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Gesundheit Letzte Hoffnung Kuba ?

Edita
Edita
Mitglied

Re: Letzte Hoffnung Kuba ?
geschrieben von Edita
als Antwort auf Edita vom 13.09.2014, 16:46:03
Vor lauter Wut habe ich vergessen, auf den Titel dieses Threads einzugehen, natürlich ist es, und in Anbetracht des jahrzehntelangen Handelsembargos gegen Kuba ganz besonders, eine ganz besonders zu würdigende und fast schon selbstlose Geste, hier Hilfe, und dann auch noch mit dem größten Kontingent aller Hilfsmaßnahmen, auszusenden!

Edita
Re: Letzte Hoffnung Kuba ?
geschrieben von meli
als Antwort auf Edita vom 13.09.2014, 17:46:32
Ich glaube, dass niemand etwas dagegen geschrieben hat, liebe Edita.

Oder habe ich etwas überlesen?

Meli
karl
karl
Administrator

Die Hilfe Kubas in der Ebolakrise ist ein Hoffnungsschimmer, andere müssen dem guten Beispiel folgen
geschrieben von karl
Das Hilfsangebot Kubas in dieser Krise sollte Vorbild für andere Staaten sein. Nach Auskunft der Ärzte ohne Grenzen reicht das zur Verfügung gestellte Personal bei weitem noch nicht aus, um wirksam helfen zu können.

Karl

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Edita
Edita
Mitglied

Re: Letzte Hoffnung Kuba ?
geschrieben von Edita
als Antwort auf meli vom 13.09.2014, 17:48:25
Iewo Meli, meine Wut bezog sich ausschließlich auf die WHO und unsere Politiker, meine Gedanken sind dabei auch schon weitergesprungen, etwa in Richtung, welches Leben oder welcher Mensch ist bei so einer Katastrophe, schützens- und achtenswert, unweigerlich lande ich da immer bei Mausi !

Edita
myrja
myrja
Mitglied

Re: Die Hilfe Kubas in der Ebolakrise ist ein Hoffnungsschimmer, andere müssen dem guten Beispiel...
geschrieben von myrja
Hallo Meli,

ich wollte Dich keinesfalls angreifen.

Ich denke aber, auch wenn vielleicht Sittingbull das Ganze politisch sieht, sollte und muss man sich ja nicht auf die politische Schiene ziehen lassen, wenn man das nicht möchte.

Man kann doch die politische Note "übersehen" und einfach nur würdigen, was Kuba da leistet.

Myrja
Re: Die Hilfe Kubas in der Ebolakrise ist ein Hoffnungsschimmer, andere müssen dem guten Beispiel...
geschrieben von meli
als Antwort auf karl vom 13.09.2014, 18:01:23
Danke Karl für die Veränderung der Überschrift.

So kommt die Sache im Raum Gesundheit zum Tragen,
denn es ist ein sehr wichtiges Thema, das uns
wirklich alle betrifft.
Wir sind nicht mehr nur ein Teil dieser Erde
irgendwo und das fernab vom Schuß.

Der alte Goethe konnte noch den Bürger in Faust I sprechen lassen:

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen,
als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
wenn hinten, weit in der Türkei,
die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
dann kehrt man abends froh nach Haus
und segnet Fried' und Friedenszeiten.

Diese Welt existiert nicht mehr.
Und das gilt nicht nur für Kriege, sondern auch
für Epidemien, die sich aufgrund unserer modernen
Technologie ganz anders ausbreiten können als zu
Goethes Zeiten.

Und damit will ich keine Angst verbreiten, sondern
verdeutlichen, wie viel uns diese Epidemie angeht.

Unter diesem Grundgedanken ist die gesamte Welt
gefragt und hat sich in der Tat viel Zeit gelassen,
wirklich effektiv einzuschreiten.
Da bin ich mit all meinen Vorschreibern einer Meinung.

Vielleicht wurde gehofft, das geht vorbei im Sinne
einer Vogel Strauß Politik.

(@ Edita
auf dieser Ebene verstehe ich Deine Wut absolut und
teile sie auch)

Ich habe hier einen Bericht von Spiegel online,
der auf erschütternde Weise zeigt, wie es vor Ort in
Monrovia aussieht.

Spiegel online - Helfer berichtet aus Monrovia

Es ist z.B. wichtig zu wissen, dass das Personal nur in
Schutzanzügen im Hochrisikobereich arbeiten kann, dies
aber nur etwa eine Stunde auszuhalten ist.

Es rächt sich jetzt, dass in der Vergangenheit zu wenig
für die Infrastrukturen, die Ausbildungen und Bildung in
diesen Länder getan wurde.
Statt dessen wurden unsinnige Kriege geführt.

In unserem Land werden für unendliche Unsinnigkeit
Gelder ausgegeben.
So denke ich vor diesem Hintergrund, dass die Hilfe
von einer Million Euro auf das zehnfache auszuweiten, ein unbedingtes Muss ist.

Und es gibt auch andere Quellen, die helfen.

Ich habe hier auf meiner Suche im Netz z.B.
hier einen Bericht über die Else Kröner-Fresenius-Stiftung
gefunden.
Diese Stiftung schickt ein Isolierzelt, Kosten 500 000 €,
in das Gebiet.
Hier ist einmal sehr genau beschrieben, was ein Isolierzelt
für einen Inhalt haben muss, damit dort effektiv und mit
möglichst größter Sicherheit gearbeitet werden kann.

Taunus Zeitung - Hilfe für Ebola Patienten

Und das zeigt dann auch wieder, wie weit die 10 Millionen
reichen.
Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein.

Meli

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Re: Die Hilfe Kubas in der Ebolakrise ist ein Hoffnungsschimmer, andere müssen dem guten Beispiel...
geschrieben von meli
als Antwort auf myrja vom 13.09.2014, 18:26:34
Hab Dank für Dein Posting Myrja,
das ist schon in Ordnung.
Bei diesen Dingen schlagen die
Wellen manchmal hoch oder es kommt
zu Missverständnissen.

Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende.

Meli
old_go
old_go
Mitglied

Re: Letzte Hoffnung Kuba ?
geschrieben von old_go
als Antwort auf sittingbull vom 13.09.2014, 11:39:23
Kuba sendet 165 mediziner nach Westafrika , um die länder dort im kampf
gegen die "Ebola-Epidemie" zu unterstützen.

dazu die generaldirektorin der WHO , Margaret Chan :

" Ich bin sehr dankbar für die Großzügigkeit der kubanischen Regierung und der Gesundheitsspezialisten, die ihren Teil beitragen, um bei der Eindämmung des schlimmsten Ebola-Ausbruchs in der Geschichte zu
helfen. (...)
Kuba ist in der Welt bekannt für seine Fähigkeit, herausragende Ärzte und Krankenschwestern auszubilden, und für seine Bereitschaft, anderen Ländern auf ihrem Weg zum Fortschritt zu helfen . "

hoffen wir das beste für die ohnehin gebeutelten menschen in Afrika .

danke ... Genossen !

sitting bull


Ich erlaube mir,den Eröffnungsbeitrag von SB noch einmal zu zitieren,
denn ich habe lange darüber gegrübelt,
warum er seinen Dank an die "Genossen" gerichtet hat!
und dafür hier kritisiert wurde.

Die Antwort könnte sein:

weil in Kuba der Kommunismus zuhause ist.

Die Grundideen von Engels und Marx waren -eigentlich- gut,
aber,wie bei Vielem können sie nicht wirklich realisiert werden,
leider.

Ich bin kein Kommunist,

aber,SB hat mit dem "Dank an die Genossen" nicht nur seiner politischen Gesinnung Ausdruck gegeben,

sondern aufgezeigt,daß Kuba den Grundgedanken des Kommunismus mit seinem beispielhaften Einsatz für die Ebola-Epidemie
umsetzt.

Gudrun
ehemaligesMitglied23
ehemaligesMitglied23
Mitglied

Re: Letzte Hoffnung Kuba ?
geschrieben von ehemaligesMitglied23
als Antwort auf old_go vom 14.09.2014, 08:47:33
Für mich sieht es so aus, dass ein kommunistischer Diktator seine Ärzte nach Afrika geschickt hat.

In freien Ländern ist es nicht möglich Ärzte zu " schicken ", die müssen schon freiwillig gehen.

Wie wäre es denn , Häuptling ? Geh doch auch mal mit gutem Beispiel voran, du bist doch Arzt.
Re: Letzte Hoffnung Kuba ?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaligesMitglied23 vom 14.09.2014, 09:17:37
kuba hat eigentlich mit sich selbst im lande genug zu tun.
mir sieht es eher nach einer reinen propaganda aus.

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