19:49:59
Ich danke Euch schon einmal ganz herzlich - ich war so froh, endlich mit den Pflastern ein wirklich wirksames Schmerzmittel gefunden zu haben, aber diese schlimmen Nebenwirkungen sind schon beängstigend, solche Atemdepression hatte ich noch nie und jeden morgen oder in der späten Nacht mit dieser Schnappatmung aufzuwachen und immer mit einem Albtraum, ist einfach zu viel, zumal ich noch voll berufstätig bin und dann entsprechend müde.Ausserdem bleibt dieser leichte "Überdruck" und ich atme noch lange in den Tag sehr angestrengt. Eigentlich habe ich einen sehr guten Schmerztherapeuten - aber der ist natürlich grad im Urlaub.
--
cundinamarca
geschrieben von cundinamarca



Hallo cundinamarca,

Deine Beunruhigung wegen der nächtlichen Atemdepression finde ich sehr berechtigt. Mir wäre ein Medikament, dass mein Atemzentrum (im Hirnstamm) drosselt, auch äußerst unheimlich, und ich würde versuchen, auf andere Mittel auszuweichen! Auf jeden Fall solltest Du die Dosierung überprüfen lassen

Vielleicht hast Du während des Schlafes ja bereits Atemaussetzer (sog. Schlafapnoe); Deine Müdigkeit am Tag könnte darauf hinweisen. Hier ist die Untersuchung in einem Schlaflabor ratsam.

Nach meiner Ansicht gehört die Behandlung mit Opioid-Analgetika (Fentanyl gehört dazu) unbedingt in die Hände versierter Schmerztherapeuten, die sowohl die Indikation als auch die Dosierung in regelmäßigen Abständen überprüfen.
Am besten wäre natürlich, wenn Du mit weniger gefährlichen Analgetika auskämest.

Alles Gute, Ursula
ehemaligesMitglied47
ehemaligesMitglied47
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Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von ehemaligesMitglied47
als Antwort auf ehemaliges Mitglied_84475 vom 21.07.2009, 13:13:13
@walzer4 danke für Deine Ausführungen. Radfahren ist ein Traum von mir ...seit 3 Jahren klappts leider nicht einmal mehr mit nem Dreirad für mehr als 500m .... vor 5 Jahren hab ich noch tagelange Radwanderungen mit meinem Hund entlang der Elbe machen können. Jetzt bin ich froh, wenn ich mit meinen Schmalspur-AOK-Chopper, einen Topro Olympos Rollator fürs Gelände, mal ein paar km mit meinen Hunden durch Feld und Wald laufen kann ... ich habe ein völlig degeneriertes Sprunggelenk nach einem Unfall, deshalb ist gerade Treppe heruntergehen oder der Wechsel von Untergrund - also zB von Asphalt auf Wiese - ist ohne Gehhilf quasi unmöglich. Wenn ich nur dran denke, wie fit mein anderes Spunggelenk ist und wie toll ich noch laufen könnte... dieser vermaledeite Unfall ... aber ... nun muss ich damit klarkommen.


@ursula: Dir ganz besonderen Dank. Wie schon gesagt, meinem Schmerztherapeuten vertraue ich eigentlich und er wollte, dass ich die Pflaster weiter nehme, aber mir ist das zu suspekt. Das Schlaflabor ist anvisiert,nur gibts hier eine Warteliste... irgendwann Ende August bin ich dran ... bis dahin ersticke oder ertrinke ich im Traum jede Nacht
--
cundinamarca
pucki
pucki
Mitglied

Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von pucki
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 21.07.2009, 14:42:09
--Freude ist auch wichtig und ich kann mich erinnern, daß Dir
wilde Kamille gefällt))



Viel Glück mit den hier angegebenen Mitteln!
Ich komme gerade von einer kleinen Radtour und sah die obige Kamille)

Gute Besserung !

pucki

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ehemaligesMitglied47
ehemaligesMitglied47
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Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von ehemaligesMitglied47
als Antwort auf pucki vom 21.07.2009, 15:33:45
Danke pucki - und mach Dir nur keine Sorgen, ich hadere nicht mit dem Schicksal und jammere auch nicht, wie es mancher vielleicht gerne auslegen möchte - es ist nunmal so und nun versuche ich eben, das beste draus zu machen. Und bei solchen Veränderungen aufgrund eines noch für mich relativ neuen Medikament frag ich hier gerne einmal nach, denn es gibt erfahrene Betroffene und einige erfahrene Mediziner in unserer Runde. Ich kann noch jeden Tag zur Arbeit und habe dort keinen Sonderstatus, bin eigentlich immer beschäftigt und viel unterwegs, schon wegen der Tiere und muss einfach nur mehr ausruhen. SOnst lass ich mich von wenig abhalten und ... ne Kneifzange konnte ich auch schon mit 20 sein )
--
cundinamarca
peter25
peter25
Mitglied

Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von peter25
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 21.07.2009, 19:45:55
Jetzt habe ich mir mal in Ruhe deine Leidensgeschichte und deine Krankengeschichte durchgelesen.
Hast Du schon mal dran gedacht oder hast ihn evtl.schon, den Schwerbehindertenausweis. Falls nicht einen Antrag stellen beim Versorgungasamt.Bringt eine Steuererleichterung und mehr Urlaub, da Du ja noch arbeitest. Bekommst einen kleinen Sozialschutzschirm
über dich aufgespannt.Einen Ratgeber gibt es beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Mach dich mal schlau, falls noch nicht geschehen.
Gute Besserung und viel Erfolg mit den Prozenten vom Versorgungsamt.
Peter
ehemaligesMitglied47
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Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von ehemaligesMitglied47
als Antwort auf peter25 vom 21.07.2009, 20:11:22
Danke Peter - ich hab mich gerade dazu "durchgerungen" und mein Doc musste mich geradezu treten, damit ich das mache. Aber Du hast recht. Ich hab wahrscheinlich schon viel zu lange gewartet.
--
cundinamarca
peter25
peter25
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Re: Erfahrungen mit Schmerzpflastern?
geschrieben von peter25
als Antwort auf ehemaligesMitglied47 vom 21.07.2009, 20:15:23
Danke Peter - ich hab mich gerade dazu "durchgerungen" und mein Doc musste mich geradezu treten, damit ich das mache. Aber Du hast recht. Ich hab wahrscheinlich schon viel zu lange gewartet.
--
cundinamarca
geschrieben von cundinamarca


Vielleicht kann ich Dir noch ein Tipp oder Rat geben?
Ich weis ja nicht wie lange Du noch arbeiten mußt(Rente) oder welchen Arbeitgeber Du hast?
Aber in der heutigen Zeit werden Menschen mit Behinderung nicht gerne beschäftigt.Denn manche Betriebe(nach größe) bezahlen lieber die Abgabe als einen Behinderten Menschen einzustellen?
Da viele meinen, solch ein Mensch ist viel krank,bringt die Arbeitsleistung nicht und der Zusatzurlaub (5 Tage) kommt noch hinzu.
Also überleg es dir reiflich und erzähl evtl. vorläufig nix deinen evtl.schwatzhaften Kollegen und Chef, das Du einen Antrag gestellt hast.
Denn es könnte sein........
Ich kenne einige die erkrankt sind......stellen aber keinen Antrag weil sie Angst haben,wenn sie den Ausweis vorlegen bei der Personalabtl. das irgend wann mal die Kündigung ins Haus flattert.
Die Zeiten haben sich verändert--------
Peter

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