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Gesundheit Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -

Femmefatale †
Femmefatale †
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RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von Femmefatale †
als Antwort auf Morrison vom 12.10.2017, 17:50:25

Mein Mann und ich sind am Dienstag geimpft worden.

Morrison, wogegen bist du denn allergisch? Es gibt auch spezielle Grippeimpfstoffe für solche Menschen. Meiner wird auch eigens bestellt.

LG, ff

Songeur
Songeur
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RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von Songeur
als Antwort auf Morrison vom 12.10.2017, 17:50:25

Ich habe am letzten Wochenende mal die Oma meines Enkels gefragt, ob sie sich impfen lässt. Ich kenne die Dame als hochgradig besorgt um ihre Gesundheit und rechnete also mit einem klaren "Ja".

Kam aber nicht, dafür eine empörte Schilderung nach der sie sich nach dem 60sten Lebenjahr drei mal hat impfen lassen und jedesmal danach krank wurde. Keine Grippe natürlich, aber es hat ihr gereicht und nun macht sie's wie ich: Keine Grippeschutzimpfung!

Klaro
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RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von Klaro
als Antwort auf Bastelmax vom 12.10.2017, 16:32:09

Hallo,

bisher dachte und denke ich auch jetzt noch, dass ein gesunder, älterer Mensch keine Grippeschutzimpfung braucht. Was anderes ist es, wenn jemand durch Krankheiten geschwächt oder hochbetagt ist. Da ist es sicher sinnvoll.

Ich hatte schon die "echte" Grippe, weiß also, was auf einem zukommen kann. Aber ich denke, es stärkt auch das Immunsystem, wenn man nicht sämtliche (oder impfbare)  Infektionserkrankungen "wegimpft".

Klaro


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Klaro
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RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von Klaro
als Antwort auf arno vom 03.10.2017, 08:40:46
Moin,


Wer sich vorsorglich impfen läßt, bekommt meistens die Grippe!


Gruß
arno


 
geschrieben von arno
nein, die Influenza bekommt er nicht, aber jederzeit einen grippalen Infekt, der natürlich auch verschleppt werden kann, d.h. auf die Nebenhöhlen usw. übergreifen kann.

Klaro
anno10
anno10
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RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von anno10
als Antwort auf Klaro vom 14.10.2017, 17:43:29

Grippeschutzimpfung- ein Beispiel für Zwei- KLassen- Medizin

Während Privatpatienten einen Impstoff mit optimalen Grippe-
schutz erhalten, gab es für Kassenpatienten einen Impfstoff
in den letzten Jahren, der nur suboptimal war. Vermutlich wird sich auch
dieses Jahr nichts daran ändern.

Der Tagesspiegel 2015
Nach dem Vorwurf von Virologen, in Deutschland verwendete Grippeimpfstoffe seien nur bedingt wirksam, haben Politiker von SPD und Grünen die Krankenkassen kritisiert und Konsequenzen gefordert. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Hilde Mattheis, nannte die Praxis der Kassen, gesetzlich Versicherte nur mit einem preisgünstigen Dreifachimpfstoff zu versorgen, nicht nachvollziehbar.

Wer arm ist im reichen Deutschland muß früher sterben.

karl
karl
Administrator

RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von karl
als Antwort auf Klaro vom 14.10.2017, 17:39:49
Klaro
Aber ich denke, es stärkt auch das Immunsystem, wenn man nicht sämtliche (oder impfbare)  Infektionserkrankungen "wegimpft".
Liebe Klaro,

diesen Ausspruch hört man zwar öfters, aber er ist grundlegend falsch. Die Impfung "stärkt" Dein Immunsystem, ohne dass Du die schlimme Krankheit, an der Du vielleicht sterben könntest, durchmachen musst.

Was heißt denn "wegimpfen"? Impfung beruht ja auf dem Prinzip, dass gerade die Produktion von wirksamen Antikörpern gegen die Krankheitserreger  induziert wird, ohne dass der Impfstoff die krankmachenden Elemente enthält.
 
Impfen: Das bedeutet, den Körper auf Gefahren vorzubereiten, denen er irgendwann in der Zukunft ausgesetzt sein könnte. Eine trainierte Immun-Abwehr kann Krankheitserreger niederkämpfen, gegen die sie ohne Vorbereitung keine Chance hätte.

Quelle.
Karl

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digi
digi
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RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von digi

Wir hätten heute noch Pest, Pocken und Kinderlähmung.
Wenn nicht geimpft worden wäre.
So hat jeder auch eine soziale 'Verpflichtung', sich (vorbeugend) impfen zu lassen.

Songeur
Songeur
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RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von Songeur
als Antwort auf digi vom 16.10.2017, 12:24:29
Wir hätten heute noch Pest, Pocken und Kinderlähmung.
Wenn nicht geimpft worden wäre.
So hat jeder auch eine soziale 'Verpflichtung', sich (vorbeugend) impfen zu lassen.
Es gab da doch mal die Anregung zum sozialverträglichen Frühableben, das quasi mit Renteneintritt angeregt wurde. Wenn Eure Impferei etwas bewirken soll, müssen die jungen Menschen geimpft werden, denn die Grippe wird nicht dadurch in den Orkus der Geschichte befördert, wenn vorwiegend alte und kranke Menschen geimpft werden.
RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von Morrison
als Antwort auf Songeur vom 16.10.2017, 12:52:36

Mein Arzt ist sehr vernünftig, auch was Impfungen angeht. Keiner kommt bei ihm ohne Vorgespräch zu irgend einer Impfung.

Ein Beispiel: Ich hatte wegen Zeckenimpfung gefragt, weil hier die fiesen unterwegs sind. Er fragte mich, ob ich manchmal oder öfter Zecken an mir gesehen hätte etc. Als ich das verneinte, meinte er, es sei wie mit anderen Insekten (z.B. Schnaken), manche Menschen werden mehr attackiert, manche weniger, manche garnicht. Also keine Impfung gegen Zecken! Er hat mir abgeraten.

Ich habe auch sonst keine besonderen Impfungen und mir geht es bestens. Man kann sich auch krank impfen lassen. Diese Impferei halte ich für total übertrieben.

Wie war das bei der Vogel- und Schweinegrippe? Schnell sind die meisten losgerannt und von der Schweinegrippe haben etliche Menschen eine schwere unheilbare Krankheit bekommen. Soweit ich weiß, laufen da noch Verfahren .....

Gesunde Grüße!

Femmefatale †
Femmefatale †
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RE: Grippeschutzimpfung - Pro und Kontra -
geschrieben von Femmefatale †

Meine Ärztin ist da auch sehr pingelig.
Bei ihr wurde niemand gegen Schweinegrippe geimpft; sie sagte damals, sie stelle ihre Patienten nicht als Versuchskaninchen zur Verfügung.

LG, ff


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