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Gesundheit Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken

nachtigall
nachtigall
Mitglied

Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von nachtigall
als Antwort auf eleonore vom 28.03.2009, 09:24:33
Das ist mir bekannt......
Habe ich irgendwo geschrieben, dass sie öfters dies Wortwahl benutzt?
--
nachtigall
Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf sonja47 vom 27.03.2009, 23:01:03
Was weißt Du schon.
Bin ein wenig länger hier wie Du
und kenne hier die Leute,
aus dem alten Chat und Forum, das kannst
Du mir glauben. Wenn nicht,so ist es mir
auch egal.

Außerdem was moserst Du hier rum???
Erst den Thread von Floravonbistram
kaputt machen und nun kommst Du her!


--
astrid
Karl
Karl
Administrator

Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von Karl
als Antwort auf loreley vom 27.03.2009, 16:42:24
Hallo loreley,


nun, ganz so einfach ist es nicht. Mit Loki und Helmut Schmidt kann man natürlich beweisen, dass einige Raucher älter werden als der Durchschnitt der Bevölkerung, man kann aber nicht beweisen, dass Raucher als Gruppe älter werden als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Zu glauben, dass jedes Gutachten käuflich ist, ist m. E. eine verzerrte Wiedergabe der Wirklichkeit. Kein Gutachter darf es sich erlauben, formale Fehler oder Fälschungen in seinen Statistiken zu haben, sonst wird er bald keine Aufträge mehr bekommen. Unstrittig ist, dass man die gleichen Daten oft unterschiedlich interpretieren kann und auch, dass die Art der Daten, für die man sich interessiert, oftmals eine Ablenkung vom Kernproblem darstellt. Deshalb ist es immer sinnvoll, nach der Finanzierung einer Statistik zu fragen, darin stimmen wir überein.
--
karl


P.S.: Im übrigen ist es zutreffend, dass in Dörfern mit Störchen mehr Kinder geboren werden als im Durchschnitt der Bevölkerung! QED

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Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf nachtigall vom 28.03.2009, 09:08:13

guten morgen nachtigall, nein ich empfinde den begriff in dem zusammenhang in dem er verwendet wurde als herablassung und erst recht gebildete damen. denn es heisst: ist eine dame, die sich nicht als dame benimmt, weiterhin als dame zu behandeln? die frage muß leider bejaht werden. das wort bildung in dem zusammenhang ist für mich doppelte herabsetzung, da die negativbehaftung auf einbildung (etwas besseres sein) abzielt.

es geht mir aber nicht darum, was irgendwo steht oder nicht, sondern was die einzelne person darunter versteht, weil das genau die punkte sind an denen wir menschen aneinander vorbeireden, weil jeder etwas anderes unter einem begriff versteht.

nachtigall, nicht alle menschen die analphabeten sind, sind ungebildet. im gegenteil, ich habe unter den sogenannten „nicht gebildeten“ mehr menschen mit gesundem sachverstand und menschenkenntnis erlebt als bei den sogenannten „gebildeten“, eingebildeten. es geht auch nicht darum wie wer frau merkel ruft und was auf der tür zum stillen örtchen steht.

du selbst bezeichnest mein schreibweise als etwas befremdet. warum hinterfragst du dann nicht ?

das ist nämlich ebenfalls einer der punkte, die ich hier sehr sehr stark bemängel.

wird hinterfragt, bekommt man keine antwort oder aber es wird abgewiegelt (wie in deinem fall der hinweis, dass es für eine geschlechtsumwandlung wohl zu spät ist (lach)).

der begriff „gebildete damen“ wurde von dir als wertung verwendet (so jedenfalls habe ich es verstanden). ich stelle mich in die reihe der ungebildeten und bin sicher, da bin ich nicht die einzige – nur – wer will sich diese blöße geben ?
und bedauern braucht mich niemand „ich bin wie bin und das ist gut so, denn ich möchte keine andere sein und erst recht nicht, für andere etwas anderes darstellen, nur damit andere eine „bessere“ meinung von mir haben". ich geniesse trotzdem meine freie zeit oder auch vielleicht gerade darum.

das bedeutet für mich: ich weiss nach wie vor nicht wie sich eine gebildete damen benimmt! jetzt wein ich erstmal in mein taschentuch.

--
plumpudding
Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf Karl vom 28.03.2009, 09:37:34
herrlich karl, also liegt das doch daran, dass die leute zucker auf die fensterbank legen.
--
plumpudding
ehemaligesMitglied65
ehemaligesMitglied65
Mitglied

Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von ehemaligesMitglied65
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 27.03.2009, 18:52:29
@meritaton, wie ich gesehen habe, bist du seit 40 tagen an bord. vielleicht kann ich dir damit helfen: es ist möglich ganz einfach in den archiven nachzulesen. warum also sollten klageweiber eingesetzt werden, um dir diese freude zu nehmen?
--
plumpudding
geschrieben von plumpudding


--
Vielleicht habe ich mich ein wenig missverständlich ausgedrückt.
Ich dachte nur, statt zu klagen, sollte man das mit dem Niveau immer wieder selber anpacken. Jedenfalls die, die es können, zwinker. Dann müsste ich nicht so viel zurücklesen, um herauszufinden, was hier verloren gegangen ist. Weil es ja nicht verloren wäre

Zum Thema selbst möchte ich anmerken, dass ich solchen Meldungen schon lange nicht mehr traue, weil immer wieder Gewissheiten und Empfehlungen in dieser Richtung völlig umgestoßen wurden und werden.

In vielen Fällen ist es sicher die Industrie, die hinter diesen Empfehlungen steckt. In den von Karl erwähnten Möglichkeiten der Interpretation von Fakten.
Andererseits ist zu berücksichtigen, dass die Forschung nun auch Fortschritte macht und sich dann revidieren muss.

Daher mache ich mir inzwischen keinen Kopf mehr und ernähre mich so weit es geht (man ist ja schon mal schwach) ausgewogen.

Und wenn mir Kaffe schmeckt, trinke ich ihn, ohne mir Gedanken über das Schlaganfallrisiko zu machen.


meritaton

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Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaligesMitglied65 vom 28.03.2009, 10:07:07

meritaton

glaub mir, es ist sehr interessant in der vergangenheit zu lesen und manches wird dir sicherlich verständlicher.

ich gestehe (wie schon öfter), dass es mir an phantasie mangelt themen einzustellen.

statistiken haben mich noch nie interessiert. ich habe gelernt, auf meinen körper zu hören und der weiss genau, was er will. und ob gesund oder nicht – kaffee ist mein lieblingsgesöff.

--
plumpudding
pilli
pilli
Mitglied

Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von pilli
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 28.03.2009, 09:59:52
da bin ich aber sowatt von fix und stelle mich, watt den abgehalterten begriff "Dame" betrifft, heftig nickend und zustimmend an deine seite plum!

gerne erinnere ich mich an gespräche mit meiner grossmutter, die uns zwinkernd manches aus ihrer vergangenheit erzählte. so soll mein grossvater, wenn er nach dem besuch mit geschäftsfreunden im spielcasion einen gewissen "Salon" besuchen wollte, vorab angekündigt haben:

"Wir werden danach noch die *Damen* besuchen.

es soll in diesem stadtbekannten salon ein reger austausch von informationen stattgefunden haben, die von geschäftlichem interesse gewesen sein sollen.

"Dame", so nannte man schon vor 200 jahren eine geliebte mit büüüldung; die auch als "Herzensdame" bezeichnet wurde im gegensatz zur heimischen angetrauten.

Mätressen, die recht belesen und des schreibens kundig waren, hielten sich nicht nur die kavaliere der feinen gesellschaft, sondern auch der klerus. es hat eine vielzahl von gemälden, die hohe würdenträger der kirche mit ihren "Damen" darstellen. maler haben die frauen dann um datt gemeine volk zu verwirren schon mal mit betenden händen, grossformatigen kreuzen oder heiligenschein portraitiert.

nie nicht möchte ich mit einer "Dame" verglichen werden, möchte ich doch meine weiblichkeit nicht derart gekünstelt verstanden wissen; eine frau bin und bleibe ich!


--
pilli
Mitglied_81b4260
Mitglied_81b4260
Mitglied

Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf pilli vom 28.03.2009, 11:33:04
@all

Wenn ich mich wieder auf die reine Objektebene begebe, also zur Diskussion über ein jüngstes Ergebnis der weltweiten bekanntesten US-Längsschnittstudie
Nurses' Health Study , dann ist leider bis jetzt wenig substantielle Kritik geäußert worden.Die NHS hat bisher eine Reihe wichtiger Erkenntnisse zur Ernährungskunde und Krebsrisiken bei Frauen erbracht. Seit 1976 gibt es die zweijährigen Befragungen und zum Teil klinischen Untersuchungen von tausenden teilnehmender Krankenschwestern.Sie ist die weltweit bedeutendste Gesundheitslängsschnittstudie, die bereits seit 30 Jahren läuft und inzwischen die wissenschaftliche Grundlage von vielen Empfehlungen ist bzw. die Grundlage für die Revision von bisherigen Ansichten darstellt.

Man kann Kritik äußern, wenn man in dieser konkreten Studie methodische bzw. statistische Fehler findet. Bisher hat kein Teilnehmer erkennen lassen, dass er wenigstens die engl. Summery gelesen hat geschweige denn versucht hat außer Pauschalurteile und Pauschalverdächtigungen etwas Substantielles zu äußern. Englisch ist die wissenschaftliche Fachsprache auch im deutschsprachigen Raum.


Eine grottenschlechte automatische Übersetzung ist kein Kriterium dafür, dass der englische Text gleichfalls grottenschlecht ist.

Wenn das Medium,die Zeitung etc. nicht besonders seriös ist, weil dort “Gut und Böse” buntest gemischt sind, heißt das nicht, dass diese erwähnte Untersuchung bzw. jeder dort erscheinende Artikel deshalb ebenfalls unseriös ist.
Da muß man sich schon die Mühe machen, die Originalquellen zu suchen bes. man sollte sich bemühen herauszufinden, auf wen sich dieser Artikel beruft und ob richtig zitiert worden ist bzw. ob zwischen dem Original und dem Artikel ein verfälschter Sinn festzustellen ist.
In diesem Fall ist es Martin Grond , Präsident der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft.

Er wurde korrekt zitiert, deshalb würde ich raten, mit Verdächtigungen und Abqualifizierung seiner Person bzw. der Deutschen Schlaganfall- Gesellschaft sehr vorsichtig zu sein.

Selbst, wenn Ergebnisse der NHS-Studien belegen, dass best. Nahrungsmittel oder eine bestimmte Ernährungsweise oder ein bestimmtes Verhalten einen günstigen Effekt auf irgendetwas ausüben und diese Ergebnisse werden von Interessengruppen als Werbung verwendet, heißt das noch lange nicht, dass diese Studien bezahlte Auftragsarbeiten mit vorgegebenem Ergebnissen seien..



Das was bleibt ist also folgendes:



[i]Der regelmäßige Genuss (erg. Von Kaffee) führt entgegen bisherigen Annahmen nicht zu einem erhöhten Schlaganfallrisiko.

Im Gegenteil: Möglicherweise sinkt die Gefahr dadurch sogar etwas. Das ergibt sich aus einer Langzeitstudie über 24 Jahre mit rund 83 000 Frauen, auf die die Deutsche Gesellschaft für Neurologie in Aachen und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) in Berlin hinweisen. Die positiven Effekte seien allerdings wohl nicht auf das Koffein, sondern auf andere Inhaltsstoffe von Kaffee zurückzuführen.[/indent]
......
.... Rauchen, Diabetes und erhöhte Blutfettwerte könnten diese Effekte allerdings wieder zunichtemachen. Auch bei Bluthochdruck sei kein Nutzen nachgewiesen worden.




PS:
Der überwiegende Teil des Threads könnte allenfalls für eine Metadiskussion interessant sein und zeigt außer persönlichen Angriffen und persönlichen Verteidigungen bzw. "witzigen" Bemerkungen und Antworten, nichts was für das Thema selbst interessant ist.
--
mart1
sonja47
sonja47
Mitglied

Re: Kaffee kann Schlaganfall-Risiko bei Frauen senken
geschrieben von sonja47
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 28.03.2009, 09:37:26
o, ooooooh

Lehrerin kommt mit Rotstift daher!

Mehr lohnt sich absolut nicht zu schreiben
--
sonja47

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