Gesundheit Migräne

Oktobertag
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Migräne
geschrieben von Oktobertag
Ich leide seit dem 6. Lebensjahr unter Migräneanfällen. Es gibt zwar heute bessere Medikamente als früher, jedoch helfen diese immer nur wenn man sie frühzeitig einnimmt. Ich wurde jetzt ganz eingestellt auf hochdosierte Gaben von Ibuprofen weil ich andere Mittel nicht vertrage. Mein Arzt ist ratlos weil er der Meinung war, das spätestens nach den Wechseljahren diese Anfälle vorbei seien. Leider ist dies nicht der Fall. Ich habe auch schon autogenes Training gehabt aber alles ohne Erfolg. Entspannungsübungen und Meditation waren auch nicht besser. Wer hat noch eine Idee wie man diese furchtbaren Schmerzattacken in den Griff bekommt.
astrid
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Re: Migräne
geschrieben von astrid
als Antwort auf Oktobertag vom 26.01.2011, 12:05:58
Hallo Oktobertag,
bei mir hatte ein Arzt mal Akkupressur angewandt,
aber nur ein einziges Mal und ich muß sagen. Seit
dieser Zeit sind diese schrecklichen Kopfschmerzen
fort geblieben.
Vielleicht kann Dir auch Akkupunktur helfen?
Das wären noch zwei Methoden, die mir dazu eingefallen
sind.

Lieben Gruß und gute Besserung, Astrid
olga64
olga64
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Re: Migräne
geschrieben von olga64
als Antwort auf Oktobertag vom 26.01.2011, 12:05:58
DAs ist teuflisch - ich litt auch viele Jahre unter Migräne und habe tonnenweise Medikamente geschluckt ohne sichtbare Besserung. Massagen halfen teilweise (auch Akkupressur zeitweise) aber am meisten Lebensumstellung. Meine Migräne resultierte aus Druckschmerzen bei negativem Stress. Als ich dies kapierte und dagegensteuert, war es vorbei. Heute kommt es noch manchmal, aber seitdem ich weiss, welche Gründe es hat, ist es gut zu ertragen. Olga

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Froelich
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Re: Migräne
geschrieben von Froelich
als Antwort auf Oktobertag vom 26.01.2011, 12:05:58

Hallo lb.Oktobertag

auch ich war seit Kindheit mit Migräne belastet, mindestens 3 ma pro 'Woche hatte ich Anfälle, Kopf"zerreissen", Brechanfälle . Begonnen hat es immer mit Sehstörungen. Bei der Arbeit habe ich auch Tabletten eingeworfen, was aber meistens nichtgs half und am Wochenende kam dann die ganze Migräne doppelt stark zurück. Auch ich habe viele, viele Tabletten -immer wieder neue- genommen. Alles umeinsonst. Als ich nun in die Wechseljahre kam, kamen auch die Anfälle etwas weniger.
Dann wurde es mir einfach mal zuviel und ich nahm überhaupt keine Medizin mehr ein,war dann schon in Rente, so daß ich bei einem Anfall mich zurückgezogen hab e in ein dunkles Zimmer und die Anfälle ausgehalten habe. Und siehe da, mit der Zeit, vielleicht ein halbes Jahr spöter, hatte ich keine Migräne mehr. Ich habe dies meinem Arzt dann gesagt, da hat er mir Recht gegeben, und zwar merkt das Gehirn sich, daß es nur Medizin braucht - "sog. Merkeffekt". Also -mein Rat, schieb mal die Medikamente malzur Seite, halt es ein paar mal aus und Du wirst sehen, es geht. Migräne hat mit Hormonen zutun, daher hatte ich auch in der Schwangerschaft nicht ein einzigesmal Anfälle. Ich wünsche Dir sosehr, daß es bei Dir auch klappt. (Alsoopfweh ha be ich auch noch, a ber das ist keine Migränemehr. Viele Grüße-Froelich
edlihnurb
edlihnurb
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Re: Migräne
geschrieben von edlihnurb
als Antwort auf Froelich vom 26.01.2011, 15:50:43
Genau so ist es,mein letzter schwerer Anfall mit allem was dazugehört ist auch schon 5 Jahre her.Wenn ich auch nur im geringsten merke das ich Kopfschmerzen bekomme,gehe ich ins Schlafzimmer,mach das Fenster dunkel und lege mich eine halbe Stunde hin.Manchmal schlafe ich auch ein und bin dann wieder fit.
Nehme sehr selten Medikamente und wenn nur Aspirin-Migräne.
digi
digi
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Re: Migräne
geschrieben von digi
als Antwort auf olga64 vom 26.01.2011, 15:47:25
Olga: ...Meine Migräne resultierte aus Druckschmerzen bei negativem Stress.

Jetzt kommt es mir wieder in den Sinn, stimmte auch bei mir.

Der Job bei IBM in den 60ern (Stahlwerke, Bergbau, Banken, ...) war mit zusätzlichem Mobbing derart aufreibend, daß ich eines Tages mit schrecklichen Schmerzen umgefallen bin und nicht mal mehr telefonieren konnte. Der Job wurde allerdings so verdammt gut entlöhnt, daß daher der größte Anteil meiner Rente stammt.
Hab dann den Job gewechselt, und 'von Stund an' gings mir besser. Mal abgesehen davon, daß es mir danach viel besser ergangen ist.
Manchmal muß man halt vom Schicksal derbe mit der Nase auf was Besseres gestuppst werden.

Eine solche Situation hatte ich danach noch zweimal.
Es ging um sehr sehr sehr viel -um noch viel mehr- Geld bei zwei Projekten.
Bei beiden wurden dann jahrlang keine Abschläge mehr bezahlt.
Der Blutdruck war bei 210, was zwar recht viel, aber in der IT nicht ungewöhnlich ist.

Beide Projekte, Firmen gibt es jetzt nicht mehr,
aber ich überlebte dank daß ich regelmäßig in einer Wandergruppe lange, bergige Strecken gewandert bin, bzw die Brocken einfach hingeschmissen hatte.
Erfolg: Nach zwei Wochen war der Druck bei 160 - ohne Medikamente.
Das gleiche merke ich heute nach dem langen Winter,
daß es wieder Zeit wird, die Pedale zu maltraitieren.
2-3 x 50 km auf dem Rad bringen -20...-30 Blutdruck.

Seitdem lass ich so etwas nie mehr mit mir machen.
Ich sorge rücksichtslos dafür, daß es mir immer gut geht.

Natürlich gehört genug Wasser, 2 Liter am Tag dazu.

Kaltes aus dem Kühlschrank ist auch 'tödlich'.
Da klatschen die Magenschleimhäute so heftig, dass man es bis ins Hirn hört und fühlt.

Und nachts ein geschlossenes Fenster -möglichst noch bei Heizung- macht mich nächsten Tages dröselig wanken.


Nun bin ich kein Doc med, aber ich leite aus den Erfahrungen ab, das (allein?) die Lebensführung -auch in (zusätzlichen?) unbewußten Kleinigkeiten, wie zB unbewusst ständigem Anspannen der Bauchmuskeln- eine wesentliche Rolle spielt bei dergleichen 'Zipperleins'.

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walter4
walter4
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Re: Migräne
geschrieben von walter4
Wie Digizar schon sagte, ist trinken sehr wichtig, vor allem wenn es heiß ist und man körperlich aktiv ist und/oder schwitzt. Meine Frau bekam früher stets Migräne, wenn wir mit dem Rad unterwegs waren, nichts zu trinken dabei hatten und weit und breit kein Wirtshaus war. Heute haben wir bei Radausflügen immer etwas dabei.

Seit meine Frau ein homöopathisches Schlangengift bekommen hat, hat sich ihre Migräne um 99% reduziert. Schon beachtlich, nachdem Homöopathie nach allgemeiner Meinung (SPIEGEL u.a.) nur Hokuspokus bzw. Placebo ist.
mara28
mara28
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Re: Migräne
geschrieben von mara28
als Antwort auf walter4 vom 26.01.2011, 18:56:11
Hallo Oktobertag,

ich kenne deinen Leidensweg auch aus eigener Erfahrung. Jahrelanag litt ich an den Migräneattacken, musste so oft aus dem Büro nach Hause, weil es mir einfach zu schlecht ging.
Ich habe etliche behandlungen über mich ergehen lassen. Nachdem mir mein Hausarzt Beta-Blocker verschrieben hatte, haben die Anfälle nachgelassen und ich bin beschwerdefrei.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass auch bei Dir etwas gefunden was Dir auf Dauer helfen kann.
nasti
nasti
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Re: Migräne
geschrieben von nasti
als Antwort auf mara28 vom 29.01.2011, 11:27:02
Noch nie einmal hatte ich Kopfschemrzen gehabt, Migräne kenne ich überhaupt nicht-----keine Ahnung woran das liegt.

Vielleicht habe ich kein Kopf? *gg*

Nasti
marianne
marianne
Mitglied

Re: Migräne
geschrieben von marianne
als Antwort auf nasti vom 29.01.2011, 12:56:29
Nasti,

musst du wirklich immer wieder ernsthafte Threads verblödeln?
Ich finde das nicht umwerfend!

Marianne

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